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Goldpreis auf dem Rückzug? Lassen Sie sich nicht täuschen!

Der Goldpreis zeigte zuletzt relative Stärke, trotz der Abgaben im Zuge der jüngsten Fed-Sitzung. Gold befindet sich weiter im Bullenmarkt und regiert auf negative Nachrichten für Edelmetalle schwächer als auf gute.

Gold. Goldpreis, Bulle (Foto: Goldreporter)

Gold im Bullenmarkt: In Euro legte der Goldpreis in diesem Jahr bereits um 20 Prozent zu (Foto: Goldreporter).

Goldpreis nach der Fed-Sitzung

Das Ergebnis der Fed-Sitzung am gestrigen Mittwoch brachte das Erwartete (US-Leitzins wird um 25 Basispunkte gesenkt). Nicht mehr, und nicht weniger. Der Goldpreis gab im Anschluss an die Sitzung etwas deutlicher nach, rutschte erneut unter die Schwelle von 1.500 US-Dollar/Unze, markierte bei 1.483 US-Dollar sein Tagestief und schloss bei 1.493 US-Dollar (jeweils FOREX). Am heutigen Nachmittag um 15 Uhr kostete die Feinunze Gold dann wieder 1.502 US-Dollar. Das entsprach 1.358 Euro.

Relative Stärke

Damit zeigte sich der Goldpreis trotz der gedämpften Kurse der vergangenen 14 Tage zumindest stabil. Und diese relative Stärke sieht der US-Vermögensverwalter Adrian Day als eine der bedeutendsten Errungenschaften in Sachen Gold. Gegenüber Kitco News erklärte er in dieser Woche: „Ich denke, das Wichtigste, was in den letzten sechs Monaten passiert ist, ist, dass es einen Stimmungswandel gibt. Wenn Sie eine Stimmungsänderung haben, bedeutet das, dass Gold auf gute Nachrichten reagieren wird, aber es reagiert nicht so schlecht auf schlechte Nachrichten“.

Goldpreis, Chart, Fed-Sitzung

Rücksetzer nach der Fed-Sitzung: Goldpreis in US-Dollar am 18.09.19, Intraday (Quelle: GodmodeTrader).

Bullenmarkt intakt

Rücksetzer sieht Day eher als gute Gelegenheit an, Gold nachzukaufen. Denn die jüngste Konsolidierung solle keinen Investor von der Tatsache ablenken, dass sich das Edelmetall immer noch in einem Bullenmarkt befinde. Und in der Tat, seit Jahresbeginn liegt der Goldpreis nach wie vor satte 17 Prozent im Plus. In Euro gerechnet hat der Goldkurs sogar 21 Prozent zugelegt. Dabei haben sich die Rahmenbedingungen kaum verändert. Deutliche Zeichen: Die Fed hat die Zinsen gesenkt und die Europäische Zentralbank kündigte unlängst eine erneute Lockerung ihrer Geldpolitik an.

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Eingetragen von am 19. Sep. 2019. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

20 Kommentare für “Goldpreis auf dem Rückzug? Lassen Sie sich nicht täuschen!”

  1. Wolfgang Schneider

    Was passiert, wenn …
    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20190919325748952-gold-betrug-ermittlung/
    … man auf Facebook „Dieses deutsche Volk ist nicht therapierbar dämlich.“ postet?

  2. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20190919325749500-neuer-bmw-chef-will-bis-zu-6000-stellen-streichen–medien/
    Dank an Greta und all ihre kreischenden Affen.
    So wird Morgenthaus Plan doch noch Realität.

    • @Translator

      Nie und Nimmer, wird Moregenthau in Toitschland Realität.
      Auch der Umweltschutz – soweit man davon überhaupt reden kann – dient ausschließlich den Kapitalveerwertungsinteressen der entsprechenden Industrien. Dies ist auch der Grund warum plötzlich Alle dafür sind und auch jenes was sich die freie Presse nennt, von morgens bis abends dem Marktpöbel vorbetet, dass man jezt das Klima retten muss, koste es was es wolle.

      Die Botschaft ist eindeutig;

      Last uns jede Menge Kohle machen, indem wir vorgeben die Umwelt retten zu wollen.

      Wollen wir hoffen, dass die Kohle endgültig alle ist, bevor der vom Wachstumszwang der Marktwirtschaft verursachte Klimakollaps zur
      unkontrollierbaren Realität wird.

      • @Translator

        BMW will Stellen streichen, gut so. Je weniger überflüssiger Konsummüll produziert wird, desto besser gehts der Umwelt.

        Bürger, schont eure Anlagen

        Erich Kästner

        Arbeit läßt sich schlecht vermeiden,
        und sie ist der Mühe Preis.
        Jeder muß sich mal entscheiden.
        Arbeit zeugt noch nicht von Fleiß.

        Arbeit muß es quasi geben.
        Denn der Mensch besteht aus Bauch.
        Arbeit ist das halbe Leben,
        und die andre Hälfte auch.

        Seht euch vor, bevor ihr schuftet!
        Zieht euch keinen Splitter ein.
        Wer behauptet, daß Schweiß duftet,
        ist (ganz objektiv) ein Schwein.

        Zählt die Arbeit zu den Strafen!
        Wer nichts braucht, braucht nichts zu tun.
        Legt euch mit den Hühnern schlafen.
        Wenn es geht: pro Mann ein Huhn.

        Manche geben keine Ruhe,
        und sie schuften voller Wut.
        Doch ihr Tun ist nur Getue,
        und es kleidet sie nicht gut.

        Laßt euch auf den Sofas treiben!
        Gut geträumt ist halb gelacht.
        Hände sind zum Händereiben.
        Sprecht schon morgens: »Gute Nacht.«

        Laßt die Wecker ruhig rasseln!
        Zeigt dem Krach das Hinterteil.
        Laßt die Moralisten quasseln.
        Bietet euch nicht täglich feil.

        Wozu macht ihr Karriere?
        Ist die Erde denn kein Stern?
        Tut, als ob stets Sonntag wäre,
        denn er ist der Tag des Herrn.

        Vieles tun heißt vieles leiden.
        Lebt, so gut es geht, von Luft.
        Arbeit läßt sich schlecht vermeiden, –
        doch wer schuftet, ist ein Schuft!

      • @Krösus

        „Grüner Kapitalismus“, „Green Growth“ oder der durch die Gazetten geisternde grüne „New Deal“ sind doch bloß Nebelkerzen. Der dem Kapitalismus inhärente Profit- und Wachstumszwang lässt sich nicht mal eben so mit nachhaltiger Produktion vereinbaren – das ist eher eine klassische contradictio in adjecto.

        Die Konzerne werden überhaupt nicht in die Verantwortung genommen, sondern die privaten Konsumenten. Grün sein muss man sich aber leisten können.
        Zum grün angemalten Klassenchauvinismus:

        https://lowerclassmag.com/2019/07/25/gruener-klassenchauvinismus/

        • @Thanatos

          Umweltschutz und Wachstumszwang sind unvereinbar, dies müsste eigentlich Jedem auch ohne größere intellektuelle Klimmzüge vermittelbar sein. Nachhaltig produzieren und gleichzeitig im Rattenrennen der Konkurenz beständig die Nase vorn haben müssen, weil sonst die Pleite droht, geht auch nicht zusammen.

          In Brandenburg 10 000 Obstbäume fällen, weil Äpfel aus Australien billiger sind, soll angeblich wirtschaftlich vernünftig sein.
          10 000sende Flugzeuge jede Stunde vergasen die Atmospäre, 10 000sende Schiffe vergiften die Meere, weil irgendwann, irgendwo etwas billiger ist.

          Millionen Diesel-KFZ verschrotten, die noch 6 oder 8 oder 10 Jahre fahren könnten, ist aktiver Umweltschutz. Wers glaubt bleibt dämlich.

          Schlag nach bei Marx;

          Die kapitalistische Produktion entwickelt daher nur die Technik und Kombination des gesellschaftlichen Produktionsprozesses, indem sie zugleich die Springquellen allen Reichtums untergräbt: die Erde und den Arbeiter.“

          • @Krösus

            „Wachstum & umweltfreundlich“ funktioniert doch, siehe Tesla.

            Umwelt-freundlicher „E-Auto-Sportbericht“ vom Nürburgring:

            Zusammen mit dem Tesla-S war ein Container aus Amerika am Nürburg-Ring angekommen. Sein Inhalt: ein großes, grün angemaltes (Logo ?!) Diesel-Aggregat. Dieses erzeugt den Strom zum Laden des Model S. Da es Tag und Nacht lärmt, hat es bereits den Ärger der Anwohner auf sich gezogen.

            Solche „Super-Charger“ (per geräusch-starkem Diesel-Kompressor mit vernachlässigbaren 123 dB(A) ) brauchen wir dringend in unserem E-Auto-Tankstellen-Netz.

        • Der typische Grünwähler wohnt in einer Großstadt und fährt einen dicken Geändewagen.Am Wochenende packen sie dann 2 Fahrräder auf das Dach brettern 500 km durch die Gegend um dann irgendwo 5 km Fahrrad zu fahren und dann irgendwo irgendwelchen Schicki-Micki Mampf zu konsumieren.Danach geht es im Geländewagen wieder 500 km zurück mit stolzgeschwellter Brust weil man ja das Wochenende sehr umweltbewusst verbracht hat.

        • Wolfgang Schneider

          @Thanatos
          Mich stört am meisten das Deutschland-verrecke-Gekreisch der Grünen Khmer.

  3. Ich setze trotzdem auf fallende Preise.
    Gegen Jahresende 1000 Dollar und Anfang 2020 durchaus noch 620,22 Dollar.
    Einfach schon deshalb, weil Draghi den Goldbugs noch ein paar Unzerln zu 1999,99 Euro spendieren möchte.
    So etwa 4 Unzen für jeden pro Tag.
    Für mich 240 Unzerln, welche ich gerne hätte.
    Grandmaster und ex werden mich verstehen und ukunda gibt sein Placet.

  4. Jetzt Gold verkaufen und auf den Aktienzug springen.Die Weihnachtsralley startet, jetzt.
    Besonders Automobil und Zuliefererpapiere werden outperformen.
    Wer nicht unbedingt Aktien selbst kaufen will, kann mit weniger Geld Hebelwirksame Zertifikate erwerben.
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pleitewelle-unter-den-Autozulieferern-rollt-article21283525.html
    Also, jetzt kaufen.

    • Da werde ich jetzt massiv einsteigen, bin doch nicht blöd und zahle minuszinsen für mein hart erarbeitetes:-)

      • @saure
        Ja, heute ist auch noch Hexensabatt
        Die Finanzpresse jubelt schon die Industrie und den Dax hoch.
        Besonders, da Thyssen Krupp rausfliegt. Der Dax Punkte Killer.
        Irankrieg, Ölkrieg, Brexit Handelskrieg, alles gut für den DAX und die Industrie.
        Kauft, Leute, kauft Aktien ehe es zu spät ist und keine mehr da sind.Greift beherzt zu und schmeisst das Gold raus. Bringt doch keine Zinsen, nicht mal Negativzinsen und essen kann man es auch nicht.
        Und durch den Asteroiden Bergbau vom Tesla Murks ist es bald weniger wert als Dreck.
        Ich gehe all in.

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          Dieses Lied ist für Dich, für @Thanatos und seine süße Bankberaterin.
          Das Zockerspiel (Frei nach Juliane Werding)
          https://www.youtube.com/watch?v=U-3T7uyks2o

          Mein Geld gespart mit Zinsen fein.
          In der Beratung ganz allein
          Saß diese Frau mit einem Ziel.
          Sie lud mich ein zu einem Zockerspiel.
          Sie lud mich ein zu einem Zockerspiel.

          Ich sagte ihr, ich spiele nie.
          Der Index stieg, der Nullzins schrie.
          Da sagte sie, es geht um viel,
          Es geht um dich in diesem Zockerspiel.
          Es geht um dich in diesem Zockerspiel.

          Niemand ahnt es, wann der Index fällt.
          Doch nichts geschieht durch Zufall auf der Welt.

          Was ich auch wollt‘, sie bot noch mehr.
          Die Inflation schmerzt gar so sehr.
          War wie in Trance vom Spiel erfaßt,
          Und hab dabei den Absprung glatt verpaßt.
          Und hab beim Spiel den Absprung glatt verpaßt.

          Niemand ahnt es, wann der Index fällt.
          Doch nichts geschieht durch Zufall auf der Welt.

          Dann gab’s Alarm, Signal auf rot.
          Der Dax entgleist, die Aktien tot.
          Das Geld war fort, der Schleier fiel,
          Und ich verstand das miese Zockerspiel.
          Und ich verstand das miese Zockerspiel.
          Ich verstand, warum der Index fiel.
          Ich verstand, warum der Index fiel.

  5. Ich gehe auch all in, werde massiv Deutsche Bank und Tesla kaufen. Das Gold und Silber verkaufe ich am Wochenende auf dem Flohmarkt zu spott Preisen. Sollen doch die anderen den Müll entsorgen;-)

  6. es ist so lustig und traurig zu gleich. Den Leuten welche ich schon seit Jahren prädigte kauft Gold und Silber wollten nichts davon hören und sehen. Lieber kauften sie Aktien. Jetzt wendet sich das Blatt „aber jetzt noch Gold kaufen? ist doch viel zu teuer“ lieber abwarten …. dumm einfach nur dumm!

    • @fs
      Nun predigen wir, verkauft Gold, schmeisst es weg, springt auf den Aktienzug, auf den Bitcoin Express. Satte Renditen winken.
      PS:
      Das Gelbe sammeln wir schon ein, aber psss.. nicht weitersagen. :))
      Denn wir wollen es noch möglichst günstig, ja billig haben.

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