Der Goldpreis startet schwächer in die neue Woche. Anleger blicken auf Konjunkturdaten aus Europa und den USA sowie auf Aussagen von Fed und EZB.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet schwächer in die neue Handelswoche. Am Montag um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.150 USD beziehungsweise 3.633 EUR. Damit ergab sich ein Minus von jeweils rund 0,5 Prozent gegenüber dem Vortag.
Silber sank um 0,8 Prozent auf 61,86 USD beziehungsweise 54,14 EUR. Auch bei den Aktienindizes überwogen die negativen Vorzeichen. Dagegen stieg der Preis für ein Barrel Brentöl leicht auf 72 USD.
Gold startet schwächer in die neue Woche. Nach zwei Gewinntagen bleibt aber die Chance auf eine kurzfristige Bodenbildung über 4.000 US-Dollar.
Nach mehreren Kehrtwenden laufen wieder Öl- und Gas-Tanker durch die Straße von Hormus. Die Lage im Nahen Osten bleibt aber angespannt.
Vortag
Der Freitag hatte Goldanlegern noch einen Kursgewinn von 1,2 Prozent begracht – auf 4.174 USD (3.651 EUR). Silber kletterte um 2,3 Prozent auf 62,40 USD (54,56 EUR). Es war das zweite Tagesplus in Folge und erhöhte die Chance auf eine kurzfristige Bodenbildung oberhalb von 4.000 USD. Denn auf diesem Niveau zeichnete sich zuletzt ein Doppelboden ab.
In den USA war im Vorfeld des Unabhängikeitstag nicht gehandelt worden. So hielten die Edelmetalle ihre anfänglichen Gewinne über den gesamten Tag.
Ausblick
Am heutigen Montag müsen Anleger eine Reihe bedeutender Wirtschaftsdaten aus der Eurozone verarbeiten. Dazu gehören die Erzeugerpreise und Einzelhandelsumsätze sowie die deutschen Auftragseingänge im Mai.
Aus den USA kommt der ISM-Einkaufsmanager-Index Dienstleistungen. Zudem melden sich Fed-Direktor Christopher Waller und EZB-Präsidentin Christine Lagarde zu Wort.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten