Iran-Krieg stört Goldhandel: Dubai bietet Abschläge auf den Goldpreis

Wegen des Iran-Kriegs und gestrichener Flugverbindungen wird Gold in Dubai derzeit mit deutlichem Abschlag auf den Londoner Referenzpreis gehandelt.

Goldhandel in Dubai mit Abschlag auf den Londoner Goldpreis wegen gestörter Lieferketten.
Gold wird in Dubai derzeit mit Abschlägen auf den Londoner Referenzpreis gehandelt.

Transportprobleme drücken Dubai-Goldpreis

Gold wird in Dubai derzeit deutlich unter dem internationalen Referenzpreis gehandelt. Darüber berichtet die indische Wirtschaftszeitung BusinessLine. Händler sollen das Edelmetall zeitweise mit rund 25 bis 30 US-Dollar Abschlag pro Unze gegenüber dem Londoner Benchmark anbieten.

Grund dafür seien vor allem logistische Probleme infolge des Iran-Kriegs. Der Konflikt im Nahen Osten habe zahlreiche Flugverbindungen unterbrochen und damit wichtige Transportwege für Edelmetalle beeinträchtigt.

Der Iran-Konflikt stört den Luftverkehr im Nahen Osten – und plötzlich wird Gold in Dubai unter dem Londoner Referenzpreis gehandelt.

Nachfrage aus Indien und China bricht ein

Dubai gilt als wichtiger Umschlagplatz für Goldlieferungen nach Asien. Besonders Käufer aus Indien und China nutzen häufig die Handelsplätze in der Golfregion. Durch die Flugausfälle sei der Zustrom von Touristen und Händlern aus beiden Ländern jedoch nahezu zum Erliegen gekommen. Dadurch habe sich lokal ein Überangebot gebildet.

Vertreter der indischen Edelmetallbranche betonen laut Bericht, dass der Preisabschlag kein Zeichen eines schwächeren globalen Goldmarktes sei. Vielmehr handle es sich um eine kurzfristige Marktreaktion auf gestörte Lieferketten.

Abschläge könnten schnell verschwinden

Auch der Präsident der India Bullion and Jewellers Association sieht die Entwicklung als temporär. Sobald sich Transportwege normalisieren, dürfte Dubai wieder stärker als Drehscheibe für Goldlieferungen zwischen Asien und Europa fungieren.

Parallel dazu bleibt das Preisniveau international hoch. Am Weltmarkt notierte Gold am Freitagmittag zuletzt bei rund 5.118 USD bzw. 4.460 EUR je Unze

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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25 Kommentare

  1. So schreibt ein namhafter Anlyst und Wirtschafts Ökonom aus Deutschland:
    „Der Ölpreis wird noch lange Zeit hoch bleiben, schon alleine deshalb, weil die Schiffe nun um Afrika über das Horn von Kapstadt fahren müssen“
    Hat man da noch Worte ?
    Der Mann verwechselt den Kanal von Suez über das Tor der Tränen mit Hormuz.
    Der war wshrscheinlich nicht mal mit dem Finger auf der Landkarte, geschweige denn in Suez oder Hormuz.
    Aber eine grosse Klappe führen.
    Alle, welche mitreden wollen, jetzt den Frühbucher Rabatt mitnehmen und Urlaub im wundervollen Hormuz machen, mit der Familie.

  2. So einen Abschlag könnten wir hier auch gut gebrauchen.
    Also, auf nach Dubai. Dort frsgt auch keiner nach dem Perser oder der 2.000 Eurogrenze.
    Einfach hingehen, Baumwolle loswerden und das Gelbe einsacken.
    Nur, bitte keine Direktflug nach Frankfurt zurück buchen.
    Ein kleiner Umweg und zurück nach Bukarest. Von dort nach Warschau und da nach Hause.

  3. Öl wird in Dollar gehandelt. Dollar wird jetzt immer stärker. Hormuz ist auf Jahre zu. Damit treten wird in Goldbärenmarkt ein.
    So meine These.
    Was sagen die Ältestenräte des Dorfs?

    • Zwar nicht aus dem Ältestenrat, aber trotzdem, Eindrücke eines Dorfbewohners beim Blick nach draußen:
      Vielleicht doch eher in eine Dollar-Bärenmarkt? Gold bleibt gefragt wie zuvor, aber der Dollar (auf Wochen und Monate, nicht Tage)?
      Ohne Hormuz für den Westen auch viel weniger Petrodollar-Nachfrage. Denn China und Indien (deren Schiffe seit Tagen passieren können) zahlen gerne anders.
      Vorgestern wurde das Dubai International Financial Center geräumt. Banken mit US-Verbindung sind als legitime Ziele eingestuft und benannt. Das wird die Nachfrage nach Dollar nicht erhöhen.
      Die Rückführung von Yen-Carry-Anlagen ist auch noch nicht abgeschlossen.
      Alle anderen „Fundamentaldaten“ wie Verschuldung, etc. bleiben, beschleunigen sich sogar. (Die ersten 6 Tage des Krieges haben lt. US-Administration bereits 11,3 Milliarden Dollar gekostet. Und das sind nur die militärischen Kosten für Aufklärung, Angriff und Verteidigung).
      Die „Dollarstärke“ der letzten Tage hat m.M.n. eher finanztechnische, als fundamentale Gründe und wird sich, aus o.g. Gründen, nur moderat und relativ kurzzeitig zeigen.

      Zudem haben die Revolutionsgarden vor 2 oder 3 Tagen ja bekanntgegeben, welche Ziele erreicht sein müssen, bevor man über einen Waffenstillstand mit den USA verhandelt. Egal ob man das für realistisch oder übertrieben, gut oder schlecht hält, das sind sie:

      1. Alle US-Basen im Nahen und Mittleren Osten räumen (Anmerkung: so weit überhaupt noch besetzt).
      2. Die Golfstaaten und Unternehmen in ihnen dürfen Dienste wie Amazon-Clouds, KI-Systeme der Amis und Israelis, etc. nicht mehr nutzen und werden zum „Disinvestment“ ihrer Dollar-assets aufgefordert.
      3. Öl wird von den Golfstaaten nicht mehr in Dollar verkauft.

      Jeder einzelne Punkt nach einem Krieg wäre für die Amis katastrophal. Alle drei auf einmal …
      Amerika hat in Kriegen noch nie strategische Infrastruktur verloren.
      Sie mussten noch nie Häfen, Luftwaffenbasen oder gar ein Hauptquartier evakuieren.
      Sie haben nie zuvor milliardenteure Radaranlagen verloren.
      Die Arsenale für Verteidigung sind quasi leer, die für Angriffe arg strapaziert.
      Die zugesicherte Produktionsausweitung für Patriot-Raketen würde (falls realisiert) dann jährlich das liefern, was momentan in ein bis zwei Wochen verschossen wird. Wäre aber größtenteils nutzlos, da veraltet für die jetzt eingesetzten Raketen. Und viel zu teuer zur Abwehr von Drohnen.
      Aus unabhängigen Quellen ist keinerlei militärischer „Fortschritt“ erkennbar, die Offensivfähigkeiten des Iran wurden nicht eingeschränkt – der stetig, Welle für Welle, Rakten- und Drohnensalven Richtung US-Einrichtungen und Israel abfeuert.

      Wenn die Amis kein unerwartetes Ass aus dem Ärmel ziehen (oder alles nur Show ist, siehe Film „Wag the dog“), sind sie raus aus Westasien, militärisch politisch und wirtschaftlich. Und an all diesen Punkten ändert auch der Einwand des möglichen Einsatzes von Atomwaffen nichts.

      • @Mitleser
        Superklasse, wenn unsere Politiker das wüssten……

        Nur für die anderen Mitleser zwei Kleinigkeiten:
        Jahresproduktion Patriot 600 Stück.
        Verballert in den ersten VIER Kriegstagen: 800

        Hersteller sind börsennotierte Us-Konzerne, die ganz im Sinne der Gewinnmaximierung zentrale Elektronikkomponenten in China gekauft haben.
        Leider -aus mit völlig unverständlichen Gründen – gibt es keinen Nachschub mehr.
        Auch keine dieser Seltenerdmetalle, die man unerzetzbar braucht.

        Die Produktionsausweitung ist also reines Papier.

        Bekannte von uns wohnen bei Kaiserslautern. Auf der dortigen Airbase Ramstein fliegen rund um, die Uhr Galaxy. Da muß wohl wer die letzten Reste aus den Lagern mit Luftfracht aus Texas einfliegen, weil es für die 2 Wochen Schiffstransport nicht mehr reicht.

        Als die Amis in Afhanistan waren (z.B. 2010) gab es dort 28 Millionen Afghanen.
        Iran ist knapp 5 x so groß wie Dummland und hat 90 Mio. Einwohner.
        Und vollen Nachschub aus China.

        Das könnte schlimmer ausgehen als damals in Kabul.

        Werter @Mitleser:
        Ihr Post beweist, daß hier im Dorf mehr Hirn wohnt, als im Rest der DDR 2.0.

        • Danke fűr Einschätzungen und Hintergründe.
          Vor allem von @Mitleser und auch BW.
          Ich selbst wüsste nicht, wo ich sowas nachlesen könnte und bin daher wohl nicht so gut informiert. Für ein paar Seiten wäre ich dankbar.

          Jetzt muss ich überlegen wir ich weitermache.

          • @Charty
            Vorab: ich bin Rentner, war mein ganzes Berufsleben darauf angewiesen viel und schnell zu lesen und versuche mein Hirn so vor der Altersdemenz zu retten. Die Zeit haben Berufstätige meistens nicht.

            1.) NICHT lesen /hören: Öffentlicher Rundfunk und all die Regierungs-Lügenzeitungen.

            2. )Einzige verlässliche Zeitung: NEUE ZÜRICHER, NZZ.com
            3.) Bei Youtube:
            – NIUS und Welt-Tv (Statt Tagesschau -Lügen)
            – Steuern mit Kopf: guter Überblick überwiegend jenseits von Steuern
            – Hintergründe: Horst Lüning, Volker Hellmeyer und Florian Homm
            – Wenn Sie einen echt harten Zyniker hören wollen: Politik mit Kopf
            – Internationale Wirtschaft: Bloomberg -> sehr gut, aber sehr viele Infos.

            Bei der Geschichte mit Patriot z.B. muß man etwas graben: Hersteller dieser teuren Spielzeuge sind börsennotierte Us-Konzerne, die Quartalsberichte veröffentlichen müssen.
            Ganz hinten im Kleingedruckten steht dann irgendwo, daß man zwar irre Auftragseingänge hat, es aber aufgrund besonderer Probleme in den Lieferketten schwierig wird die Aufträge in Umsätze zu drehen……
            Vier Jahre vorher steht drin, daß man durch günstige Zulieferanten in China nun überproportionale Steigerungen der Marge erreichen konnte.
            Aha. Und dann gräbt man weiter.

            Vieles kommt aus dem in 40 Jahren aufgebauten Netzwerk. Ich treffe mich noch mit Kumpels aus der Abiturklasse und dem Studium, die auch gute Jobs hatten.
            Irgendwer kennt jemanden bei Bosch, der kennt jemanden bei BASF…. alles Infos „unter Freunden“.
            Ich rede auch gerne mit Handwerkern etc. und erfahre so viel aus der Basis (z.B. die wirtschaftliche Basis der Kunden….)

          • Das würd ich auch gerne als Gesamtes nachlesen, geht aber nicht, ich finde keinen belastbaren Gesamtüberblick. Man muss es wenn dann zusammentragen und gegeneinander abgleichen.
            Über die uncutnews.ch aus der Schweiz kommt man manchmal (z.B. über Namen, Orte) auf interessante Artikel und kurze Meldungen, die (wenn man dann selber weitergeht) zu substanzielleren Daten führen, z.B. früheren Einschätzungen der militärischen Fähigkeiten des Iran, Produktionsausgaben/Bestellungen des US-Militärs der letzten Jahre, …
            Weitere einfache Einstiegsmöglichkeit ist der Blog tkp.at, geht zumindest ein klein wenig tiefer, bleibt aber leider auch an der Oberfläche. Über 321gold.com findet man ab und zu auch interessante Artikel (Substack-Material, kann Mist oder sehr durchdacht sein).

            Ein paar der alten Hasen im Goldgeschäft und Analysten waren sich einig, dass der Kriegsbeginn die dümmste Entscheidung der Geschichte Amerikas darstellt und schlimme Folgen haben wird. Aber selbst die Kritiker des alten Systems bleiben bei den kurzfristigen Betrachtungen stehen, ohne die wirklich schon „tektonischen “ Verschiebungen (die bereits stattgefunden haben) zu berücksichtigen.

            Insgesamt finde ich „am PC“ viel weniger brauchbares Material als über Telegramm.
            Interessanterweise sind die offiziellen Verlautbarungen der Iraner bisher inhaltlich sehr präzise und nicht wirklich irgendwo wiederlegt. Sie geben nicht an, sie machen einfach weiter. Nach 14 Tagen muss ich sagen: Alles, was die Iraner angekündigt haben, haben sie auch so getan. Wie es in Teilen Israels inzwischen aussieht, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
            Mindestens 90% aller Videos kann man nicht trauen (da sie unterschiedlich stark bearbeitet, montiert oder komplett künstlich erzeugt sind). Am ehesten sind Aufnahmen aus Iran und Libanon glaubwürdig (bzgl. Schäden vor Ort; aber auch da gibt es massenhaft suspekte bis eindeutige Fake-Bilder). Aber in beiden Ländern ist es m.W.n. nicht schon ein Verbrechen, auch nur einen Einschlag zu filmen, das sieht in Bahrain, Kuwait, VAE, Israel, … anders aus, daher auch kein Material aus tausenden Kameras und lauter Webcams, die keine Skyline mehr zeigen, sobald die Sirenen laufen.
            Für die Verschwörungs-Praktiker:
            Wer jetzt meint, das wäre aus Dummheit oder wegen Trumps Eigenschaften passiert, liegt (leider?) völlig falsch, denn der Kriegsbeginn war vom Timing her schlicht „perfekt“. Hier kommt wieso (nur ein unvollständiger Auszug):
            Kriegsbeginn (und Tod des Ayatollah) war auf den Tag genau 4200 Wochen nach Ende des 2. Weltkriegs, auf den Tag genau 420 Monate nach Ende des 2. Golfkriegs, in dem 42 Nationen 42 Tage lang die Operation „Desert Storm“ durchführten. Upps.
            Der Ayatollah starb außerdem genau 1917 Wochen nach Saddam Hussein’s Tod und kam ins Amt genau 917 Wochen vor Saddams Tod.

          • Für Aussenpolitik:
            german-foreign-policy.com … und wenn Du tiefer ins Rabbit Hole möchtest, dann Swiss Policy Research: swprs.org – dort in den Rubriken sind in den einzelnen Texten viele Videos zu den jeweiligen Themen verlinkt, die auf youtube nicht zu finden sind.
            Und NZZ mag gut sein, lese ich selber nicht, doch finden sich dort auch häufig bezahlte Artikel, weitere Infos hierzu unter infosperber.ch

    • @Charty
      Ein Goldbärrnmarkt wird sicher wieder kommen, wenn die Vorausetzungen da sind:
      1. Weltweiter Wirtschafts Aufschwung
      2. Fluten mit Dollars und Euro durch die Zentralbanken
      3. Negative Zinsen
      4. Weltweit Friede, Freude, Eierkuchen und globaler freier Handel.
      5. Sicherheit für alle ind alles.
      Doch bis es soweit ist, setze ich immer noch auf Gold.
      Und wenn es soweit ist, werde ich mit dem billigen Geld und den Nullzinsen das noch billigere Gold erwerben und gehörig aufstocken, wie 2008 und 2013 und 2015.
      Als ich weit über 100 Krügerrand zu 750 , 900 und 1100 erwarb und hete noch alle in Besitz habe. Zusätzlich zu mehreren Kilobarren, gekauft um 11.000 und 15.000 und leider dann zu teuer auch um 18.000 Euro. das waren wirklich nette Bärenmärkte. Also, her mit dem Bären.
      Doch zur Zeit sehe ich weit und breit nur Bullen.
      Bären höchstens bei den Arbeitsplätzen.
      Bei Gold rate ich Ihnen, mal den 20 und 30 Jahreschart zu betrachten. Da sehen Sie den Bären beim Wert Ihres Geldes und Ihres Einkommens.

  4. Heute habe ich ein Video es bekannten Nachrichtensendern gesehen. In dem Video erzählte ein Bankmensch das Gold bis Ende 2026 auf 6200€ und mehr steigen wird. In der zweiten Hälfte dea Videos erzählte er irgendwas von irgendwelchen Produkten mit einem Hebel auf den steigenden Goldpreis und das mann damit richtig Kohle machen kann wenn alles so eintrifft wie vorgesagt!! Also verkauft er ein Produkt das seine eigene Bank schädigt wenn er Goldpreis steigt, AH. Ich denke Gold wird günstiger und alle die da so rum gehebelt haben werden ihre Kohle verlieren. So macht man Geschäfte.

  5. @Charty
    Oha! Da werd ich Montag all mein Gold verkaufen, bevor es nix mehr wert ist…!
    Wissen Sie genau, was Sie da schreiben???
    Dokta

    • @GoldenEye
      Super, ich habe auch schon DIE Idee, wie Sie den Erlös reinvestieren können: Staatsanleihen der DDR 2.0.
      Warum ?
      Letzten Mittwoch hat die Finanzagentur des Bundes VERSUCHT 10 jährige Bundesanleihen an Investoren zu verkaufen.
      Eben: versucht.
      Es gab nicht genug Nachfrage, die sind auf einem Teil sitzen geblieben.

      Klasse, wir sind an dem Punkt, an dem der internationale Finanzmarkt keine DDR -Staatsanleihen mehr kauft.
      Also: erfüllen Sie Ihre patriotische Pflicht und tragen dazu bei, daß Berlin weiter Radwege in Peru, Kühlschränke in Kolumbien, Gender-Boxkämpfe in Ruanda und zu Hause die Antifa finanzieren kann.
      Sorry, Selenskys 5. Ferienvilla und seine 3. Luxusyacht hab ich noch vergessen.

      Wie immer : nur Satire.
      Oder doch nicht ?
      Das mit den unverkäuflichen Staatsanleihen stimmt.
      Beweis: war nicht im öffentlichen Lügenfunk und in der Regierungspresse, aber z.B. bei FINANZEN.NET.

      2026 kann wirklich noch interessant werden.

  6. Trump versucht nun, mit einer Gemeinschaft der Willigen, andere Länder in den Konflikt hinein zu ziehen.
    ( Ist für ihn billiger). Diese Willigen sollen die Schiffe schützen, die Unwilligen sollen mit Cash ausgleichen.
    ( Mit letzterem ist Deutschland ja Weltmeister).
    Macron sagte wohl zu, aber der Schutz soll rein defensiv sein. Wohl mit Bonbons und Datteln schiessen.
    Ein Witzbold, der Macron.
    Selbst wenn das iranische Militär in die Defensive gebombt wurde, die von diesem unterstützten Guerilleros
    sind das nicht. Und gegen die helfen keine Schlachtschiffe und Kanonenboote.
    Im Jemen mit den Hutis und im Libanon mit der Hisbollah und den Söldnern von Cuba und Venezuela und der immer noch aktiven Wagner Gruppe aus Russland.
    Da wünsche ich doch ein freudiges und vor allem friedvolles Aufeinander Treffen.
    Die USA wird dann wohl sichen den schlanken Fuss machen und abdampfen und den Willigen die Suppe auslöffeln lassen. Grosszügig, meint
    maruti.

    • @Maruti
      Der Iran wird in der militärisch/strategischen Erfolgsgeschichte der USA in einer Linie mit Vietnam und Afghanistan stehen.
      Das hat das Zeug, die Superklatsche für Goldlocke zu werden.
      Wenn Öl auf 150 geht, verliert Goldlocke die Zwischenwahlen.
      Dann gibt noch so kleine unwichtige Nebeneffekte wie Inflation, Wirtschaftseinbruch trotz 5 neuen Sondervermögen….
      Warum kapiert denn kein Mensch, daß am anderen Ende der Welt China sitzt, das sich einen Ast lacht, wenn der Westen seine ganzen modernen Waffen bei Kiev und Dubai verballert und jetzt sein Wirtschafts-und Finanzsystem endgültig ruiniert.

      • @Blackwood mit Freude lese ich ihre Nachrichten. Mit ihnen würde ich gern mal ein Glas gefüllt mit etwas ganz edlen verzehren.
        Hier die Ansicht eines jungen Ostdeutschen.
        China ist die neue Weltmacht. Ich verstehe sowieso nicht wieso so wenig in Asien investiert wird. Begründung 1: die Bilanzen sind schwer nachvollziehbar. Antwort: In den USA sind sie es, aber werden vorher verschönert bevor sie abgesegnet werden. Begründung 2: Konflikt Risiko mit Taiwan. Antwort: was tut und tat die USA? Mehr muss man nicht sagen.
        Begründung 3: Verstaatlichung der Unternehmen. Antwort: Risiko, aber die Chinesen nutzen die Vorzüge des Kapitalmarktes. Und wem das alles zu viel ist, der ist mit Gold am besten aufgehoben.
        Die Mengen Öl die aktuell nicht aus der Straße nach China kommen werden nahtlos mit russischen Lieferungen ersetzt.
        Ein Sprichwort sagt: wenn sich dein Feind selbst zerstört, dann störe ihn nicht dabei.

        • @Hanspeter
          Der Hauptgrund warum man als Normalo nicht in China investieren kann in 2 Punkten:
          1.) China ist faktisch ein Königreich mit der KP als absolut herrschendem Adelsgeschlecht. Mit der KP geht alles, ohne deren Segen NIX. Absolut Nix.
          Es sollen schon mal Milliardäre die negativ aufgefallen waren verschwunden sein.
          2.) Es ist genug Geld im Land selbst vorhanden um wirklich alle interessanten Investments selbst und ganz ohne Ausländer zu finanzieren.
          Warum sollte man Gewinne an fremde Langnasen verschenken ?
          Umkehrschluß: Wenn mir die Chinesen als Ausländer eine Investition anbieten, dann wollte das keiner der 1,4 Milliarden vor Ort machen.
          Ist wohl was faul dran.

          Bilanzen sind auch bei uns in etwa so wahrheitsgetreu wie Harry Potter. Obwohl, Harry ist eher realistisch.
          Beweis: fast alle Megapleiteunternehmen hatten am Tag vor der Pleite noch eine von den Wirtschaftsprüfern als Top abgesegnete Bilanz.

          P.S. Wir mögen die Bundesländer mit den cleveren Bürgern an der Grenze zu Cz und Polen.
          Wenn wir mal ins Erzgebirge oder Elbtal kommen….

  7. So schnell darf man nicht mit dem Häuptling vom Dorf die Friedenspfeiffe am Lagerfeuer rauchen ;-)
    Sollte die USA Bodentruppen losschicken dann wird’s ein langer Krieg den Sie nicht gewinnen werden.
    Schönen Sonntag nach Ostdeutschland. Hermann

  8. @Blackwood
    Danke für den super „Geheimtip“! :-))) Das führt außerdem eine altbekannte Tradition fort:
    „Gold gab ich für Eisen…!“
    @Udo aus PTHG
    Sorry, Udo – meinen joke leider nicht verstanden… Das war bitterste S A T I R E – oder Zynismus allererster Kajüte!? Ich mache seit ca. 45 Jahren in AU (zu ca. 99 % nur KAUFEN)! Wenn man da von Spekulantentum sprechen will…? Honi soit qui mal y pense… :-)
    Nachtgruß vom
    Dokta

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