Die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen legen weiter zu. Die Lage im Nahen Osten bleibt fragil. Währenddessen kämpft der Goldpreis um die Marke von 4.400 USD.

Lage in Hormus komplizierter
Nach wie vor gibt es keine Entspannung im Nahost-Konflikt. Im Gegenteil, die Lage droht sich zu verkomplizieren. Denn Israel hat seine Angriffe im Libanon ausgeweitet und die USA bereiten weitere wirtschaftliche Maßnahmen gegen Iran vor. Außerdem planen die Vereinigten Staaten die Verlegung des US-Flugzeugträgers „USS George Washington“ in Richtung Nahost. Zudem drohte US-Präsident Donald Trump nun auch Oman mit militärischen Angriffen, sollte das Land die US-Blockade iranischer Schiffe in der Meerenge behindern. Damit bleibt die Region ein erheblicher Unsicherheitsfaktor für die Märkte.
Das Ergebnis: Ölpreise (Brent bei knapp 90 USD) und Anleiherenditen verharren auf hohem Niveau.
Marktzinsen steigen
Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen ist auf 4,70 Prozent angestiegen – nach 4,67 Prozent in der Vorwoche. Auch die europäischen Marktzinsen legten teilweise deutlich zu. So rentierten 10-jährige Bundesanleihen am Montag mit 3,20 Prozent. Das entspricht in unserer wöchentlichen Analyse dem höchsten Wert seit 2011. Die Rendite französischer Staatspapiere mit gleicher Laufzeit ist nun auf mehr als 4 Prozent angestiegen.

Eine mögliche US-Zinserhöhung wird an den Märkten nicht vor Dezember erwartet. Die Wahrscheinlichkeit für einen entsprechenden Schritt im September ist auf 30 Prozent gesunken.
Goldpreis und Anleiherenditen
Bei der Goldpreis-Entwicklung überwiegt aktuell das positive Kursmomentum und die verbesserten technischen Rahmenbedingungen. Dennoch hat das Edelmetall zuletzt Mühe, sich kurzfristig über der Marke von 4.400 US-Dollar zu etablieren.
Unterdessen dürften die gestiegenen Anleiherenditen auch als Hinweis für eine schwache Nachfrage nach Staatspapieren zu sehen sein. Zunehmendes Misstrauen gegenüber der staatlichen Schuldenpolitik könnte den Druck hier weiter erhöhen. Das ist ein Aspekt, von dem Gold mittel- und langfristig profitieren kann.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Nach wie vor ist die Strasse von Hormuz gesperrt und der Suezkanal mehr als nur gefährdet.
Um die Börsen nicht zu beunruhigen, wird die Nachrichtenlage bewusst dünn gehalten.
Alternativen:
Kap der guten Hoffnung mit 2 Wochen längerer Fahrtzeit und damit 40% mehr Kosten.
Nordostpassage:
Kürzere Fahrtzeit, aber nur im Sommer befahrbar, ökologisch hoch gefährlich und dazu noch von Russland abhängig.
Pipelines von Öl und LKW für Güter über Ägypen ins Mittelmeer.
Nur ein Bruchteil dessen möglich, was mal war.
Fazit: Teuerung, Knappheit, gestörte Logistik.
Schon jetzt erreicht die Pleitewell in Deutschland ein noch nie gekanntes Ausmaß.
Und damit die Arbeitslosigkeit.
Diesmal kann man aber das selbst verursachte Dilemma nicht mehr wegdrucken.
Mit allen möglichen Rabatten und Hilfen.
Der Bürger, der soziale Schwache, muss nun selbst sehen, wie er klarkommt und gerade letzere spüren es schon sehr deutlich.
Die Kommunen versuchen über drastische Gebühren bei Grundsteuern und ähnlichem über die Runden zu kommen.
Und holt sich dort das Wenige, wo es überhaupt noch was zu holen gibt.
Und somit gilt die Devise:
Man rette sein Erspartes, denn dieses ist in höchster Gefahr, da für den Staat allzuleicht zugänglich.
Das zur Zeit einzige Rettungsboot ist wie immer
Gold und Silber als Münze und Barren in eigener Verwahrung.
Ob anonym oder nicht anonym erworben, ist erst mal egal.
Man sollte es nur nicht vollstrecken lassen können.
Was heisst, den Besitz abstreiten und gut vergraben haben, denn in dubio gilt erst mal noch immer die Unschuldsvermutung.
( Verschenkt, gespendet, verloren, vergessen, gestohlen, verflucht und verdammt, das pöhse, pöhse Edelmetall).
Die Pleitewelle scheint da aber man merkt „noch“ nicht viel. Alle machen Urlaub und feiern schön in den nächsten Tag. Irgendwie nach dem Motto , mein Nachbar hat das gleiche Problem…;-) also saufen wir gemeinsam ab
Einen schönen Abend @all
Das ist die Folger der schwindenden Bonität.
Man muss mehr Zinsen Zahlen.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Renditen-von-Staatsanleihen-erreichen-Hoechststaende-id31207427.html
Denn, je höher die Zinsen, desto schneller wird die Schuld erreicht und damit das Risiko des Totalausfalles gemindert.
Bei 5% ist bereits nach 20 Jahren das komplette Kapital erreicht, ohne dass nur ein Cent getilgt, also die Schuld weniger geworden ist.
Ab dem 21. Jahr verdient der Gläubiger prächtig, so der Schuldner die Zinsen noch stemmen kann.