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Goldpreis hält $ 1.900, physisches Gold stark gefragt

Der Goldpreis führte in dieser Woche einen bewegten Kampf mit der 1.900-Dollar-Marke. Die Nachfrage nach physischer Auslieferung von Gold im US-Futures-Handel steigt weiter an.

Gold, Goldpreis, Goldmünzen (Foto: Goldreporter)

Der Goldpreis ist nach wie vor deutlichen Schwankungen ausgesetzt. Das Intraday-Tief lag vergangene Woche bei 1.882 US-Dollar pro Unze, das Hoch sahen wir bei 1.933 US-Dollar (Foto: Goldreporter)

Goldpreis

Der Goldpreis konnte sich am Freitag knapp über der Schwelle von 1.900 US-Dollar ins Wochenende retten. Anfang der Woche hatte die Notierung bereits kurzzeitig 1.930 US-Dollar überschritten. Wir betrachten die aktuellen CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse per 13. Oktober 2020.

CoT-Daten

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ sank gegenüber Vorwoche um 1,3 Prozent auf 284.655 Kontrakte.  Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 3 Prozent ab auf 240.671 Kontrakte. Dabei sanken die Terminkäufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um netto 13,5 Prozent. Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX fiel die vierte Woche in Folge, zuletzt um 0,4 Prozent auf 553.197 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ergab sich dann ein Anstieg um 1 Prozent auf 558.583 Kontrakte.

COMEX-Lager

Wie haben sich die COMEX-Lagerbestände entwickelt? Das Gold-Inventar umfasste per 15. Oktober 2020 insgesamt 37,75 Millionen Unzen. Gegenüber Vorwoche ergibt sich ein Anstieg um 1 Prozent oder rund 380.000 Unzen. Die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände („eligible“) betrugen zuletzt 19,80 Millionen Unzen und damit gerundete 80.000 Unzen weniger als am 8. Oktober.

Gold, CoT, COMEX

Gold, CoT-Daten, Futures

Lieferwünsche

Am Freitag nach Börsenschluss summierten sich die Anträge auf physische Auslieferung (Oktober-Kontrakt) bei den 100-Unzen-Standard-Futures auf 31.101 Stück. Vergangene Woche kamen damit 2.500 Anträge hinzu (Vorwoche: +9.220 Anträge). Im gesamten Kontakt-Monat September waren es nur 4.939, nach 49.026 im August und 55.102 im bisherigen Rekordmonat Juni. Es besteht zur Zeit also wieder eine erhöhte Nachfrage nach physischer Ware, statt nach einem Barausgleich am Vertragsende.

Kursentwicklung

Der Goldpreis auf Basis der US-Futures (meistgehandelter Kontrakt; Dezember) ging 1.902,90 US-Dollar pro Unze Ins Wochenende. Gegenüber Vorwoche ergibt sich ein Kursrückgang um 1,7 Prozent. Im FOREX-Handel schloss Gold bei 1.900 US-Dollar. Der Goldpreis schwankte Im Wochenverlauf zwischen Kursen von 1.882 US-Dollar (Mittwoch) und 1.933 US-Dollar (Montag) – das entspricht einer Schwankungsbreite von 2,7 Prozent.

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Eingetragen von am 17. Okt. 2020. gespeichert unter CoT, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

16 Kommentare für “Goldpreis hält $ 1.900, physisches Gold stark gefragt”

  1. Aus meinem kleinen Privatarchiv – dem Ordner „Memos“ – nach einem Jahr Haltedauer wieder aufgetischt. Die Halbwertszeit des öffentlichen Gedächtnisses ist ja bekanntlich recht kurz, da lohnt sich mal ein Blick auf politische Vorhaben, die still und leise begraben wurden.

    Heute: Die Ankündigung des CSU-Ministerpräsidenten von Bayern, Markus Söder, Strafzinsen [der Euphemismus lautet „Verwahrentgelte“, Anm. d. Red.] steuerlich absetzbar zu machen. Das „kleine Sparvermögen hart arbeitender Leute“ dürfe schließlich nicht enteignet werden.

    Seine Scholzigkeit, der SPD-Dauerbrenner Olaf, ging diesbezüglich einen ganz eigenen Weg: Erst ließ er verlauten, dass die Prüfung eines Verbots von Negativzinsen leider, leider sehr „kompliziert“ sei und daher noch „etwas dauern“ werde. Um dann doch zu kapitulieren: Das Beste wäre, „die Banken lassen das einfach sein“. Aha.

    Und Söder? Der hat das ‚Gedöns‘ [© by Gerhard Schröder] einfach vergessen.

    https://www.heise.de/tp/features/Soeder-Strafzinsen-steuerlich-absetzbar-machen-4523451.html

    • @Thanatos

      Völlig verdrängt und vergessen wurde auch das „Ahlener Programm“ (1947) der CDU. Mit diesem Programm wurden die programmatischen Schlüsse aus dem Faschismus gezogen. Dort wurde tatsächlich ein »Sozialismus aus christlicher Verantwortung« gefordert.

      »Durch den Zusammenbruch des Nationalsozialismus muß auch die Herrschaft der kapitalistischen Wirtschaftsmacht das verdiente Ende finden… Wir fordern daher die Aufhebung der Truste und Konzerne, die Herbeiführung der vollen Gleichberechtigung der Arbeitnehmer in den Betrieben, in der Wirtschaft in den öffentlich-rechtlichen Berufen und Wirtschaftsvertretungen und damit eine gerechte Verteilung des Wirtschaftsertrages an alle schaffenden Volksglieder!…«

      Denn: »Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.«

      https://www.neues-deutschland.de/artikel/645651.erinnerung-fuer-die-zukunft-oder-nur-eine-mumie.html

      Bester @Thanatos, lassen Sie sich in diesem Umfeld bitte nicht entmutigen!

      • @FML

        „Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen“ – dieses klassische Diktum Max Horkheimers* zeigt die zunächst [!] noch weit verbreitete Einsicht in den historischen Kausalzusammenhang von faschistischer Herrschaftsform und kapitalistischer Wirtschaftsverfassung. Der Mensch neigt eben zum Vergessen.

        Heute würde er wohl deklamieren: „Wer vom Kapitalismus nicht reden will, der sollte vom Finanzsystem schweigen.“

        Zum schwierigen „Umfeld“: Ich pflege zwar diverse Schwächen, zur Larmoyanz neige ich aber überhaupt nicht. Wenn mir die Füße einschlafen sollen, muss ich mich eben in die nächstgelegene Filterblase begeben. Aber lieben Dank für die netten Worte.

        *Neben Theodor W. [Wiesengrund!] Adorno, Herbert Marcuse und Erich Fromm Vertreter der Frankfurter Schule resp. der Kritischen Theorie.

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  3. Ich hatte vor Wochen geschrieben, mit dem Goldkauf zu warten.
    Nun die erste Bilanz.
    Gold seit geraumer Zeit um die 1900, eher darunter.Der Deckel 2.000 oder gar 2.050 in weiter Ferne.
    Eines ist sicher. Gerät Gold unter etwa 1830, haben wir wenige Tage später den Kampf um die 1700.Was dann geschieht, kann sich jeder ausmalen, welcher 2013
    bis 2015 erlebt hat.
    Wohlgemerkt:
    2012 Goldpreis 1.940 Dollar
    2015 Goldpreis 1.050 Dollar.
    Fast 900 Dollar weniger.Dank des Banken Kartells.
    Ich habe bei 1.050 gekauft und eben nicht bei 1.940.
    Heute haben wir einen Goldpreis von 1.895 Dollar.
    Wo bitte ist der Gewinn bei Leuten, welche 2012 für 1.940 gekauft haben oder vor 3 Monaten gar bei 2.050 ?
    Ich kann nur sagen, ein Wahnsinn, so sein sauer verdientes Geld den Banken in den Rachen zu werfen.
    Devise heisst, Zähne zusammen beissen und den Anfang 2021 abzuwarten und bis dahin auf der Lauer zu liegen.
    Jederzeit die Chance wahrzunehmen.

    • Wolfgang Schneider

      @maruti
      Zum einen wird der 3. November ein interessantes Datum. Was folgt danach?
      https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/abschied-vom-bargeld-diese-idee-birgt-risiken-f%C3%BCr-die-b%C3%BCrger/ar-BB1a8JoR?ocid=msedgdhp
      Dazu haben sich unsere Regierigen diesen Präser hier schon draufgezogen.
      Die FIAT-Bürgschaft – Text der Ballade (Aus dem Dusel-Almanach)

      Zu FIAT, dem Tyrannen, schlich
      Aurum, das Gold im Gewande;
      Ihn schlugen die Drücker in Bande.
      „Was wolltest du mit dem Golde, sprich!“
      Entgegnet ihm finster der Wüterich.
      „Die Welt vom Falschgeld befreien!“
      „Das sollst du im Keller bereuen.“

      „Ich bin“, spricht jener, „zu sinken bereit,
      Und bitte nicht um mein Leben,
      Doch willst du Gnade mir geben,
      Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
      Bis ich das Silber dem Sparer gefreit,
      Ich laß Dir den Goldpreis als Bürgen,
      Ihn magst du, entrinn ich, erwürgen.“

      Da lächelt der FIAT mit arger List
      Und spricht nach kurzem Bedenken:
      „Drei QEs will ich dir schenken.
      Doch wisse! Wenn sie verstrichen, die Frist,
      Eh‘ du zurück mir gegeben bist,
      So muß er statt deiner erblassen,
      Auch wenn mich die Goldbugs dann hassen.“

      Und er kommt zum Goldpreis: „Christine gebeut,
      Daß ich im Keller mit dem Leben
      Bezahle das frevelnde Streben,
      Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
      Bis ich das Silber dem Sparer gefreit,
      So bleib du Lagarde zum Pfande,
      Bis ich komme, zu entlarven die Bande.“

      Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
      Und liefert sich aus dem Tyrannen,
      Der andere ziehet von dannen.
      Und ehe das dritte QE scheint,
      Hat er schnell mit dem Silber die Sparer vereint,
      Eilt heim mit sorgender Seele,
      Damit er die Frist nicht verfehle.

      Da gießt unendlicher Geldstrom herab,
      Von den Zentralbanken stürzen die Quellen,
      Und die Bäche, die Geldströme schwellen.
      Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
      Da reißet die Brücke der Strudel hinab,
      Und donnernd sprengen die Wogen,
      Die Medien, sie täuschten und logen.

      Und trostlos irrt er an Krügers Rand,
      Wie weit er auch spähet und blicket
      Und die Stimme, die rufende, schicket,
      Da stößt kein Asiate vom sichern Strand,
      Der ihn setze an das gewünschte Land,
      Kein Araber lenket die Fähre,
      Und der Bargeldstrom wird zum Meere.

      Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
      Die Hände zur Börsenaufsicht erhoben:
      „O hemme des Geldstromes Toben!
      Es eilen die Kurse, im Keller steht
      Der Goldpreis, und wenn er niedergeht
      Und ich kann nicht die Sparer erreichen,
      So muß der Goldpreis erbleichen.“

      Doch wachsend erneut sich des Geldstromes Wut,
      Und Welle auf Welle zerrinnet,
      Und Stunde an Stunde entrinnet.
      Da treibt ihn der Bocker, da faßt er sich Mut
      Und wirft sich hinein in die brausende Flut
      Und umverteilt hin zu den Armen
      Den Strom, und der Dax hat Erbarmen.

      Und entrinnt den Shortsellern und eilet fort
      Und danket dem rettenden Gotte,
      Da stürzet die raubende Rotte
      Hervor aus Finanzamts nächtlichem Ort,
      Mit Verbot ihm drohend, und schnaubet Mord
      Und hemmet des Goldenen Eile
      Mit drohend geschwungener Keule.

      „Was wollt ihr?“, ruft er vor Schrecken bleich,
      „Ich habe nichts als mein Leben,
      Das muß ich dem Powell bald geben!“
      Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
      „Um der Sparer willen, erbarmet euch!“
      Und drei Minister mit gewaltigen Streichen
      Erlegt er, die andern entweichen.

      Und Karl Marx, der verkündet glühenden Brand
      In stets wiederholender Weise.
      Deflation, und es sinken die Preise.
      „O hast du mich gnädig aus Räubershand,
      Aus dem Strom mich gerettet ans Keynesische Land,
      Und ich soll hier verschmachtend verderben,
      Und der Goldpreis, der liebende, sterben!“

      Und horch! Da sprudelt es silberhell,
      Ganz nahe, wie rieselndes Rauschen
      Und stille hält er zu lauschen,
      Und sieh, vom Translator, geschwätzig, schnell,
      Policen verkauft, fließt lebendiger Quell,
      Und freudig bückt er sich nieder
      Und erfrischet die brennenden Glieder.

      Und der Index blickt durch der Zweige Grün
      Und malt auf den glänzenden Matten
      Der Schulden gigantische Schatten;
      Und zwei Aktienkäufer sieht er die Straße ziehn,
      Will eilenden Laufes vorüberfliehn,
      Da hört er die Worte sie sagen:
      „Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.“

      Und der Kursrutsch beflügelt den eilenden Fuß,
      Ihn jagen der Sorge Qualen,
      Da schimmern in Hamburger Wahlen
      Von ferne die Spinner mit grünem Stuß,
      Geben Deutschlands Wirtschaft den Todeskuß,
      Verschwenden des Steuervolks Gelder,
      Und roden in Brandenburg Wälder.

      „Zurück! Du rettest das Land nicht mehr,
      So rette das eigene Leben!
      Den Tod erleidet es eben.
      Von Stunde zu Stunde gesunken ward er
      Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
      Ihm konnte den mutigen Glauben
      Der Hohn des Tenhagen nicht rauben.“

      „Und ist es zu spät, und kann ich ihm nicht
      Ein Retter willkommen erscheinen,
      So soll mich der Tod ihm vereinen.
      Des rühme der Chef von FINANZTIP sich nicht,
      Daß das Gold dem Sparer gebrochen die Pflicht,
      Er schlachte der Opfer zweie
      Und glaube an Liebe und Treue.“

      Und der Index geht unter, und es kauft manch ein Tor
      Und er sieht das Kreuz schon erhöhet,
      Das die Menge kaufend umstehet,
      An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
      Da zertrennt er gewaltig den dichten Chor:
      „Mich, Drücker“, ruft er, „erwürget!
      Da bin ich, für den er gebürget!“

      Und Erstaunen ergreifet die Sparer umher,
      In den Armen liegen sich beide
      Und weinen vor Schmerzen und Freude.
      Da ist manch Portfolio kraftlos und leer,
      Und zur BILD-Zeitung dringet die Wundermär,
      Dort fühlt man ein menschliches Rühren,
      Man verzichtet auf Fernseh-Gebühren.

      Und man blicket sie lange verwundert an.
      Drauf spricht man: „Es ist euch gelungen,
      Ihr habt das Falschgeld bezwungen,
      Und der Goldwert, er ist doch kein leerer Wahn,
      So nehmet euch denn des Sparervolks an
      FIAT sei, gewährt mir die Bitte,
      Entfernet aus unserer Mitte.“

    • @Renegat

      Wenn ich Gold kaufe, werfe ich es „den Banken in den Rachen“ :-(( ??
      Jetzt fehlen nur noch @Ex und Hopp und @Großer Meister, dann könnt Ihr zu Dritt Gold runterschwadronieren ;-)).

  4. @ maruti
    Tja, wenn die Situationen vergleichbar wären.
    2012 konnten die Notenbanken ja noch mit Niedrigzinsen etc. einen Aufschwung auf Pump zaubern, der den Leuten die Angst genommen hat.
    Die Folge von weniger Angst war eben u.a. der sinkende Goldpreis.
    Ich sehe das momentan sehr psychologisch.
    Wo soll weniger Angst her kommen ?

    Kann es Gründe für mehr Angst bis zu Panik geben ?
    Trump verliert und geht nicht. In der Folge kommt es ausgehend von rechten Milizen zu Aufständen.
    No deal Brexit
    China beginnt im Handelskrieg verstärkt zurückzuschlagen.
    Faktisch zweiter Lockdown mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen.
    Das Gequassele über einen Corona-Impfstoff entpuppt sich als das, was es wirklich ist: die dummen Lemminge mit einem Märchen in Ruhe zu halten.

    Und und……
    Ich sehe global mehr Downsiderisks.
    Downsiderisks sind Chancen für EM.
    Schaun mer mal…..

    • @ MeisterEder,

      ich teile Ihre Gedanken!

      Gruß von der Ostsee Küste

    • Meister Eder: Wenn der Wunsch der Vater des Gedankens ist, dann kann man dagegen argumentieren, wie man will. Es wird nichts bringen.
      Wir werden noch so manches Mal von dem kommenden Preiswunder lesen.

  5. Den Goldpreis in der Zukunft zu prognostizieren ist unmöglich. Nehmen wir mal an, eine Zentralbank kündigt überraschend mehrere 1000 t Gold zu verscherbeln. Was dann wohl mit dem Preis passiert? Anschliessend beginnt sie mit dem Verkauf? Was passiert dann? Nicht sehr wahrscheinlich aber nicht unmöglich!

    • @Stillhalter
      Dazu müsste die Notenbank das EM erst mal echt in physisch auf den Tisch legen. Kann man nur, wenn man hat.

      Wer hat denn noch wirklich entsprechende Mengen ?
      Ob die USA noch die 8.000 Tonnen aus der Statistik haben, naja.
      Die weigern sich ja seit Jahrzehnten auch nur ihrem eigenen Parlament den Einblick zu gewähren.
      Ob unsere Tonnage in London oder in NY noch auffindbar ist ?

      Selbst wenn: 1000 oder 2000 Tonnen dürfte der Markt in einer Krise sofort aufnehmen. Sehr viele sitzen ja auf vollen Geldkoffern (grösser oder kleiner) und warten nur auf die Gelegenheit physisches Material aufzustocken.
      Im Extremfall kauft das dann China oder Putin en bloc.

      Einig bin ich mit maruti et al., dass es sicher gelingen kann, den PAPIERGoldpreis an der Comex nach Belieben zu manipulieren, wird ja laufend gemacht.

      Was nutzt es mir, wenn ich dann 1 Minute vor 12 billig an PAPIERGOLD rankomme (mit dem ich dann 6 Monate später nur noch ein Lagerfeuer machen kann) aber Physisches ausverkauft ist ?

      Was ich nicht vergessen werde: vor ein paar Monaten stand ich mit Frau und Sohnemann bei Philoro im Laden und wollte 3 x 9999 Euros in Gold wandeln, an einem Dienstag um 10 Uhr. Buy the Dip war die Idee.
      Es gab noch 3 x Britannia 1 Oz und 5 x 5 Gramm Barren. Das wars. Ausverkauft.
      Auf die Frage ob die Woche noch was kommt gab es die Antwort: nichts absehbar.
      Hab keine Lust, dass mir das nochmal passiert.

      • @meisterEder

        Dann wird der Goldpreis aber nicht mehr auf 1050 fallen.

      • 1000 t auf einem Schlag verkaufen ? Die läppische Menge von 300 t der Bundesbank von US nach Deutschland war ja schon ein grosses Problem.Die mögliche Bandbreite der Manipulation ist auch nicht mehr so groß wie früher und die tausenden Tonnen die überall rumliegen sollen sind alle nicht verifiziert.

  6. @ materialist
    Ich weiss nicht ob die Zahl stimmt: ich habe gehört, dass auf jede gehandelte Unze physischer Au 85 (fünfundachtzig !!!) Unzen gehandeltes Papiergold kommen.

    Stelle ich mir bildlich vor: in einer Turnhalle sitzen 85 Leutchen, die haben alle einen Zettel in der Hand, der ihnen eine Unze echtes Gold verspricht.

    Vorne in der Halle ist eine Box, in der ist EIN einziger Mappe Leaf.

    Jetzt steht einer der 85 mit seinem Zettel auf und ruft: ich will den Maple haben.
    Hier ist mein Zettel.

    Quizfrage: was passiert dann?

    In dem Moment bin ich gerne möglichst weit weg und habe irgendwo Physisches versteckt.

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