Der Goldpreis startet fester in die Woche. Sinkende Ölpreise und die Iran-Entspannung stützen Gold. Fed-Sitzung und Terminmarkt rücken in den Fokus.
Goldpreis heute
Gold und Silber starten mit Gewinnen in die neue Handelswoche. Der Goldpreis kostete um 8:15 Uhr 4.095 USD (+1 %) bzw. 3.588 EUR (+0,7 %). Silber legte um 2,2 Prozent zu auf 59,51 USD (52,16 EUR; +1,8 %).
Gold gewinnt zum Wochenstart an Stärke. Für eine nachhaltige Trendwende muss der Kurs jedoch die Marke von 4.200 USD überwinden.
Das Hin und Her im Iran-Konflikt setzt sich fort. Die USA haben ihre Angriffe auf den Iran die zweite Nacht in Folge ausgesetzt. Zuvor hatte das US-Militär 13 Nächte lang iranische Stellungen bombardiert. Auch Teheran verzichtet nach eigenen Angaben vorerst auf Vergeltungsmaßnahmen. Gleichzeitig führten iranische und omanische Vertreter Gespräche über die Schifffahrt in der weitgehend blockierten Straße von Hormus.
Die Entspannung ließ den Brent-Ölpreis zeitweise um 7 Prozent auf unter 90 US-Dollar je Barrel fallen. Washington betont laut Bloomberg allerdings, dass weiterhin alle militärischen Optionen auf dem Tisch liegen. Die Rendite 10-jähriger US-Bonds gab am Morgen nur leicht nach auf 4,63 Prozent.
Vortag
Der Goldpreis war am Freitag mit einem kleinen Plus bei 4.052 USD bzw. 3.564 EUR ins Wochenende gegangen. Der Handelstag verlief volatil und war erneut von politischen Impulsen aus den USA geprägt. Trump hatte mit einem „massiven Angriff“ auf den Iran gedroht und gleichzeitig eine Neuordnung der US-Zollpolitik angekündigt. Dabei hielt der Goldpreis einmal mehr die Marke von 4.000 USD. An dieser Schwelle zeigten Händler zuletzt immer wieder erhöhtes Kaufinteresse, auch am US-Terminmarkt.
Ausblick
In dieser Woche stehen in den USA die Verfallstermine bei Gold und Silber an (Dienstag/Mittwoch) und die US-Notenbank gibt am Mittwoch das Ergebnis ihrer geldpolitischen Sitzung bekannt. Heute gibt es Zahlen zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter und die Ergebnisse des Dallas-Fed-Einkaufsmanagerindex.
Ansonsten sind für den Goldpreis die weitere Entwicklung im Iran-Konflikt von Bedeutung sowie mögliche Fortschritte im charttechnischen Verlauf. Damit der 6-monatige Abwärtstrend endet, muss die Schwelle von 4.200 USD durchbrochen werden.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Solche Waffenpausen mit gefakten Friedensgesprächen hätte Putin auch gerne. Um sich in der Zwischenzeit neu zu formatieren und der Iran seine nukleare Anreicherung zu Ende bringen kann.
Friede in dieser Region ist auf absehbare Zeit weit und breit nicht zu erkennen. Im Gegenteil, welweit breitet sich der Hass auf alles westliche und USA hörige aus. Und Deutschland wird bald der leidtragende Spitzenreiter sein.
( Das kann man da auch besonders gut, leidtragend zu sein)
Greyertz beschreibt es wieder mal sehr genau.
Ein Flickenteppich mit immer mehr Flicken auf den Flicken.
Meine Frage an die Handwerker:
Wie oft kann man übertapezieren ? Ich habe was gehört, von maximal 10 mal.? Dann soll nämlich die ganze Tapete abfallen und darunter das verschimmelte Mauerwerk freiliegen. Ob es wirklich so ist, weiss ich allerdings nicht.
Moin Maruti,
nehmen wir doch die gute alte Liftfaßsäule. Da wurden wohl sehr viel mehr als 10 Bahnen verkleistert und da ist nie was abgefallen. Im Gegenteil, da mussten sie mit der Flex bei um das Zeug zu entfernen.
Gruß auch in die Runde
barmbekbasch
@Barmbekbasch
Danke. NA, das wird ja dann heiter.
Wenn die Zentralbanken und Regierungen mit der Flex anrücken.
In Argentinien tat das der Milei mit der Kettensäge um das Land aus dem Schlamassel zu befreien und neu aufzustellen.