Donnerstag,27.Januar 2022
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Goldpreis: Das bringt die letzte Handelswoche

Vor dem Jahreswechsel können die US-Verfallstermine sich noch auf den Goldpreis auswirken. Ansonsten steht die Corona-Krise im Fokus.

Goldpreis, Silberpreis, Gold, Silber, Termine (Foto: Goldreporter)
Der Euro-Goldpreis hat beste Chancen, das Jahr mit einem Kursgewinn zu beschließen. Für die anderen Gold- und Silber-Notierungen in USD und EUR sieht es nicht so günstig aus (Foto: Goldreporter).

Goldpreis über 1.800 USD

Am heutigen Montagvormittag um 9:30 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.807 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.596 Euro. Damit startete das Edelmetall mit leichten Gewinnen von 0,3 Prozent in die letzte Handelswoche des Jahres. Silber notierte dagegen rund 1 Prozent niedriger als vor dem Weihnachtswochenende, mit 22,69 US-Dollar beziehungsweise 20,05 Euro.

Verfallstermine

In dieser Woche stehen an der US-Warenterminbörse COMEX die Verfallstermine bei Gold und Silber an. Am Dienstag werden die Januar-Optionen letztmalig gehandelt. Der finale Handelstag der Edelmetall-Futures (Kontrakt-Monat Dezember) folgt am Mittwoch.

Berichtstermine

Dagegen sind auf dem Berichtskalender der kommenden Tage nicht mehr viele bedeutende Termine zu finden. Die Federal Reserve Banken von Dallas (heute) und Richmond (Dienstag) veröffentlichen Konjunktur-Indizes. Am Mittwoch gibt es Zahlen zu den Lagerbeständen im US-Großhandel und im Energiebereich. Der Donnerstag bringt die aktuellen wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten sowie den Chicago-Einkaufsmanager-Index. Am Freitag sind die Börsen wegen Silvester geschlossen.

Damit dürfte sich die Aufmerksamkeit der Marktbeobachter vor allem auf die Entwicklung der Infektionszahlen und Maßnahmen im Zuge der Corona-Krise konzentrieren (Omikron-Variante).

Silber- und Goldpreis

Damit die Edelmetalle das Jahr 2021 mit einem Kursgewinn beschließen, müsste der Goldpreis im US-Futures-Handel oberhalb von 1.895 US-Dollar beziehungsweise 1.550 Euro erreichen. Silber beendete das vergangene Jahr mit 26,41 US-Dollar oder 21,61 Euro pro Unze. Damit ist der Euro-Goldpreis aktuell die einzige Notierung, die ein 12-Monats-Plus verzeichnet und so beste Chance hat, das Jahr mit einem Kursgewinn zu beenden. Im vergangenen Jahr brachte die letzte dem Goldpreis noch einen kleinen Anstieg von 0,5 Prozent ein (+0,7 % in Euro).

Goldreporter

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25 KOMMENTARE

  1. Die letzte Handelswoche. Wenn im Januar 2022 der harte Lockdown mit 3G-Massenquarantäne kommen sollte, könnte das wirklich erst einmal für viele die letzte Woche gewesen sein.

    Drei Goldbarren liegen auf einem Tisch:

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/516558/Pro-und-Kontra-Kommt-es-2022-zu-einer-Goldpreis-Rallye

    Frage an den Goldkilobarrenexperten:

    Warum ist einer der drei 1000-Gramm-Barren (der mit Numero 224 …) signifikant kleiner, obwohl alle drei vom gleichen Hersteller gegossen wurden und nebeneinander auf einem Tisch liegen?

    • @Christof777
      Ich bin kein Goldkilobarrenexperte, deshalb hänge ich sowohl an der Bezahlschranke, als auch an der Lösung des Rätsels. Meine möglichen Lösungsansätze:
      Ist der linke Barren aus Applegold? Das ist hochwertiger und bewirkt wahrscheinlich damit eine höhere Anziehung Richtung Erdmittelpunkt?
      Wurden die beiden großen Barren auf dem Mond und der kleine im Marianengraben gegossen? Ich wusste doch, es gibt einen tieferen Sinn, warum die Reichen der Reichen in den Weltraum müssen. Da wird vermeintlich alles größer (und leichter im Kopf) als es ist…
      Hat die USA endlich die metrischen Einheiten komplett übernommen. Ne, das kann es nicht sein. Die Sturköpfe sind festgefahren auf veraltete Einheiten und stehen patriotisch drauf etwas altmodisches vorweisen zu können. Aber in dem Zusammenhang ist ein Umrechenfehler oder gewollte Bestellungseigenschaft des Herstellers möglich (die beiden rechten sind auf die Gewichtseinheit Dram und nicht auf Gramm bezogen)?
      Habe ich etwas Richtiges erwischt? Ansonsten hoffe ich, dass @Christof777 uns unwürdige nicht dumm sterben lässt.

      • @dummkopf^2
        Kann ich so erklären:
        Der Gussbarren, er wird in eine Form gegossen,
        hat Lufteinschlüsse und ist deshalb voluminöser, aber nicht schwerer. ( Lässt man das Luftgewicht ausser acht)
        Der Prägebarren wird gewalzt, hat keine Lufteinschlüsse ( komprimiert) und ist deshalb etwas kleiner, dünner.
        Der Goldgehalt ist bei beiden gleich.
        Auch bei Münzen gibt es Unterschiede, ob vom Gussbarren gewonnen oder von der Stange geschnitten.

        • Oder die machen es wie die Schummler bei Lebensmittelverpackungen – Große Verpackung und wenig drinnen . Der Barren ist wahrscheinlich innen hohl .

    • Christof777
      Wenn man jetzt mal die Spässchen weglässt und von Echtheit ausgeht: der kleine wir einfach dicker sein.
      Beispiel der Unzenbarren von Deussa: der gegossene ist (von oben gesehen) viel kleiner als der geprägte.
      Aber ca. 4x so dick.

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  3. Da lehnt man sich zurück, meint zu wissen, wie das so ideologisch läuft
    – Rechte stehn fest auf dem Boden des Wirtschafts- und Finanzsystems
    – haben ein diesbezüglich funktionales Menschenbild (sozialdarwinistisch ;-)!!)
    – und sind auch ansonsten querulatorisch unterwegs…

    UND DANN DAS ;-))!!
    WAS IS BLOSS MIT TRUMP LOS??

    https://www.n-tv.de/23023847

    • … und auch hier muss ich mich korrigieren (mann Professor Rossi, mal ein bisschen mehr Konzentration!!).
      Also: ….“- sind aber ansonsten querulatorisch unterwegs…“
      So isses schon besser :-)!!

      Einen guten Rutsch allen :-)

      • @Trust
        Guck mal, ein Blauer!
        Was wird sein, fragt der Schlumpf
        https://www.youtube.com/watch?v=-rhkkaqsW2g

        Was wird sein, wenn der Goldpreis für uns nicht mehr lacht,
        und der Tag ist so dunkel, wie sonst nur die Nacht?
        Dann siehst du zum Himmel mit Tränen im Blick,
        und aus Liebe zu dir kommt der Goldpreis zurück.

        Was wird sein, wenn Christine die Märkte nicht gießt,
        wenn kein Geld mehr gedruckt wird, und auch QE nicht mehr fließt?
        Dann besorgt es der Dax, daß du bald wieder lachst,
        weil wenn Gold Du erwirbst, keinen Fehler Du machst.

        Aber was wird sein, wenn es kommt, das Goldverbot?
        Ja, mein lieber Schlumpfi, nur Gold hilft in der Not.

        Was wird sein, wenn ich abends den DOW nicht mehr seh‘,
        wenn er nicht für mich lächelt, wenn ich schlafen geh?
        Dann schaust du voll Freude zum Goldchart hinauf,
        und beim Goldkurs in ihm geht dein Herz wieder auf.

        Was wird sein, wenn die Rente kein‘ Zins mehr erbringt,
        wenn mit Riester und Rürup kein Wunder gelingt?
        Dann lachst du, weil den Zockern, den‘ tut es dann weh,
        und dein Silber im Schrank glitzert schöner denn je.

        Aber was wird sein, wenn erst alles fällt und kracht?
        Gib dein Gold den Kindern, das wäre doch gelacht.

        Aber, was wird sein, wenn EM in den Keller geht?
        Glaub‘ mir, mein lieber Schlumpf, das wird niemals gescheh’n.
        Glaub‘ mir, lieber Schlumpfi, das wird niemals gescheh’n.

        • @Herr Rossi
          Im Eingangsbereich „meiner“ Genossenschaftsbank (dort wo man 24/7 rein kommt) steht jetzt ein Goldausgabeautomat. Kein Witz.
          Es gibt 5 verschiedene Barren bis zur Unze.

          Problem: die dort aufgerufenen Preise passen irgendwie nicht zu dem, was ich hier so auf der Startseite lese.
          Lira, Schilling , Francs ….?
          Da will wohl jemand auf den Zug aufspringen und ordentlich abzocken.

    • @herrRossi
      Sozialdarwinistisch, ha,ha, ROFL, das ist lustig. Das neue Unwort des Jahres 2021 ?
      Ähnlich witzig wie narrativ oder gender. Sprachliche
      Ideen habt ihr jungen Leutchen, das muss ich schon sagen.

  4. Erstaunlich, wie die Aktienpapiere kurz vor Jahresschluss zulegen. Window Dressing voll im Gange und ein neues Alltime High in Reichweite.
    Man wird zum Gold, als vermeintlichen Inflationsschutz deutlich Abstand nehmen.
    Und es sieht so aus: Aktien 2021 ein plus von über 10%
    Gold ein Minus von 6%, Inflation 4.5%.
    Das bedeutet eine Rendite mit Inflation bei Aktien von
    5.5%, bei Gold einen Verlust von 10.5% im Jahre 21.
    So wird es in den Zeitungen stehen.
    Wer Gold kauft, macht Verlust, wer Aktien kauft, sichert seine Altersvorsorge.
    Viel Spass mit den Medien und der lästernden Verwandtschaft.

    • @Maruti
      Der Yen ist gegen den US Dollar die letzen 10 Monate sehr schwach gelaufen. Da ist es fast ein Wunder das Gold auf Dollar Basis nur 6% verloren hat. Gold wird erst wieder nachhaltig steigen wenn der Yen stärker wird!

      • @Saure
        Gold konnte die 1800 nicht halten und befindet sich wieder darunter.
        Das Pendeln um 1800 geht nun schon fast seit
        6 Monaten. Unglaublich, bei all den Nachrichten, wie Inflation, Corona, Ukraine Krise usw.
        Das Kartell pulvert Milliarden rein, um den Goldpreis zu fixieren.
        Ich glaube nicht mehr, dass so schnell ein Ausbruch deutlich und nachhaltig über 1800 kommt.
        So gesehen, könnte man jetzt in Bälde auch kaufen.
        Was ich auch tun werde.

        • @Maruti
          Sie haben absolut Recht. Diese Nachrichten ohne steigenden Goldpreis ist sehr seltsam.
          Und noch seltsamer ist das der Dollar so stark ist.
          Ich für meinen Teil Sammle weiter Blech ein, bis zum bitteren Ende:-)
          Abwarten und Ruhe bewahren, evtl. Kommt der große Gold/Silber Boom doch noch.

          • @saure
            Richtig. Wir werden von allen Seiten belogen und betrogen. Nichts stimmt und nichts ist, wie es scheint. Das beginnt in den Medien und endet bei der Politik.
            Wir haben keine Wahl. Besser, sich mit Bewährtem, wie Gold und Silber einzudecken, als am Ende völlig nackt und den Lügnern schutzlos ausgeliefert dazustehen. Koste es was es wolle, könnte man beinahe schon sagen.

  5. @Marauder
    https://www.forbes.com/sites/christianweller/2021/12/26/debt-is-on-the-rise-increasing-risks-for-many-households/?sh=475bc2c01278
    Für viele Haushalte ist die Frage, worin sie investieren sollen, rein akademisch. Der Homo americanensis hat seine Weihnachts-Einkäufe und -geschenke wieder mal auf Pump bezahlt. Wie lange das so weitergehen wird und kann – die Frage wird einfach ausgeblendet. Und wenn alles krachen geht, kommen sie zur Oma gelaufen: „Du hast doch den ganzen Keller voller Gläser mit Eingemachtem. Und als Opa starb, hast Du seine Krügerränder vor uns versteckt.“
    https://www.gmx.net/magazine/panorama/syrien-meldet-zweiten-angriff-israels-hafen-latakia-36468584
    Schwarze Schwäne sind keine ausgestorbene Tierart.

    • @Wolfgang Schneider
      Der durchschnittliche Ami stirbt mit fast 70.000 Dollar Schulden.
      10 Kreditkarten mit 24 % Zinsen an der Backe.
      Echte Schulden, also nicht gedeckt durch ein Haus, ein geleastes Auto das noch was wert ist etc.

      Aber die Banken verpacken die ganzen Schulden schön in Wertpapiere (die sind ja wunderbar „diversifiziert“, was das Ausfallrisiko ja waaaahnsinnig mindert) und verhökern die Wertpapiere, wenn es gar nicht mehr anders geht an die FED.
      Lehman konnte pleite gehen, die Fed nicht.
      Das ist der Unterschied 2008 zu heute.

      Beispiel von 2016: wir wollten uns drüben ein neues Auto kaufen.
      Bei Barzahlung war die Kiste fast 2.000 Dollar teurer als wenn wir ihn finanziert hätten.
      Warum ?
      Die Banken zahlen den Händlern „Fangprämien“ für neue Kreditkunden.
      Und die gibt der Händler (zum Teil) an die Kunden weiter.
      Die geforderte Bonität ist ein Witz.
      Und die Autos verlieren viel schneller an Wert, als die Kredite getilgt werden können.
      An Restwertrisiko denkt sowieso kein Mensch.
      Das ist ja kein Problem für DIESEN Quartalsbericht.
      Hauptsache die Kiste ist vom Hof und man hat die Verkaufsstatistik eingehalten.
      Da ist auch eine riesen Verlustblase.
      Noch eine.
      Von Dutzenden.

      Wenn ich jetzt noch irgendwelche Anleihen hätte, oder viel Fiat auf dem Bankkonto, müsste ich immer an folgendes Bild denken:
      Irgendwo in einer verkommenen Suburb von Detroit steht ein verrosteter Pickup eines ausgenommenen Mindestlöhners der sich gerade noch den Sprit leisten kann, diesen Monat noch.
      Und der vielleicht nächsten Monat arbeitslos wird.
      Und die Karre ist die Sicherheit für mein Geld.
      Na prima.

      Da halte ich es lieber mit anderem Metall.
      Das ist auch sicher rostfrei.
      Und nur ich weiss, wo es ist.
      Tschüss Olaf !

  6. @WS Es ist das alte Thema ,es herrscht der totale Anlagenotstand und aus dem ergibt es sich, dass sich Arbeit unter dem Strich niicht mehr richtig lohnt.Im Endeffekt scheinen das die jungen Leute irgendwie gecheckt zu haben, denn die feiern so sie in sicheren Jobs sind alle locker minimal 4 Wochen im Jahr krank.Von Lehrern und Beamten will ich da noch gar nicht reden.Das wird auch nicht mehr besser werden.Bei uns in der Stadt wurden schon seit 14 Tagen keine Glascontainer mehr geleert und das sieht entsprechend aus.Das liegt garantiert nicht an einem defekten Fahrzeug.

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  8. @Materialist
    Das mit dem Glascontainer ist sicher Teil der politischen Umerziehung in ein „GRÜNES“ Deutschland.
    Glas ist total unöko. Energieverbrauch bei der Herstellung, igitt igitt.
    Wir sollen doch „unverpackt“ einkaufen.

    Vielleicht fährt der moderne LKW auch nicht mehr, uns geht so nebenbei auch das AdBlue aus, auch ein Nebenprodukt aus der Ammoniaksynthese/Kunstdüngerproduktion.
    Ohne Erdgas kein AdBlue.
    Wenn das fehlt, springt der moderne Diesel nicht mehr an. Motorsteuerung.

    Ist aber kein Problem: es gibt ja Lastenfahrräder.

    2022 wird echt spannend.
    Es soll einen chinesischen Fluch geben: „Mögest du in interessanten Zeiten leben“.
    Kann stimmen, die waren selten ruhig und gemütlich.

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