Der Goldpreis gibt nach den Gewinnmitnahmen vom Vortag erneut leicht nach. Mit 4.333 USD liegt Gold seit Monatsanfang aber rund 7 Prozent im Plus.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet den zweiten Tag in Folge mit Abgaben in den Handel. Gewinnmitnahmen prägten bereits am Donnerstag den Kursverlauf. Mit 4.333 USD (3.755 EUR) steht Gold seit Monatsanfang aber weiterhin rund 7 Prozent im Plus.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Marktüberblick um 8:15 Uhr
| Markt | Stand | Veränderung VT |
|---|---|---|
| Goldpreis | 4.333,78 USD3.754,72 EUR | −0,4 %−0,5 % |
| Silberpreis | 64,35 USD55,75 EUR | −0,1 %−0,2 % |
| Brentöl | 88,47 USD | +0,7 % |
| US-Rendite 10J | 4,660 % | +0,010 |
Produktpreise am Morgen
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.880 EUR | 3.621 EUR | 3,3 % | 6,7 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 77,12 EUR | 53,08 EUR | 38,3 % | 31,2 % |
Vortag
Erstmals seit dem Kursausbruch Anfang August verzeichnete der Goldpreis einen stärkeren Rücksetzer. Dabei lieferten auch die schwächeren US-Arbeitsmarktdaten und die günstigeren Zahlen zur Erzeugerpreisentwicklung den Edelmetallen keine Unterstützung. Gold und Silber gaben jeweils 1,3 Prozent nach. Der Goldpreis blieb jedoch oberhalb der kurzfristigen Unterstützung von 4.330 USD.
Goldpreis-Ausblick
Am heutigen Freitagvormittag kommen aus der Eurozone neue Arbeitsmarktdaten und die zweite Schätzung zum Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Am Nachmittag werden in den USA die Einzelhandelsumsätze für Juli veröffentlicht. Außerdem erscheint das Verbrauchervertrauen der Universität Michigan.
Wie der Vortag zeigte, dominieren bei der Goldpreis-Entwicklung kurzfristig die technischen Aspekte. Allerdings können ungünstige Makrodaten zusätzlichen Gegenwind erzeugen. Der neue Aufwärtstrend bei Gold würde jedoch erst bei Kursen unter 4.200 USD wieder negiert.
Mehr dazu: Gold Charttechnik – Aktuelle Analyse und Hintergründe



Gewinnmitnahmen schon gut, auf dem Papier.
Physisch aber kostete das wieder mal 50 Tonnen vom Balkon, wie auch zu erwarten.
China und andere in Fernost stocken weiter auf.
Derweil brennt in den USA die Hütte. Der Ölpreis.
Diesen einzufangen kostet täglich mehr als die Goldabwürfe.
J.D. Vance sagte es deutlich :
Nicht das Atomprogramm des Iran hat nunmehr Priorität, sondern der Ölpreis des Irans.