Der Goldpreis behauptet am Freitag die Marke von 4.100 USD. Neuerliche Gespräche zwischen den USA und Iran könnten den Markt stützen, steigende Anleiherenditen belasten.
Goldpreis heute
Der Goldpreis hält sich am Freitag über der Marke von 4.100 US-Dollar, notiert am Morgen aber 0,2 Prozent unter dem Vortag. Mit 3.597 Euro gibt Gold auf Eurobasis um 0,3 Prozent nach. Silber steigt dagegen leicht auf 60,19 US-Dollar beziehungsweise 52,60 Euro.
Gold hält sich über 4.100 USD, während hohe Marktzinsen die Erholung begrenzen, gibt es auf technischer Seite leichte Fortschritte.
Die Gespräche zwischen den USA und Iran werden fortgesetzt, wie ein US-Regierungsvertreter mitteilte. Zuvor hatten zweitägige Gefechte den ohnehin fragilen Waffenstillstand zwischen beiden Ländern gefährdet. Washington sei weiterhin entschlossen, gemeinsam mit Iran eine Lösung zu finden, erklärte der Regierungsvertreter laut Bloomberg.
Vortag
Der Goldpreis legte nach dem Börsenstart gemeinsam mit dem Gesamtmarkt zu und beendete den Handelstag rund ein Prozent höher bei 4.123 US-Dollar beziehungsweise 3.607 Euro. Silber erholte sich um 2,8 Prozent auf knapp 60 US-Dollar beziehungsweise 52,50 Euro. Gleichzeitig fiel Brentöl wieder unter 76 US-Dollar pro Barrel.
Aber steigende Marktzinsen bleiben ein Belastungsfaktor für zinssensible Anlagen. Eine Auktion 30-jähriger US-Staatsanleihen wurde bei einer Rendite von knapp über fünf Prozent platziert. Das war das höchste Renditeniveau seit fast zwei Jahrzehnten.
Ausblick
Bedeutende Wirtschaftsdaten stehen am heutigen Freitag nicht auf dem Programm. Damit richten sich die Blicke weiter auf die Entwicklungen im Nahen Osten und die Marktzinsen. Beim Goldpreis stehen zudem die zuletzt leicht verbesserten charttechnischen Signale im Fokus.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Der Goldpreis bleibt erstaunlich stabil. Offenbar kann man sich keine weiteren Balkonabwürfe leisten.
( Der Geist ust willig, nur das Fleisch ist schwach).
Derweil im Nahen Osten wieder fleissig geschossen wird und die Iraner auch nicht faul sind.
Da kann man nur sagen, Ohje, die Börsen, oh Schreck, oh Graus. Was bringt nur der Montag ?
Für VW nichts gutes, Die Zerschlagung oder Übernahme steht vor der Tür. Auch Porsche ist schon raus und Daimler hinterher. Jeder 3. Arbeitsplatz hängt an diesen Konzernen und den Zulieferern. Das wird für die IG Metall ein super Herbst. Die Streikkasse fast leer noch obendrauf und die Aktionäre müssen blechen statt Dividenden für die Südseereisen einsacken.
Hauptsache die Rente bleibt sicher. Mir egal wie, müssen die Jungen eben Mal ein bisschen arbeiten, oh Schreck oh Grauß, und dann noch Wehrdienst oh je wie soll das nur gehen.
@ Onkel W Die Rente wird sicher sein rein von der Zahl her ,bekommrn tut man für dieses Inflationsgeld eh nicht mehr viel.1923 war die Rente soweit ich mich erinnere auch sicher.Ansonsten würde ich als junger Mensch für dieses Land unter dieser Regierung auch keine Waffe in die Hand nehmen.Die jungen Leute liegen gar nicht so verkehrt heutzutage.Für dieses Geld bei diesen Steuersätzen lohnt sich keine 40 oder 50 Stunden Woche und für Deutschland 2026 lohnt es sich nicht zu kämpfen.
@materialist
Die Rente ist an die Lohnentwicklung gekoppelt. Wenn die Rente nichts mehr wert ist, sind die Löhne auch nichts mehr wert.
Die jungen Leute haben sowieso keine Chance und viele werden sich wie in Russland und anderswo freiwillig melden, weil lieber Kampf als kein Mampf.