Der Goldpreis startet erneut schwächer. Nun rückt die Marke von 4.100 USD in den Fokus, während US-Daten und Hormus-Spannungen den Markt bewegen.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startete am Dienstag erneut schwächer in den Handel. Am europäischen Spotmarkt wurden am Morgen 4.128 USD beziehungsweise 3.612 EUR pro Unze gezahlt. Das entsprach einem Minus von rund 0,8 Prozent gegenüber Vortag. Silber notierte 1,5 Prozent schwächer bei 61,04 USD beziehungsweise 53,40 EUR pro Unze.
Die Spannungen im Nahost-Konflikt halten trotz der Hormus-Vereinbarungen zwischen den USA und dem Iran an. Ein beladener LNG-Tanker aus Katar wurde nahe der Straße von Hormus getroffen. Der Vorfall belastet die fragile Sicherheitslage in der Region zusätzlich. Der Ölpreis zog leicht an. Brent verteuerte sich auf 72,50 USD pro Barrel.
Vortag
Der Goldpreis hatte den Handelstag mit 4.165 USD beziehungsweise 3.640 EUR leicht im Minus beendet. Dabei konnte das Edelmetall zwischenzeitlich stärkere Verluste im späten Handel wieder teilweise aufholen. Insgesamt blieb der Markt damit richtungslos.
Die jüngsten US-Wirtschaftsdaten vom ISM fielen weitgehend im Rahmen der Erwartungen aus und sorgten daher kaum für neue Impulse. Gleichzeitig sind die Marktzinsen zuletzt wieder gestiegen. Das kann für Gold einen Belastungsfaktor darstellen, weil zinslose Anlagen dadurch relativ an Attraktivität verlieren.
Ausblick
In den USA werden heute der wöchentliche ADP-Jobbericht, die Handelsbilanz für Mai sowie neue Zahlen zu den Inflationserwartungen der Verbraucher veröffentlicht. Beim Goldpreis steht nun die Marke von 4.100 USD unter Beobachtung. Sollte sich Gold nachhaltig über dieser Schwelle etablieren, steigen die Chancen auf einen deutlicheren Rebound im Verlauf des Sommers.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Interessant wieder mal der Goldpreis Einbruch um 2 Uhr morgens bis 6 Uhr morgens. Das entwickelt ein System.
Und so plane ich, wenn nicht freitags abends, dann Wochentags um 5 Uhr morgens Gold zu kaufen. Ich bin ohnehin Frühaufsteher.
Hat irgend jemand eine Erklärung, für die nächtlichen Aktionen gegen 2 Uhr ?
Übersee Balkone oder so etwas in Asien ?
Neulich hörte man West-/US-Banken hätten ihre TradingTeams nach Osten verlagert … Singapur? HongKong? … irgendwo die Richtung … möglicherweise (auch) um an den dortigen Börsen zu den dortigen Zeiten zu handeln (drücken) .. und ggf. die Spur zu den Westbanken zu verwischen !?
@High Noon
Möglich ist es. Aber es wird rauskommen, denn verheimlichen ist passee geworden. Irgendeiner quatscht immer.
Man wird den Dollar auch mit noch soviel Goldverkäufen nicht retten können. Denn Papier basiert auf Vertrauen und Glauben. Und das ist dahin.
Noch aber gilt:
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. ( Murphey Law).