Donnerstag,18.Juli 2024
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Goldpreis an kritischer Grenze, ETFs erhalten Zulauf

Erneute Zweifel an baldigen Zinssenkungen stärkten am Mittwoch den Dollar und belasteten den Goldpreis. Aber es gab Zuflüsse in die großen Edelmetall-ETFs. 

Goldpreis und Zinserwartungen

Der Goldpreis kratzte zur Wochenmitte wieder von oben an der Marke von 2.300 US-Dollar. Dazu beigetragen haben auch Aussagen von Vertretern der US-Notenbank. So erklärte Fed-Mitglied Michelle Bowman am Mittwoch, sie unterstütze eine erneute Zinserhöhung, sollte die Inflation in den USA auf dem weiterhin erhöhten Niveau bleiben. Im Mai lag die offizielle US-Inflationsrate bei 3,3 Prozent. Generell erwartet ein großer Teil des Offenmarktausschusses in diesem keine Zinssenkung mehr. In diesem Zuge legte der Dollar-Index zu, was typischerweise auch den Goldpreis belastet.

Gold, Goldpreis, Goldbarren, Gold-ETF (Bild: Goldreporter)
Die Bestände des SPDR Gold Shares (GLD) sind gegenüber Vorwoche um 3,74 Tonnen gestiegen. Dabei flossen dem ETF netto 277 Millionen US-Dollar zu (Bild: Goldreporter).

Gold und Silber

Am gestrigen Mittwoch ging Gold mit 2.313 US-Dollar aus dem US-Futures-Handel. Das entsprach 2.165 Euro. Somit hielten trotz der kurzfristigen Kursschwäche die wichtigsten zeitnahen Supports. Im Vorwochenvergleich gab der Goldpreis um 1,4 Prozent nach. Währenddessen sank der Silberpreis im gleichen Zeitraum um 7 Prozent auf 27,39 US-Dollar. Am Freitag stehen neue US-Inflationsdaten an (PCE-Preisindex). Das Ergebnis könnte an den Märkten noch einmal für Unruhe sorgen.

Größter Gold-ETF

Unterdessen erhielten die großen Edelmetall-ETFs in dieser Woche wieder Zulauf. Denn der Betreiber des SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) meldet per 26. Juni 2024 Metallbestände im Umfang von 829,05 Tonnen. Damit kamen innerhalb der vergangenen fünf Handelstage 3,74 Tonnen hinzu. Die Bestandszunahme war begleitet von einem Nettokapitalzufluss in Höhe von 277 Millionen US-Dollar.

ETF-Eigenschaften

Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Fondsbetreiber eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern. Allerdings gibt es oft eine zeitliche Diskrepanz bei der Meldung von Kapitalflüssen und Fondsbeständen. Auf dem Goldmarkt gibt es üblicherweise eine 2-Tages-Frist, in der physische Bestände nach einem Vertragsabschluss geliefert werden. Der GLD wurde eigentlich aufgelegt, um Investoren mit einem physische gedeckten Wertpapierprodukte eine Teilhabe an der Goldpreis-Entwicklung anzubieten. Seit Jahresbeginn liefen die beiden Assets aber deutlich auseinander.

Größter Silber-ETF

Währenddessen nahmen die Silberbestände des iShares Silver Trust (SLV) nun vier Wochen in Folge zu. So meldet die Fondsgesellschaft nun 13.628,88 Tonnen an eingelagertem Metall. Damit stieg das Inventar gegenüber Vorwoche um 100,86 Tonnen. Dabei werden für diesen Zeitraum netto Kapitalzuflüsse in Höhe von 101 Millionen US-Dollar gemeldet. Pro ausgegebenem Anteilsschein ist dieser Edelmetall-Fonds offiziell mit einer Unze Silber physisch gedeckt.

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Einordnung Edelmetall-ETFs

Vergangene Bullenmärkte bei Silber- und Goldpreis waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Edelmetall-ETFs begleitet. Das war zuletzt nicht mehr der Fall, seit der Takt auf dem internationalen Goldmarkt wesentlich von China und deren physischer Goldnachfrage vorgegeben wird.

Generell sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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12 Kommentare

  1. Mal sehen, ob Ende der Woche die 2.300 $ gehalten haben.
    Auf alle Fälle sollten die bis in die Mitte Juli, besser August, halten.
    September ist dann möglicherweise die Kuh vom Eis und es kann wieder bullisch werden. (2.500 $ als Ziel).
    Insofern bieten sich für Aufstocker jetzt Kaufgelegenheiten. Neueinsteigern wird jedoch abgeraten, ob der Volatilität, es sei denn, die haben starke Nerven. Jedoch ist der Zug für neue private Goldanleger im Jahre 2.000, mit einer kleinen Chance 2013 / 2015 in Euro abgefahren.
    Man bedenke, es ist ein Unterschied, ob man Gold für 350 Euro kaufen konnte und es nicht tat, oder nun für 2.100 bis 2.200 Euro die Unze hinblättert, (mit einer klitzekleinen Chance für 2.000.)
    Bei den heutigen Lebenshaltungs Kosten auch noch.
    Das macht jetzt das Kraut auch nicht mehr fett.

    • Für Gold ist es nie zu spät vor allem in der heutigen Zeit wo wir uns in richtung Währungscrash und Staatsbankrott bewegen da ist das werthaltige Gold immer besser als das Papiermüll das jederzeit wieder auf seinen inneren Wert fallen kann und auch fallen wird . Außerdem bietet physisches Gold schutz vor Enteignung während Aktien ,Kryptos ,Immos usw nicht sicher vor dem Regime sind .

  2. Meiner Meinung nach ist es nicht so wichtig, ob man 2000 oder 2200 für eine UZ zahlt. Wir werden bald die 3000 sehen und dann 4000…10,.000 usw. Das wird so weiterlaufen, und zwar solange bis wir eine neue einen Schuldenschnitt und eine neue Währung bekommen.

  3. Man darf nicht vergessen dass wenn Gold selbst pro Jahr nur noch geringere Rendite abwirft man dennoch sein Vermögen schützt! Also zu sagen es sei spät für Gold gilt nur wenn man dicke Gewinne absahnen will. Das ist jedoch nicht Grundlage eines Goldanlegers.

    • @HansPeter
      Völlig richtig. Nur leider gibt es genügend Menschen mit neumodischer Kultur. Alles so schnell wie möglich, ohne Geduld und ohne Arbeit und gleichzeitig fette Gewinne einsacken. Das sind dann diejenigen, welche hinterher jammern. Wie, nie wieder Gold / Silber, kätte doch Bitcoin, Nvidia oder sonstigen Unsinn genommen und so fort.
      Ich habe den Verdacht, dass jetzige Neueinsteiger
      ( über 30) bisher nur an schnellen Gewinnen interessiert waren und deshalb Gold mieden. Wie auch sonst sollte man die Raten für den Leasing BMW stemmen.

      • @Maruti
        „Problem“ ist, daß wir eine komplette Anlegergeneration haben, die noch keine echte Krise erlebt hat. 2000 bis 2003 ist schon sehr lange her.
        2007/08 wurde mit Notenbankgeld zugeschüttet, seither werden alle Probleme mit Schuldenbergen zugekleistert.
        Wer keine fundamentale Ahnung von Wirtschaft hat, sieht „seit Ewigkeiten“ nur steigende Aktienkurse.
        Daß die Indizes in den USA nur von 6 Techwerten getrieben werden und der Rest flat läuft oder Geld verliert ist 80 % der Anleger schon zu komplex.
        Grundfehler der Anleger ist, daß die Trends der Vergangenheit einfach weiterschreiben.
        Hat sich die Aktie verdoppelt, geht das sicher so weiter.
        Richtig Geld verloren wird aber immer bei Strukturbrüchen.
        An sowas denkt heute kaum ein Anleger.
        Das kurze Gedächtnis setzt auf Aktien und alle glauben die blöden Bankersprüche:
        1.) Wir kommen da notfalls schon noch rechtzeitig raus.
        2.) Krisen einfach aussitzen, die Aktien erholen sich schon wieder, muß man nur ein paar Jahre Geduld haben.

        Zu 1.) Die größeren Investoren kommen nie raus, stellt Euch mal vor, wenn es (in der Branche in 3 Minuten weltweit) die Runde macht, daß Blackrock anfängt zu verkaufen.
        Es sind für die Mengen schlicht keine Käufer da, die Kurse würden sofort kollabieren.

        Zu 2.) Das erzählen die Banker nur, damit sie selbst noch schnell raus können.
        Wer Anfang 2000 den DAX verkauft hat, hat sich 85 % Kursverlust erspart.
        Für eine Anfang 2000 verkaufte Aktie konnte man sich 3 Jahre später 5 bis 6 zurückkaufen. Gar nicht übel.
        Wer drin geblieben war, hatte immer noch nur eine Aktie und 3 Jahre keine Performance.
        Der „Surfer“ hatte 5 bis 6 Aktien.

        Man muß das einfach als die Spielregeln anerkennen und kann damit ordentlich Geld verdienen oder sich Verluste ersparen.
        Hirn hilft.

  4. Diese Worte aus Marutis Munde bzw seiner Tastatur zu vernehmen, häütte ich auch nicht gedacht. Wie ich aber gerade bei GR gelesen habe wäre Slber Dank des Klimawandels eine preiswertere und interessante Alternative.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

  5. @Meister Eder
    Nicht alle Firmen sind mit wie sagen Sie so schön Notenbankgeld gerettet. Das was die versucht haben zu retten waren Banken, perhaps too big too fail.
    Das die Indizes von den 6 großen getrieben werden ist teils richtig. Selbstverständlich fließt viel Geld in Technologie & KI Sektor, hier fließt auch eine sehr hohe Erwartung der Anleger das alles weiter steigt, das pusht die Aktienkurse nach oben. Siehe zb Nvidia!
    Es gibt Unternehmen die ein stabiles Geschäftsmodel haben, Jahrzehnte auf den Markt sind. Ob man dann als Anleger mit 8 bis 30% Wachstum pro Jahr sich zufrieden gibt, bleibt einem selbst überlassen.
    Wenn Sie den Markt Timen dann sind Sie ein Genie, das schafft weder Warren Buffet, noch Bill Ackman, ganz zu schweigen von den anderen Super Investoren. Bestes Beispiel Nvidia die Milliardäre gehen langsam raus und investieren woanders, die gutgläubige Anleger bleiben drin und machen das Licht aus, übertrieben dargestellt.
    Warren Buffet hält Cash? Sehr gut er ist ein alter Hase, wenn er zb 20% Cash hält dann sollte ich mir daran ein Beispiel nehmen.
    Sonst Gold die alte Leier, mal hoch mal runter wie beim Karussell. Hat aber was gutes, wenn man unten in Karussell einsteigt kann man dann die kirmes von oben betrachten!

    • @Big Driver
      Zum Market-Timing: ne, ich bin weit davon entfernt, ein Genie zu sein, ich lese (seit ich Rentner bin) nur allgemein zugängliche Informationen und habe so ein paar Marktmechanismen im Kopf/Bauchgefühl.
      Buffet, Dalio, Burry etc. sind um Galaxien cleverer als ich und haben unendlich besseren Informationszugang, die haben aber zwei riesen Nachteile:

      1.) Die müssen immer Performance liefern, Quartalsberichte.
      Ich kann auch einfach mal 3 Jahre gar nichts tun und keiner stellt blöde Fragen.
      Beispiel: 2000 komplett raus, Geld gut gebunkert und gewartet. 3 Jahre lang.

      So, jetzt stellen Sie sich mal vor, ich wäre Chef einer großen Fondsgesellschaft, alle 3 Monate ein Quartalsbercht, jedes Jahr der Abschluß, permanent Presseanfragen: was machen Sie gerade mit dem Geld der Anleger ?
      3 Jahre lang (12 Quartalsberichte!!!) anworte ich: was ich mit dem Geld mache ?
      Rein gar nix !!!
      Ich mache Urlaub und warte auf den Wiedereinstieg. Immer cool bleiben !
      Man würde mich medial vierteilen.

      2.) Buffet z.B. kann vor einer Krise (selbst wenn er sie kommen sieht (wovon ich ausgehe) nicht mal 5 % seiner Aktien verkaufen , er ist zu groß. Jeder Kauf/Verkauf geht sofort in die Öffentlichkeit und löst massive Kursbewegungen aus.
      So ein Zwerg wie ich kann immer unbemerkt machen, was er will.

      Als ich noch gearbeitet habe, gab es einen einfachen Trick: man konnte damals Xetra noch „bei der Arbeit zusehen“. Interessant waren die Ordergrößen.
      Wenn nur noch viele kleine Kauforders kommen (zu je 10 oder 20 Aktien), ist das Spiel vorbei, dann rennen nur noch die Kleinanleger in die Bullenfalle.
      Kommen größere Verkaufsorders durchs System, fangen die Profis an zu verkaufen.
      Wenn sich beides überschneidet, ist es Zeit davonzurennen.
      Wenn es sich „unten“ dreht, ist es genau andersherum.

      Die Masse rennt immer in die falsche Richtung.
      Man muß also kein Genie sein.
      Einfach nur gegen die Masse agieren.
      Immer wenn ich Gold oder Silber gekauft habe, war ich weit und breit der einzige Kunde, z.B. Sommer 2018, der Krüger zu 1050, 25 er Silbertubes zu um die 400. Niemand wollte das Zeug.
      Naja, der alte Schreinermeister und ein paar andere Spinner schon.

  6. @Meister Eder
    Na, nicht so herablassend. Es heißt ja nicht wenn Sie oder jemand anderes Gold kauft ein Spinner ist, wenn das so wäre dann wäre wohl auch ich ein Spinner :)
    Für mich haben alle assets ihre Berechtigung, ob nun Edelmetalle, Immobilien, Aktien, Ackerflächen, usw. Was jeder daraus macht bleibt einem selbst überlassen, ob nun eine asset oder gemischt. Jeder ist für sich selbst verantwortlich.
    Was die Masse der Anleger macht oder auch nicht ist mir schnuppe, die sogenannten Analysten sind teilweise mit Vorsicht zu genießen. Wenn man von einem Unternehmen überzeugt ist, das Geschäftsmodel robust ist, dh. Das Unternehmen seit Jahren in Markt etabliert, die Produkte/Dienstleistungen selbigen auch in Zukunft Absatz finden. Dann wird bei Korrektur weiter aufgestockt, bei Technologie Unternehmen wende ich teilweise eine andere Vorgehensweise. Kaufe in Tranchen in gewisse Abständen, ab einen gewissen Punkt verkaufe ich die Aktien mit den niedrigeren Einstiegpreis und realisiere Gewinne. Die gleiche Prozedur habe ich bei Solana angewendet, wo manche noch investiert waren.
    Aber egal wie gut die Märkte auch laufen sollten, ich wäre naiv wenn ich nicht noch dazu in Immobilien und Gold investieren würde. Wo wir bei Immobilien sind, werde demnächst das Haus zu Vermietung freigeben. Da wir eine hoch touristischen Gegend haben, wäre schade wenn es Monate lang leer steht. Bis zum Badestrand sind es ja nur 15 geheminuten, Herz was willst du mehr?

    • @Big Driver
      Das mit den „Spinnern“ war hart satirisch gemeint.
      Damals, 2018, sind wir Gold-und Silberkäufer von der breiten Masse als Spinner angesehen worden, weil wir 1050 für den Krüger und 400 für 25 Silbermaples gezahlt haben. Die Händler saßen stundenlang allein in ihrem Laden. Und das mitten in München bei den großen Namen.
      Niemand wollte das Zeug.
      Bei 1700 für den Krüger sind die Leute dann 2 Jahre später vor Pro Aurum 2 Stunden in der Schlange gestanden.
      Ich bin nicht herablassend, ich sage nur, daß Denken hilft, bevor man handelt.

      Ich stimme Ihnen zu, daß jedes Asset seine Berechtigung hat.
      Genauso, wie Sommer- und Winterklamotten ihre Berechtigung haben.
      Nur: Sommerklamotten im Winter sind nicht besonders clever.

      Man muß nur die Zyklen richtig einschätzen, die Zeit für Sommerklamotten kommt auch nach dem längsten Winter wieder. Aber bis dahin sollte man eben nicht sein Vermögen verlieren.

      Ich persönlich sehe einen „Finanzwinter“ kommen und bereite mich darauf vor.
      So wie fast alle Insider gerade Aktien verkaufen und Cash aufbauen.
      Ich bereite mich aber auch schon auf „den Sommer danach“ vor. Es liegt schon eine Aktieneinkaufsliste (die regelmäßig aktualisiert wird) in der Schublade. Man muß dann ja handlungsfähig sein und die richtigen Aktien kaufen.

      Und es gibt Assets (Immos in Debilistan), die hatten ihre Party (die Niedrigzins-Blase von 2011 bis 2021), sind aber erledigt und kommen nicht wieder auf die Beine.
      Staatliche Enteignungeingriffe wie das Heizungsgesetz, Mietendeckel, Vermögensteuer etc sind ja nur der Anfang. Die größten Risiken sind grottenschlechte Demographie, Deindustrialisierung und die Verarmung weiter Teile der Bevölkerung.
      Kurz: Wer soll mir in 20 Jahren eine Immo in Debilistan abkaufen, wenn es nur noch alte Leure gibt, die gut bezahlten Industriejobs in Sonstwo sind und die Leute eben kaum noch was zahlen können ?
      Bürgergeldempfänger und Delivery Hero Radlfahrer werden nicht das nötige Geld haben.

      Doch, mich interessiert das Verhalten der anderen Marktteilnehmer schon. Sehr sogar.
      Ich bin ja mitten im Markt tätig. Ich habe damals, 2000, ja einige Cleverles gebraucht, die mir die Telekom zu 98 abgekauft haben. Und ohne freiwillige Verkäufer hätte ich 2003 die Aktien nicht zu Spottpreisen zurückkaufen können.
      Das Spiel an der Börse klappt für die Cleveren nur, wenn es auch in andere Seite gibt.

      Ist doch so: irgendwer hat in 2018 seine Krüger für knapp über 1000 verkauft.
      Das war ausgesprochen doof.
      Macht nix: die habe ich jetzt.
      Börsianerspruch : das Geld ist nicht weg, das hat jetzt nur ein anderer Anleger.

      Ich ja auch bei Ihnen so: wenn Sie jetzt eine super Performance mit Ihren ausgesuchten Aktien haben, dann ist das automatisch der Verlust der Person, die Ihnen die Aktien verkauft hat.
      Die Gewinne könnte der haben, wenn er nicht verkauft hätte.

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