Der Goldpreis verliert weiter an Stabilität. Zwischen Bullen und Bären läuft ein neuer Richtungskampf. Nach dem Scheitern an der 50-Tage-Linie rückt nun eine wichtige charttechnische Unterstützung näher.

Goldpreis schwächer
Nach einer mehrwöchigen, schwankungsintensiven Seitwärtsbewegung überwiegen beim Goldpreis nun die Abwärtsrisiken.
Am Dienstag rutschte der Kurs unter die 4.600-Dollar-Marke. Was das bedeuten kann, analysieren wir in unserer aktuellen charttechnischen Betrachtung.
Die Korrektur am Goldmarkt geht weiter. Jetzt rücken die März-Tiefs und der 200-Tage-Schnitt in den Fokus.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Wichtige Durchschnitte im Fokus
Vergangene Woche stand die 50-Tage-Linie im Fokus, weil diese den Anstieg als bedeutender Widerstand begrenzte. Seither hat der Goldpreis um weitere 4,2 Prozent nachgegeben.
Damit rückt nun der 200-Tage-Schnitt in den Mittelpunkt. Dieser Referenzpunkt wird im Rahmen von Kurskorrekturen häufig angesteuert, bevor es zu einem möglichen Trendwechsel kommt. Derzeit liegt diese kritische Schwelle bei 4.340 USD, also rund 3 Prozent unterhalb des aktuellen Kursniveaus.
Allerdings gibt es bereits bei 4.370 USD eine wichtige Unterstützung. Hierbei handelt es sich um das Tief von Ende März.
Sollte der Goldpreis beide Supports unterlaufen, so läge das nächste Kursziel im Bereich von 3.900 USD.
Auf der Gegenseite bilden die Marken von 4.520 USD und 4.600/4.650 USD sowie der 50-Tage-Schnitt (4.691 USD) die wichtigsten kurzfristigen Widerstände.
Marktstimmung schwenkt um
Währenddessen rückt die Markstimmung nahe an den überverkauften Bereich heran. Denn der Relative-Stärke-Index (RSI) ist auf 36 gesunken, der definitionsgemäß unterhalb von 30 beginnt. Das heißt, mit zunehmender Annäherung an die 200-Tage-Linie steigt aus zyklischer Perspektive die Wahrscheinlichkeit eines Rebounds.
Goldpreis unter 3.900 EUR
Auch der Euro-Goldpreis nähert sich dem Deoppelboden vom März. Die wichtige kurzfristigen Unterstützungen lauten 3.850 EUR und 3.800 EUR. Der 200-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.715 EUR, also noch rund 4 Prozent vom derzeitgen Kurs (3.865 EUR) entfernt.
Widerstände gibt es insbesondere bei 3.900 EUR und 4.030 EUR, dem Niveau des 50-Tage-Mittels.
Auch hier sehen wir mit einem RSI-Wert von 37 bereits eine überverkaufte Tendenz.

Ausblick: 200-Tage-Linie kritisch
Nachdem die 50-Tage-Linie nicht zu überwinden war, ist der Blick beim Goldpreis nun auf die 200-Tage-Linie und damit vor allem auf die Untersteite der Kursentwicklung gerichtet. Zunächst dürften aber die März-Tiefs zum Test anstehen. Mit einem zunehmend überkauften Sentiment steigt aber auch die Wahrscheinlichkeit eines kurzfristigen Rebounds.



Kurzfristig etwas nach oben langfristig jedoch deutlich nach unten, so wird es seit jahrzehnten berichtet.
Immer bärisch bei Gold muss man sein.
Und weil das so ist, konnte ich jedenfalls meine Goldbestände auf über 100 Kg hochschrauben.
Das lag daran, weil ich immer im Bärenland kaufte und es auch weiter tun werden
Also, runter unter die 200 Tagelinie, bitte sehr
Das Krügerli für 1900 Euro wäre schön, darunter noch schöner und für 1005 Euro am schönsten zu Weihnachten 2026 nur für mich persönlich.
Dafür bedanke ich mich schon im voraus beim Bankenkartell, der FED, der BIZ und nicht zuletzt bei Goldman Sachs und JP Morgan. Dieser wünsche ich von Herzen bei ihrem Start in Deutschland unter „Chase“ als Onlinebank alles Gute.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Die-groesste-Bank-der-Welt-expandiert-nach-Deutschland-id30839710.html
Wer manipuliert hier trotz Inflation? Andererseits gut nochmal günstig nachzukaufen.