Goldpreis am Freitag: Kurs startet unter 4.200 USD – US-Arbeitsmarkt im Fokus

Der Goldpreis steigt am Freitag leicht, bleibt aber unter 4.200 USD. Euro-Gold legt stärker zu. Nun richten sich die Blicke auf die US-Arbeitsmarktdaten.

Goldpreis heute

Am Freitagmorgen steht der Goldpreis erneut leicht im Plus, bleibt aber weiterhin unter 4.200 USD. Aufgrund der Dollar-Aufwertung legt der Euro-Goldpreis stärker zu. Auch Silber verteuert sich. Währenddessen zeigt sich Brentöl erneut schwächer, auch wenn das Barrel mit rund 106 USD teuer bleibt. Bei den US-Renditen ergibt sich ein ähnliches Bild: Sie steigen nicht weiter, verharren aber auf sehr hohem Niveau.

Aktuelle Entwicklungen bei Gold: Goldpreis-aktuell

Marktüberblick um 8:30 Uhr

Markt Stand Veränd. VT Monat 2026
Goldpreis 4.186,45 USD3.718,69 EUR +0,2 %+0,1 % +0,7 %+1,3 % −3,0 %+1,3 %
Silberpreis 61,19 USD54,35 EUR +0,4 %+0,3 % +1,3 %+1,9 % −14,2 %−10,4 %
Brentöl 106,87 USD −0,7 % +3,2 % +75,6 %
US-Rendite 10J 5,240 % ±0,000 −4 BP +107 BP
  Anlagemünzen Ø Verkauf Ø Ankauf Aufgeld Spread
Krügerrand Krügerrand Gold 1 oz 3.878 EUR 3.598 EUR 4,3 % 7,2 %
Maple Leaf Silber Maple Leaf Silber 1 oz 77,07 EUR 51,69 EUR 41,8 % 32,9 %
Münzpreise: durchschnittliche Händlerpreise für Neuware; Aufgeld gegenüber dem jeweiligen Metallwert; Spread: Differenz zwischen durchschnittlichem Händler-Verkaufs- und Ankaufspreis in Prozent des Verkaufspreises.

Vortag

Am Donnerstag setzte sich mit einem Rückgang von Ölpreis und Renditen die Erholung an den Märkten fort. Der Goldpreis legte 0,5 Prozent zu, blieb aber unter der Marke von 4.200 USD. Aufgrund des dennoch stärkeren US-Dollars stieg der Euro-Goldpreis sogar um 1,3 Prozent.

Die Verhandlungen über eine Beendigung des Konflikts und eine Wiederöffnung der Straße von Hormus bleiben festgefahren. Gleichzeitig verstärken die USA ihre militärische Präsenz in der Region weiter. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Möglichkeit neuer Angriffe auf Iran nach den Zwischenwahlen im November ins Spiel gebracht.

Goldpreis-Ausblick

Im Mittelpunkt des Handelstages stehen die US-Arbeitsmarktdaten für September. Dabei interessiert insbesondere die Entwicklung der Löhne. Außerdem werden Zahlen zu den US-Auftragseingängen im August veröffentlicht.

Für den Goldpreis rücken nun vor allem die Unterstützungen bei 4.100 USD und 4.000 USD in den Fokus. Nachdem die kurzfristigen Aufwärtstrends gebrochen wurden, dürfte sich an diesen Marken zeigen, ob die Käufer wieder verstärkt in den Markt zurückkehren.

Aktuelle Charttechnik Gold: Goldpreis: Kurzfristige Trends gebrochen – droht weiterer Rückfall?

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12 Kommentare

  1. Die Inflation höher als erwartet, der Zinsdruck für die EZB steigt, Putin droht mit Atomwaffen. ( ntv heute).
    Das alles ist ein Grund, Gold abzustossen und DAX Aktien zu kaufen, heute Dax mit 1% im Plus oder Bitcoins.
    Wenn tatsächlich Atomwaffen zum Einsatz kommen,
    eine reicht, sind durch den EMP Impuls ohnehin alle Bitcoins der Erde weg und auf den Servern gelöscht.
    Da nutzt auch ein Hard Wallet nichts mehr. Was weg ist, ist weg. Wahrscheinlich die Aktien Depots auch.
    Verkehrte Welt. Die Banken kaufen mit den Kundengeldern antizyklisch. Das heisst, je schlechter es der Firma geht, desto mehr Papiere werden gekauft. Da kann man, wenn man Glück hat, mehr Reibach machen, ohne Risiko für die Bank. Nur für den Kunden. Der hat dies laut Gesetz zu ertragen
    Bei Wirecard hatte man das Glück nicht. Obwohl man wie verrückt dieses Papier kaufte, ging die Firma doch den Bach runter. Und danach rannte man zu den Anwälten mit Klageschriften.
    Doch, wie gesagt, ist es erst mal weg, bleibt es auch weg.

    • @Maruti
      Gehört ntv nicht zum gleichen Verlag wie Die Bild.
      Keiner kann sagen, Sie informieren sich nicht
      tiefgründig genug.

      • @Digger
        Schon, aber die Masse informiert sich darüber und entsprechend werden die Informationen geschrieben. Man könnte es auch Massen indoktrination nennen. Für einen selbst ist das schon relevant, da wir eben mitten in der Masse leben und es auch auf uns Auswirkungen hat oder haben wird.

      • @Digger
        Sind doch ohnehin alle gleichgeschaltet. Egal, was immer Sie auch lesen oder hören.
        Ist es nicht in Bild, dann in ntv oder der Süddeutschen und wenn da nicht bei Youtube.
        Seitdem die Kurzwelle mehr oder minder abgeschaltet ist, kann sich einer nicht mehr unabhängig informieren. Ich habe noch einen Piratensender, der ist zu bestimmtem Zeiten zu hören ist, mit unkommentierten und ungefilterten Nachrichten, wie früher die DPA, Radio Irna oder AFP es mal war. Einfach nackte Meldungen im Telegrammstil.
        Braucht einer mit etwas eigener I einen Kommentator ? Vielleicht mit AI wenn man keine eigene I hat.:)

    • @Peter Parker
      Dann kommt es bestimmt anders. Aber wenn Sie den Banken voll und ganz vetrauen, sollten Sie sich danach richten.
      Im nachhinein können Sie dann immer noch sagen:
      „konnte doch keiner ahnen“
      Es sei Ihnen aber gesagt, dass unter „keinen“ immer welche sind, welch doch „ahnen“.
      (Bei einem starken Euro wären 3.500 Dollar oder 2.300 Euro für mich ein Weihnachts Geschenk.)

    • @peter
      von mir aus gerne!! ich persönlich leg in gold an für später, ich hoff für meine rente falls bis dahin nichts dazwischen kommt. kann gerne noch einige jahre erschwinglich bleiben das schöne gelbe. aber was der goldpreis in der schweren letzten zeit alles tapfer weggesteckt hat ist schon enorm!! ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das es wieder mal für längere zeit unter 3800 dollar gehen wird. wieso auch??

  2. Trotz schlechtem Arbeitsmarktbericht steigen die Renditen. Aktien steigen weil sie steigen müssen und Gold fällt. Alles total unglaubwürdig. vor allem die Euro-Stärke nicht plausibel. Frankreich pleite und unreformierbar. Sieht alles nach Stagflation aus. Also eher auf Sachwerte setzen

  3. Um die 4.000 Dollar könnte eine Kaufgelegenheit sein.
    Das Gold Kartell tut wirklich alles, scheut keine Mühen und keinen Verlust, what ever it takes also, den Goldpreis unter die 4.000 zu treiben, auch wenn es nur für 7 Tage ist.
    Ähnliches sieht man beim Öl. Auch hier treibt das Ölkartell den Preis runter indem man ans Eingemachte geht und seine Reserven verscherbelt. Derweil ist man selber längst long, denn in 3 Monaten sind die Reserven auch weg,
    Aber dann, hinter uns die Sintflut, die eigenen Tanks bleiben gut gefüllt.
    Es könnte ein etwas unangenehmer Winter werden, hier in diesem unseren schönen Lande mit den blühenden Gärten in den neuen Bundesländern. Selten auf der ganzen Welt sah ich derart glückliche und zufriedene Menschen als genau dort. Danke Helmut Kohl.

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