Der Goldpreis fällt unter die 50-Tage-Linie und verletzt den 3-Monats-Trend. Kommt es jetzt zum erneuten Test des Jahrestiefs?

50-Tage-Linie verletzt
Der Kurseinbruch am Montag hat die charttechnische Lage bei Gold deutlich eingetrübt. Mit dem Rücksetzer um fast 4 Prozent fiel der Goldpreis unter die 50-Tage-Linie. Außerdem wurde die Unterkante des steigenden 3-Monats-Trends durchbrochen.
Hält die Unterstützung bei 4.100 USD nicht, rückt beim Goldpreis das Jahrestief um 4.000 USD wieder in den Fokus.
Mit 4.187 USD pro Unze notierte der Goldpreis am Mittwoch 2,3 Prozent beziehungsweise rund 100 USD unter dem Niveau der Vorwoche. Im Monatsverlauf hat sich Gold um rund 5,5 Prozent verbilligt.
Unterstützungen und Widerstände
Sollte sich der jüngste Abverkauf nicht noch als Fehlausbruch erweisen, rücken nun die Unterstützungen bei 4.100 USD und 4.000 USD in den Fokus. In diesem Bereich liegt auch das Jahrestief vom Juli.
Wichtige kurzfristige Widerstände befinden sich bei 4.190 USD, 4.250 USD und 4.325 USD.
Aktuelle Kursentwicklung und Tageschart: Goldpreis-aktuell
Das Sentiment bleibt mit einem RSI von 41 im neutralen Bereich. Das heißt: Der jüngste Rücksetzer hat bislang noch keine überverkaufte Lage auf dem Goldmarkt erzeugt.
Euro-Goldchart
Beim Euro-Goldpreis sieht die technische Lage etwas freundlicher aus. Denn mit 3.687 EUR hält sich der Chart weiterhin im 3-monatigen Aufwärtstrend. Dabei wurde die wichtige Unterstützung bei 3.600 EUR verteidigt.
Die nächsten bedeutenden Widerstände liegen nun bei 3.700 EUR, 3.800 EUR und 3.850 EUR. Die 50-Tage-Linie verläuft derzeit bei 3.744 EUR.

Goldpreis-Ausblick
Auf einen starken Rücksetzer wie am Montag folgt häufig zunächst eine technische Gegenbewegung. Entscheidend ist nun, ob die Käufer im aktuellen Kursbereich wieder stärker in den Markt kommen.
Bleibt diese Erholung aus und setzt sich die Kursschwäche fort, rückt ein erneuter Test des Jahrestiefs näher. Auf Dollar-Basis wäre dann vor allem der Bereich um 4.000 USD relevant. Beim Euro-Goldpreis würde die Zone um 3.500 EUR in den Fokus rücken.
Mehr dazu: Charttechnik Gold im Detail – Hintergründe & Übersicht



@Der Schrauber
Träumereien, hä ?
Etwas voreilig gepostet.
@ Maruti
Träumereien, hä ?
Etwas voreilig gepostet ?
Wo sehen sie einen Verfall auf $ 4000 oder darunter ?
Nachdem sie schon, so scheints lange am Markt sind, sollten sie inzwischen doch bemerkt haben, dass ein Marktaufschwung so gut wie immer, nicht mit Tam Tam, sondern auf sehr sehr leisen Sohlen daherkommt.
Wer hier voreilig gepostet / zurück gepostet hat, wird sich zeigen.
Mit freundlichen Grüßen
@Der Schrauber
Na, dann lesen Sie den GR Bericht oben.
„ Bleibt diese Erholung aus und setzt sich die Kursschwäche fort, rückt ein erneuter Test des Jahrestiefs näher. Auf Dollar-Basis wäre dann vor allem der Bereich um 4.000 USD relevant“
Träumereien ?
Wie gesagt, relevant.
Muss nicht so kommen, aber der Trend ist vorhanden.
Wer nicht unbedingt weiß wohin mit der Kohle, sollte sich in diesem Umfeld Goldkäufe als Anlage 3 mal überlegen.
Kurzfristige Trends kann man getrost vergessen.
Langfristig jedoch sind die Trends klar erkennbar.
Mein nagelneuer Golf Diesel mit 4 Türen kostete 1986 18.000DM, dies wären heute rund 20.000€.
Heute bekommt man einen Golf Benziner
mit Nacktausstattung für stolze
30.000,– Schrott€!
Ein Schelm, wer da an Abzocke denkt.
Wer damals allerdings für 18.000 DM
G o l d gekauft hat,
der muss sich heute über seine
Lebensleistungsverarschungsrente
deutlich weniger Sorgen machen!
Vermutlich wird es ein Jahr ohne Gewinn bzw. leichtem Verlust. Wenn man sich die krassen Gewinne bei Aktien anschaut, kommt man sich vor wie im falschen Film.
@Noname
Wo bitte sehen Sie Gewinne bei den Aktien ?
Ich jedenfalls sehe Verluste an allen Aktienmärkten.
Und nehmen Sie bitte nicht die Indizes, das sind Punkte !! aber an der Tanke bezahlen Sie kaum mit Index Punkten.
Jedenfalls noch nicht. Aber vielleicht wird es noch. Bestimmt.
@maruti
FTSE all world steht bei plus 13 Prozent p.a.
Den kannst du kaufen und verkaufen und hast dann die entsprechenden Steigerungen.
@BLackwood
Ja, rational betrachtet stimmt das. Nerven tut es mich aber. So bin ich halt. Alles wird teuer und gleichzeitig wird mein Goldschatz weniger wert.
@Noname
Ehrlich: so habe ich früher auch gedacht: ich war irgendwo investiert und habe mitbekommen, daß ich „woanders“ mehr hätte verdienen können.
Ergebnis: kostet nur Nerven und gute Laune.
Mein Fazit: der Umzug ins Dorf hat den Rieseneffekt, die Nerven zu beruhigen.
Und: Faktor 4 seit 2018 und Faktor 2 seit März 2024 (steuerfrei und ohne Drittparteienrisiko) reicht mir einfach.
Gewinn ohne Arbeit, Zeitverschwendung und Nerven.
Probieren Sie es mal aus: wenn in den Medien wieder die dollen Nachrichten der super Geistesleistungen von Fritz, Lars oder von berliner Linksterroristen und Clanmitarbeitern kommen: einfach eine Münze in die Hand nehmen und damit spielen.
Ebenso bei den sich häufenden Katastrophennachrichten aus der Wirtschaft, der US-Debt-Clock, Fritzens 35stem Sondervermögen, der Finanzlage Frankreichs…..
Dazu ein kurzes Mantra: „Ihr könnt mich alle mal….“.
Hilft !
@Noname
schauen Sie wie der gewichtet ist. Stark mit US Aktien (Magn. 7 and KI). Viel Spaß beim investieren.
@Noname
Wer hat den schon und ausserdem wie sieht der Gewinn in Euro aus und nicht Dollars. Und verkaufen können Sie den nicht so schnell.
Es gibt immer einige, die gucken sich im Nachhinen die exotischten Dinge aus und tönen dann von tollen Gewinnen.
Da muss an der Börse ein Köufer gefunden werden. Der Broker bietet denn erstmal nur an.
Das erinnert mich an die Immobilien Maklerpreise im Expose. Der tatsächlich dann erzielte Preis liegt dann um einiges darunter.
Verkaufen kann man viel, zu jedem beliebigen Preis, aber entscheidend ist, was man unterm Strich am Ende des Tages dafür bekommen hat
@Noname
Nur mal so zur Info: Anfang Oktober 1929 sah es für Aktien auch fulminant aus.
https://www.youtube.com/watch?v=MY1JsJluSSA&t=50s
Sehen wir da eventuell klitzekleine Ähnlichkeiten ?
Uns im Dorf bringt da NICHTS aus der Ruhe.
Das ist mir persönlich wichtiger als Kurzfristrendite.
Nachdem sich der Preis bei Gold in 2 Jahren verdoppelt hat, kann man so ein Päuschen auch entspannt sehen.
bei allem respekt, speddy hatte recht. er verhökerte seinen goldschatz. nur ich bin der dumme, weil ich auf wertlosem gold sitze. das hat keine zukunft. alle meine kumpel wurden mit aktien reich!!! und nicht mit diesem (pieps) GOLD. nur frust damit. ich bin maximal verärgert. das spielchen geht noch viele jahre so weiter. während sich aktionäre eine goldene nase verdienen! ps ich bitte, den geschätzten gr, dies zu veröffentlichen. besten dank!!
@ El dece……..
Lieber EL…..
Hätten sie in Jahr 2021 Gold gekauft und im Jahr 2026 verkauft. Es hat sich verfierfacht!!!! 400 Prozent Gewinn!
Grüsse aus der Schweiz
@Geronimo
hätten Sie 1980 Gold gekauft und 2005 wieder verkauft, hätten Sie, nur nominal betrachtet, etwa 100 Euro Verlust pro Unze gemacht. Zusammen mit dem Verfall der Währung über die 25 Jahre wäre das ein ziemlich schlechtes Geschäft gewesen. Hätten Sie 1986 dagegen Microsoftaktien für 1.000 Dollar gekauft und 2012 wieder verkauft, hätten Sie ein Vermögen von knapp 1,5 Mio. Dollar gehabt. Das hätten Sie dann acht Jahre auf dem Konto liegen gelassen und dann komplett in Gold umgeschichtet. So hätten Sie jetzt etwa 4,5 Mio. Dollar Gegenwert. Alles aus 1.000 Dollar in 1986.
Solche rückblickende Betrachtungen sind Humbug. Fast wöchentlich kann man hier so einen Kommentar lesen, wo es dann nicht um 40 Jahre, sondern vielleicht um 40 Wochen, 40 Tage oder sogar nur um 40 Stunden geht. Das ist Bullshit zum Quadrat.
Man erkennt etwas, und handelt dann. Die Hypothese, etwas zu spät erkannt zu haben (was man naturgemäß nur rückblickend feststellen kann), ist in sich betrachtet schon so wahnsinnig, dass man über die Folgen garnicht erst nachdenken muss.
In den 80er Jahren musste man nicht erkannt haben, was Gold bedeutet. 25 Jahre später auch noch nicht (wäre aber schön gewesen). Aber nach Lehman hätte man sich mal ein paar Fragen stellen können. Aber wie bereits gesagt, auch das ist rückblickend leicht daher erzählt.
Mit den bisherigen Erfahrungen würde ich aber mit Blick auf die nächste Zukunft die Voraussage wagen: Wer jetzt etwas erkennt, aber noch gar kein Gold hat, sollte alles mögliche tun um zu kaufen, nur eines nicht: Auf den aktuellen Preis schauen. Um sich zu fragen: Könnte es sein, dass ich in 40 Tagen vielleicht 250 Euro die Unze weniger bezahlen muss?
PS: Ein Rückblick ist dennoch absolut empfehlenswert. Aber nicht um zu jammern, sondern um zu erkennen.
El ……
Ich habs (leider) mit Mathe und Fakten.
Performance von 2018 bis heute , netto nach Steuern (25 % Kapitalertragsteuer):
Gold: 370 %
Dax: 170 %
S&P: 231 %
Bei Dax und Co. dürfen Sie noch massig Depot-und Verwaltungsgebühren abziehen.
Die hübschen Bankwolkenkratzer incl. der dort wohnenden Geringverdiener (und der Nicht-Flaschensammler-Pensionisten wie mich) bezahlen Sie ja auch noch.
Branchenwitz: Jeder geschätzte Käufer von Fonds/Aktien/ETF fährt S-Klasse/ 7er BMW/ A8/ Cayenne. Kleingedrucktes: nur indirekt, weil er diese Sparwägelchen für die Banker mit seinem Geld bezahlt.
Ich würde mich ärgern, wenn ich Aktien hätte.
Die Leute lügen was das Zeug hält.
Als z.B. Rheinmetall hoch ist stand das überall, jetzt nach dem minus 40 % Blutbad redet keiner mehr über die Verluste.
Beispiele Performance der letzten 12 Monate (netto):
Vreneli: + 43 %
Microsoft: +7%
Meta: + 1,5 %
Alphabet: + 28 %
Apple: + 21 %
Oracle: – 50 %.
Fragen Sie die Kumpels doch mal ganz konkret, welche Aktien zu welchem Kurs gekauft/verkauft wurden. Da wird es sehr sehr still werden.
Einen kleinen harmlosen „Rückfall“ sehe ich eher da (kurz und bündig):
https://unternehmer.de/marketing-vertrieb/629612-ki-branche-steht-vor-billionen-loch-70-prozent-der-investitionen-ohne-geschaeftsmodell?xing_share=news
Wenn es so eine Analyse einer ernst zu nehmenden Unternehmensberatung in die Öffentlichkeit schafft, ist es i.d.R. schon 5 Minuten nach 12. Wird spannend.
Wenn die Masse der Normalanleger das merkt (die Profis sind sicher schon Short), dann wird es den NASDAQ zerlegen. Die Margin Calls dürften kurzfristig auch Druck auf den Goldpreis ausüben (Verkaufszwang bei den Finanzclowns Papiergold zu liquidieren).
Vielleicht noch mal eine Chance das Sparschweinchen zu füttern.
Glück Auf !
Ein Komentator schrieb doch glatt heute bei NTV:
„Auf Grund des starken Wirtschaftswachstums können sich die USA die Zinsen locker leisten“
Was er sagen will: Ich habe in Dollars investiert und der soll stark steigen. Und die EZB soll die Zinsen senken, da die weniger starkes Wirtschafts Wachstum hat und den Euro senken. Das täte dem Herrn wohl so gefallen.
Nur, daraus wird nichts. Trump will schon wieder bomben.
Damit geht der Dollar runter, der Euro hoch und Gold wird, wie seine Aktien auch, wieder billiger.
@El Desepcionado
Servus! Auch bei allem Respekt, es hängt davon ab ob man seine Aufgaben erledigt. Es gibt nicht wenige die laufen jeden überteuerten Mist hinterher, oder die eine super AI/Quanten Aktie. Weil irgendwelche Analysten sowas hochpushen, ob nun das Unternehmen kein Geld verdient und/oder in Schulden versinken spielt wohl keine Rolle. Man kann auch Glück haben wie beim lotto 6 richtige.
Ich habe öfters geschrieben das ich die Meinung von zb Maruti nichts ganz teile, dh. alles auf Gold und bißchen Bargeld. Lieber Maruti nichts für ungut!
Ja man kann mit Aktien gutes Geld verdienen, dies alles solange die Aktienmärkte weiterhin laufen. Keiner kennt die Zukunft, es kann nichts passieren und doch viel passieren. Genau für solche unerwartete Zeiten ist das Gold da, eine Absicherung. Nicht mehr und nicht weniger.
Deswegen schrieb ich je nach finanziellen Möglichkeiten, erstmal Gold & Geldguthaben (-Bar, Girokonto), erst danach Aktien, zum Schluss abbezahlte Immobilie!
Eins zum Schluss, seit geraumer Zeit sind Software Unternehmen dh. SaaS massiv unter die Räder gekommen. Bekannte Namen wie, Adobe, Salesforce, Intuit, u.a. alle Unternehmen reduzieren das Personal und setzen auf AI Tools. Solange die Bilanz stabil ist, die Gewinne steigen, der Burggraben intakt ist, sieht es nach überreaktion des Marktes aus. In Negative Sinne.
Von wegen der Markt hat immer recht, oder besser gesagt Mister Market!
@Black Wood
Darf ich Sie überbieten? Ich mag die Vreneli genauso wie auch Sovereigns.
Also Vreneli bei den letzten 12 Monate + 43%, nicht übel für so eine kleine Goldmünze.
Jetzt zum Vergleich aus meinem Depot, letzten 12 Monate:
Monolithic Power Systems + 53%.
Caterpillar + 70%.
John Deere + 50%.
Canadian Natural Ressources + 52%.
Texas Instruments + 61%.
Um nur einige zu nennen, von der anderen Seite hat die kleine Vreneli die letzten 12 Monate mich geschlagen.
Hätte ich + 40% p.a. aufs Depot wäre ich der absolute King Investor oder so ähnlich, hahaha!
Bin glücklich mit meinen bescheidenen Mitteln die 12 – 15% p.a zu erreichen. Was Alphabet angeht bei 150,00$ kauf und bei 310,00$ verkauft, die Hälfte der Gewinne sind reinvestiert. Man stelle sich mal vor ein invest in Höhe von 150000,00$ wäre nach weniger als einem Jahr 310000,00$ wert. Jetzt erhöhen wir die Zahl von 150 tsd. auf 15 Millionen, so machen die großen Jungs Geld.
Dieses Jahr ist wirklich schwierig, viele überbewertete Titel, einige Investments die nicht so gut liefen zb Zoetis.
Von der anderen Seite bietet die SaaS Apokalypse große Chancen.
Für die jenigen die sich ihr Kopf nicht zerbrechen möchten und lieber ihr Geld einen Investment Banker anvertrauen möchten, keine Sorge eurer Geld ist bei der Investment Abteilung der Bank gut aufgehoben.
Versprochen! Eine 100% Erfolgsgeschichte!
Alles Gute Ihnen, ride free!
@Big Driver
Gratuliere, gut gemacht.
Bevor ich 2018 ins Dorf umgezogen bin, habe ich das Sparschweinchen auch auf diese Art und Weise gefüttert und es ist in den 30 Jahren nicht verhungert (bayerisch: von nix kommt nix).
Wie ich ja schon schrieb: wer es kann und die Zeit investieren kann/will, kann auch heute noch mit den richtigen Papierchen ordentlich Kasse machen. Meinetwegen auch BTC. Nur nix in Dummland/EU.
Wenn ich noch mal 40 wäre, würde ich jetzt auch in Shorts und CDS investieren.
Aber irgendwann kommt ein Lebensalter, in dem es wichtiger wird, das Erreichte zu geniessen (statt dem Mammon nachzurennen, bis der Schreiner den Sargdeckel zunagelt).
Also: Chablis oder Sancerre ist mir jetzt wichtiger als Cameco oder Kazatom, Lagavulin oder Bowmore ist wichtiger als Deere oder AGCO.
In dieser Lebensphase ist Schwermetall unschlagbar: keine Arbeit, keine Nerven, nur Sicherheit. Und fast Faktor 4 seit dem Umzug 2018.
Und die schöne Gewissheit: je blöder, unfähiger und verlogener die Polithelden auf der Welt sind, desto besser fürs Dorf. Die arbeiten für uns. DAS können die !