Sonntag,26.September 2021
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Goldpreis hebt ab, bullische Signale vom Terminmarkt

Der deutliche Goldpreis-Anstieg in der vergangenen Woche war begleitet von einer Zunahme der Terminkontrakte an der COMEX und geringeren Auslieferungsanträgen.

Goldpreis hebt ab

In dieser Woche war es soweit. Dem Goldpreis gelang der Sprung über wichtige charttechnische Marken. Rückenwind brachte auch die Erkenntnis, dass es mit dem geldpolitischen Stimulus und niedrigen Nominalzinsen so schnell nicht vorbei sein wird. Dazu beigetragen haben die enttäuschenden US-Arbeitsmarkdaten am Freitag.

Was ist in den vergangenen Tagen am US-Terminmarkt geschehen? Wir betrachten die jüngsten CoT-Daten mit den Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX per 4. Mai 2021.

CoT-Daten

So ging die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche um 2,5 Prozent zurück auf 201.923 Kontrakte. Auf der Gegenseite stieg die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ nur marginal um 0,07 Prozent auf 170.741 Kontrakte. Die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) erhöhte ihre Netto-Käufe aber um knapp 6 Prozent auf 53.625 Kontrakte.

Open Interest

Dagegen ging der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, leicht zurück um 0,6 Prozent auf 470.341 Kontrakte. Bis zum turbulenten gestrigen Freitag ging es dann per US-Handelsschluss um kräftige 3,6 Prozent rauf auf 487.634 Kontrakte.

Gold, CoT, COMEX

Gold, CoT-Daten, COMEX

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis auf Basis der US-Futures beendete die Handelswoche mit 1.832 US-Dollar pro Feinunze (Juni-Kontrakt). Damit kletterte der Kurs gegenüber Vorwoche um 3,6 Prozent. Vergangene Woche haben wir an dieser Stelle von nachlassender Marktschwäche gesprochen. Ein steigender Open Interest bei (stark) steigendem Goldpreis ist unverkennbar ein bullisches Signal. Neue Futures-Händler sind bereit bei höheren Preisen in den Markt einzusteigen.

COMEX-Lager

Währenddessen summierten sich die Gold-Bestände in den COMEX-Vaults per 6. Mai 2021 auf 34,53 Millionen Unzen. Somit wanderten vergangene Woche nochmals rund 270.000 Unzen ab (Vorwoche: -190.000 Unzen). Dabei gingen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände („eligible“) um 190.000 Unzen ab auf 17,04 Millionen Unzen.

Auslieferungsanträge

Dagegen war vergangene Woche nur eine kleine Zunahme der Anträge auf physische Auslieferung zu verzeichnen. Denn im Rahmen der Mai-Kontrakte kamen lediglich 248 „Delivery Notices“ hinzu. Insgesamt liegen nun für den aktuellen Kontraktmonat 973 Anträge vor.

Zum Vergleich: Im gesamten Vormonat waren es lediglich 9.711 „Delivery Notices“. Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 nahm die COMEX 55.102 Auslieferungsanträge von Händlern entgegen – als Alternative zum reinen Barausgleich am Vertragsende. Für die Mai-Kontrakte liegen bislang erst 725 Anträge vor. Man wartet wohl auf einen weiter steigenden Goldpreis.

Goldreporter

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57 KOMMENTARE

  1. Am Donnerstagabend hat die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve [Fed] ihren halbjährlichen „Stabilitätsbericht“ zum Finanzsystem veröffentlicht. Darin zeigt sich die Fed mal wieder von ihrer besten Seite – und zwar als „Widerspruch in sich selbst“ [Neue Zürcher Zeitung], quasi als fleischgewordene contradictio in adiecto: Auf der einen Seite kauft sie „Wert“papiere als gäbe es keinen Morgen mehr, forciert die Geldmengenausweitung über Niedrigstzinsen und denkt überhaupt nicht daran – jedenfalls offiziell nicht -, davon abzurücken. Auf der anderen Seite warnt sie einmal mehr vor den erheblichen Risiken, die vom Finanzsystem ausgehen.

    #Die Vermögenspreise seien im Vergleich zu den ökonomischen Fundamentaldaten signifikant zu hoch. Die Bewertungen würden durch die ungebremste Risikobereitschaft der Anleger getrieben. Deutliche Korrekturen seien wahrscheinlich.

    #Die exorbitante Verschuldung von Unternehmen und privaten Haushalten sei vor allem dann problematisch, sollten die Vermögenswerte und/oder die Einkommen sinken. Ein ökonomischer „Schock“ sei in diesem Falle nicht auszuschließen.

    #Die Finanzindustrie könne selbst bescheidene Verluste nicht mehr absorbieren. Der Grund auch hier: Die unkontrollierte Verschuldung. Auch „Schließungen“ von Finanzinstituten seien auf Grund von negativen Schocks nicht mehr ausgeschlossen.

    #Refinanzierungsrisiken gefährden das Finanzsystem – und zwar in Form möglicher „Bank Runs“ auf verschiedene Finanzunternehmen oder Bereiche, sobald Investoren ihre Gelder dort plötzlich und vor allem gleichzeitig abzuziehen gedenken.

    https://www.federalreserve.gov/publications/financial-stability-report.htm

    Da ist es wieder, das ausweglose Dilemma: Einer Wahl zwischen Szylla – künstliche Stimuli und Geldmengenausweitung bis der Arzt kommt – und Charybdis – Haushaltskonsolidierung, Austerität und Kreditkontraktion bis zum Atemstillstand. Während sich das autochthone Wachstum längst aus dem Staub gemacht hat. Wenig verwunderlich, dass die Ratingagentur Thanatos&Poor’s dem Finanzkapitalismus eine negative Sozialprognose bescheinigt: CCC- [Extremely Speculative] bis D [In Default].

    Konfuzius sagt: Mit dem Finger in der Nase kannst du kein Hemd wechseln.

        • @Pichler

          Wieso erinnerst Du mich bloß an den legendären – von mir übrigens ob seines Humors geschätzten – @Sternhagelvoll?
          Aber wie dem auch sei: Herzlich willkommen im Forum. Qualifizierte Kommentare sind immer gerne gesehen – toi toi toi.

        • @Pichler

          Ist schon klar, das muss die verschwörungsideologische Rechte, die, upps, voll auf dem Boden des „Systems“ steht, natürlich provozieren.

          • @Jasmin
            „verschwörungsideologische Rechte“
            Damit ist schon mal klar aus welcher Ecke Sie kommen. Wohl aus der verschwörungsideologische Linken. Dort ist seltsamerweise immer jemand anders Schuld. Gerne „das System“. Wer ist das überhaupt? Unsere freiheitliche Grundordnung? Unsere Demokratie? Die soziale Markwirtschaft?

            Ist Ihnen noch nie aufgefallen, dass man in unserem „System“ problemlos demonstrieren kann, wenn einem etwas nicht gefällt (solange man sich an die Regeln hält, was Antifa und Co. leider immer schwerer fällt) und so Änderung demokratisch anstoßen kann? Aber schon klar Deutschland alles scheiße. Gehen Sie doch mal Myanmar oder Venezuela wenn Sie soviel Lust auf ein alternatives „System“ haben. Aber dazu haben sie vermutlich nicht den Schneid.

      • @Michael

        Lieben Dank zurück. Gerne immer wieder – ist so eine Art abseitiges Hobby von mir.

        Korrekt, die Liste illustriert es anschaulich: Derlei zyklische Krisen sind dem kapitalistischen Verwertungsmodell qua systemischer DNA vorgegeben. Phasen der Überproduktion, neudeutsch der Blasenbildung [Bubble Economy], werden stets und immer von „Korrekturen“ begleitet, die sich bis hin zu globalen Wirtschafts- und Finanzkrisen auswachsen können.

        Die ökonomische Welt ist eben unteilbar. Die Globalisierung lebt von Interdependenzen, von gegenseitigen Abhängigkeiten.

        Am Anfang standen Fragen wie „Wohin mit all den schönen produzierten Waren?“ und „Wie kann das viele brachliegende Kapital gewinnbringend investiert werden?“

        Abhilfe schaffte auf wunderbare Weise der Finanzkapitalismus, indem er globale Defizitkreisläufe [Defizitkonjunkturen] mit den USA als ihrem Mittelpunkt installierte: Exportorientierte Länder wie China, Japan oder Deutschland liefern ihre Waren in die USA und investieren das „verdiente“ Geld dort sogleich wieder, gerne im Finanzsektor. Chinesische Waren fließen also Richtung USA und auf dem Rückweg strömt ein geisterhafter Fluss von US-amerikanischen Treasuries zurück. So das bisherige Modell, als Perpetuum Mobile aber inzwischen vom russisch-chinesischen Block deutlich in Frage gestellt. Wurde auch Zeit.

        Exkurs, für diejenigen, die ellenlange Kommentare vertragen können:

        Die Krise der Arbeitsgesellschaft in den westlichen Industrieländern wurde spätestens ab den 70er Jahren manifest, als der weitere industrielle Strukturwandel grandios scheiterte. Bislang sorgten die jeweils neuen Schlüsselindustrien [in den „Paradigmenwechseln“ nach Kondratjew] – Textilindustrie, Schwerindustrie, Elektro- und Chemieindustrie – für neue Massenbeschäftigung. Der neue Metazyklus, der mit der Mikroelektronik und Informationstechnologie einsetzte, feuerte die Produktivität widerum extrem an.

        Immer weniger Arbeit war notwendig, um ein bestimmtes Maß an Waren zu produzieren. Die Profitraten sanken auf breiter Front. Der schnellen Marktsättigung im Inneren folgte nun die Kolonialisierung [Erschließung] von neuen Märkten im Außenbereich [Globalisierung]. Generell fand eine „Flucht nach vorne“ statt. Geradewegs in den ’neoliberalen Extremismus‘:

        – Ausbau des deregulierten Niedriglohnsektors [innere Abwertung]
        – Verlagerung von Produktion in die Schwellenländer
        – Verlagerung der Kapitalverwertung in den Finanzsektor
        – Etablierung globaler kreditfinanzierter Defizitkreisläufe
        – Spekulative Blasenbildungen

        Und die USA nahmen dankenswerterweise die globale Überschussproduktion auf, während die Lieferanten dafür deren Verschuldung finanzieren durften [ein schönes Privileg des Imperiums: die Verschuldung in der eigenen Währung, Anm. d. Red.]. Gleichzeitig wurde in den kapitalistischen Kernländern die Wachstumsförderung über Verschuldung/Kreditexpansion/DeficitSpending zum vorherrschenden Modell.

        Im Kern lässt sich die globale Krise also als eine ÜBERPRODUKTIONSKRISE beschreiben. Die besagten Defizitkreisläufe scheinen nun endgültig zu zerbrechen. Die Risiken des Finanzsystems sind nicht mehr beherrschbar und potenzieren die Krise. Und wie immer wird im Zuge der ökonomischen Kontraktion gesellschaftlicher Reichtum in unvorstellbarem Ausmaße vernichtet.

        Amen und natürlich
        Fratelli tutti.

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  3. @Thanatos
    Es gibt noch ein Problem, das ich bisher überhaupt nicht auf dem Schirm hatte.
    Habe von irgendwo weit weg gehört, dass es in den hintersten Hinterzimmern strategische Überlegungen geben soll, wie sich z.B. die Immobilienmärkte entwickeln, wenn wir in 4 Jahren 20 % bis 30% weniger Bevölkerung haben sollten.
    Muss eine ganz irre Verschwörungstheorie sein, da die Covid-Sterblichkeit ja nur bei 0,014 % liegt, also max. bei rd. 300.000 in 4 Jahren.
    In dem Szenario müssten es ja 16 bis 24 Mio. weniger Alemanos sein.
    Bei den Aktienmärkten gibt es angeblich keine so grossen Sorgen, da Aktien ja schon weitgehend den „richtigen“ Leuten gehören.
    Könnte es bei Em vergleichbar sein?
    Mir fällt da der Film „I am Legend“ von Will Smith ein.
    Story: es gibt eine Impfung gegen Krebs. 95% lassen sich impfen.
    Nach 2 Jahren geht es los , Massensterben.
    New York ist dann fast komplett entvölkert.
    Ist ja nur ein Film von 2007.
    Wenn man den Plot liest und neben die aktuelle Impfwerbung legt wird einem blümerant.
    Drehbuchautoren haben schon manchmal seltsame Phantasien.
    Hollywood eben.

    Aber wir haben ja erstklassige und ehrliche Politiker.
    Dann kann uns ja nix passieren.

    • @MeisterEder

      Bei Immos gilt eben immer noch der eherne Grunsatz „Lage, Lage, Lage“ [sorry lieber @Translator]. Augen auf bei der Kaufentscheidung, kann ich da nur sagen. Immerhin: Unsere Wohnung im Prenzlauer Berg scheint diesbezüglich krisenfest zu sein. Von Entvölkerung kann nämlich überhaupt keine Rede sein – Stichwort „Engestress!“

      Jedenfalls braucht es keine Hinterzimmer oder Verschwörungstheorien, damit es in den zyklischen Krisen des Wirtschafts- und Finanzsystems regelmässig zur Vernichtung von Ressourcen in fantastischer Höhe kommt. Man muss sich das einmal vorstellen: Laut der Asiatischen Entwicklungsbank haben sich in der globalen Finanzkrise 2007ff. 50 Billionen [50000 Milliarden] Dollar in Schall und Rauch aufgelöst.

      Einen noch größeren Crash braucht eigentlich keiner. Deshalb sollten wir jetzt unbedingt handeln: Solidarisiert Euch mit Staat und Kapital unter #MeTooProfit oder unter „Je suis Finanzsystem!“

      • Thanatos:
        Richtig, die Lage ist entscheidend. M.E. werden die Großstädte mittelfristig für die gutsituierte Klientel unbewohnbar werden. Unsere Gesellschaft befindet sich in einer toxischen Entwicklung. In den Städten und in den Ballungsgebieten wird es heftig knallen. Die abseitigen, eher bevölkerungsarmen Gebiete werden interessant werden. Oder eben das Ausland.

      • @Thanatos
        Widerspreche nur ungern,aber wenn es gesellschaftlich richtig knallt, lebt es sich möglichst weit weg von Berlin Mitte wohl sicherer als in unmittelbarer Antifa-Nachbarschaft.
        Der Prenzlberg könnte als bekanntes Gentrifizierungsghetto ein vorrangiges erstes Ziel werden.
        „Mittendrin ist voll dabei“ könnte gelten.
        Da kann dann Translator von seiner Provinz-Scholle aus gemütlich den aufsteigenden Rauch aus Berlin beobachten und notfalls selber Kartoffeln anbauen und Holz für sein Öfchen hacken.

    • @Meister Eder
      Das einzige Szenario, welches ich mir in den genannten, kurzfristigen Zeitraum von 4 Jahren für einen Bevölkerungsschwund von 30% ausmahlen kann (außer die Impfung erweist sich wirklich als Lebensverkürzer), ist der gesellschaftliche Zusammenbruch und die Regierung hat für den Notfall doch zu wenig Getreidereserven für Alle eingelagert. Wenn ich mir das Debakel um die Masken ansehe, wäre das wahrlich nicht auszuschließen. Mindesthaltbarkeit abgelaufen? Alles regelkonform sofort entsorgt (der energetischen Verwertung zugeführt), ohne Nachbestellung. Erfolgreich Lagerkosten gespart (@Translators Fellknäul Tina nicht mehr als Mäusefänger eingestellt). Angenommen es wäre so, dann ist es doch arg pervers, daraufhin sich um so etwas Unwichtiges Gedanken zu machen, wie entvölkerte Immobilien. Oder wird bereits mit der eigenen Unfähigkeit alle Bürger, auch die Sozialschwächsten, mit zumindest 1500 kcal pro Tag zu versorgen? Naja, zum Glück erst einmal nur eine Verschwörungstheorie. Mal sehen, was wirklich auf uns zukommt.
      Realistisch sehe ich in 20 Jahren die Immobiliensituation generell entspannter werdend. Aktuell geht die Boomgeneration in Rente und belegt „noch“ viel Wohnraum… Das ist allerdings der natürliche Vorgang des Lebens.

      • @Dummkopf 2
        Analysen im Finanzbereich stellen grundsätzlich keine moralischen, ethischen oder sonstige menschlich normalen Denkweisen in den Mittelpunkt.
        Es geht nur um Kohle.
        Wie Sie bei der Spekulation um Nahrungsmittel an der Warenterminbörse in Chicago sehen können, sind ein paar Millionen die verhungern eben Kollateralschäden.
        Der Preis von Mais liegt aktuell 140 % über Vorjahr.
        Klasse, solange man kein hungriger Mensch in der dritten Welt ist.

        Es ist zum KO………
        Interessant ist die jetzt aktuell sichtbare Divergenz in den absoluten Sterbezahlen (die lassen sich ja nicht manipulieren) zwischen Deutschland (miese Impfrate und seit Februar 11 % UNTERsterblichkeit) und dem weitgehend durchgeimpftem Israel, in dem mit + 20 % so viele Menschen sterben wie die letzten 10 Jahre nicht.
        Ist nur Statistik, aber dass in dem durchgeimpfen Land im Vergleich 30 % mehr Menschen sterben als dort wo die Impfung verdödelt wird ist zumindest interessant.
        Mal sehen, wie es in 2 Jahren aussieht.

  4. @Thanatos, @MeisterEder+Pumuckl und @RACEW
    https://www.manager-magazin.de/unternehmen/banken/bitcoin-goldman-sachs-startet-handel-mit-kryptowaehrungen-a-15f53cd9-f3d9-4c77-b555-326fa7af0c75
    Macht Euch keine Sorgen, alles wird gut. Всё будет хорошо! Gold und Silber sind was für Deppen mit Aluhut. Was mache ich mit den 200 Flaschen, Rum, Wein und Whisky in meinem Keller, die als Krisen-Währung dort gebunkert sind? In die Oder schütten? Nach Rußland spenden?
    Und in die leeren Wohnungen nehmen wir Bengalen auf. Aus Bangladesch. Wenn ihr Land vollends abgesoffen und vom Meer bedeckt ist. Einzige Sorge: Was wenn der Meeresspiegel nicht steigt und die Lüge vom Global Warming endgültig platzt? Dann kriegt Grätel Thunfisch bei mir Asyl – sie darf aber keine Katzenallergie haben! Aber wehe, es kommt so ein Miststück aus der Reemtsma-Sippe hier an! Die schicke ich zur Sklavenarbeit in meinen zugewucherten, verwilderten Garten! Falls da nicht schon Annalena steht und grübelt, ob sie die Entenküken zu tief oder zu eng gepflanzt hat.

    • @Wolfgang Schneider
      Welchen bezahlbaren Rum würdest du jemanden empfehlen, der weiß, was Rum ist und dass das Zeug gut schmeckt, aber ansonsten keine Ahnung von der Qualität hat? Bekommt man einigermaßen Gutes bei den üblichen verdächtigen Superdupermärkten mit angeschlossenen Getränkemarkt?
      Ich will noch Einkaufen gehen ;-)

      • Malteco – Ron de Guatemala
        Gibts in 10 – 15 – 20 Jahre, Sollte man mal der Reihe nach probieren.
        War gerade 14 Tage in Ägypten – null Corona-Hysterie. Jeden Tag 10 Flieger aus der Ukraine(!).
        Immunsystem gestärtkt, Psyche erfrischt –
        auf in den Kampf gegen die Dummheit in diesem Land…

      • @Dummkopf^2
        Ich habe die MULATA aus Kuba gekauft. 3 Jahre gelagert. Gab es im Kaufland. Sollte hier wirklich die Rote Armee noch einmal über die Oder setzen, kann ich die Erstürmung Berlins um 1 Tag verzögern. Es ist doch egal, welchen Rum. Hauptsache billig und süffig. Heiße Tasse Tee zu 80% voll, die restlichen 20% mit dem Zeug von Fidels Insel. Warst Du denn nie Soldat? Hab auch noch Kisten voll altem Glühwein, der wird ja auch nicht schlecht. Kauf das, was Dir selber schmeckt. Nach 1945, als die Reichsmark nichts mehr wert war, bekamst Du für Zigaretten und Schnaps einfach alles. Weil Alkohol und Tabak einfach mal eine Sucht sind. Prof. Bocker sah das auch so. Wenn die polnische Grenze wieder offen ist, hole ich mir noch ein paar Stangen Kippen. Bin selber Nichtraucher.

        • @Wolfgang Schneider & @Seychello
          Danke für die Tipps =)
          @Wolfgang Schneider
          Leider muss ich dich enttäuschen. Ich bin zu jung, als dass ich aktiver Soldat gewesen wäre, noch war ich beim Bund. Ich hatte meinen Zivildienst bei den Sanitätern in Teilzeit auf 6 Jahre abgedient (kurze Zeit nach mir wurde dann die Wehrpflicht abgeschafft) . Die Gemeinschaft im Sanitätsdienst gefiel mir aber so gut, dass ich viel mehr Zeit investierte und länger aktiv blieb, als gefordert war. Es war eine spannende und interessante Zeit. Ich hatte viele Unfälle und Katastrophen der heutigen Zeit gesehen und mitgeholfen diese so gut es geht zu beseitigen/abzuarbeiten. Auch Fälle waren dabei, wo nichts mehr zu machen war. Auch in Friedenszeiten wird gestorben. Das hat jedoch nichts mit Soldatentum zu tun oder wie man diese am besten Bestechen kann.
          Gerne bin ich aber lernfähig und will mich so gut es geht auf die Zukunft vorbereiten. Es wird sowieso immer anders, als man plant… Darum plane ich lieber auf das Schlimmste, auf das es nicht eintrifft.
          Ich trinke jetzt mein Bier weiter =)

    • @Translator
      Pumuckl und ich haben uns am Sonntag auf unseren Mopeds auf die Suche nach dem Global Warming gemacht und sind in Richtung Alpen getuckert.
      KATASTROPHAL.
      Dieses weisse GLobal-Warming-Pulver liegt bis runter in die Täler, in Massen.
      Diese Woche hat es hinterm Tegernsee Nachts 3 bis 4 Grad Hitze.
      Wenn das so weitergeht kommen wir bis Ende Juni nicht über unsere Lieblingspässe.
      Früher, vor dem Global Warming sah es in den Bergen Ende Februar so aus.

      Dafür gab es unendliche Autocorsos, die für Söders Lockdown demonstriert haben.
      Hunderttausende waren unterwegs.
      Auf der Autobahn von Garmisch nach München war um 20.30 noch Rückreisestau ab Starnberg.
      20 km auf 6-Spuriger Autobahn.
      Die Bayern scheinen Söders Lockdown echt zu lieben.

      • @MeisterEder & Pumuckl
        https://www.cnbc.com/amp/2021/05/10/biden-infrastructure-plan-mitch-mcconnell-says-bill-should-cost-up-to-800-billion.html?__twitter_impression=true
        Immer mehr Amerikaner lassen ihren gesunden Menschenverstand walten. Wer so das Geld ausgibt, als wenn es kein Morgen gibt …
        https://www.cnbc.com/2021/05/10/americans-fear-highest-inflation-in-nearly-a-decade.html
        … der befeuert die Inflation. Ist doch kein Wunder, daß viele die Panik haben …
        https://de.rt.com/inland/117279-knappheit-an-bauholz-wegen-exportboom/
        … und sich Hals über Kopf noch ein Haus bauen. Daher ist Baumaterial knapp. Verdreifachung der Preise für Baumaterial ist was? Keine Inflation?

        • @ Wolfgang Schneider
          Die Kernfrage die uns momentan umtreibt ist ganz einfach:
          Kommt die Wiederholung von 1929 zuerst, oder die von 1923 ?
          Wir sind uns nur relativ sicher, dass beide Ereignisse kommen.
          Aktuell riecht es wohl etwas mehr nach 1923.

          Naja, EM und unverderbliche Flüssigkeiten in Glasflaschen überstehen beide Krisen.

          Vielleicht sind ja wir die Deppen/Aluhüte.
          Habe gerade mit einem Nachbarn 200 Meter die Strasse runter geplaudert.
          Er hat wegen der Hitze gerade die Winterreifen aufs Auto schrauben lassen (oder andersherum ?)
          Er ist 80, und war Dipl. Ing. bei einem Dax-Konzern auf der Ebene mit Dienstwagen und Ledersofa im Büro. Wohnt auch ganz nett.
          Weil die Bank es rät ist er zu 80 % in Aktien (natürlich in bankeigenen Fonds), der Rest Tagesgeld.
          EM hat er nicht, weil die Preise so schwanken und die Bank es nicht empfohlen hat.
          SAG und VAG hat er noch nie gehört.
          Vor 2 Wochen mit Astra Zeneca geimpft, weil man da ja nicht auf einen Termin warten muss.

          Was machen wir hier eigentlich ?
          Das Leben ist sooooo klasse einfach !
          Einfach machen, was die Bank/Regierung einem sagt und gut ist !

          Als ich das soeben Pumuckl erzählt habe dachte sie ich will sie vera…..

          • @MeisterEder
            https://www.eike-klima-energie.eu/2020/03/04/manfred-haferburg-blackoutgefahr-in-deutschland-ein-insider-berichtet-auf-der-ef-konferenz-2020/
            Bin heute mal wieder auf dem DDR-Trip, der Goldreporter möge nachsichtig und verständnisvoll mit mir sein. Welches Jahr kommt? 1978/79. Kaufen wir uns alle ein paar Konserven-Büchsen mit Strom. Die einzig feste Größe im Leben ist die Gewißheit, daß wir von Leuten regiert werden, die ihren Grips vom ALDI-Grabbeltisch haben. Also gilt: „Hilf dir selbst, dann hilft Dir Gott.“ Was Deinen Nachbarn angeht, so wird Gott ihn beschützen. Er ist den Narren hold. Siehst Du ja bei mir. Der GR wird übrigens ab jetzt monatlich den „Goldenen Aluhut“ an einen von uns verteilen, der mit der größten Verschwörungs-Spinnerei aufwartet. Ob ich da wohl Chancen hätte? Zum Preis dazu gibt’s jedesmal eine große Büchse Strom.

          • MeisterEder:
            Wer heute 80 ist, der hat keine eigenen Erinnerungen an die Kriegszeit. In Gegenteil: diese Generation hat eine Epoche jahrelangen Wachstums und die wohl längste Zeit ohne Kriege in der deutschen Geschichte erlebt. 53 Jahre mit einer Währung aus Stahlbeton bereichern diese Erfahrungen. Und eine akademische Ausbildung oder eine erfolgreiche Karriere bedeuten nicht automatisch Erkenntnisgewinn. Es gibt schließlich auch nicht wenige Fachidioten. Ich habe einige Bekannte, die bei guter Ausbildung völlig verpeilt sind. Man hat eine gewisse Haltung und wählt eine bestimmte Partei, weil das dem eigenen, vor vielen Jahren anerzogenen Weltbild entspricht. Die Realität wird ignoriert, ein Umdenken findet nicht statt. Schließlich geht es einem schon das gesamte Leben gut. Man hat das Leben niemals aus der Froschperspektive kennengelernt, Schwierigkeiten wurden großzügig umgangen. Kurzum: Argumente und Diskussionen helfen nicht. Die Menschen sehen nur, was sie sehen wollen. Die beste Einstellung, um blind auf die Fresse zu fallen.

          • @Rohrspatz:
            Ich meine die Briefmarken für 2 Milliarden Reichsmark.
            Also als sie noch billig waren…..
            Googeln Sie mal den Umtauschkurs des US-Dollar zur Reichsmark von 1.1.1922 bis November 2023.
            Im Herbst 1923 haben die Menschen gleich die Geldbündel im Schuhkartonformat im Ofen verbrannt, weil es billiger war als damit Brennholz zu kaufen.

    • @Thanatos
      С праздником победы! Hattest Du schon mal mit Russen zu tun, die sich ein Haus kaufen oder bauen? Man läßt in Rußland, bevor die Leute es selbst beziehen, erst eine Katze rein. Katzen sagt man nach, sie können eine ungute Präsenz spüren. Und vertreiben. Meine Ex hat fest an Hausgeister geglaubt, und sie meinte, in unserem alten Zuhause wären welche gewesen. Denen stellt man auch was hin, wo sie sich bedienen können. Was eßbares. Sonst spielen sie einem Streiche. Wie ein Pumuckl sozusagen. Manchmal glaube ich, die haben mich nach der Geburt im Krankenhaus vertauscht, und meine Mutter nahm aus Versehen einen kleinen Iwan mit nach Hause.
      https://haustiger.info/mittelalterliche-katzenverfolgung-betraf-nicht-nur-schwarze-katzen/
      Manchmal wünsche ich mir, die dominante Spezies auf diesem Planeten hätte sich nicht aus den Affen entwickelt. Katzen sind sensibler, gefühlvoller. Innozenz VIII. wurde der „Hexenpapst“ genannt. Ich glaub, paar Jahrhunderte früher hätten sie mich denunziert und zusammen mit Tina verbrannt.
      https://terra-mystica.jimdofree.com/rätsel-mystery/rätselhafte-menschen-aus-mysteriösen-ländern/
      Meine Ex glaubte auch fest an die Existenz paralleler Universen und mehrerer Dimensionen nebeneinander, und daß es Wesen gibt, die in beiden zuhause sind. Schau mal, was da in Lebus (5km von mir zu Hause) 1851 passiert war.

      • @Translator

        Bitte vertraue mir, Du musst die Geister der Vergangenheit endlich ruhen lassen. Ansonsten muss ich mal vorbeikommen und einen ordentlichen Exorzismus durchführen. Stadtluft macht zwar frei, bin aber trotzdem auf der Landflucht, nein Stadtflucht mit Landlust – aber das weißt Du ja.
        Lass mich Hexer bloß nicht zu Dir herein.

        • @Herr Dr. Kloebner
          https://www.youtube.com/watch?v=KXU1fHo-gpk
          Meine Konföderiertenflagge bleibt an der Wand, die bekommst Du nicht.
          Du hattest Dich mal aus einer Parallelwelt nach Berlin verirrt.
          Deine Flucht auf’s Land wird eine Rückkehr sein.
          https://www.youtube.com/watch?v=bxiaDEbFvxw
          Thanatos aus Berlin bin ich von schwäbischem Blut.
          Dem Thunberg-Kinde treu bleib ich bis in den Tod.
          Ein Kri-tiker des Kapitalismus bin ich wohl.
          Die Ja-agd na-ach Ge-eld und Reichtum find ich banal und hohl.

          Mein Glück und meinen Weizen seh‘ ich im Dorfe blüh’n.
          In Meck-Pomm will ich bauen, Berlin ist mir zu grün.
          Schreib ich im Gold-reporter, hab ich ne frohe Stund‘.
          Daß Go-old u-und Si-ilber retten, tu ich dort allen kund.

          • Herr @Müller-Lüdenscheidt,

            mir wäre es angenehm, würden Sie mich anlässlich meines Besuches mit Ihren Kochkünsten erfreuen. Anbei allseits beliebte Rezepte zu Ihrer Wahl. Nach der Verkostung könnten wir uns der Entweihung Ihres Wandschmuckes widmen.

            ELEFANTEN-CREME:
            Je nach Personenzahl einen bis zwei zarte Elefanten mit 3 Litern Vollmilch und 150 g Zucker kurz aufwellen lassen, unter ständigem Rühren 1 Eigelb beigeben, in gespülte Puddingform gießen, nach dem Erkalten stürzen und mit Mandeln servieren. Statt der Elefanten können auch Schokolade, Vanille oder Himbeeren verwendet werden. [1,3]

            BÜFFEL IM SCHLAFROCK
            Den afrikanischen Büffel fängt man hauptsächlich für ein bekömmliches ostfriesisches Nationalgericht. Der Büffel wird 14 Tage gekocht und mit einer Prise Gewürznelken ganz klein gewiegt, in einen ausgerollten Nudelteig gewickelt und in feuerfester Form bei mäßiger Hitze 8 bis 9 Stunden gebacken. Hagebuttenmarmelade darüber geben und heiß servieren.

            NILPFERD IN BURGUNDER
            Etwas für festliche Tage, vorausgesetzt, dass sich das Nilpferd in Burgunder wohl fühlt. Nilpferd waschen und trocknen, in passendem Schmortopf mit 2000 Litern Burgunder, 6 bis 8 Zwiebeln, 2 kleinen Mohrrüben und einigen Nelken 8 bis 14 Tage kochen, herausnehmen, abtropfen lassen und mit Petersilie servieren. [2,4,5]

            STACHELSCHWEINKALTSCHALE
            Ein frisches Stachelschwein aufkochen und durch ein feines Sieb streichen. Dann mit 1 bis 1 1/2 Litern Wasser und Zitronenschale nochmals aufkochen, mit etwas Mehl binden und über süße Makronen anrichten. Etwas für heiße Tage.

            Empfehlenswerte Konservierungszusätze und zulässige Farbstoffe in Klammern [1=Zyankali, 2=Hexamethylentetramin, 3=Chromoxydgrün, 4=Trinitrotoluol, 5=Wasserstoffsuperoxyd].

          • @Herr Dr. Kloebner
            Der Blitz soll Dich beim Scheißen treffen! Auf die Knie, Ungläubiger!
            https://www.youtube.com/watch?v=i5P8_-gV6Fs
            Sparer, die ihr wart verloren, lebet auf, erfreuet euch!
            Goldstandard ist nun geboren, heut läßt Gold den Sparer reich.
            Laßt uns vor ihm niederfallen, ihm soll Preis und Dank erschallen:
            „Ehre sei Gold, Ehre sei Gold, Ehre sei Gold im Tresore!“

            Welches Wunder reich an Segen ist uns dieses Buntmetall.
            Staat, der kann uns nicht enteignen, wie es sonst wohl wär der Fall.
            Laßt uns vor ihm niederfallen …

            Menschen, liebt, o liebt es wieder, und vergeßt die Unzen nie!
            Singt mit Andacht Dankeslieder und vertraut, Gold höret sie!
            Laßt uns vor ihm niederfallen …

            Selbst der Urquell aller Gaben leidet solche Dürftigkeit!
            Wieviel Groll muß der wohl haben, der das Geld dem Tod geweiht.
            Laßt uns vor ihm niederfallen …

          • @ Müller Lüdenscheid:
            Falls im Rahmen des anstehenden Gelages oder in Folge zu hoher Alkoholkonzentration in der Luft (rein zu Desinfektion und Covid-Prophylaxe natürlich) Ihre Konföderierten Flagge Schaden nehmen sollte, kann ich möglicherweise aushelfen.
            Hab noch eine im Keller.
            Rein prophylaktisch, falls unser Südstaat doch noch die Blödrepublik verlassen sollte. Mir persönlich sieht das blau-weisse Karo zu sehr nach Omas Tischdecke aus.
            Und dann brauchen wir ja was Prägnantes.

            In den US-Südstaaten heisst das gute Stück freundlich „Southern Cross“.

            Wenn sowas in XL die Heckscheibe eines Pickups in den Südstaaten ziert , weiss man, dass mit dem Fahrer nicht über vegane Tofu-Bratlinge, Gun Control
            und etliche andere Themen diskutieren sollte.

            https://www.youtube.com/watch?v=TA1cbVl_mWM

          • @MeisterEder

            Herr Müller-Lüdenscheidt weiß nur zu gut, woher meine Sorge rührt. Die sog. Südstaatenflagge ist ja nicht bloß ein negatives Distinktionsmerkmal par excellence*, sondern ein [vor allem in den USA] von Rechtsextremisten und Neonazis vollständig vereinnahmtes Symbol des Rassismus und überhaupt der pol. Regression. Ihre ganz speziellen Vorlieben finden eben nicht in luftleerem Raum statt. Leider Gottes.

            https://amp.dw.com/de/wer-sind-die-us-amerikanischen-rechten/a-40103902

            *Wenn Sie die Fahne vor Ihrem Haus tatsächlich hissen sollten, nehme ich alles zurück – versprochen!

        • @Thanatos .
          Zum Southern Cross: (jetzt mal ausnahmsweise ernsthaft und ohne Ironie)
          Das Ding war das Geschenk eines Nachbarn „drüben“, quasi zur house warming party.
          Sie ist aus gutem Grund im Keller und bleibt auch da.
          Zum Trost: die rechtsextremen Militias tragen ganz offen die Nazifahne und alle Symbole, die bei uns strafbar sind. Das Southern Cross ist eher für die „Bildungsbürger-Sklavenhalter“. Distinktionsmerkmal allemal. Man weiss, wen man vor sich hat.
          Wie bei uns mit diversen Fahnen.

          Uns hat die intensive Besichtigung insb. von Svannah und Charleston sehr beeindruckt.
          Die Hauptstädte des Geldverdienens mit Sklaven.
          Z.B. ist der Judenstern keine Erfindung der Nazis.
          Im „good old South“ mussten Sklaven eine Kupfermarke tragen.
          Darauf stand eine Nummer (damit man weiss, wem er gehört) und der Beruf.
          Schmiede/Handwerker etc. waren höher angesehen und wurden besser behandelt.
          Haussklaven in den Villen entsprechend besser als die „Landarbeiter “ auf den Cotton Fields.

          Man kann sehr plakativ den Reichtum der Sklavenhalter (googeln Sie mal die Battery in Charleston, SC) mit den Sklavenquartieren vergleichen.
          Die hübschen Häuser sind mit Blut gebaut.
          Oder überlieferte Tageszeitungen aus der Zeit, mit „ganz normalen“ Zeitungsanzeigen, wie früher bei uns im KfZ-Markt der Samstagsausgabe. Im Dutzend billiger.

          Das mit hissen in Garten geht nicht, aus 2 Gründen:
          1.) Obwohl Bayern haben wir nicht mal einen Fahnenmast.
          2.) Ich möchte mir den Besuch der Leute ersparen, die das toll finden.
          Interessant wäre es aber schon, weil man mal unter die manikürte Oberfläche gucken
          könnte.

          Wenn Sie hoch genug wohnen ,also ausserhalb der Wurfreichweite der Mollys der Antifa, könnten Sie ja mal einen Versuch vom Fensterbrett aus machen ?
          Statt dieser Regenbogenfahnen-Monotonie.

          • @MeisterEder

            Danke, dass Sie so souverän auf meinen Post reagiert haben. Mir ist nämlich ein kleiner, aber nicht unwesentlicher Fehler unterlaufen: Statt „IHRE ganz speziellen Vorlieben“ sollte es eigentlich ein eher allgemeines „SOLCHE ganz speziellen Vorlieben“ werden. Aber da war der Comment schon abgeschickt. Shit happens.

            Das mit den politischen Bekenntnissen vom Fensterbrett aus, ist in Berlin so eine Sache. Nach dem 1. Mai geisterte dieser Fall durch die Gazetten [leider nur mit Bezahlschranke]: Ein Lastwagenfahrer mit Glatze stellt sich ans Fenster und spielt laut Musik einer linken Punkband [‚Slime‘] ab. Irgendwas muss die Demonstranten gestört haben – vielleicht sein Habitus oder dass er sich irgendwann an die Stirn tippte -, jedenfalls wurden ihm, dem „Antirassisten“ umgehend die Scheiben eingeworfen.
            Aber immerhin: Tage später kam eine Abordnung aus der Szene zu ihm nach Hause, um sich zu entschuldigen.

            Die Nerven liegen ganz offenbar blank.

            https://plus.tagesspiegel.de/berlin/ihr-spinnt-doch-ich-bin-kein-nazi-das-ist-der-mann-dem-linke-am-1-mai-in-berlin-das-fenster-eingeworfen-haben-138080.html

      • @WS Wahrscheinlich liegt dieses Deutschland welches die BK immer in den schillerndsten Farben beschreibt auch auf dem Kontinent Sakria………..Ich hoffe nur das ist jetzt nicht schon wieder Verschwoerung…..und verschwindet deshalb in der Versenkung…..

  5. @Jasmin
    Hören Sie mir doch endlich auf mit den verschwörungstheoretisch Rechten. Das hat doch garnichts mit der politischen Einstellung zutun. Ich bin Künstlerin, habe fast nur mit Linken zutun, nichts gegen Linke an sich, jeder soll seine Meinung haben dürfen, habe auch viele Freunde aus dem linken Millieu, teile deren Meinung meist nicht, aber man muss poltitsch ja nicht auf einer Welle sein, um befreundet sein zu können, aber was sich da teilweise für Vögel unter ihnen tummeln, das will ich hier garnicht erst kommentieren. Von Einigen von ihnen kann man nur lernen, was Verschwörung und Verfolgungswahn sind. Also legen Sie doch mal ihre ideologische Brille ab und reflektieren SIe sich mal selber.
    Verschwörer gibt es unter Linken genauso wie unter Rechten, Das Leben hat mehr zu bieten als links und rechts, komplett verbissene Ideologen können das fatalerweise nichtmehr erkennen.

    • @Löwenzahn; Pichler
      Wie Sie Ihre Erfahrungen mit links und rechts schildern, ist wohltuend.
      Wird aber bei Jasmin vermutlich nicht viel bewirken.
      In meiner Jugend versuchte man uns Sozialismus und Kommunismus
      mit Zwang indoktrinieren. Der Unterschied zu heute ist, das es dazu
      keinen Zwang mehr braucht.

      • @Herrmann
        Sind Sie in Ostgermany aufgewachsen? Wir, die den Kapitalismus schon mit dem Suppenflaeschchen aufgesogen haben, koennen uns das garnicht vorstellen.
        Ich haette nirgends meinen Mund halten koennen. Waere vermutlich gleich im Häfn gelandet, weil ich den Spitzeln garantiert meine Meinung reingedrueckt haette. Aber wer weiss, vielleicht wird man ja anders, wenn man von klein auf fuer den Sozialismus erzogen wird. Gehirnwäsche wirkt bei Jedem.

        • Löwenzahn:
          Wenn Sie mal in Berlin sein sollten, dann sehen Sie sich den Stasi-Knast in Hohenschönhausen an. Die Führung dort lohnt sich. Dort hat man jeden kleingekriegt.

        • @Löwenzahn
          Sie haben mich richtig verordet. Die Hälfte meines Lebens in der DDR, die andere in der BRD; wie 17 Millionen Mitbürger. Und Sie hätten den Spitzel niemals Ihre Meinung sagen dürfen, im Intersse Ihrer Angehörigen.
          Vielleicht fällt es mir daher so schwer zu verstehen,
          wieso eine hochversorgte oder durch ihre Eltern abgesicherte Jugend zum Kampf gegen dieses Wirtschaftssystem angetreten sind, dem sie ihren Wohlstand verdanken.

          • @Herrmann
            Die DDR kannte Sippenhaft. In Friedersdorf bei Seelow wurde der Dorf-Bürgermeister – er hieß Wunglück – 1986 einfach abgesetzt, weil seine Nichte einen Ausreise-Antrag gestellt hatte. Er mußte dann als Arbeiter mit der Schippe weiter machen. Ein einfacher, ehrlicher Mann und überzeugter Kommunist, der sich nie etwas hatte zuschulden kommen lassen. Ärgerlich, daß so Typen wie Stolpe dafür sorgten, daß in Brandenburg all die SED-Genossen wieder Posten bekamen, auch und gerade viele von der Stasi. Fast wie im Westen nach 1945 mit den „alten Kameraden“.

        • @Löwin
          https://www.youtube.com/watch?v=sWPl94rpKrI
          Das hier haben wir von der DDR mitgekriegt. Da hat keiner rumgeblökt, daß das eigene Land verrecken und das eigene Volk abgeschafft werden soll.
          https://www.youtube.com/watch?v=2wk2Q3emUq8
          Aber natürlich haben wir auch Westfernsehen geschaut, wie das hier z.B. Die gute, alte Sesamstraße. „Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Hab auch ein bißchen davon aufgenommen und bin der Meinung, daß mir weder das eine noch das andere geschadet hat. „Lauter gold’ne Sachen, die gibt es überall zu seh’n. Wolfgang der muß fragen, um sie zu versteh’n.“

          • @WS
            Wolgang, ich selbst wurde im realen
            Sozialismus wegen angeblicher
            Republikfluchtabsicht angezeigt.
            Stimmte zwar nicht , aber das war nicht wichtig.
            Alle Angehörige kamen unter Dauerüberwachung, ohne Ausweise und mit regelmäßigen Verhören 1 Jahr lang.
            Nicht unbedingt die Staatsform, die ich wieder wünschen würde.

        • @Löwenzahn
          https://www.eike-klima-energie.eu/2021/05/11/ein-leuchtturm-ohne-licht/
          Zu sowas sind nur Wessis fähig. Allesamt Ostfriesen. Dringt durch ein Leck Wasser ins Boot, haue ich ein zweites Loch in den Boden, damit es wieder abfließt. Wer was sagt gegen die Energiewende, wird mit brauner Scheiße eingeschmiert und in die braune Ecke zum Abstinken gestellt. Von den Relotius-Medien. War in der DDR so in den 50er Jahren. Mein Opa Erich aus Friedersdorf bei Seelow sprach sich auf einer Dorf-Versammlung gegen die LPG aus. Daraufhin wurden in den Dörfern rundum Hetz-Flugblätter verteilt, in denen er durch den Dreck gezogen wurde. Haftbefehl erging, er versteckte sich paar Tage im Wald. Als sie ihn abholen wollten, war er nicht da. Bürgermeister Höhne war ihm wohlgesonnen, erwirkte die Aufhebung des Haftbefehls. Bauer Erich Schilsky trat mit seinen 37 Hektar Land und allem Inventar in die LPG ein und wurde LPG-Vorsitzender, was er bis 1971 blieb. Ein Herzinfarkt machte ihn zum Frührentner.

          • @WS
            Wahnsinn. Da gruselt es mich. Dieses DDR System war dann praktisch auch nur was fuer Mitläufer und Denunzianten. Entweder du bist mitgelaufen, dann waren sie dir wohlgesonnen, oder du wurdest ausgeschaltet? Fuer Kreative und Aufwiegler also kein Platz. Dein Opa tut mir leid. Aber irgendwie geht eh jetzt eh wieder in diese Richtung. Gleich sind sie da, um einen Abtruennigen mit der Faschismuskeule zu bearbeiten.
            @RACEW
            Danke fuer den Tipp. Berlin waere sicher mal interessant. Man kennt alle Staedte rundherum, aber nichtmal die Hauptstadt vom Nachbarsland. Eigentlich eine Schande.
            @Herrmann
            Wir vom Westen koennen gut reden. Wir kennen das alles nicht, nur vom Hörensagen. Ein Cubanamerican sagt zu mir immer, an den Unis und ueberall wird den jungen Leuten der Sozialismus schmackhaft gemacht, doch die wissen garnicht was das wirklich bedeutet. Die sind übrigens damals aus Kuba geflohen. Sein Vater wurde des Öfteren verhaftet und sass im Knast weil er laut dachte.
            Also ich fuer mich kann mir sowas ueberhaupt nicht vorstellen.

  6. @Löwenzahn SWtimmt es gibt machgeile Linke wie Kipping und Ramelow die jetzt sogar schon die NATO feiern nur um an ein Quentchen Macht zu komrmen und es gibt denkende Linke wie Wagenknecht und die S.Dagdelen.Wenn die letzteren in diser Partei was zu sagen hätten würde ich mir überlgen ob ich sie wähle.

  7. Als ich heute die Startseite der Online Börse Frankfurt aufrief, glaubte
    ich mich verirrt zu haben; beim Goldreporter oder Goldseiten gelandet zu
    sein. Neues Design mit vielen Goldmünzen und einer großen Werbung
    für Gold ETC`s. Dreht sich die Welt tatsächlich noch,

  8. @materialist
    100% Zustimmung!!
    Die Wagenknecht finde ich auch faszinierend. Ihre ganze Ausstrahlung, ihr Auftreten, und sobald sie redet, stimmt alles. Ich kenne die anderen nicht so, aber diese Frau ist in meinen Augen brillant.

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  10. @Herr Müller-Lüdenscheidt
    Was soll das? Kein Mensch sollte vor einem anderen oder einer Sache
    niederfallen. Sehr spezieller Humor.

    • @Herrmann
      Unser @Thanatos ist zertifizierter Translator-Versteher. Für ihn hätte ich sogar Platz gemacht und die Badewanne geräumt. Musikalisch ist er schon lange verewigt, wie auch @Krösus.
      https://www.youtube.com/watch?v=G9sVcRxopJU
      Wir sind des Geyers schwarzer Haufen (neu vertextet)

      Wir sind des Fröhlichs gold’ner Haufen, heia hoho.
      Das edle Metall tun wir kaufen, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Als @Wolfgang Schneider lauwarm spann, kyrieleis,
      kam @Thanatos das Grausen an, weil er es besser weiß.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s RKI den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s RKI den roten Hahn.

      Den @Krösus, den ficht gar nichts an, heia hoho,
      Karl Marx, den führt er in der Fahn‘, schafft Gold und Silber ran.
      Gold voran, frei und wild, Feuer unter’m Arsch dem rothen Schild.
      Gold voran, frei und wild, Feuer unter’m Arsch dem rothen Schild.

      Beim AWD gibt’s Brand und Stank, heia hoho.
      Manch Vermögen über die Klinge sprang, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Finanzamt sucht bei uns zu Haus, heia hoho,
      uns’re Enkel graben die Barren aus, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.
      Gold voran, drauf und dran, setzt auf’s Börsendach den roten Hahn.

      Professor Bocker hört man nicht, heia hoho.
      Der Crash wird sein das Strafgericht, heia hoho.
      Gold voran, drauf und dran, schafft euch alle bloß kein Bitcoin an.
      Gold voran, drauf und dran, schafft euch alle bloß kein Bitcoin an.

    • @Herrmann!

      Herzlichen Dank, das wärmt mir das Herz. Ich wusste, in Dir steckt eigentlich ein Kämpfer gegen Laster und Frevel, Kränkung und Unrecht.
      Nur, naja, wie soll ich das sagen: Mich überkommt immer so ein wohliger Schauer, wenn mich Translator erniedrigt – und ein Teil von mir will sich w i r k l i c h unterwerfen!
      Schau, das war unser Coming Out:

      ~~~~~~~~~~
      0177translator 23. April 2017 um 00:57

      […] Seither hab ich keinen Bock mehr auf Weiber, und mein einziges Vergnügen ist es, in diesem Forum Blödsinn zu schreiben und @Krösus und @Tinnitus zu beleidigen.

      Thanatos 23. April 2017 um 02:33

      @Translator

      Na, dann müssen wir wohl hoffen, dass Dir so schnell keine süße Maus mehr über den Weg läuft, damit wir Deinen Kokolores auch weiterhin lesen können. Du weißt, ich tue es meistens mit Vergnügen.

      Also, bitte, sei stark und widerstehe jeglichen Verlockungen! Das würde Dich nur ablenken. Vom Forum, vom Beleidigen – dabei werde ich so gerne von Dir beschimpft!

      0177translator 23. April 2017 um 23:06

      @Tinnitus, Du bist wohl ein Masochist?!

      Thanatos 23. April 2017 um 23:44

      @Verfranztlator

      Aber nur, wenn Du den Sadisten gibst?!

      0177translator 23. April 2017 um 23:47

      @Thanatos
      Schreit der Masochist: „Los, quäl mich, quäl mich!“
      Der Sadist grient und antwortet: „Nein“.

      Thanatos 23. April 2017 um 23:50

      @translator

      Ja, Du hast es drauf! So will ich Dich haben!
      ~~~~~~~~~~~

      A guats Nächtle allen!

      • @Thanatos
        War meine gestrige gute Tat Dein Herz etwas zu erwärmen. Gerne wieder.
        @Herr Müller-Lüdenscheidt
        Das hat aber jetzt nicht etwa mit Loriots zu tun. Das können Sie ihm doch nicht antun.

      • @Tantalus (mit den Qualen)
        Ich werde meine Konföderierten-Flagge in Dein Auto schmuggeln und dort schön für jedermann*frau*diverse sichtbar drapieren. Danach sage ich den Antifanten Bescheid, wo genau im Prenzlauer Berg Dein Tesla steht. Euch allen schöne Feiertage.
        https://terra-mystica.jimdofree.com/ufos-außerirdische/engländerin-außerirdische-haben-mich-52-mal-entführt/
        Sag mal, wo ist eigentlich @Falco abgeblieben? Von Aliens entführt? Oder ist er durch ein Portal in eine Parallel-Welt entfleucht? Mitsamt seinem Rikscha-Taxi?

        • @Müller Schneider
          Der hat einen sehr gefährlichen Job. Vielleicht liegt er im Krankenhaus,. In Salzburg wurden jetzt wieder Raubüberfälle auf 2 Taxilenker ausgeübt. God bless him.

          • Und wo ist GoldenEye, der Dokta ausm Norden hingekommen? Der geht mir viel mehr ab als der Falco.
            :-)
            :-(

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