Der Goldpreis startet am Dienstag leicht erholt. Hohe US-Renditen und Ölpreise bleiben hoch. Gold ist charttechnisch erneut angeschlagen.
Goldpreis heute
Nach dem starken Abverkauf am Vortag starten Gold und Silber leicht erholt in den Dienstag. Dabei handelt es sich vor allem um eine technische Erholung. Denn Ölpreise und US-Renditen bleiben deutlich erhöht. Zehnjährige US-Staatsanleihen rentieren mittlerweile mit 5,25 Prozent.
Kursanzeige & Aktuelles Geschehen: Goldpreis-aktuell
Marktüberblick um 9:00 Uhr
| Markt | Stand | Veränderung VT |
|---|---|---|
| Goldpreis | 4.143,71 USD3.646,79 EUR | +0,7 %+0,8 % |
| Silberpreis | 60,88 USD53,58 EUR | +0,5 %+0,6 % |
| Brentöl | 104,92 USD | +0,3 % |
| US-Rendite 10J | 5,250 % | +0,010 |
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.829 EUR | 3.526 EUR | 5,0 % | 7,9 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 75,91 EUR | 50,89 EUR | 41,7 % | 33,0 % |
Mit der jüngsten Goldpreis-Volatilität ist auch das Aufgeld für Goldprodukte im Edelmetall-Handel stark gestiegen. Am Dienstagvormittag lag es laut unserer Erhebung bei durchschnittlich 5 Prozent.
Vortag
Der Goldpreis kam am Montag kräftig unter die Räder. Ein nach wie vor hoher spekulativer Anteil an den Positionen am US-Terminmarkt, der Futures-Verfall, steigende Ölpreise und US-Renditen sowie die weiterhin ungeklärte Lage im Nahen Osten übten Druck auf die Edelmetalle aus.
Gold verlor fast 4 Prozent und fiel auf Kurse nahe 4.115 USD. Silber büßte sogar mehr als 5 Prozent ein. Dabei verletzte der Goldpreis den achtwöchigen Aufwärtstrend und notierte wieder klar unter der 50-Tage-Linie.
Goldpreis-Ausblick
Aus der Eurozone kommen eine Reihe bedeutender Konjunkturdaten. Dazu gehören das Verbrauchervertrauen und der Geschäftsklima-Index.
In den USA erscheinen die JOLTS Job Openings und das CB-Verbrauchervertrauen. Außerdem melden sich die Fed-Mitglieder Goolsbee, Musalem und Williams zu Wort.
Nach dem deutlichen Abverkauf am Montag dürfte bei Gold zunächst eine kurzfristige technische Erholung einsetzen. Diese wäre auch nötig, wenn ein erneuter Test der 4.000-Dollar-Schwelle ausbleiben soll.
Aktuelle Markttechnik: Goldpreis hält Aufwärtstrend – 50-Tage-Linie wird zum Prüfstein



Die USA laufen auf den finanziellen Abgrund zu, doch auf Kosten Dritter könnten sie Zeit gewinnen. Die USA sind nicht von Ölimporten aus dem Persischen Golf abhändig und haben sich erst kürzlich Zugriff auf die venezolanischen Ölreserven gesichert. Als Netto-Exporteuer von Öl- und Ölprodukten sind sie gegenüber Europa, Südost-Asien (einschl. China!) in einer vorteilhaften Position. Der Konflikt mit dem Iran erodiert die Finanzen ihrer ökonomischen Wettbewerber rasant.
Mehr dazu https://m.youtube.com/watch?v=QD2FkrmDueI
Wie seht ihr das? Hat der Mann mit dem süßen Akzent Recht?
@Brigitte
Ich bin sehr skeptisch allen derartigen Youtube Auftritten gegenüber.
Er hat nicht mehr Informationen als wir alle, nur interpretiert diese eben jeder Mensch anders.
Sicher ist, dass ein digitaler Euro kommen wird, sicher ist auch, dass Bargeld bleibt, sicher ist auch, dass Kontrollen und Einschränkungen mehr werden.
Dss liegt eben an der sog. neuen Technik und neuen kriminellen Akteuren, welch es früher gar nicht gab.
Einfach gesagt, sie brauchen keine IP Sdressen Speicherung, wenn es kein Internet gibt.
Sie brauchen auch keinen digitalen Euro, wenn es keine Terroristen aus dem Ausland gibt, da Grenzkontrollen Visa erforderlich sind.
Und Geldwäsche war früher auch unbekannt.
Und trotz Nummernkonto und Barzahlungen ging die BRD nicht pleite und hatte kaum Schulden.
Teils teils. Ein umfangreiches Feld. Schritt für Schritt. Aber ohne jeden Zewifel passiert nichts ungewollt, aus Dummheit oder Zufall. Die USA verfolgen einen Plan mit all den „planlosen“ Aktionen. Hinter einem „verrückten“ Trump kann man gut antreibende Systeme verstecken. Hat bisher immer geklappt…
Netto-Exporteur sind sie, aber sie haben nicht genug für Diesel und Kerosin geeignetes Rohöl. Das eigene Schieferöl ist chemisch ungeeignet und die Raffinerien auf schwereres und saures Öl ausgelegt. Ohne Import von schwerem Öl (Golfregion, Kannada, Südamerika, Venezuela) können die heimischen Raffinerien nicht am laufen gehalten werden. Ohne Export von Öl, können die Förderanlagen nicht rentabel laufen.
Die Amis müssen (leichtes) Schieferöl exportieren, um ausreichend schwereres zu importieren. Um das schwerere nimmt der Konkurrenzkampf zu, da auch andere Länder Diesel noch nötiger brauchen als Benzin.
Die Raffinerien arbeiten auf Anschlag (über 90% Auslastung, üblich sind wohl so um die 80% ansonsten), nicht weil der Diesel so dringend benötigt wird, sondern weil sie einen rekordhohen Spread erhalten – 100$ pro Fass, sonst waren es immer 30 bis 40$ für die komplette Verarbeitung. Wird der Export eingeschränkt (damit den Amis mehr bleibt), steigt das Angebot, der Spread geht zurück, die Raffinerien fahren ihre Auslastung zurück um die Anlagen nicht unnötig zu belasten, Instandhaltung und Wartung nachzuholen, etc.
Venezuela fördert unter 1 Mio Barral am Tag, der tägliche Export liegt wohl eher Richtung 600000. Nicht viel, selbst wenn alles in die USA geht. Ein Verdopplung der venezolan. Förderung bis 2035 wurde mit 100 Milliarden Dollar Investitionen beziffert. (das „vom Markt Nehmen“ der saudischen Pipeline mit über 4 Mio Barrel am Tag hat nur einge zehntausend gekostet und ist jederzeit wiederholbar). Venezuela dauert also und löst keine Problem, lindert nur etwas (in ein paar Jahren).
Zum Finanziellen:
Andere Länder können keine „Dollar drucken“; sie können / müssen:
eigene Wertanlagen verkaufen (meist US-Anleihen, schwächt den Dollar)
oder „eigenes Geld schöpfen“ (schwächt die heimische Währung), bzw. mehr neue Kredite aufnehmen,
oder andere Ausgaben/Subventionen einsparen oder Steuern erhöhen.
Der Staat kauft selber aber wenig Öl, ein hoher Ölpreis mach die amerikan. Verwaltung nicht reich. Firmen kaufen Öl und Diesel. Teurerer Treibstoff frisst die Gewinne der Firmen auf und damit die auch Steuereinnahmen ganzer Branchen – während die Zinslasten der vorhandenen Kredite rasant steigen und die Bonität der Firmen (z.B. wegen fehlender Gewinne) zerfällt.
Bildlich:
Die großen Währungen sind im freien Fall wie eine Gruppe Fallschirmspringer. Wir sehen uns um und können keinen einzigen Fallschirm entdecken. Aber der Ami hat einen Wingsuit. Er kann also während des Absturzes andere Orte erreichen, als Teilnehmer ohne Wingsuit. Das ersetzt keinen Fallschirm und rettet nicht vor dem Aufprall. Aber es ermöglicht vielleicht das Erreichen „unereichbarer“ Orte für den Neustart.
@Brigitte
Zölle und Ölkonflikt!
Die USA betreiben aktuell Protektionismus. Ob mit oder ohne Plan.
Die EU hat wenig fossile Ressourcen, die müssen importieren und stehen meiner Meinung nach am schlechtesten da, ähnlich Japan.
Es fehlt noch eine wichtige Komponente, China.
Vorrübergehende Erholung.
Man darf sich aber nicht täuschen lassen und denken, jetzt geht wieder rauf. Die 4.000 stehen noch an.
Allerdings in Dollar undallerdings auf dem Papier.
Hier der Bericht der Regerenzmünze Krügerrand März 2026:
„ Der offizielle Richtwert von ca. 4.570 Euro basiert auf dem Durchschnitt etablierter Plattformen (wie dem GOLD.DE Preisvergleich). Einzelne Banken, lokale Ladengeschäfte oder Händler, die sofort lieferbare Münzen vorrätig hatten, während andere „ausverkauft“ meldeten, konnten in der Spitze problemlos 4.850 Euro verlangen und haben diese Preise von besorgten Käufern auch erhalten“
Das heisst, wie mir mein Händler berichtete, bis zu 5.000 Euro wurden ihm für die Krügerli geboten und er erhielt die auch.
Der durchschnitts Pechvogel aber bezahlte 4.570 Euronen.
Heute kostet der 3.830 Euro.
Das sind immerhin, trotz Inflation, Kriege und Energiekrise
740 Euro weniger, pro Stück.Insoweit könnte man jetzt, hier und heute sagen, das Warten hätte sich gelohnt.
Denn wir kaufen in Euro und physisch und nicht an der Plattform.
Gut, 740 Euro mag nicht viel klingen, ich kenne genug, die geben das locker für ein Abendessen mit Frau und Kindern aus und zucken nicht mal mit der Schulter.
Trotzdem hat Gold 21% verloren.
Mal sehen, wie es am 31.12.2026 aussieht.
Die Presse meldet jetzt schon bei jeder Gelegenheit genüsslich ( obwohl es fie meisten ohnehin nicht interessiert, „Schlusslicht Gold“, Gewinner DAX und Festgeld. Na, also, mission completed.
Und wir hoffen auf noch billiger, wie jeder Konsument von Diesel auch. Der Goldrabatt und der Golddeckel.
@Maruti
Es gibt immer und überall die Deppen, die sich extra Urlaub genommen hatten, um sicher weit genug weg zu sein, als der liebe Gott das Gehirn verteilt hat.
Die einzig relevante Frage ist: wie viele Dorfbewohner haben über 4.000 für die Unze bezahlt ?
Meine Schätzung: NULL.
Wieviele Dorfbewohner kaufen bei Dominik K. in VS ein ?
Wir orientieren uns an den CLEVEREN.
@Blackwood
Wenn Sie 4.000 Euro meinen, war das zu viel, wenn Sie 4.000 Dollar meinen, aber auch.
Mein letzter Kauf war Anfang 2024, der Krügerrand zu 1895 Euro, 10 Stück, zu mehr hatte ich nicht den Mut und selbst das war mir noch zu teuer. Aber, man gönnt sich sich ja sonst nichts.
Übringes stand Gold in Dollar da bei etwa 2.000 Dollar und der Krügerrandpreis sehr günstig, für die damaligen Verhältnisse. Zudem ich auch einen Rabatt bekam. Samt Versand und Versicherung kam der Preis aber dann doch auf über 1900 Euro.
Und seitdem warte ich auf stabile Preise wenigstens und keine 750 Euro rauf und runter.
Das Tagesgeld ist noch stabil.
@Maruti
Geht mir genauso. Leerung der Altpapiertonne zwischen 1.000 (2018) und 1.500.
Der letzte Rest im März 2024 bei 1.898 (Krüger).
Die Kids haben letztes Jahr im August ihre Jahresersparnis zu 500 bis 520 in Vrenelis gedreht.
Wie kann man sich die Sorgen ums eigene Vermögen sicher und nachhaltig vom Hals schaffen ?
Ganz einfach: jetzt noch KI-Aktien (oder Bankaktien) kaufen.
Wenns weg ist, macht es keine Sorgen mehr.
Wenn ich jetzt Nachrichten lese, daß die großen US-KI-Unternehmen ganz plötzlich vor den Gefahren der Ki warnen und alle zusammen voll auf die Bremse treten, komm ich nicht aus dem LACHEN raus.
Die sind schlicht am Ende des Geldes angekommen. Man macht Milliardenverluste, bekommt Kredite nur noch im Kreis (man leiht sich gegenseitig Geld, mittendrin NVIDIA), hat überall massiv Ärger beim Neubau von Rechenzentren und bekommt die Strommengen nicht mehr zu rechenbaren Preisen.
Nebenbei erstickt man an den steigenden Zinsen.
Fazit: zugucken und geniessen.
@maruti…da muss ich ja mal wieder einhaken….das ist doch ein witz im quadrat, dass jemand der nach eigenen angaben 100te kilo gold im tiefen nass versenkt hat, keinen mut hatte, 2024 mehr als 10 krügerlein zu kaufen…es passt irgendwie alles nicht zusammen und man wird das gefühl nicht los, sie sind der grösste hochstapler hier im forum.
Chrigu:
Wenn man etwas durch Fleiß und ehrliche Arbeit erlangt hat, dann kann man m.E. froh und zufrieden sein. Und dabei ist es egal, ob es sich um 10 g, um 100 g oder um zig Kilos handelt. Verdienter Wohlstand ist wichtig und anerkennenswert, denn er bringt den Einzelnen, die Gesellschaft und unser Land weiter. Was hingegen die häufige Erwähnung des (angeblich) vorhandenen Besitzes bringen soll, kann ich nicht sagen. Ich habe bislang aber die Erfahrung gemacht, dass häufig gerade diejenigen angeben, die es am nötigsten haben.
Hallo BlackWood
Ich habe 1 Philli zu € 4025.- gekauft.
Dorfbewohner Dachhopser ist schuld;-) Schuld sind ja immer die Anderen :-)
Den gebe ich aber nicht so schnell her.
Wünsche Ihnen einen schönen Tag, Hermann
@Hermann
Für mich zählt nicht das tägliche herumgezappele der Kurse, sondern daß in 2030 mein Sparschweinchen noch „lebt“ (weder geklaut noch verhungert ist).
In 2030 werden wir über die 4.000 als Supersonderangebot lachen.
Der Phili wird noch 31,1 Gramm haben. Und er wird einem notfalls überall zu einem Superpreis abgekaut werden
Was wird die xy-Saatsanleihe wert sein ?
Wird die jemand kaufen, wenn sie heute schon keine echten Käufer mehr finden ?
Habe gerade die KI gefragt: 2030 haben die USA über 51 Billionen Schulden (nur der Staat). Darauf 5 % Zinsen sind 2,5 Billionen pro Jahr.
Na denn, viel Glück !
@ Maruti
Die 4.000 stehen noch an.
Träumens weiter
@Der Schrauber
Träume dürfen doch erlaubt sein ?
Aber vergessen Sie nicht, in diesem Jahr, im Juli, waren wir schon mal knapp drann und nun gehts wieder unter 4.200. Ein Sturz um diese 200 Dollar schafft das Kartell im Handumdrehen.
Trump braucht bloss andeuten, jetzt wird gebombt.
Er kann ja auch nicht ewig die Soldaten in der Gegend dort lassen, ohne dass die was tun.
@all
immer das gerechne mit dem dollar! ich kaufe mein gold in europa mit euro!! und als „kleinanleger“ werde ich es vermutlich auch irgendwann in europa wieder verkaufen (mal schaun in welcher währung dann)… was interessiert mich der dollarpreis?? selbst der wechselkurs ist schnuppe für mich. solange ich mit euro von meinem arbeitgeber bezahlt werde juckt mich nur dieser goldpreis
Hallo Goldfreunde
Der Gpldpreis heute erneut im Minus.
Mittwoch, 17. 30 Uhr 4161 US Dollar pro Unze. Die Bodenbildung verläuft zäh, wenn man das so sagen kann. Die Analysten und Chartisten sind still geworden. Warum? Sie sind ratlos! Uff!
Für Anleger die jetzt unbedingt Gold kaufen wollen: Vielleicht eine Probierportion heute. Dann abwarten.
Was sagte schon Peter Lynch, der beste Fondsmanager aller Zeiten:
Versuchen sie nicht beim Tiefstkurs zu kaufen und beim Höchstkurs zu verkaufen. Das kann kein Mensch, nur Lügner können es!!!!!!
@ Maruti
Das Kartell hat „angedeutet“, dass es zunächst Aufwärts geht. Denke mal ganz grundsätzlich dass das „Kartell“ auf solideren Beinen steht als der Orangene.