Nach der starken Korrektur im März zeigt der Goldpreis eine deutliche Gegenbewegung. Wichtige charttechnische Marken rücken wieder in den Fokus.

Gegenbewegung nach Abverkauf
Der Goldpreis hat nach der Korrektur im März eine technische Gegenbewegung eingeleitet. Am Dienstag schloss die Feinunze Gold (CME Spot) bei 4.676 USD. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Anstieg von 4,3 Prozent.
Zuvor hatte der Markt das Tief im Bereich von 4.360 USD erfolgreich getestet. Von dort aus setzte die Erholung ein.
Gold hat wichtige Widerstände zurückerobert – entscheidend ist jetzt die Zone um 4.800 bis 4.900 USD.
Auf Höhe von 4.360 USD drehte der Goldpreis nach oben. In der Folge durchbrach der Kurs mit 4.500 und 4.600 USD gleich zwei zentrale Widerstände. Damit haben sich diese Marken kurzfristig zu wichtigen Unterstützungen gewandelt. Der Markt hat den unmittelbaren Abwärtstrend damit zunächst gestoppt.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Diese Marken entscheiden jetzt
Im kurzfristigen Chartbild stehen nun folgende Kursbereiche im Fokus:
- Unterstützungen: 4.500 USD und 4.600 USD
- Widerstände: 4.800 USD und 4.900 USD
Ein nachhaltiger Anstieg über die Zone um 4.900 USD würde den vierwöchigen Abwärtstrend beenden und den Weg in Richtung der alten Hochs öffnen.
RSI signalisiert Spielraum
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei rund 45 und damit im neutralen Bereich.
Das zeigt:
- keine Überkauft-Situation
- Spielraum für weitere Kursgewinne
Die Marktstimmung hat sich damit von zuvor deutlich pessimistischen Niveaus spürbar stabilisiert.
Euro-Goldpreis bestätigt Stabilisierung
Auch in Euro hat sich das Chartbild aufgehellt. Der Goldpreis stieg wieder über die Marke von 4.000 EUR und notierte zuletzt bei 4.040 EUR (+4,6 % zur Vorwoche).
Im Bereich von 3.800 EUR hat sich ein Doppelboden ausgebildet.
Im Fokus stehen nun:
- Widerstände: 4.050 EUR sowie 4.100 bis 4.150 EUR
Ein Ausbruch über diesen Bereich würde die Rückkehr in den seit Oktober 2025 bestehenden Aufwärtstrend bestätigen.

Goldpreis-Ausblick: Entscheidung an Schlüsselmarken
Die charttechnische Lage bei Gold hat sich kurzfristig deutlich verbessert. Der Markt befindet sich aktuell in einer stabilen Gegenbewegung.
Entscheidend bleibt jedoch, ob der Goldpreis die Widerstandszone zwischen 4.800 und 4.900 USD nachhaltig überwinden kann.
Erst dann wäre der vorherige Abwärtstrend vollständig gebrochen und das Chartbild wieder klar bullisch.


Er zeigt, aber nur bis heute früh morgen, knapp nach Mitternacht. Da geht es wieder gegen Süden, dank Trump.
Nicht nur Gold und Silber, auch die schönen Aktien, gestetn noch teuer eingekauft, werden rausgehauen.
Und der Spritpreis heute Mittag wird so manchem die Osterfreuden vermiesen.
Wie ich gestern schrieb, Entspannung, ja, aber in die andere Richtung.
Die überspannten Papierwerte entspannen sich, nach unten hin.
Noch ist keine Zeit gekommen, Gold zu erwerben, für die, welche eigentlich schon genug haben und abgesichert sind. Die anderen müssen eben in den sauren Apfel des Risikos beissen.
Man hätte ja von 2013 bis 2018 relativ günstig Gold kaufen können, statt am Bitcoin und Aktienmarkt zu Zocken.
Den Bitcoin allerdings, sollte man nun eher schnell loswerden. Die Ölmultis im Osten haben keine Kohle mehr und sitzen auf vollen Ölfässern, welche keiner kauft oder kaufen möchte.
Und so schreibt ntv mal ungewollt die Wahrheit:
„ Vor dem langen Osterwochenende und dem Schlagzeilenrisiko vor Augen könnten Anleger nochmals das Risiko herunterfahren, also Risikoassets wie Aktien verkaufen.“
Da haben wir es, Aktien sind Risikioassets“ Und das soll als Alterssicherung herhalten, mit der Aktienrente ?
Dann denn doch lieber Riester und Rührupp.