Der Goldpreis fällt am Dienstag unter 4.350 USD. Steigende Ölpreise, hohe US-Renditen und der Nahost-Konflikt bleiben im Fokus.
Goldpreis heute
Gold startet erneut schwächer in den Handel. Am Dienstagmorgen notiert das Edelmetall bei 4.323 USD pro Unze 0,5 Prozent unter Vortag. Silber gibt um 0,6 Prozent nach. Dagegen zieht der Preis für ein Barrel Brentöl erstmals seit fünf Handelstagen wieder an, während die Rendite 10-jähriger US-Bonds unter 5 Prozent bleibt.
Marktüberblick um 8:00 Uhr
| Markt | Stand | Veränd. VT | Monat | 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Goldpreis | 4.323,45 USD3.769,03 EUR | −0,5 %−0,5 % | −2,6 %−1,4 % | +0,2 %+2,6 % |
| Silberpreis | 65,55 USD57,15 EUR | −0,6 %−0,6 % | −1,5 %−0,2 % | −8,1 %−5,8 % |
| Brentöl | 102,15 USD | +1,8 % | +12,9 % | +67,9 % |
| US-Rendite 10J | 4,960 % | −0,040 | +20 BP | +79 BP |
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.923 EUR | 3.642 EUR | 4,1 % | 7,2 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 78,72 EUR | 54,53 EUR | 37,7 % | 30,7 % |
Mehr dazu: Die besten Goldmünzen zur Kapitalanlage
Der Nahost-Konflikt bleibt ein zentraler Belastungsfaktor. Laut Medienberichten rücken die Huthi im Jemen weiter vor. Saudi-Arabien fliegt intensive Angriffe gegen deren Stellungen, da die Offensive eine wichtige Ausweichroute für saudische Ölexporte bedroht. Dagegen soll Trump geplante US-Luftangriffe gegen die Miliz in letzter Minute abgesagt haben.
Vortag
Zu Wochenbeginn fehlten bedeutende Nachrichten womit Ölpreise und Anleiherenditen zurückkamen. Davon profitierten vor allem Aktien aus dem Tech-Bereich.
Außerdem sorgte Metas neuer KI-Agent Muse für neue Euphorie an den Technologiebörsen. Muse unterscheidet sich von klassischen KI-Chatbots: Der persönliche Agent soll eigenständig Aufgaben erledigen, dabei Informationen aus Meta-Diensten wie WhatsApp nutzen und mit externen Anwendungen verknüpfen. Vor allem Chipwerte legten deutlich zu. Anleger rechnen mit zusätzlichem Bedarf an Rechenleistung und KI-Chips.
Der Goldpreis gab dagegen 0,8 Prozent nach und schloss knapp unter der Schwelle von 4.350 USD. Silber verlor 0,4 Prozent.
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Goldpreis-Ausblick
Am Dienstag erscheinen die wöchentlichen ADP-Arbeitsmarktdaten und der Einkaufsmanager-Index der Federal Reserve Bank of Richmond. Außerdem gibt es öffentliche Auftritte der Fed-Vertreter Barkin, Williams und Jefferson. Aus der Eurozone kommt das aktuelle Verbrauchervertrauen.
Beim Goldpreis rückt nach dem Rückfall unter 4.350 USD nun die nächste Unterstützung um 4.290 USD in den Fokus. Dort verläuft derzeit auch der 50-Tage-Durchschnitt. Auf der Oberseite müsste Gold zunächst die Marke von 4.350 USD zurückerobern.
Mehr dazu: Goldpreis mit Erholungsversuch: 50-Tage-Linie muss halten



Mittlerweile unter 4.300 Richtung 4.200.
Und somit ist es sehr wahrscheinlich, dass wir nochmals die 4.000 oder gar dei 3.800 sehen.
Der gesamte Jahresgewinn 2026 ist ohne hin weg und damit Gold dieses Jahrmit deutlichem Verlust.
Und so höre ich schon wieder die dummen Sprüche, wie
„meine Altersvorsorge ist fast weg oder noch dümmer, ich habe bei 5500 alles verkauft und steige bei 3.000 wieder ein oder bei 3.800 kaufe ich nach“
Nichts von dem ist natürlich wahr, alles reiner Frust oder einfach nur provozieren.
Ich persönlich rate in diesem Umfeld, welches nun schon 8 Monate läuft, den Goldkauf oder Verkauf hinten anzustellen und weiterhin Cash zu halten.
Ich tue es jedenfalls.
Halbwegs akzeptabel und ohne Übertreibung wäre ein Goldpreis von 3.000 Dollar.
Da kann man es versuchen, weil dann ohnehin alle Spekulanten und Zocker aus dem Gold raus sind und laut rufen: Nie wieder Edelmetalle.
„Die Finger beim Silber, beim Platin, beim Palladium und nun auch beim Gold verbrannt“.
Das ist dann die Zeit, Goldkäufe ins Auge zu fassen.
Ich werde es jedenfallso machen, wie immer.
Im langen Bärenmarkt kaufen. Niemals verkaufen und sonst nichts tun.