Gold steigt in China und Europa kräftig. Doch Shanghai bleibt zurück: Der China-Spread fällt auf minus 31 US-Dollar je Unze.

China-Spread fällt weiter ins Minus
Die Goldpreise sind in der vergangenen Woche kräftig gestiegen. An der Shanghai Gold Exchange fiel der Anstieg jedoch etwas geringer aus als am westlichen Spotmarkt. Dadurch erhöhte sich der Preisabschlag in China von 22 auf 31 US-Dollar je Unze.
Im starken Goldpreis-Anstiegs der vergangenen Wochen lieferte der chinesische Markt keine zusätzlichen Kursimpulse.
China-Spread weitet sich erneut aus
Seit dem vergangenen Vergleichstermin verteuerte sich Gold in Shanghai um 238 US-Dollar je Unze. Der europäische Spotpreis legte im gleichen Zeitraum um 246 US-Dollar zu.
- Goldpreis China: +238 USD/oz
- Goldpreis Europa: +246 USD/oz
Damit blieb der chinesische Markt erneut etwas zurück. Am Dienstag kostete die Feinunze an der Shanghai Gold Exchange umgerechnet 4.613 US-Dollar. Zeitgleich wurden am europäischen Spotmarkt 4.644 US-Dollar aufgerufen. Daraus ergibt sich ein negativer China-Spread von 31 US-Dollar.
Messzeit: [Mo. 24.08.26, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MESZ Berlin]
Aufschlag China → Europa Spot: -31 USD/oz (17.08.26: -22 USD); Δ: -8 USD
| Markt / Kennzahl | 24.08.26 | 17.08.26 | Δ |
|---|---|---|---|
| Gold China SGE Fix (CNY/Gramm) | 1.004 | 953 | +0,8 % |
| Gold China SGE (USD/Gramm) | 148,32 | 140,68 | +0,9 % |
| Goldpreis China SGE (USD/oz) |
4.613 | 4.376 | +238 |
| Goldpreis Europa (USD/oz) |
4.644 | 4.398 | +246 |
| Aufschlag/Abschlag China → Europa (USD/oz) |
-31 | -22 | -8 |
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Westlicher Markt gibt das Tempo vor
Ein Aufpreis in Shanghai gilt üblicherweise als Zeichen dafür, dass die chinesische Nachfrage den internationalen Goldpreis zusätzlich antreibt. Davon kann derzeit keine Rede sein. Gold ist in China günstiger als in Europa – und der Abschlag hat sich nochmals vergrößert.
Bemerkenswert ist das vor allem vor dem Hintergrund des jüngsten Kurssprungs. Denn obwohl der Goldpreis in Shanghai innerhalb einer Woche um mehr als 5 Prozent zulegte, kam der westliche Spotmarkt noch etwas stärker voran. Die aktuelle Aufwärtsbewegung wird deshalb vor allem außerhalb Chinas bestimmt.
Die chinesische Zentralbank bleibt dagegen auf der Käuferseite. Im Juli stockte sie ihre offiziellen Goldreserven um knapp 20 Tonnen auf. Einen größeren Monatszuwachs hatte China zuletzt im Oktober 2023 gemeldet.
Außerdem importiert China weiter große Mengen an Gold aus der Schweiz. Im Juli waren es erneut fast 22 Tonnen, während China und Hongkong seit Jahresbeginn bereits 255 Tonnen von den Eidgenossen bezogen.
Mehr zum internationalen Marktgeschehen: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse



Und zuletzt noch die, aus den Medien:
Auch ein gutes Gehalt schützt nicht vor Überschuldung.
„ Immer mehr Menschen sind in Deutschland überschuldet. Rund sechs Millionen Menschen können ihre Verbindlichkeiten dauerhaft nicht mehr zurückzahlen. ntv-Wirtschaftsexperte Uli Reitz erklärt, dass auch ein gutes Gehalt nicht automatisch vor finanziellen Problemen schützt.
Das heisst, Insolvenz, Gerichtsvollzieher, Pfändung.
Bei Selbsständigen ( ich AG, ect) ohne jeglichen Schutz
vor Pfändung des gesamten Hab und Guts, samt Existenzminimum.
Bei Angestellten ist wenigstens das geschützt und auch das Pfändungsfreie Konto, welches aber eingerichtet und bewilligt werden muss.
Insofern sind ein paar Vrenelli oder Viertel Unzerln oder Silberlinge keine so schlechte Idee solche vergraben zu haben.Nebst ein paar Scheine in kleinerer Stückelung.
Dann könnte man, mit gutem Willen, die 5 oder 6 Jahre etwa überbrücken, bis man für schuldenfrei erklärt wird.
Wie gesagt, nur Angestellte, Ich AG und Selbsständige sind aussen vor. Die Schulden ( der Titel) bleiben lebenslang.
@Maruti
das sind größtenteils ziemlich üble Falschinformationen.
Maruti:
Die Pfändungsfreigrenzen gelten für jedermann. Wer alleine ist, der kann überhaupt erst gepfändet werden, wenn er mehr als 1.587,40 € netto im Monat zur Verfügung hat. Sind ein Ehepartner und ein Kind vorhanden, sind es schon 2.517,65 € netto/Monat. D.h., weite Teile der Bevölkerung fallen aus der Vollstreckung raus, weil übersteigendes Einkommen schlichtweg nicht vorhanden ist. Die Konten werden regelmäßig abgeräumt, damit sich keine vollstreckbaren Summen bilden können. Verwertbares Sachvermögen ist – von der Playstation abgesehen – in der Regel nicht vorhanden. Insofern musss sich jeder Gläubiger überlegen, ob er einen Gerichtsvollzieher wegen des Sperrmülls des Schuldners bemühen will, weil er die Kosten erfolgloser Maßnahmen selbstverständlich zu tragen hat. Im Übrigen bleibt dem Schuldner der Weg in die Privatinsolvenz. Die Kosten übernimmt der Steuerzahler und nach einer Wohlverhaltensphase von lediglich drei Jahren ist man die Schulden los (und kann von vorne loslegen). Schuldner sind übermäßig geschützt. Das Problem liegt auf Seiten der Gläubiger. Ihnen wird keinerlei Schutz gewährt und sie schauen in die Röhre, wenn der Schuldner es will. Gerade für kleine, private Vermieter kann das sehr teuer werden. Man bekommt Mieter nicht oder nur sehr schwierig und in langen Verfahren raus. Bis dahin können enorme Mietschulden und Schäden an der Immobilie entstehen, die sich der Vermieter letztlich ans Bein binden muss. Wer als Privatmann z.B. eine ETW als Altersvorsorge erworben hat und diese finanzieren muss, der kann mit solchen Menschen sehr schnell böse Schiffbruch erleiden.
Moin,
gültet das mit dem nach sechs Jahren schuldenfrei auch für Rentner? Dann könnte ich noch mal so richtig auf den Mörtel klopfen.
Gruß in die Dorfrunde
barmbekbasch
Moin nach Barmbek:
Es ist besser: seit 2020 läuft ein Privatinsolvenzverfahren nur noch 3 Jahre.
Wenn Sie sich in der Zeit regelkinform verhalten und alle Einkünfte über dem Pfändungsfreibetrage von 1590 pro Monat abliefern sind Sie nach 3 Jahren raus.
Nach weiteren 6 Monaten wird der Schufaeintrag gelöscht.
Größere private Vermögensgegenstände sind natürlich weg.
Blöd, wenn man vergessen hat, daß irgendwo in der Nachbarschaft noch kleine Schweizerinnen wohnen.
Jetzt könnte man auf die Idee kommen, 200.000 Kredit aufzunehmen, anonym Tierchen kaufen, Privatinsolvenz und Demenz anzumelden und nach 4 Jahren wieder…….
Ok, der alte Meister Eder spinnt manchmal…..
Zu Maruti:
Pleite gehen gerne auch größenwahnsinnige Gutverdiender.
Am Starnberger See gibt es einen „gehobenen“ Makler, den man i.d.R. nicht bei Immoscout findet.
Weil man Häuschen über 10 Mio. nicht mit Photos im Netz anbietet.
O-Ton: in der Nullzinsphase hat er viele Objekte an high-leveraged double Income Kunden verkauft.
Übersetzt: Wichtigtuer mit 80 % Bankkredit.
Nun gehen diese Objekte wieder an seine klassische Kundschaft.
Übersetzung: Wichtigtuer pleite, altes Geld macht Schnäppchen.
Die verkaufen auch nur, weil die Putzfrau gekündigt hat.
https://www.immobilienscout24.de/expose/166031378?referrer=HYBRID_VIEW_LISTING&searchId=9592edc4-19b1-3878-87ef-65e0d6938e08&searchType=radius
So ein typischer Angeber-Neubau.
https://www.immobilienscout24.de/expose/169752934?referrer=HYBRID_VIEW_LISTING&searchId=085273ea-df65-305a-98ec-7d90bc11dfe3&searchType=radius
Die Angebote über 3 Mio. gehen seit 1 Jahr durch die Decke, klar, wenn der Hypozins von 0,8 % sich jetzt bei der Anschlußfinanzierung um 400 % auf 4,x Prozent erhöht.
Selber Schuld.