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Goldpreis fällt: JPM und Citigroup stoßen Gold ab

Zwei große US-Investmentbanken haben am Donnerstag bekanntgegeben, Absicherungs-Positionen in Gold aufgelöst zu haben. Die Meldung erfolgt im Zuge einer ausgeprägten Schwäche beim Goldpreis.

Gold, Goldpreis, Banken (Foto: Goldreporter)

Strategen von JP Morgan und Citigroup signalisieren, Gold sei als Absicherung nicht mehr so sehr notwendig. Der Goldpreis fällt (Foto: Goldreporter).

Goldpreis rutscht

Der Goldpreis kam am gestrigen Donnerstag etwas stärker unter die Räder und rutschte deutlicher unter die Marke von 1.500 US-Dollar. Am heutigen Vormittag um 10:45 Uhr kostete die Goldunze am Spotmarkt nur noch 1.466 US-Dollar. Das entsprach 1.328 Euro. Laut einem aktuellen Beitrag von Bloomberg News haben sich Strategen der US-Großbanken JP Morgan Chase & Co. und Citigroup Inc. von Gold getrennt und Investoren das Gleiche angeraten.

Goldpositionen abgestoßen

In dem Bericht heißt es konkret: Das Asset-Allokationsteam von JPMorgan Chase & Co., darunter Marko Kolanovic, Nikolaos Panigirtzoglou und John Normand, hat erklärt, man habe seine Goldsicherung aufgelöst und empfehle nun, Gold unterzugewichten. Zuvor habe die Empfehlung bei „Übergewichtung“ gelegen. Auch die Citigroup-Strategen, darunter Jeremy Hale, hätten am gestrigen Donnerstag die Aufgabe einer Long-Position in Gold bekanntgegeben. Klar dürfte sein, dass es sich bei beiden erklärten Positionen um „Papiergold“ handelt, also Gold-Derivate wie Futures, Optionen oder Swaps.

Banken setzen auf mehr Risiko

In dem Artikel heißt es weiter, die Erklärung erfolge inmitten der „schlimmsten Woche“ für Gold seit Mai 2017. Der Goldpreis hat per Handelsschluss am gestrigen Donnerstag gegenüber vergangenem Freitag um 3 Prozent nachgegeben auf 1.468 US-Dollar pro Unze. Als Begründung, selbst wieder stärker ins Risiko gehen zu wollen, präsentiert JP Morgan in einer Notiz vom Donnerstag folgende Argumente: „Anzeichen einer zyklischen Erholung, ein Rückgang der geopolitischen Spannungen, synchronisierte monetäre Lockerung und eine defensive Anlegerpositionierung über alle Anlageklassen hinweg“. Man reagiere auf Anzeichen dafür, dass die USA und China auf ein Übergangsabkommen im Handelskrieg zusteuerten und es einige Hinweise auf eine Stabilisierung bei der Verlangsamung der Weltwirtschaft gebe.

Auch Staatsanleihen verkauft

Die Bankenstrategen haben eigenen Bekundungen zufolge aber auch bei anderen defensiven Anlageformen interveniert. So habe JP Morgan Positionen in Staatsanleihen abgestoßen und Citigroup sei sogar eine Short-Wette auf deutsche Bundesanleihen eingegangen. Citi habe jedoch noch nicht voll umgeschwenkt. Man sehe nach wie vor ein erhöhtes Risiko einer amerikanischen Rezession in der zweiten Jahreshälfte 2020 und habe davon abgesehen, ihre Long-Position in US-Staatsanleihen zu reduzieren.

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Eingetragen von am 8. Nov. 2019. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

47 Kommentare für “Goldpreis fällt: JPM und Citigroup stoßen Gold ab”

  1. Das Goldpreis fällt seit Jahr und Tag, wenn das jeweilige Jahr seinem Ende entgegen geht. Pünktlich zum Jahresanfang steigt er dann wieder.

  2. Genau, abstossen. Die Förderung geht zurück.
    Wir kaufen schon das abgestossene Gold und eines Tages kann JP Morgan es ja zurückkaufen. Zu Mondpreisen oder es lassen.
    Je günstiger das Zeug wird, desto besser.
    Papiere kann man nachdrucken, Gold eben nicht.
    Solange die Menschen ans Papier glauben, ist es ja gut.
    Aber, das kann sich ändern.
    Gibt es schon genug, die glauben nicht mal an die Bibel.

  3. @krösus
    Genau. In allen Chartbildern sieht man die gesteuerten Wasserfall ähnlichen Kaskaden der Abverkäufen. Seit Jahren gegen Ende des Tages, der Woche, des Monats und besonders des Jahres.
    Ich habe und werde das immer ausnutzen, denn, langfristig steigt Gold auch ohne Zinsen. Zinsen gibt es ohnedies nicht mehr auf Einlagen, Bonds und Aktien.Auf die mickrigen Dividenden im Cent Bereich pro Jahr kann man bei den massiv überteuerten und volatilen Dividendenaktien verzichten.
    Bleibt nur noch ein Indexfond. Denn, Indices werden aus politischen Gründen hochgerechnet, indem man Einzelpapiere rechtzeitig rausschmeisst und andere reinnimmt.Trotzdem,auch das kommt nicht an anonymes Gold heran.
    Die Bank kann ja Risiken eingehen, die Boni sind sicher und die Bank selbst systemrelevant. Der Steuerzahler haftet für alles.
    So auch bei JP Morgan.

    • @Toto

      Richtig, fällt die Profitrate – auch Wirtschafstwachstum genannt – in der Tendenz, steigt der Goldpreis in der Tendenz. Dies lässt sich auch empirisch nachweisen. Das mit dem Ende des sogenannten Wirtschaftswunders ( ergo ca 1970 ) die Goldpreisbindung des Dollars ( 1971 ) aufgehoben wurde, ist kein Zufall und auch kein Stück böser Buben oder finsterer Mächte, sondern war seinerzeit schlichte ökonomische Notwendigkeit.

      Die damaligen politischen und ökonomischen Akteure, waren ergo selbst Getriebene.

      Sie wissen es nicht, aber Sie tun es ( Marx )

  4. Die DAX anleger sollen aufpassen.
    Entspannt sich der Handelskrieg mit China, wird Trump seine Geschütze voll gegen Deutschland und die EU ausrichten.
    Er wird auch darauf achten, dass gerade Deutschland nicht ein Schlupfloch über China erhält um darüber Waren zu exportieren und von dort in die USA.Da kann man sicher sein, dass auch ein in China gebauter Daimler nicht auf der 5th Avenue fahren wird.

    • Heute Mittag um 14.30 Uhr ist es wieder soweit, heute wird Gold im finalen abverkauf ca. 3-4% und Silber zwischen 6-7% verlieren.
      Haut endlich raus den Dreck, ich muss nochmal günstig rein

  5. @renegade
    Glauben sie wirklich das der Handelskrieg mit China sich entschärft?
    Ich bin eher davon überzeugt das der Trump nur einen kleine Pause macht, um seine Wiederwahl nicht zu gefährden.
    Wenn die USA jetzt kleinbeigeben, warum haben sie dann den Handelskrieg überhaupt angezettelt?

  6. Daß JPM & Citi Group quasi in einer orchestrierten Aktion Gold abstoßen, nachdem der Goldpreis mehrere Wochen oberhalb $1500,- herumtaumelte, könnte auch damit zusammenhängen, daß die Gold-ETF im Oktober neue Höchststände erreichten und die Gefahr bestand, daß die kritische Marke von $1550,- nach oben durchbrochen wird.

    https://www.goldseiten.de/artikel/431513–WGC~-neuer-Rekord-der-ETF-Goldbestaende-im-Okt.-2019.html

  7. Soso JPM und Citi raten zum Verkauf anscheinend hat ihr Preis manipulation nicht den gewünschten effekt erzielt für mich klingt das mehr nach Verzweiflung .

    Und finger weg von ETFs und allen anderen Papierschrott .

  8. „…Man reagiere auf Anzeichen dafür, dass die USA und China auf ein Übergangsabkommen im Handelskrieg zusteuerten und es einige Hinweise auf eine Stabilisierung bei der Verlangsamung der Weltwirtschaft gebe.“
    Genau. Als verantwortungsbewusster Vermögensverwalter reagiert man auf Hörensagen und wartet nicht, bis die Angelegenheit tatsächlich in trockenen Tüchern ist.
    Die Stabilisierung bei der Verlangsamung der Weltwirtschaft sehe ich auch; die Verlangsamung ist äusserst stabil…

  9. Die Nachricht lautet: Gold sollte man jetzt shorten. JPM und Citigroup haben ja keine Barren verkauft sondern Absicherungenpositionen.

    Vielleicht ist der Hinweis garnicht so blöd und man könnte dem insoweit folgen, als dass man jetzt für kleines Geld ein paar Put-Optionsscheine mit Laufzeit Ende Dezember kauft. Wenn der Goldpreis bis Jahresende tatsächlich um die 1.000 $ liegen sollte, kann man mit einer Verfünfzigfachung des Wetteinsatzes oder noch mehr rechnen. Und damit könnte man dann viel echtes Gold kaufen.

    Also, 100 € sind zwei Normaleinkäufe beim ALDI, 5.000 € wären um Weihnachten herum dann 5 Unzen.

  10. Heute wird die 1450 durchbrochen und nächsten Montag sehen wir 1380.
    Dann gehts runter auf 1300 und 1250.
    1250 ist ein Widerstand, aber den sehe ich als schwach.
    So können wir Ende des Jahres durchaus die 1050 Dollar beim Gold sehen und bis Mitte 01/20 auch noch die 980$.
    Danach hat warten auf günstiger keinen Sinn mehr, sondern es gilt, kaufen, was das Zeug hält, zur Not auf 0% Kredit.

    • Genauso seh ich das auch;-) Schönes Wochenende

    • Einen Kredit soll man sich holen? Was ist mit den Schulden, welche man dann hat, die in bestimmten Zeiten sehr schwer wiegen können ???

    • @renegade
      Der Goldreporter hat doch ausführlich berichtet warum der Goldpreis
      gestern so gafallen ist. Aufstieg und Fall so um die $ 30 haben wir dieses
      Jahr schon öfters gesehen. Klar, die die den Goldverkauf gestern organisiert
      Hatten, wussten was dann passiert und haben vielleicht noch ganz gut
      Verdient an fallenden Kursen. Klar, das braucht wieder ein paar Handelstage das der Kurs sich erhöht, aber das von Dir geschriebene Preisniveau, also
      Das glaube ich nich, es hat sich nicht viel geändert ( Schulden, Kriesenherde ….) die solch ein Preisverfall gerechtfertigten. Das ist natürlich meine persönliche Meininung.

      Grüße, auch nach Wien

      Pinocchio

      • @ Pinocchio

        Beste Grüße zurück !!!
        Sehe das ähnlich wie Du,mein Kaufkurs ist bei 1274.- also kaufe ich schon bei 1280.-euro oder bei 1374.- usd

        • @ukunda,

          Kannst ja gut zwischen den Zeilen lesen. Also ich glaube nicht daran, das wir noch einmal so einen Kurs sehen ( $ 1.274 ). Gersten wurde berichtet das China und USA sich sehr nahe sind bez. des Tradeabkommens. Tatsächlich aber war es JPM und City die ihre Lager verkleinert haben.

          Also ist hier die Luft raus. Diese ganze Repo Geschichte ist doch mehr Besorgniserregend und kein Ende in Sicht. Alle anderen Brandherde lodern noch, Hongkong, Korea, Taiwan, Irak usw. Es wird nicht weniger oder ?

          Nur können wir uns aussuchen: Macht die COMEX die Preise oder die Nachrichten die wir lesen, Arbeitsmarktbericht usw.

          Grüße

          Pinocchio

    • @ Renegade

      Momentan sieht es nicht danach aus,da die Minenwerte nicht so stark fallen,als würde Gold weiter stark fallen.
      Doch man soll niemals nie sagen
      Wünsch Dir und allen anderen hier einen schönen Abend

      • @ukunda
        @ pinocchio
        Und ich hatte mich schon so gefreut.
        Na gut, dann eben etwas weniger für meine Scheine.
        Statt 5Kg eben nur (schluchtz :(:( ) 3,5 Kg
        Vielleicht helfen @ex und @ grandmaster noch mit ein paar kräftigen Leerverkäufen.Dann wirds noch. :)

  11. Friedrich & Weik erinnern aus gegebenen Anlass – das Tauziehen um EDIS, die Europäische Einlagensicherung – an das bereits seit 2015 bestehende Sanierungs- und Abwicklungsgesetz, SAG.

    Die neu eingerichtete Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung kann über das SAG bei drohender Insolvenz einer systemrelevanten Bank die „Einziehung“ von Kundengelder anordnen oder Aktien der Bank zu einem von ihr festgelegten Nennwert „umwandeln“ – Chiffren für die Enteignung. Betroffen sind de jure Kunden mit Einlagen ab 100000 Euro. Wenn aber für das Finanzsystem Gefahr in Verzug besteht, dürfte de facto jeder betroffen sein.

    https://www.heise.de/tp/features/Komplette-legale-Enteignung-per-Gesetz-4579663.html

    Dazu auch der folgende Link (by the way, einige Formulierungen tauchen wortgleich bei F & W auf – sind halt auch nur Menschen).

    https://www.rhotham.de/sanierungs-und-abwicklungsgesetz.html

  12. Nehme ich ganz locker zur Kenntnis. Jede billigere Unze Gold oder Silber ist nicht mehr und nicht weniger als ein weiterer Sargnagel für das allseitig bekannte Finanz-Casino und ihrer politischen Organisatoren und Unterstützer.
    So einige Zentralbanken und viele Privatpersonen werden sich mit Nachkäufen bedanken.

    Die Wahlergebnisse der Finanz-Casino-Parteien nähern sich ja so langsam der aktuellen Zinskurve an. Bin ja mal gespannt, wo sich beide treffen werden.

    Morgen ist für mich, zurecht, Feiertag. Diktatur ist halt Schei…! Erinnert mich aber auch daran, wie schnell Systeme, Gott sei Dank, untergehen können. Edelmetalle und Demokratie ist ne gute Kombination und wir sind auf gutem Wege.

  13. Aus dem Repo-Markt dürften jetzt große Summen in den Aktienmarkt fließen;
    „Zocken“ ist angesagt.

    Diese Woche mußte die Fed allein $359.875 Mrd. USD an Finanzspritzen bereitstellen.

    Montag:……$77.583 Mrd. USD
    ………………$ 3.085 Mrd. USD
    Dienstag:….$71.043 Mrd. USD
    ……………..$31.100 Mrd. USD
    ……………..$ 0.068 Mrd. USD
    ……………..$ 1.836 Mrd. USD
    Mittwoch:…$62.542 Mrd. USD
    ……………..$ 1.650 Mrd. USD
    Donnerstag:$41.15 Mrd. USD
    ……………..$80.142 Mrd. USD
    ……………..$ 1.055 Mrd. USD
    Freitag:……$70.643 Mrd. USD
    =======================
    Summe:…..$359.875 Mrd. USD
    =======================

    Der nächste Schritt in Richtung „Hyperinflation“ ist vollbracht.

    • @ Klapperschlange

      Tja, so wird es wohl kommen! Dass ganze bedruckte Papier wird sich in Rauch und Schall auflösen.

      Wer viel hat kann viel verlieren: außer man setzt auf Edelmetalle.

      Also, wer diesem Finanzsystem heute noch seine Altersvorsorge anvertraut, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Hat bestimmt ein Abo von: Wie heißt die seriöse Zeitschrift?

      • @LDT / @WS

        Seit die Fed die Geldschleusen wieder weit, sehr weit geöffnet hat, kennen die US-Börsenindizes nur eine Richtung: nach oben.

        Ein wirklich interessantes Video, in welchem ein Fed-Vertreter „auditiert“ und mehrfach mit der Frage konfrontiert wird:

        „Has the Federal Reserve Ever Tried to Manipulate the Stock Market?“


        Nachdem die Trump-Administration nun einen Handelskrieg gegen die Finanziers der eigenen Defizite aus Übersee begonnen hat und mit Sanktionen um sich wirft, als ob ein Lehrer alter Schule ungezügelt Stockhiebe an unartige Kinderchen verteilt, ziehen sich diese sukzessive aus der Rolle der Geldgeber zurück.
        Dies zwingt die US-Notenbank dazu, die digitalen Gelddruckmaschinen wieder anzuwerfen und die US-Schuldpapiere in einem Rekordtempo mit frisch „gedruckten“ Dollars selbst aufzukaufen.“

        Das hinterläßt deutliche Spuren auf dem Fed-Konto, (siehe hier.)

    • Wolfgang Schneider

      @Klapperschlange
      https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20190801325545758-groesster-crash-aller-zeiten/
      Was sind schon 60 Billionen Dollar? Ob beten da noch hilft?
      Vielleicht hilft ja dieser Bittgesang. An Draghis Nachfolgerin.
      Ave Christine
      https://www.youtube.com/watch?v=4J1170l4sZE

      Ave Christine!
      Heut sind die Goldbugs ganz allein.
      Es gibt bei den Bonds so viele Tränen
      Und Aktien voller Grausamkeit,
      Und jeder wünscht sich einen Traum voller Zinslichkeit.
      Und manchmal reichen ein paar Worte,
      Um nicht so hoffnungslos zu sein.
      Aus wilden Zockern werden Freunde,
      Und große Schulden werden klein.
      Ave Christine!

      Ave Christine!
      Tief fällt der Goldpreis in der Nacht.
      Es gibt so viel Wege, ihn zu drücken,
      Und jeder sucht den Stop-Loss, der ihn hält.
      Vielleicht ist jemand so mutig wie du;
      Komm und geh auf ihn zu!
      Verschließ heut‘ nacht deine Tresore!
      Und öffne sie nicht gar so weit,
      Und laß die Steuerfahndung spüren,
      Dein Gold liegt nicht für sie bereit.
      Ave Christine!

      Ave Christine!

  14. @renegade

    Ich würde an Ihrer Stelle nicht zu lange warten mit dem Nachkauf. Es könnte teurer werden als gedacht. Wertvoller ist es jetzt schon allemal….
    Schönes Wochenende! Regen ist angesagt….

    • @skorpion
      Da ich weit mehr Gold habe, als ich jemals brauche, kann ich mir es leisten abzuwarten und mit den Kartell zu pokern.
      Mal sehen, wer gewinnt.
      Ich habe gute Karten.

  15. Flintenuschi neben Anneglet Kallenbauel auch wieder in Hochform:Europa welches seit 4 Jahren nicht in der Lage ist seine Grenzen zu kontrollieren,soll die Sprache der Macht lernen.Na ja die Sprache des Grössenwahns berherrscht es ja schon perfect.

  16. @WS Wieviel Nullen auf den Scheinen sind ist doch fast egal müssen die Leute halt länger zählen.Habe einiges in den soliden dauerhaften Ausbau des Altersitzes investiert und konnte das wie gehofft noch schön mit Marios Zetteln bezahlen.Wenn dann noch der Innenausbau fertig ist wird Papier eh rigoros auf ein notwendiges Minimum reduziert da die Politiker eh irgendwann alle mit Minuszinsen zwangsbeglücken werden.

    • Wolfgang Schneider

      @materialist
      Hier ein Gruß zur guten Nacht.
      Broker’s Lullaby (Frei nach Leonard Cohen)
      https://www.youtube.com/watch?v=LaSdNsAmqu0

      Sleep broker sleep, QE’s on the run.
      The bulls and the bears are talking in tongues.

      If your nerves are torn, I don’t wonder why.
      If your shares are long, here’s my lullaby, here’s my lullaby.

      Well, the Fed hates the Trump, and the Trump hates the Fed.
      Now they’ve fallen in love, and they’re talking in tongues.

      If your nerves are torn, I don’t wonder why.
      If your shares are long, here’s my lullaby, here’s my lullaby.

      Sleep broker sleep, there’s more QE to come.
      Trump and the Chinese, they’re talking in tongues.

      If your nerves are torn, I don’t wonder why.
      If your shares are long, here’s my lullaby, here’s my lullaby.

  17. Eben drückt man mit steilen Abverkäufen den Preis unter 1460.
    Beinahe in 5 Wochen 100 Dollar runter. Subventioniert. Eine stramme Leistung.
    In Euro fast 80.
    Das gäbe schon mal ein paar Maples mehr.
    denn diese sind glatt um 55 günstiger.

    • @renegade

      Bin kein Ökonom und von Chartanalyse verstehe ich nicht viel. Auf den Goldpreis bezogen halte ich sie für lächerlich. Warum??

      Das Verhältnis von Gold, das nur auf dem Papier gehandelt wird, zu Gold das physisch vorhanden ist, liegt heute bei 542 : 1. Das bedeutet, dass die Wertpapiere auf Gold, Papiergold genannt, nur noch zu 0,2 Prozent durch physisches Gold gedeckt sind, also fast :ungedeckt sind.

      Was da analysiert wird sind also nicht Käufe und Verkäufe physischen Goldes sondern Papiergoldes, was der Manipulation des Goldpreises Tür und Tor öffnet.

      Warum also soll ich mit dem Lesen von Analysen zum Goldpreis meine wertvolle Zeit verschwenden? Kann mir das einer von Euch, der sich mit solchen Analysen beschäftigt, erklären. Bin ich naiv? Bin ich ein innocent abroad? Ein reiner Tor? Ein Parzival??

      Oder vielleicht nur jemand, der die Sachlage durchschaut und sich von den “Experten“ keinen Bären aufbinden läßt. hmmm?

      • Systemverweigerer

        @Akhenaten, wie kommen Sie zu dem 542:1 Verhältnis ???

      • @akhenaten
        Nun, vielleicht haben Sie es noch nicht gemerkt,
        einige meiner Posts sind reine Satire.
        Doch nun der Ernst:
        Natürlich ist Geld nicht durch Gold gedeckt, war es eigentlich nie richtig.
        Es gibt nämlich die Golddeckung des Papiergeldes ( zu wieviel % wollen Sie decken? und man kann diese Deckung jederzeit leicht ändern) und es gibt die Goldwährung in Unzen reinem Gold.
        Da bezahlen Sie dann beim Bäcker in Krugerrand, einen halben, viertel, achtel usw.
        Goldgedeckte Papierwährung können Die einfach inflationieren und behaupten, sie wäre gedeckt. Das passierte schon oft.
        Reines Goldgeld können Sie zwar verunreinigen ( Nero tat das), aber, das kann jeder leicht nachprüfen, mit Waage und Wasserglas oder einfach mit dem Lineal und der Waage. Nennt sich spez. Gewicht.Gold hat etwa 19,3.
        Diesmal habe ich auf die neun geklickt.:).
        Die Charts, besonders die Tagescharts zeigen die Manipulation.
        Die senkrechten Verläufe der Parameter in Bezug auf die x oder Zeitachse zeigen das.
        Kein Kaufmann verkauft auf einen Schlag 50 Tonnen Gold.
        Das verkauft man häpppchenweise um mehr Gewinn rauszuholen.
        Aber Gewinn interessiert das Kartell nicht, den druckt man sich ohnehin selbst im Keller.Da sind andere Motive am Werk.
        Nämlich die Deckung des Fiat Moneys.
        Dieses ist nur durch den Glauben und das Vertrauen auf die Wirtschaftskraft gedeckt.
        Und immer, wenn das ins Wanken gerät, muss man Hold im Preis drücken, damit man sagen kann, seht, Gold wird billiger und euer Geld wertvoller.
        Und das lässt man sich was kosten. Der Steuerzahler zahlt also doppelt. Das Golddrücken und das wertlosere Geld.
        Daraus folgt, immer, wenn Gold gedrückt wird, ist das Geld und die Wirtschaft, das Finanzsystem in Gefahr.
        Nicht umgekehrt.
        Daraus kann man seine Schlüsse ziehen und handeln.
        Ich kaufe dann Gold und versuche aus dem Geld zu gehen.
        Ich hoffe, das hilft. ( mir).

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          Deshalb dieses Lied an und für die süße Christine Lagarde als Draghi 2.0:
          Ave Christine
          https://www.youtube.com/watch?v=4J1170l4sZE

          Ave Christine!
          Heut sind die Goldbugs ganz allein.
          Es gibt bei den Bonds so viele Tränen
          Und Aktien voller Grausamkeit,
          Und jeder wünscht sich einen Traum voller Zinslichkeit.
          Und manchmal reichen ein paar Worte,
          Um nicht so hoffnungslos zu sein.
          Aus wilden Zockern werden Freunde,
          Und große Schulden werden klein.
          Ave Christine!

          Ave Christine!
          Tief fällt der Goldpreis in der Nacht.
          Es gibt so viel Wege, ihn zu drücken,
          Und jeder sucht den Stop-Loss, der ihn hält.
          Vielleicht ist jemand so mutig wie du;
          Komm und geh auf ihn zu!
          Verschließ heut‘ nacht deine Tresore!
          Und öffne sie nicht gar so weit,
          Und laß die Steuerfahndung spüren,
          Dein Gold liegt nicht für sie bereit.
          Ave Christine!

          Ave Christine!

          • @WS

            Mir gefallen Deine Gedichte … aber wo und wie gibt es im goldreport einen Zugang zu allen Deinen Beiträgen, wie bei ariva ?

        • @renegade

          Wenn ich Deine Erläuterungen, für welche lieben Dank, richtig deute, dann handelt es sich bei den Manipulationen um eine Art Feinjustierung, um das Vertrauen in Fiatgeld auf einem stabilen Niveau zu halten. Also nicht kriminell sondern wohlwollend nützlich. Du meinst es ja gut mit den Bänkstern :)

          Vielleicht bin ich einfach zu skeptisch und mißtrauisch mit den Lagardes dieser Welt. Vielleicht wollen die wirklich nur unser Bestes ;-)

  18. Helmut Josef Weber

    Ich bin der EZB und der Politik dankbar, auch wenn sie mit illegalen Mitteln den Euro und die Finanzindustrie 2008 noch einmal vorübergehend gerettet haben.
    So konnte ich mir noch eine sehr hohe Lebensversicherung auszahlen lassen, die ich sofort komplett in Unzen umgetauscht habe.
    Ich meine, dass die EZB und die Politik mir Zeit geschenkt haben, die ich so sinnvoll wie möglich genutzt habe.
    Kurssteigerung seit 2009 (in Euro) über 100%

    Viele Grüße aus Andalusien
    H. J. Weber

    • Wolfgang Schneider

      @HJW
      Da kann man Dir nur gratulieren.
      https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20191109325967161-sanierungs–und-abwicklungsgesetz-legale-enteignung-von-bankkunden-per-gesetz/
      Auf das Thema hier hatte @Thanatos neulich hingewiesen.

      • @ws
        So weist jede Bank in den Geschäftsbedingungen darauf hin, dass Gelder auf Konten, Festgeldern und Sparbüchern nur bis 100.000 versichert sind.
        Und zwar pro Kunde und Bank und nicht pro Konto.
        Aufpassen sollte man bei Fusionen.
        Fusioniert zb die Commerzbank mit der Sparkasse, so werden aus 200.000 Sicherung plötzlich nur 100.000, da das jetzt ja eine Bank ist.
        Trotzdem gibt es noch weitere Fallstricke und die nennen sich Kapitalverkehrskontrolle.
        Da sind zwar 100.000 geschützt, aber man kommt nicht dran.
        Was aufs gleiche rauskommt.
        Übrigens, Aktionäre können komplett enteignet werden, ebenso Anleihen, und Zertifikate der Bank. Was mit den ominösen Sparbriefen ist, weiss ich nicht. Davon sollte man ohnehin die Finger lassen.
        Fazit: So wenig Geldwie möglich auf dem Konto, vieles in bar. Anlage in physischen EM und Zocken mit Aktien oder Fonds.

    • @HJW
      Dem schliesse ich mich an, bei mir war es genau so.LVs ( mehrere) wurden ausgezahlt, der Betrieb anteilig verkauft und zu 80% rein ins Reingold.
      Zu Preisen zwischen 750 und knapp 1000 Euro.
      Das meiste allerdings, über 70% davon erwarb ich davor zu 250 bis 300 Euro das Unzerl.
      Zur Zeit sitze ich auf ca 81,3Kg Gelben und hatte nie die Absicht etwas zu verkaufen.
      ( Wäre auch zu umständlich :).
      20 Kg bekam ich geschenkt glaube ich und so 20 oder 25 geerbt, genau weiss ich es nicht mehr) Aber so in Etwa.Auch uninteressant.
      Jahrelang lag es in Bankschliessfächern, bis Zypern kam.
      Da holte ich alles raus und versenkte es.
      Im Falle eines Falles wünsche ich alle Organen des Staates ein fröhliches Eiersuchen.Eine Demenzbescheinigung hat mir mal vor Jahren ein befreundeter
      Uni Prof. ausgestellt.Handschriftlich als Unikat mit Stempel der Klinik.
      Das liegt nun im letzten, verbliebenen Schliessfach.
      Für die Zwangsöffnung bereit.
      Demenzbescheinigung ist was Feines.
      Gold ? was ist Gold ?……….
      Wer sowas nicht hat, kann den Freunden und Bekannten erzählen, dass man so vergesslich geworden ist und Orientierungsprobleme hat….
      Demenz kann schon mit 50 auftreten.

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  • LDT: Tja, wer über Jahrzehnte Misst sät, wird irgendwann seine Schei… ernten müssen. Die politischen Organisatoren,...
  • Wolfgang Schneider: Könnte glatt sein, daß @Klapperschlange das schon mal gepostet hat. https://www.zerohedge.com/m...
  • Wolfgang Schneider: Ich muß euch mal zeigen, worauf meine beiden Katzen mich aufmerksam machten....
  • renegade: Nachbörslich hat sich der Bitcoin etwas von den Verlusten erholt. Bis zum nächsten mal. Man treibt offenbar...
  • Wolfgang Schneider: @renegade @anaconda konnte nie nachvollziehen, warum ich die Rating-Buden als Huren-Agenturen...
  • Familienvater: @renegade Absolute nachvollziehbar, wenn man sich allerdings die historischen Kurse der beiden...
  • Renegade: @familienvater Der Aktienkurs einer Firma, auch Bank, hat nicht viel mit dem Zustand der Firma zu...
  • materialist: Die Verbreitung der Dummheit in der europäischen Justiz ist doch noch nicht gleichmaessig:Niederlaendi...
  • Wolfgang Schneider: @Thanatos Jetzt brauchst Du aber einen Trost für die gestreßten Nerven. Guckst Du. Probier’s mal...
  • Wolfgang Schneider: @f.s. Deine Bankberaterin ist grad auf Weiterbildung. Im Jesus-Camp. Guckst Du. Glauben heißt...

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▷ Altersvorsorge mit Gold

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▷ Der Fed-Report

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