Der Goldpreis startet schwächer in die neue Woche. Öl steigt über 107 USD, während die Lage im Nahen Osten und die Fed im Fokus bleiben.
Goldpreis heute
Der Goldpreis bewegt sich am Dienstagmorgen nur wenig. Allerdings verschärft sich das Zinsumfeld: Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen steigt auf 5,03 Prozent. Gleichzeitig bleibt Brentöl mit knapp 108 USD pro Barrel auf hohem Niveau. Auch das Aufgeld für Krügerrand-Goldmünzen steigt weiter an – mit aktuell durchschnttlich 4,5 Prozent.
Marktüberblick um 8:00 Uhr
| Markt | Stand | Veränderung VT |
|---|---|---|
| Goldpreis | 4.293,65 USD3.721,90 EUR | −0,1 %±0,0 % |
| Silberpreis | 63,21 USD54,80 EUR | ±0,0 %+0,1 % |
| Brentöl | 107,77 USD | +0,9 % |
| US-Rendite 10J | 5,030 % | +0,040 |
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.890 EUR | 3.604 EUR | 4,5 % | 7,4 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 75,77 EUR | 52,34 EUR | 38,3 % | 30,9 % |
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Saudi-Arabien will seine Ölexporte durch die Straße von Hormus deutlich erhöhen. Zuvor hatten Angriffe die wichtige East-West-Pipeline außer Betrieb gesetzt, über die Rohöl zum Roten Meer transportiert wird. Laut Bloomberg könnte die Leitung mehrere Wochen ausfallen. Anfang September exportierte Saudi-Arabien knapp 4 Millionen Barrel Rohöl pro Tag, davon rund 1 Million durch Hormus. Allerdings ist auch diese Ausweichroute riskant. Tanker sind knapp und die Frachtraten haben Rekordstände erreicht.
Vortag
Die Märkte starteten am Montag unter Druck in die neue Woche. Vor allem die Eskalation im Nahen Osten trieb die Ölpreise nach oben. Damit stiegen auch Inflationserwartungen und Anleiherenditen.
Der Goldpreis gab um 1,2 Prozent auf 4.299 USD nach. In Euro sank der Kurs um 0,7 Prozent auf 3.722 EUR. Im Tagesverlauf hatte Gold aber zeitweise noch tiefer notiert.
Eine Zinserhöhung der US-Notenbank am Mittwoch gilt mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 90 Prozent praktisch als gesetzt. Für zusätzliche Nervosität sorgt die KI-Branche. Führende Entwickler fordern stärkere Sicherheitsprüfungen für besonders leistungsfähige Modelle. Anleger fürchten deshalb ein langsameres Wachstum bei Chips, Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Technologie- und Halbleiterwerte gerieten unter Druck. Damit rückt auch die Diskussion über eine mögliche KI-Blase wieder stärker in den Fokus.
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Goldpreis-Ausblick
In Deutschland erscheint der ZEW-Index. Aus den USA kommen der wöchentliche ADP-Jobbericht und der New York Empire State Index, der die konjunkturelle Lage im Großraum New York adressiert.
Beim Goldpreis bleibt kurzfristig die 50-Tage-Linie im Bereich von 4.260 USD eine wichtige Unterstützung.
Mehr zur aktuellen technischen Lage: Goldpreis-Charttechnik



Nun, 4268 Dollar, so ganz stabil wieder auch nicht, eher weiter runter
Ma hat nun den Goldpreis innerhalb von 2-4 Tagen um 160 Dollar gesenkt und damit über 75 Tonnen Reingold auf den Markt geschmissen. Alles, um den Dollar etwas zu stabilisieren. Doch die Zinsen und das Öl steigen weiter.
Wird man das bezahlen können oder sehen wir 2027 100 Billionen Dollar Schulden und 10% Zinsen ?
Vielleicht wird man ab da nicht mehr schmeissen können.
Bis dahin kann man die Gelegenheiten nurzen und das Unzerl um ein paar Euro weniger einsacken.