Der Goldpreis startet schwächer in den Dienstag. Halbleiter-Ausverkauf, Iran-Hoffnungen und der COMEX-Optionsverfall bestimmen das Marktgeschehen.
Goldpreis heute
Der Goldpreis beginnt den Dienstag mit leichten Verlusten. Um 8 Uhr notierte die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt mit 4.045 USD bzw. 3.558 EUR und damit 0,8 Prozent unter dem Vortagsniveau. Silber startet 2 Prozent tiefer bei 57,18 USD bzw. 50,31 EUR.
Halbleiter-Ausverkauf und COMEX-Verfall können Gold und Silber belasten. Zudem hoffen die Märkte erneut auf eine Entspannung im Iran-Konflikt..
Belastet werden die Märkte von einem weltweiten Ausverkauf bei Halbleiter-Aktien. Auslöser sind Berichte über die Massenproduktion chinesischer DUV-Lithografieanlagen sowie wachsende Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms. Zuvor waren vor allem die Börsen in Japan und Südkorea unter Druck geraten.
Aus Washington kommen erneut bekannte Töne. US-Präsident Donald Trump sieht nach eigenen Angaben eine „gute Chance“ auf eine Einigung mit Iran. Beide Seiten stünden über Vermittler in Kontakt, heißt es. Sollte es keine Fortschritte geben, würden die militärischen Angriffe jedoch wieder aufgenommen.
Vortag
Der Goldpreis war mit Schwung in die Woche gestartet und hatte sich am Vormittag bis auf wenige Dollar der Marke von 4.100 USD genähert. Im Tagesverlauf gab das Edelmetall aber Teile seiner Gewinne wieder ab und schloss 0,6 Prozent höher bei 4.076 USD (3.585 EUR) pro Unze. Silber legte 0,3 Prozent zu.
Die Feuerpause zwischen den USA und dem Iran hatte den Ölpreis deutlich fallen lassen. Allerdings blieben die US-Renditen auf hohem Niveau.
Ausblick
Am heutigen Dienstag ist Verfallstag der Gold- und Silber-Optionen an der COMEX.
Aus den USA stehen zahlreiche Konjunkturdaten auf dem Programm. Veröffentlicht werden unter anderem das CB-Verbrauchervertrauen, die vorläufigen Daten zur US-Handelsbilanz sowie zu den Lagerbeständen im Einzel- (ohne Kraftfahrzeuge) und Großhandel für Juni. Außerdem erscheinen Wirtschaftsberichte der regionalen Fed-Banken von Richmond und Dallas.
Der starke Abverkauf bei Technologie- und Halbleiterwerten könnte kurzfristig auch den Goldpreis belasten, wenn Investoren zur Deckung von Verlusten Liquidität schaffen müssen. Gleichzeitig bleibt Gold angesichts der anstehenden Fed-Sitzung und der angespannten geopolitischen Lage ein wichtiger Absicherungswert. Der heutige COMEX-Optionsverfall dürfte zudem für erhöhte Schwankungen sorgen.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Tja, nun geht es wieder runter auf 4.000 Dollar bei Gold und deutlich auch bei Silber.
Eine derartige Volatilität ist ideal nur für Zocker und kontraproduktiv für ernsthafte Goldanleger.
Ich meine, es ist schon ein Unterschied, ob man für einen Krügerrand 150 oder gar 200 Euro mehr oder weniger bezahlt. Besonders, wenn man mehr kaufen will und nicht innerhalb von Minuten bei einem Goldhändler aufschlagen kann, weil gerade jetzt günstiger und in 2 Stunden wieder teuer.
Dieses Spiel spiele ich nicht mit.
Das Geld kommt aufs Tagesgeld Konto und ansonsten wird eben online mit Preisfixierung bestellt.
Anonym hin oder her ist mir mittlerweile egal.
Ich lebe ohnehin nicht mehr in Deutschland.
Der Wind hat sich gedreht, also wird das Segel anders gestellt. Wieder mal.