Goldpreis und Silber starten schwach in den Freitag. Anleger warten auf die US-Arbeitsmarktdaten, während die Nahost-Lage angespannt bleibt.
Goldpreis aktuell
Der Goldpreis startet erneut mit Verlusten in den Tag. Um 8:15 Uhr notierte die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt bei 4.437 US-Dollar beziehungsweise 3.819 Euro. Das entsprach einem Minus von 0,9 Prozent gegenüber dem Vortag.
Der Goldpreis rutscht vor den US-Arbeitsmarktdaten weiter ab. Gleichzeitig bleibt die Lage im Nahen Osten ein wichtiger Risikofaktor.
Silber verlor gleichzeitig 2,8 Prozent und wurde zu 71,82 US-Dollar beziehungsweise 61,33 Euro je Unze gehandelt.
Nach der Bekanntgabe sehr fester US-Arbeitsmarktdaten kamen die Edelmetalle am Nachmittag stark unter Druck. In den USA wird nun mit erhöhter Wahrscheinlichkeit mit einer Zinserhöhung vor dem Jahresende gerechnet. Auch viele Aktien des Tech-Sektors, der von niedrigen Zinsen abhängig ist, verzeichneten starke Verluste. Der US-Dollar legte um fast 1 Prozent zu, während der Goldpreis um mehr als 3 Prozent fiel und unter die 200-Tage-Linie rutschte. Silber brach um mehr als 8 Prozent ein.
Währenddessen hielt sich Brentöl mit 97 US-Dollar pro Barrel auf hohem Niveau. Im Nahost-Konflikt lehnte die Hisbollah eine Waffenruhe mit Israel ab. Diese gilt jedoch als wichtige Voraussetzung für Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Vortag
Nach der Annäherung an die 200-Tage-Linie zeigte der Goldpreis am Donnerstag eine technische Gegenbewegung. Die Notierung stieg um 0,9 Prozent auf 4.475 US-Dollar beziehungsweise 3.854 Euro je Unze. Silber legte um 1,5 Prozent auf 73,89 US-Dollar beziehungsweise 63,64 Euro zu.
An den Aktienmärkten kam es vor allem im KI-Chipsektor zu Gewinnmitnahmen. Auch der Bitcoin geriet unter Druck und notierte bei rund 63.200 US-Dollar. Der Ölpreis gab leicht nach. Auslöser waren Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran nach der bedingten Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon.
Ausblick
Im Mittelpunkt stehen heute die US-Arbeitsmarktdaten für Mai. Erwartet werden rund 100.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft. Fällt der Bericht stärker aus als prognostiziert und ziehen zugleich die Löhne kräftig an, könnte dies Erwartungen an steigende Leitzinsen in den USA schüren. Das wäre kein positives Signal für den Goldpreis.
Daneben beobachten Marktteilnehmer mögliche Kapitalumschichtungen im Vorfeld des für den 12. Juni angekündigten Börsengangs von SpaceX.
Fällt ist relativ.
Der Bitcoin fiel mittlerweise unter die Hälfte seines ehemaligen Hochs. Auch ein Grossteil der Aktienpapiere schaffte das. Gold läuft in dieser Zeit eher seitwärts.
Bein Bitcoin frage ich mich, wann die sog. Whaler das Zeug völlig abstossen und den Kurs gegen 5 Dollar befördern.
Das wäre ohnehin der faire Wert.
Auch Gold.de ( ,Midas Consulting, Eher ein Bitcoin freundlicher Analyst), schreibt nun, dass der Bitcoin das Marktgeschehen preist, nämlich abwärts, während die Märkte noch das Narrativ von sich geben, um Anleger zu locken und in die Falle zu führen.
Gold zeigt derweil seine Stärke, nämlich die Stabilität, als sicherer Hafen im Sturm.
( Im Sturm schaukelt ein Schiff auch im Hafen, aber trotzdem ist es dort sicher, so der Hafen ordentlich gebaut ist).
heute gab es die Meldung dass Indien 80 Tonnen Gold im Mai verkauft hat. Indien wies dies als Fake News zurĂĽck. der Abverkauf war aber nicht mehr zu stoppen.
@Peter Parker
Wenn ein Land Gold verkauft, wird es nicht, wie manche glauben, beim Goldhändler auf den Tisch gelegt, wie anderswo Salatgurken.
Es wird von Zentralbanken aufgekauft und dabei wird das Gold an Ort und Stelle belassen.
Nämlich in den Tresoren der FED.
Ausnahme ist meist China, die schicken tatsächlich ein Schiff in die USA. Frankreich tat das auch schon mehrfach.
Aber all dieses Gold gelangt niemals auf den Markt und beeinflusst den Goldpreis nicht, oder wenn, nur psychisch und nicht physisch.
Die hochverschuldete Amibude wackelt immer mehr.