Goldpreis am Montag: Gold startet fester – Ölpreis fällt deutlich

Der Goldpreis startet mit Kursgewinnen in die Woche. Der Ölpreis fällt deutlich, während neue Iran-Gespräche anstehen. 4.100 USD bleiben entscheidend.

Goldpreis am Montag

Die neue Woche beginnt freundlich für Gold und Silber. Um 8:00 Uhr notierte der Goldpreis am europäischen Spotmarkt mit 4.069 USD (3.526 EUR) pro Unze rund 0,5 Prozent fester. Silber legte um 0,9 Prozent zu auf 58,16 USD bzw. 50,41 EUR pro Unze.

Gold startet fester in die Woche – doch erst oberhalb von 4.100 USD würde sich das technische Bild deutlich aufhellen.

Die Lage im Nahen Osten bleibt fragil und wechselhaft. Allerdings sagte US-Präsident Donald Trump einen geplanten Angriff auf Iran ab. Am heutigen Montag sollen neue Gespräche über Hormus und das iranische Atomprogramm beginnen.

Deshalb gibt der Ölpreis (Brent) am Vormittag deutlich um 7 Prozent auf 85 USD pro Barrel nach. Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen verharrt jedoch auf hohen 4,69 Prozent.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

Vortag

Die Edelmetalle waren mit deutlichen Verlusten ins Wochenende gegangen. Der Goldpreis gab am Freitag um 1,4 Prozent nach auf 4.045 USD bzw. 3.508 EUR. Silber gab 2,3 Prozent nach auf 57,63 USD bzw. 49,98 EUR.

Die jüngsten CoT-Daten vom US-Terminmarkt brachten zwei wesentliche Erkenntnisse. Einerseits zeigen die größten Händlergruppen im Gold-Futures-Handel nach wie vor eine abwartende Haltung. Auf der anderen Seite hat sich der Goldpreis-Optimismus im Optionshandel weiter verstärkt.

Ausblick

Am Freitag erscheint der S&P Global Einkaufsmanagerindex, am Vormittag zunächst für Deutschland und die Eurozone, ab Nachmittag dann für die Vereinigten Staaten. Hinzu kommt in den USA der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe.

Im Hinblick auf die Goldpreis-Entwicklung bleibt die Spanne zwischen 4.000 USD und 4.100 USD im Fokus. Ein Ausbruch auf der Ober- oder Unterseite kann zum Trendwechsel führen oder die Korrektur noch einmal beschleunigen.

Mehr dazu: Goldpreis-Chartechnik

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19 Kommentare

  1. Wie gesagt, Trump hat wieder mal gepostet und steuert damit in altbekannter Manier die Energiepreise und Gold.
    Die Börsianer glauben wahrscheinlich alles, was er sagt und handeln panisch, ängstlich nach ihrem Guru, dem Donald Trump.
    Na, dann. Wohl bekomms.
    Bis zum nächsten zündeln an den Ölfeldern.

    • @Block
      Für die Anleger meist Verluste, denn es sind nur Punkte und eben keine Euronen. Viele der ehemals Blue Chips haben drastische Verluste beschert. Man hat sie aus dem DAX geworfen, neue reingeholt um die Punkte zu puschen und wieder massive Verluste.
      Wer sein Geld schnell los werden möchte, setze auf den DAX. Besonders mit den Dividenden, welche man versteuern muss und teure Steuerberater beschäftigen darf.
      Ich setze seit über 50 Jahren auf Gold, keine Verluste, 8% Rendite, steuerfrei und sorgenlos, dazu da Gold weder Wirecard noch ein Rheinmetall Papier ist.:) und von keiner Bank mit Depots und Portfolios erpresst werden kann

      • Ja, das war bislang so. Aber kann es sein, dass der Besitz und Handel mit Gold (und weiteren Edelmetallen) von der BRD Regierung bald verboten sein könnte?

        • @Idealist
          Gold ist im Gegensatz zu Immos extrem mobil und im Vergleich zu Aktien, ETF etc. anonym in keinem offiziellen Bankdepot und damit für den Staat nicht wie Aktien etc. immer und vollständig kontrollierbar.
          Für Gold gibt es keine KESt, kein SAG und kein VAG.

          Maruti liegt zu 100 % richtig, sehen Sie sich z.B. mal das Desaster bei SpaceX am.
          So wird es auch der Nasdaq gehen.

        • @idealist
          Vielleicht sollten wir uns einfach mehr mit den Auswirkungen
          von Bargeldverboten als über die von Goldverbote befassen.

          • @Digger
            Das sehe ich genau so.
            Wahrscheinlich kommt aber vor dem Bargeldverbot noch die strikte Kontrolle darüber. So eine Art Kapi
            ( Kapitalverkehrs Kontrolle) wie in Zypern.
            Sollte das in den Parlamenten angesprochen werden, wird es Zeit, Bargeld Vorräte umzu-Unzen, egal zu welchem Preis.

        • @Idealist
          Zu unseren Lebzeiten wohl nicht mehr.
          Dafür müsste erst die EU samt Euro auseinanderfallen und die BRD wieder eigenstaatlich werden.Dann eine DDR 2.0 samt Ulbricht Nachfolger entstehen. Aber auch dann nur mit Fragezeichen.
          War Gold in der DDR verboten ? Ich glaube nicht.
          Ansonsten wird in den Parlamenten wohl moniert, wieso Gold, ein blosses Metall und nicht auch Kupfer, Eisen oder Zink verboten wird.?
          Wer vom Goldverbot spricht muss diese Frage beantworten müssen, denn Gold ist seit Bretton Wood ein blosses Metall.
          Gerede über Goldverbote sind also nichts anderes als ein Verschwörungs Geschwurbel bestimmter Kreise, vornehmlich aus dem Lager der Phantasie des 3. Reiches

        • @Idealist
          Realistisch sehe ich 2 Gefahren:
          1.) Das EU-Vermögensregister. Das ist die sichtbare Vorbereitung der kompletten Ausbeutung der Bevölkerung. Falschangaben werden sicher massiv strafbewehrt sein.
          Hat man die Daten, geht es mit Vermögensteuer los.
          Methode:
          1.1.) Zuerst nur für die „Superreichen“, also z.B. ab 2 Mio, Steuersatz 1 oder 2 %.
          Gibt es schon, z.B. in Frankreich, auch in der Schweiz bis zu 1 % p.a. , je nach Kanton.
          Die Wahlschafe werden (schön über Neid motiviert) sagen: betrifft mich ja nicht…..
          1.2.) In regelmäßigen Abständen wird man die Freibeträge verringern und die Steuersätze erhöhen.
          Bis auch das letzte Wahlschaf geschoren wird, aber dann ist es zu spät.
          1 3.) Den millionenschweren Barwert von Politiker- und Beamtenpensionen wird man versehentlich dabei vergessen.

          2.) CBDC: einziger echter Effekt ist ja die totale Kontrolle und Überwachung der Bürger.
          Du gehst quasi einkaufen und irgendein rot-grüner Finanzbeamter steht neben dir und sagt dir, was du einkaufen darfst. Der sagt dir auch, wie du deine Ersparnise anlegen darfst, wenn es überhaupt welche geben wird, weil deine Gehaltszahlungs-Digi-Euro nach 2 Monaten verfallen.

          Fazit: wenn sich der Weg zu Orwell nicht demokratisch verhindern lässt (ich halte das Volk für viel zu doof, die Gefahren zu erkennen, siehe Bierseuche), gibt es nur eine richtige Entscheidung:
          Raus aus der DDR 2.0.
          Das wird genauso richtig sein wie die Flucht aus der DDR 1.0 vor 1961.
          Alles schon mal passiert.
          Der Weg in die DDR 2.0 ist absolut unübersehbar.

  2. Idealist:
    Ein Handelsverbot wäre aus Sicht der Politik ein Schuss ins eigene Knie. Es würde sich ein Schwarzmarkt herausbilden, über den man keine Kontrolle hätte. Man wird den Handel besteuern. Erstens wäre da die Umsatzsteuer, zweitens könnte man die Gewinne besteuern. Wir sehen ja beispielsweise gerade, dass die Jahresfrist bei Kryptos und die 10-Jahresfrist bei Immos fallen sollen. Der Staat räumt ab, was er irgendwie noch in die Finger bekommen kann.

    • @Racew
      Das wird aber nur über den offiziellen Goldhandel gelingen und damit wären gewerblich angemeldete Goldhändler extrem benachteiligt im Gegensatz zu den Ramsch Läden und Second Hand Shops usw.
      Oder will man all diese Kram Läden täglich mit Razzien überfallen ?
      Hat man doch mit Drogenhandel, Waffenhandel, Prostitution und Schwarzarbeit auf dem Bau schon zu wenig Personal

      • Maruti:
        Corona hat ein weiteres Mal gezeigt, dass man die Überwachung auf die Bürger auslagern kann. Man macht den Leuten Angst und überzeugt sie somit von der Richtigkeit einer Sache. Diejenigen, die sich widersetzen, werden stigmatisiert und verächtlich gemacht. Der gehorsame Bürger lässt sich einspannen und zeigt seine Mitbürger gerne bei den Behörden an. Geht es ums Geld, kommt noch der Neid obendrauf. Dabei muss der Gutmensch nicht einmal vom Sofa runter. Die Meldeportale im Internet erfordern keine Mühe.

        • @racew….zum glück gibts doch noch menschen wie dich, die sich nicht den gesunden menschenverstand vor ein paar jahren weggeboostert haben wie der grossteil der bevölkerung

        • @RACEW: Stimmt. — Je mehr Menschen den blinden Gehorsam gegenüber allen Regierungen oder politischen Parteiführern verweigern, desto besser.

  3. @blackwood….raus aus der ddr 2.0 und rein in die schweiz wie es ganz viele deutsche machen?…trotz schweizer vermögenssteuer, sprich register?…scheint niemanden zu stören bei den kleinen steuersätzen.
    welches land wär denn so unter den top 3?…sicher mal kein lateinamerikanisches oder man bevorzugt eine mit stacheldraht umwehrte deutsche rentnersiedlung.
    australien/neuseeland?…als ungeimpfter sicher nicht…
    china, usa und russland lieber auch nicht, obwohl es einige ami fans hat….ja was bleibt denn da noch gross?…afrika, wo alle zu uns ins gelobte land wollen?
    asien…thailand und co?…macht mal vorschläge, wo es sich lohnen würde den lebensabend zu verbringen….

    • Südamerika halte ich schon für interessant. Uruguay, Argentinien und Paraguay erschienen mir in meinem Urlauben schon in Ordnung, abgesehen von No-Go Areas natürlich. Aber die gibt es selbst in meiner Kleinstadt, buntes Treiben wo das Zusammenleben direkt vor Ort ausgehandelt wird.

  4. @Chirgu
    Die Schweiz ist bei vielen Germanen (wie bei uns und unseren Kids) so beliebt, weil man quasi nur auf die andere Seite des Bodensees umziehen muß und damit (in den richtigen Kantonen) quasi wieder in der BRD des Jahres 2010 lebt.
    In einem VERGLEICHSWEISE vernünftig regierten Land mit funktionierender Verwaltung und Infrastruktur.
    Gleiches Wetter, unglaublich schöne Landschaft, ja das Land ist einfach klasse.

    Wir geben uns aber keinen Illusionen hin: in spätestens 10 Jahren holt der ganze EU-Mist die Eidgenossenschaft ein.

    Wohin sonst ?
    Das ist so individuell wie die Menschen.
    Beispiel an uns: wir sind nicht ganz arme Rentner, mehrsprachig, neugierig aber keine Abenteurer.

    1.) Höchste Priorität: Sicherheit und gute medizinische Versorgung. Je älter man wird, desto wichtiger wird das. Und man will sicher nicht mit 80 noch mal das Land wechseln MÜSSEN, weil der lokale Schamane den Krebs nicht in den Griff bekommt oder in einem Notfall die nächste Klinik 10 x so weit wie der Friedhof weg ist.
    Dazu eine Klimazone, die man auch mit 80 noch erträgt (da sind Dubai und Alaska schon mal raus).
    Damit fallen schon mal 90 % der fiktiven Inseln und Abenteuerländer weg.

    2.) Politisches System: wir sind Demokratiefans, also kommen wir mit Emiren und Scheichs oder ehrgeizigen regelmäßig putschenden Generälen nicht so gut klar.
    Wie Sie richtig sagen: z.B. Australien und Neuseeland sind dank Corona von der Liste verschwunden.
    Korrupte Diktaturen sind auch nicht so unsere Sache.

    3.) Wirtschaftlich gesundes System: es macht wenig Sinn, aus einem untergehenden Land in ein anderes
    Problem zu wechseln.

    4.) Steuerliche Situation: Berlin bastelt an einer Steuerpflicht nach Staatsbürgerschaft, d.h. solange ich den deutschen Pass habe, bin ich dann weltweit in Dummland uneingeschränkt steuerpflichtig. Haben die Amis unter Obama eingeführt.
    Wichtiges Indiz: bis vor einem Jahr konnte man die Dummland-Mitgliedschaft einfach zurückgeben, wenn man einen besseren Paß hatte: geht nicht mehr. das ist nun ein Antragsverfahren.
    Die Mauer ist faktisch wieder da: man kann mich zwingen, steuerpflichtig zu bleiben.

    Fazit: es hilft also nur, in ein Land auszuwandern, das mächtig genug ist, Lars und Pinoccio auf die Finger zu hauen.

    Fazit der Familie BlackWood:
    Nach allen Kriterien bleiben nur die USA übrig und dort die erfolgreichen, sicher von den Republikanern regierten Staaten. Dort sind alle unsere Kriterien erfüllt.
    Wenn ich z.B. Kunde des US-Finanzamtes bin, gucken Lars und Pinoccio hoffnungslos in die Röhre.
    Ich zahle MAXIMAL 13 % Einkommensteuer, 6 % Mehrwertsteuer und garantiert keine CO2-Steuer oder sonstige Abzocke.
    Top also Texas und Florida.
    Von der Lebensqualität auch super: Georgia (z.B. bei Savannah) und South Carolina (Charleston).

    Spruch von meinen Vater:
    Haste kein Geld, haste Sorgen.
    Haste Geld, haste auch Sorgen.
    Aber SCHÖNERE.

  5. @blackwood…wie schon mal erwähnt ….deine kommentare sind echt geil zu lesen..unterhaltsam, informativ und mit schwarzen humor unterlegt….schon nur wegen diesen beiträgen ist es lohnenswert öfters hier rein zu schauen.

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