Der Goldpreis steigt am Dienstag auf 4.063 USD. Silber legt deutlich zu. Hohe US-Renditen und der Iran-Konflikt bleiben wichtige Marktfaktoren.
Goldpreis am Dienstag
Der Goldpreis startet erneut fester in den Handel. Um 8:00 Uhr notierte der Goldpreis am europäischen Spotmarkt mit 4.063 USD (3.530 EUR) pro Unze und damit rund 0,2 Prozent über Vortag. Silber legte deutlicher um 1,4 Prozent zu auf 59,00 USD beziehungsweise 51,30 EUR pro Unze.
Gold behauptet die 4.000-Dollar-Marke – hohe US-Renditen begrenzen aber weiterhin das Aufwärtspotenzial.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Die Lage im Nahen Osten bleibt chaotisch. US-Präsident Donald Trump bezeichnete sein jüngstes Gesprächsangebot als „letzte Chance“ für Iran. Allerdings bestreitet die iranische Regierung direkte Verhandlungen mit Washington. Parallel laufen Gespräche zwischen Iran und Oman über den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus.
Für zusätzliche Spannungen sorgt ein Zwischenfall vor der Küste Omans. Dort meldete ein Frachtschiff nach Angaben der britischen Seesicherheitsbehörde UKMTO den Einschlag eines unbekannten Projektils. Der Vorfall wird untersucht.
Der Ölpreis zog am Dienstag leicht an. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Morgen rund 86 USD. Gleichzeitig stieg die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen auf 4,69 Prozent.
Vortag
Die Absage eines angekündigten größeren US-Angriffs auf Iran hatte zu Wochenbeginn für Entspannung an den Finanzmärkten gesorgt. Der Ölpreis kam deutlich zurück, während die US-Renditen auf hohem Niveau verharrten. Zusätzlich hellten gute Geschäftszahlen von Microsoft die Stimmung im Technologiesektor auf.
Der Goldpreis ging schließlich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 4.055 USD pro Unze aus dem Handel. Zuvor war der Kurs im Tagesverlauf wieder deutlich an die Marke von 4.000 USD herangerückt.
Ausblick
Am heutigen Dienstag stehen in den USA mehrere wichtige Konjunkturdaten für Juni auf dem Programm. Zunächst erscheinen die Zahlen zur US-Handelsbilanz mit den aktuellen Import- und Exportdaten. Später folgen die JOLTS-Daten zum US-Arbeitsmarkt mit der Zahl der offenen Stellen sowie der vollständige Bericht zu den Auftragseingängen der US-Industrie.
Vor allem die Arbeitsmarktdaten könnten die Zinserwartungen beeinflussen und damit auch für Bewegung bei US-Dollar, Anleiherenditen und Gold sorgen.
Trump spielt mit der Welt wie er will ! Keiner kann was dagegen tun Kein Russland kein China die Amis sind die Nr 1. blablabla mit China und Russland.
@Dren
Heisst es nicht: Bellende Hunde beissen nicht ?
Trump bellt und zieht dann den Schwanz ein.
Er macht also immer den Taco.
Das ist mittlerweile ein geflügeltes Wort.
„Trump allways chickens out“
Erst poltern, dann kneifen. Das tat er in seiner Jugend schon und hatte Erfolg damit. Und heute fallen die Börsen und Anleger darauf rein und bescheren ihm die Milliarden, die er braucht.