Der Goldpreis startet am Mittwoch leicht erholt. Trotz neuer Nahost-Spannungen stützen ein schwächerer US-Dollar und die kurzfristige Technik.
Goldpreis heute
Der Goldpreis startet leicht erholt in den Mittwochshandel. Um 8:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am europäischen Spotmarkt 4.130 US-Dollar. Das entsprach einem Anstieg von 0,6 Prozent. In Euro gerechnet legte Gold um 0,5 Prozent auf 3.617 Euro zu. Silber stieg um 1,3 Prozent auf 60,79 US-Dollar beziehungsweise 53,23 Euro.
Gold startet leicht erholt in den Mittwochshandel – nun rücken Fed-Protokoll, Bond-Auktionen und Marktzinsen in den Fokus.
Die Kurse legten trotz der neuen Spannungen im Nahost-Konflikt und eines steigenden Ölpreises zu. Allerdings startete der US-Dollar schwächer in den Handel. Zudem hat sich die kurzfristige technische Lage bei Gold etwas aufgehellt.
Vortag
Die Edelmetalle waren im Tagesverlauf deutlich unter Druck geraten. Die USA haben eine erst im Juni erteilte Ausnahmegenehmigung für den Verkauf iranischen Öls widerrufen. Hintergrund sind neue Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus, die Washington Iran zuschreibt.
Laut OFAC dürfen seit dem 7. Juli keine neuen Geschäfte mit iranischem Öl mehr abgeschlossen werden. Bestehende Transaktionen sollen laut Reuters nur noch bis 17. Juli abgewickelt werden. Der Schritt gefährdet die fragile US-Iran-Vereinbarung und trieb Brent zeitweise über 75 US-Dollar je Barrel.
Auch US-Dollar und Anleiherenditen legten wieder kräftig zu. Der Goldpreis gab rund 1,5 Prozent nach und rutschte damit erneut an die Marke von 4.100 US-Dollar heran. Silber verlor mehr als 3 Prozent.
Ausblick
Am Abend wird das Protokoll der letzten Fed-Sitzung veröffentlicht. Ansonsten richtet sich das Interesse vieler Analysten auf die Ergebnisse der aktuellen Bond-Auktionen sowie auf die Entwicklung der strategischen Ölreserven. Beides hat Einfluss auf die kurzfristigen Marktzinsen und damit auch auf den Goldpreis.
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