Der Goldpreis überwindet wichtige Widerstände und liefert drei bullische Signale. Nun muss sich der technische Ausbruch bestätigen.

Goldpreis: Trendwechsel eingeleitet
In den vergangenen Wochen erwies sich die Marke von 4.000 USD immer wieder als belastbare Unterstützung. Mit dem Sprung über die 4.100-Dollar-Schwelle zeichnet sich nun ein Trendwechsel beim Goldpreis ab.
Der Goldpreis liefert mehrere bullische Signale. Für einen nachhaltigen Trendwechsel muss sich der jüngste Ausbruch nun bestätigen.
Am Mittwochnachmittag notierte der Goldpreis (CME Spot) bei 4.211 USD pro Unze. Damit stieg der Kurs innerhalb einer Woche um 4,2 Prozent.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Drei bullische Signale für Gold
Mit dem jüngsten Kursanstieg sendete Gold gleich drei bullische charttechnische Signale. Der Goldchart
- brach nach oben aus einem kurzfristigen symmetrischen Dreieck aus,
- verließ den seit sechs Monaten bestehenden bullischen Keil nach oben,
- und erreichte die 50-Tage-Linie.
Damit verbessern sich die Voraussetzungen für den Abschluss der Bodenbildung nach der rund 25-prozentigen Korrektur vom Rekordhoch deutlich. Gleichzeitig eröffnet die Bewegung weiteres Erholungspotenzial.
Die nächsten Widerstände liegen bei 4.325 USD, 4.380 USD und 4.450 USD. Darüber rückt die 200-Tage-Linie bei 4.480 USD als wichtige übergeordnete Hürde in den Fokus.
Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 57 besteht auch aus Sicht des Momentums noch Spielraum nach oben. Denn die technische Lage ist derzeit weder überkauft noch überverkauft.
Mehr dazu: Goldpreis in der Korrektur: Warum die 200-Tage-Linie so wichtig ist
Euro-Goldpreis ausgebrochen
Ein ähnliches Bild zeigt sich beim Euro-Goldchart. Mit dem jüngsten Kursanstieg erreichte der Goldpreis 3.644 EUR pro Unze. Dabei überwand der Chart ebenfalls mehrere wichtige technische Widerstände.
Die nächsten Hürden liegen bei 3.650 EUR, 3.725 EUR und 3.800 EUR. Die 200-Tage-Linie verläuft derzeit bei rund 3.850 EUR.
Euro-Goldchart, 1 Jahr (Basis: CME Spot): 50-Tage-Linie erreicht, Ausbruch aus dem bullischen Keil.
Nach dem Kursausbruch liegen die kurzfristigen Unterstützungen bei 3.600 EUR, 3.550/3.500 EUR und 3.400 EUR.

Nach dem Kursausbruch liegen die kurzfristigen Unterstützungen bei 3.600 EUR, 3.550/3.500 EUR und 3.400 EUR.
Ausblick
Der Goldpreis ist nach einer rund achtwöchigen Seitwärtsphase nach oben aus dem bullischen Keil ausgebrochen. Damit hat sich das charttechnische Bild deutlich aufgehellt.
Allerdings muss sich der Ausbruch in den kommenden Handelstagen noch bestätigen. Dazu sollten die Kurse auf Tagesschlussbasis möglichst nicht mehr unter die Schwellen von 4.100 USD beziehungsweise 3.550 EUR zurückfallen.
Gelingt dies, steigen die Chancen, dass die Bodenbildung abgeschlossen wird und sich die Erholung in Richtung der nächsten Widerstandszonen fortsetzt.
https://www.goldreporter.de/deutsche-bank-eroeffnet-goldspeicher-in-singapur/gold/33386/
@Finger
Lagern die darinnen nun eigenes Gold oder das von Kunden in einem sog.Sammellager.
Ist letzteres der Fall, kann man es vergessen. Da dieses Gold letztendlich nicht in eigenem Besitz ist und dazu noch in den Büchern aller Behörden aufgelistet ist.
Jeder kann ein Lager in Singapour oder sonstwo mieten und dann Kunden anwerben bei ihm gekauftes Gold dort einzulagern. GVS macht das beispielsweise, aber auch andere.
Ja GVS ist doch auch ein Sammeltlager, also keine abgetrennten Tresore? Also auch schlecht?
Eine 25% Korrektur bei Gold und eine 50% bei Silber ist schon eine Hausnummer.
Um das ATH wieder zu erreichen, muss Gold mindestens um 50% steigen und Silber gar um 100%.
Wird man es zulassen, dass also 50% oder 100% Gewinn bei diesen Metallen gemacht wird und nur 5% bei den Aktien ?
Antwort:
Man wird, weil man es gezwungenermassen dulden muss.
Was sind nach den letzten Jahren 50%?
@Matula
Die Markttechniker und die Chartisten sind sich fast alle einig! Die Korrektur bei Gold und Silber ist vorbei!
Langsam glaube ich das auch!
Hoffentlich irre ich mich nicht!
Grüsse aus der Schweiz