Der Goldpreis-Abstand zwischen China und Europa bleibt gering. Gleichzeitig kauft Chinas Zentralbank weiter Gold zu.

Goldpreis: China und Europa nähern sich an
Der Preisabstand zwischen dem chinesischen und dem europäischen Goldmarkt bleibt gering. Am Montag kostete eine Feinunze Gold in Europa 4.156 US-Dollar. Der Referenzpreis an der Shanghai Gold Exchange lag zum gleichen Zeitpunkt bei umgerechnet 4.150 US-Dollar.
Chinas Goldmarkt zeigt weiter Nachfrage, doch ein deutlicher Preisaufschlag gegenüber Europa bleibt aus.
Damit notierte Gold in Shanghai 6 US-Dollar unter dem europäischen Spotpreis. In der Vorwoche hatte der Abschlag 5 US-Dollar betragen. Damit hat sich der China-Spread nur minimal verändert.
Messzeit: [Mo. 06.07.26, 14:30 h Shanghai] / [08:30 h MESZ Berlin]
Aufschlag China → Europa Spot: -6 USD/oz (29.06.26: -5 USD); Δ: +1 USD
Mehr zum internationalen Marktgeschehen: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse
| Markt / Kennzahl | 06.07.26 | 29.06.26 | Δ |
|---|---|---|---|
| Gold China SGE Fix (CNY/Gramm) | 906 | 886 | +2,2 % |
| Gold China SGE (USD/Gramm) | 133,41 | 130,40 | +2,3 % |
| Goldpreis China SGE (USD/oz) |
4.150 | 4.056 | +94 |
| Goldpreis Europa (USD/oz) |
4.156 | 4.061 | +95 |
| Aufschlag/Abschlag China → Europa (USD/oz) |
-6 | -5 | +1 |
Goldnachfrage in China
Die Entwicklung am chinesischen Goldmarkt steht weiterhin im Zeichen der starken Rally bis Jahresbeginn und der anschließenden Korrektur. Aber aktuelle Daten zeigen, dass China auf institutioneller Ebene weiter Gold nachfragt.
So hat die People’s Bank of China ihre offiziellen Goldreserven im Juni um knapp 15 Tonnen erhöht. Das war die stärkste monatliche Aufstockung seit Oktober 2023. Offenbar nutzte die Zentralbank die niedrigeren Preise gezielt für zusätzliche Käufe.
Auch die Schweizer Außenhandelsdaten deuten darauf hin, dass weiterhin erhebliche Goldmengen nach China fließen. Dennoch reicht diese Nachfrage derzeit nicht aus, um am chinesischen Markt wieder einen deutlichen Preisaufschlag gegenüber Europa entstehen zu lassen. Auch deshalb, weil das genannte Gold in der Regel außerhalb der Börsen gehandelt wird (OTC).
https://www.n-tv.de/politik/Iran-beschiesst-US-Stuetzpunkte-in-Kuwait-und-Bahrain-id31060508.html
Alles nicht so schlimm, bloss die Investoren nicht beunruhigen. Beide Seiten erklären, dass man ( wieder mal) über Friedensgespräche nachdenkt.
Dies ist wohl neben dem Ukraine Krieg der zweite Konflikt, bei dem laufend über Friede in der Welt berichtet wird.
( Zum Wohle der Börsen und deren Anleger).
Also bitte, weiterhin beherzt zugreifen und die Indizes nach oben pushen.
Man soll ja kaufen, wenn die Kanonen donnern und erst recht, wenn sie pausenlos donnern. Dann pausenlos kaufen.
Einfach ein paar Kriege anzetteln, dann haussieren die Börsen.
Wurde hier schon irgendwo erwähnt, dass China ab dem 24. Juli den Papierhandel von Gold stoppt und de facto verbietet? Betrifft die Shanghai Gold Exchange, Postal Savings Bank of China, Ping An Ban und China Guangfa Bank.
Wird interessant. Die Amis weiten quasi am gleichen Tag den Handel auf 24/7 aus, während China die Zügel anzieht.