Freitag,03.Dezember 2021
Anzeige

Goldpreis: Diese Termine sind nun interessant

Goldpreis, Termine, Gold, Silber (Foto: Goldreporter)
Zuletzt drückten Erwartungen hinsichtlich steigender US-Zinsen der Goldpreis. Hinweise auf eine wieder rückläufige Inflation könnten diesen Eindruck wieder etwas revidieren (Foto: Goldreporter).

Silber- und Goldpreis auf Erholungskurs? In dieser Woche stehen erneut einige potenziell marktbewegende Termine an.

Goldpreis

Der Goldpreis ist am Montagvormittag mit Gewinnen in die neue Handelswoche gestartet. Um 11 Uhr kostete die Goldunze am Spotmarkt 1.785 US-Dollar. Das entsprach 1.500 Euro (+0,9 % gegenüber Vortag). Silber wurde zu 26 US-Dollar beziehungsweise 21,88 Euro pro Unze (+0,7 %) gehandelt.

In unserem gestrigen Beitrag haben wir auf die Wahrscheinlichkeit einer Kurserholung hingewiesen. Ob es zu einem stärkeren Rebound bei den Edelmetallen kommt, werden wir vermutlich nach dem heutigen Handelsstart am US-Terminmarkt erfahren (14:20 Uhr).

Marktbewegende Termine

In dieser Woche stehen einige, potenziell kursbewegende Termine an. Im Mittelpunkt der Handelswoche steht der Rechenschaftsbericht von Fed-Präsident Jerome Powell. Er wird sich am Dienstagabend um 18 Uhr (MESZ) vor dem US-Repräsentantenhaus in Sachen Corona-Krise äußern. Außerdem stehen am US-Terminmarkt Verfallstermine bei den Edelmetall-Optionen an.

Weitere ausgewählte Termine der Woche:

Dienstag

  • USA: Verkäufe bestehender Häuser im Mai (14 Uhr)
  • USA: Rede von Mary C. Daly, Präsidentin der Federal Reserve Bank of San Francisco (20 Uhr)
  • USA: Corona-Rechenschaftsbericht Fed-Präsident Jerome Powell vor dem US-Kongress

Mittwoch

  • D: Markit Einkaufsmanager-Index (9:30 Uhr)
  • EU: Markit Einkaufsmanager-Index (10 Uhr)
  • USA: Rede von Michelle Bowman, Mitglied Federal Reserve Board (15:10 Uhr)
  • USA: Markit Einkaufsmanager-Index (15:45 Uhr)
  • USA: Verkäufe neuer Häuser im Mai (16 Uhr)
  • USA: Rede von Raphael Bostic, Präsident der Federal Reserve Bank of Atlanta (17 Uhr)

Donnerstag

  • USA: Letzter Handelstag der Gold- und Silber-Optionen (Juli) an der COMEX.
  • D: ifo-Geschäftsklima-Index (10 Uhr)
  • USA: Auftragseingang langlebige Gebrauchsgüter (14:30 Uhr)
  • USA: GDP Price Index Q1 (14:30 Uhr)
  • USA: BIP-Wachstum in Q1, finale Zahlen (14:30 Uhr)
  • USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (14:30 Uhr)
  • USA: Rede von John Williams, Präsident der Federal Reserve Bank of New York (17 Uhr)
  • USA: Ergebnisse Banken-Stresstest der Fed (22:30 Uhr)

Freitag

  • D: GfK-Geschäftsklima-Index (8:00 Uhr)
  • EU: Geldmengenwachstum M3 im Mai (10 Uhr)
  • USA: Privater Konsum / Private Einkünfte im Mai (14:30 Uhr)
  • USA: PCE Price Index (Preisindex der privaten Konsumausgaben) im Mai (14:30 Uhr)
  • USA: Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (16 Uhr)

Alle Termine ohne Gewähr.

Einordnung

Für Silber- und Goldpreis dürften neben der Entwicklung der allgemeinen konjunkturellen Lage (US-Arbeitsmarkt, Einkaufsmanager-Indizes) vor allem Hinweise auf die weitere Preisentwicklung (Inflation) und mögliche Aussagen von Fed-Mitgliedern hinsichtlich der zu erwartenden Zinsentwicklung von Bedeutung sein. Sind die höheren Inflationsraten tatsächlich nur ein vorübergehendes Phänomen, wie Zentralbanker zuletzt behaupteten? US-Dollar und US-Anleiherenditen sollte man in diesem Zusammenhang ebenfalls im Auge behalten.

Goldreporter

Immer bestens über den Goldmarkt und Finanzkrise informiert: Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

15 KOMMENTARE

    • @klapperschlange
      Meines Erachtens ist der Bitcoin immer noch in einer Blase. Schliesslich kam er von nicht mal 1 Dollar. Durchaus möglich, dass er dahin wieder zurückkehrt. Denn sein intrinsischer Wert sind nicht mal die verbrauchten Stromkosten als Arbeitsleistung. Das heisst Null.
      Ich bin aber nicht sicher, ob sich nach dem durchaus respektablen Goldpreis Rückgang die Zentralbanken nun den Bitcoin vorgenommen haben. Zusammen mit People Bank of China.
      Die arbeiten schon zusammen, die Zentralbanken,
      da der Bitcoin jeder dieser Banken und Regierungen ein Dorn im Auge ist.
      Fehlt nur noch ein Wort über Bitcoin Verbotsgedanken der USA und das war es dann auch.
      Dann hat zwar Herr Bitcoin Anleger noch seine Coins im Netz, aber er kommt nicht dran, kann diese weder abheben noch verkaufen oder tauschen noch sonst irgendetwas damit machen.

      • @Maruti

        Auch die BIZ – die „Großmutter“ aller Banken – legt noch einmal
        nach und stellt fest:

        Bitcoins sind nur für zwei Dinge gut:
        zum Spekulieren und für Lösegeldzahlungen.

        Und: („Steil-Vorlage für die grüne „Schnattergans“) „Bitcoin … ist
        ein Umwelt-Desaster“.

        https://www.report-k.de/Wirtschaftsnachrichten/Wirtschaft-Deutschland/Bank-fuer-Internationalen-Zahlungsausgleich-sieht-Bitcoin-Blase-146008

        Da die bildhafte Darstellung einer „BTC-Münze“ absichtlich (?) in 99,98 %
        aller Fälle einer Goldmünze gleichgestellt wird (quasi der digitale
        Gold-Ersatz
        ), muß man natürlich davon ausgehen, daß BTC
        (wie GOLD) auch zur „Geldwäsche“ eingesetzt wird.

        Und tatsächlich: In den letzten 2000 Jahren finden sich viele Berichte
        über „Lösegeldzahlungen“ mittels GOLD, z.B.

        Im Mittelalter kam es im Dezember 1192 zur Gefangennahme
        von König Richard Löwenherz, der wieder freikommen sollte,
        nachdem der Würzburger Vertrag vom 14. Februar 1193 insgesamt
        150.000 Mark Reinsilber (zwischen 23,5 und 30 Tonnen) als
        Lösegeld festgelegt hatte. Der Vertrag wurde am 19. Juni 1193 in
        Worms unterzeichnet, am 4. Februar 1194 kam Löwenherz frei.
        Im Spätmittelalter konnte die Aussicht auf ein Lösegeld den Sieger
        eines Krieges davon abhalten, den besiegten Gegner zu töten.
        Dies sah der zwischen 1220 und 1235 entstandene Sachsenspiegel
        ausdrücklich vor. Als Graf Wilhelm IV. den Kölner Erzbischof
        Engelbert II. am 18. Oktober 1267 in der Schlacht bei Zülpich
        gefangen nahm und in der Burg Nideggen in einem eisernen Käfig
        festhielt, wurde er nach Zahlung eines hohen Lösegeldes erst am
        28. April 1270 freigelassen.“

        Aus diesem Grunde muß auch GOLD verboten und
        Papiergeld abgeschafft werden, damit Lösegeldforderungen,
        Erpressung und Geldwäsche endlich aufhören…
        ( ͡❛ ͜ʖ ͡❛)✊

        • Nachtrag mit Quellen-Angabe:

          Das vermutlich höchste Lösegeld der Geschichte
          leistete der Inkakönig Atahualpa 1532/1533. Er zahlte
          für seine Freilassung über 6 Tonnen Gold und 11 Tonnen
          Silber an den spanischen Konquistador Francisco Pizarro,
          wurde von diesem aber dennoch hingerichtet“

          Lösegeld-Quellen: Wikipedia

        • @ Klapperschlange
          Es ist die immer wieder zu beobachtende Vorgehensweise, dass Entscheidungen z.B. hinsichtlich Verboten durch gezieltes Framing (vulgo Stimmungsmache) vorbereitet werden.
          Jetzt muß man noch die wunderbar wirksame menschliche Eigenschaft Neid noch mit produktiv einbeziehen (…BTC dient nur Superreichen Schwarzgeld zu kassieren und Steuern zu hinterziehen…..) und schon ist der Boden für ein Verbot bereitet.
          Da nur eine kleine Minderheit in BTC investiert ist, kann sich die Politik der Zustimmung der Massen sicher sein.
          Die wichtigen Parteispender und Freunde bekommen sicher rechtzeitig noch einen Anruf und kommen noch raus.

    • @Klapperschlange

      Ich behaupte ja nach wie vor, dass man mit Krypthos viel Geld verdienen, aber noch mehr verlieren kann.

      Spätestens wenn staatliche Währungen auf der Basis von Blockchain ausgegeben werden, dann wird man die privaten Währungen effektiv bekämpfen bzw verbieten. Ergebnis, Bitcoin wird gegen NULL fallen.

      • @ Stillhalter

        Sollte der Preis nochmal zu 16.700–24.000.- usd kommen dann geh ich wieder rein,doch nur beim Bitcoin,für ein größeres Bullback

        • @ukunda
          Auch da ein riskantes Spiel. Deshalb viel Glück bei solchen Trades ( in der Pokerrunde).
          PS: Palladium scheint auch rückwärts zu laufen.

  1. Anzeige
  2. Hallo zusammen,
    Kryptowährungen sind reine Spekulation und früher oder später geht es den werten Kryptos wie den Tulpenzwiebeln in der Vergangenheit.
    Bis es soweit ist gehts weiter hin und her – sprich rauf und runter – mal mehr mal weniger.
    Ich habe selbst viel Geld damit verdient und als ehrlicher Steuerbürger Herrn Scholz seinen Anteil zukommen lassen (seufz – schon davon hätte ich mir ein schönes Häuschen kaufen können).
    Mittlerweile besitze ich keinen einzigen Coin mehr – die haben mir Andere teuer abgekauft – LOL.
    Die Nettogewinne habe ich in edle Metalle (Historische Goldmünzen – älter 100 Jahre) und Value-Aktien eingetauscht (darunter auch Barrick- und Newmont-Aktien).
    Ich bin raus aus den Kryptos und bin mal gespannt, was uns diese Woche wieder für Märchen aufgetischt werden in den diversen anstehenden Terminen (die oben im Artikel erwähnt sind). Mittlerweile fungieren die Herren der FED so ähnlich wie Jakob und Wilhelm Grimm.
    Machts gut und genießt das Leben – nichts anderes ist wichtig – das letzte Hemd hat keine Taschen !

    • @kryptomane
      In diesem Forum hat jeder viel Geld verdient.
      Immer billigst eingekauft und immer zum Höchstpreis rechtzeitig verkauft. Natürlich.
      Der Grund war und ist maruti.
      Der ist daran schuld. ROFL.

  3. Pro aurum schreibt:
    ( Bussler).
    Durch die zu erwartende Inflation von 5% könnte ein Sparer von 10.000 Euro innerhalb eines Jahres 5% verlieren. In 2 Jahren also 1000 Euro. Das wäre kalte Enteignung.
    Richtig, falls die Zinsen so bleiben.
    Nur, was er nicht erwähnt ist, dass das Gold such kann. Aber in nur einer Woche bzw. 10 Tagen.
    Was er auch nicht erwähnt ist, dass ein Aktienindex das zwar auch hinkriegt, auch in ein paar Tagen, aber dagegen schnell vorgegangen wird. Siehe heute.
    Ich finde es deshalb nicht richtig, Gold mit Spargeld oder Aktien zu vergleichen.
    Denn, Gold hat eine ganz andere Wirkung als Inflationsschutz. Eine viel bessere. Denn, Inflation kann man schnell ausgleichen, durch mehr Einkommen.500 Euro steuerfrei mehr Gehalt, Rente etc pro Jahr sind schon möglich.
    Das schaffe sogar ich mit Ebay Verkäufen, Casinobesuchen u.ähnliches.

    • @Maruti Es gibt da aber einen grossen Unterschied:Das Geld das man durch Inflation verliert ist für immer und ewig schlicht und einfach weg.Aus
      den geradezu läppischen 5% minus beim Gold können ganz locker nach 1.bis 3 Jahren 20% plus werden.Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist sogar relativ gross,Bei Wirecard Aktien zB.hat man nach dem Verlust noch ne Chance auf Nachschusspflicht gemäss Insovenzrecht.Da bleibe ich lieber beim Gold und 5% minus gehen mir Lichtjahre am Allerertesten vorbei.

  4. Schreck lass nach: Die emotionale Aufwallung der ‚Märkte’* nach der Ankündigungs-Rally durch die Fed lässt spürbar nach, die Renditen 10-jähriger US-Treauries fallen auf ein Vier-Monats-Tief, der Dollar-Index schmiert ab und Gold reüssiert abermals.

    Nach der falkenhaften Wende der US-Notenbank [‚hawkish‘!] verschiebt sich der Fokus in dieser Woche auf eine Reihe von Fed-Sprechern, darunter Fedchefchen Jerome Powell, der bereits morgen vor dem Kongress zu erscheinen beliebt. Man darf gespannt sein.

    https://www.reuters.com/article/global-precious-idUSL5N2O31KV

    *Merkwürdig, nicht wahr, die Märkte werden irgendwie als eigenständige Entität wahrgenommen, quasi als verselbständigte Wesenheit. Dem entspricht die Heteronomie der Menschen – das Gefühl des Ausgeliefertseins an die ‚Maschine‘ [frei nach Marx].

  5. Anzeige
  6. Banker und Betrüger der [ / ] wegen Manipulation der Gold- und Silberkurse zu 1 Jahr und 1 Tag
    in den Knast geschickt.

    Hatte er (James Vorley) keinen „Persilschein“ [ mit dem Text: „ too Big to Jail ] zur Hand?

    „Im Januar dieses Jahres stimmte die Deutsche Bank zu, mehr als 130 Millionen
    Dollar zu zahlen, um straf- und zivilrechtliche Klagen beizulegen, die Spoofing
    beinhalteten, und JPMorgan Chase & Co. gab zu, dass seine Trader Märkte
    manipuliert haben und stimmte zu, eine Rekordstrafe in Höhe von 920 Millionen
    Dollar zu zahlen. „

    https://www.goldseiten.de/artikel/499780–Ehemaliger-Trader-der-Deutschen-Bank-wegen-Spoofing-zu-1-Jahr-Haft-verurteilt.html

    So viel zum Thema: der Goldpreis wird allein durch ♪ ♫ ♬ Anebot und Nachfrage geregelt…

Schreiben Sie einen Kommentar

Please enter your comment!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige