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Goldpreis: Auch diese Großbank erwartet neue Kursrally

Trotz des jüngsten Goldpreis-Schwäche im Zuge steigender Hoffnungen auf einen baldigen Corona-Impfstoff, hält auch Goldman Sachs an der optimistischen Gold-Prognose für 2021 fest.

Gold, Goldpreis (Foto: Goldreporter)

Goldpreis: Größere Kurseinbrüche, bevor es richtig losging, haben wir bereits in vorherigen Krisen erlebt. Goldman Sachs sieht das ähnlich (Foto: Goldreporter).

Goldpreis erholt

Der Goldpreis hat sich in den vergangenen beiden Tagen erholt. Am heutigen Freitag kratzte der Kurs des Edelmetalls bereits wieder an der 1.900-Dollar-Marke. Um 16 Uhr kosteten die Feinunze Gold am Spotmarkt1.891 US-Dollar. Das entsprach 1.600 Euro. Nach dem deutlichen Rücksetzer am Montag (knapp -5 %) und einem Wochentief bei 1.850 US-Dollar kam es zu keinen Anschlussverkäufen. Sondern viele Investoren nutzten die Gelegenheit offensichtlich für Käufe. Wohl in der Erwartung, dass die beschleunigte Kursrally seit Jahresbeginn noch nicht beendet ist. Und genau dieser Ansicht sind auch die Analysten von Goldman Sachs.

Goldman Sachs

„Der strukturelle Bullenmarkt bei Gold ist nicht beendet und wird im kommenden Jahr wieder einsetzen, da die Inflationserwartungen steigen, der US-Dollar schwächer wird und die Einzelhandelsnachfrage in den Schwellenländern sich weiter erholt“, erklären die Analysten des Geldhauses laut Financial News in einem aktuellen Lagereport. Man erwarte, dass sich der Goldpreis ähnlich veralte wie im Umfeld der Finanzkrise von 2008 (Lehman-Pleite am 17. September 2008). Damals war Gold kurzfristig stark angestiegen, dann aber in der Liquiditätskrise bis zum Jahresende deutlich gefallen. Die wahre Goldpreis-Rally setzte erst dann erst, als die Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise durchschlugen und die Zentralbanken die Geldschleusen weit öffneten (Quantitative Easing).

Kursziel bei Gold

Bei Goldman Sachs hält man an der früheren Prognose fest, die für 2021 im Durchschnitt einen Goldpreis von 2.300 US-Dollar vorsieht. Vom aktuellen Niveau aus entspräche dies einem Anstieg von etwas mehr als 20 Prozent. In dieser Woche äußerte sich John LaForge von der US-Großbank Wells Fargo ganz ähnlich zur erwarteten Entwicklung bei Gold (Goldreporter berichtete). Dessen Kursziel lautet für das kommenden Jahr immerhin 2.100 US-Dollar.

Goldreporter

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Eingetragen von am 13. Nov. 2020. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Goldpreis: Auch diese Großbank erwartet neue Kursrally”

  1. Wolfgang Schneider

    Es werden viele ein Klagelied singen, und zwar dieses hier.
    https://www.youtube.com/watch?v=ehl6F90rj3U

    Ich hatt‘ einen Derivaten, einen schlimmeren find’st Du nit.
    Den Ratschlag kluger Leute, den wischte ich beiseite.
    Verbohrt auf Schritt und Tritt, verbohrt auf Schritt und Tritt.

    Schwarzer Schwan, der kam geflogen, sag mir mal, was willst Du hier?
    Man hat mich angelogen, daß sich die Balken bogen,
    der Schwan kommt auch zu mir, der Schwan kommt auch zu mir.

    Will ihm den Junk-Bond reichen, hier nimm das Derivat,
    er ließ sich nicht erweichen, konnt‘ ihm den Bond nicht reichen,
    war nicht mein Kamerad, war nicht mein Kamerad.

    • Derlei Prognosen zu Kauf/Verkauf/keine Gold-Zinsen etc. etc. höre ich seit vielen, vielen Jahren, als ich die Unze für 400 € kaufte.

      • Wolfgang Schneider

        @Hans
        Im Piefkeland / Großen Kanton sind wir schon dankbar, nicht von Maschmeyers AWD, Regierung und Finanzamt gefleddert zu werden.

        Die Goldarmee ist die stärkste (2x anklicken!)
        https://www.youtube.com/watch?v=zgKazTrhXmI

        Fed Bonds und T-Bonds verkaufen sie schon,
        allmählich wackelt der Dollar-Thron.
        Und eine Goldwährung steht schon bereit,
        läutet sie ein eine neue Zeit.
        /Refrain:/ Sei es die goldene, sei es die silberne
        Zeit ohne Falschgeld sie genannt.
        Die Unterdrücker, Diebe und Lügner
        steh’n mit dem Rücken jetzt zur Wand.

        Silber und Gold wird jetzt repatriiert.
        Wer noch keines hat, der ist angeschmiert.
        Fällt erst der Öl-Dollar, ist es soweit,
        tönet der Ruf nach der neuen Zeit.
        /Refrain:/ Sei es die goldene …

        Krypto- und Bond-Halter sind ganz empört,
        sie haben einfach den Schuß nicht gehört.
        In einer Welt, die auf Schulden gebaut,
        wurden die Sparer noch stets beklaut.
        /Refrain:/ Sei es die goldene …

        Leute kauft Aktien, so sagt Friedrich Merz.
        Macht unser Blackrocker einen Scherz.
        Kommt bei der Fed einmal die Inventur,
        Finden sie wertlose Zettel nur.
        /Refrain:/ Sei es die goldene …

        Kobalt und Kobold, die bringen uns Glück.
        Knallgrün reformiert ist das Fach Physik.
        Sonnen- und Windstrom, die speichert das Netz.
        Scheißt man auf jedes Naturgesetz.
        /Refrain:/ Sei es die goldene …

        Sparer und Anleger sind registriert.
        Wenn nicht der Nullzins sie schon düpiert,
        Kommt das Finanzamt und holt sich sein‘ Teil.
        Sucht man in edlem Metall sein Heil.
        /Refrain:/ Sei es die goldene …

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  3. Was die Goldmänner schon erwarten! Alles nur Geschwätz! Ist sehr vergleichbar mit der Prognose, dass wir nächstes Jahr einen tollen Sommer bekommen!

    • Stillhalter
      Es ist wie immer:Prognosen sind schwierig, besonders für die Zukunft.
      Wir sollten jetzt ja auch einen besonders schweren Winter bekommen.
      Bin heute schön warm in der Sonne auf einer Bank gesessen.
      Kann ja noch kommen……

  4. Wohl und Wehe des Goldes scheinen ohne Unterlass vom Dollar abzuhängen. Gold ist die große Antipode der Weltleidwährung, was sich auch in den Sozialprognosen und Kursfantasien des Edelmetalls niederschlägt.

    Die Goldmänner sehen also quasi seherisch einen verflüssigten Dollar, der angesichts der exzessiven Geldmengenausweitung gar nicht anders könne, als den Aggregatzustand zu ändern. Das kann man auch drastisch anders sehen: Das im Vergleich zum Negativzins-Kontinent Europa immer noch höhere Zinsniveau in den USA lasse weiterhin massiv Kapital in den Dollar und in US-Treasuries fließen. Mit entsprechenden Folgen für den Dollar und Folgerungen für Gold:

    https://www.deraktionaer.de/artikel/gold-rohstoffe/gold-verkaufen-verkaufen-verkaufen-20220597.html

    Doch schon naht die Entwarnung: Das wahrscheinlichste Szenario ist immer noch eine abermalige Lockerung der Geldpolitik. Unabhängig davon, wie voluminös das nächste Konjunkturpaket ausfallen wird. Biden wird den Dollar schon ruinieren, keine Sorge.

    https://amp2.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/devisenmarkt-biden-sieg-daempft-die-aussichten-fuer-den-us-dollar/26605414.html

  5. Solange das Kartell der Grossbanken und des Fiat Money ( Dazu gehören alle Papiere, auch Aktien), noch atmen kann, kann und darf es niemals zulassen, dass Gold das von ihnen geschaffene Papier verdrängt.
    Niemals. Denn dann würde es sich den eigenen Ast absägen.
    Doch dieses Gebot wird von Jahr zu Jahr immer aufwändiger und teurer.
    Hier findet die eigentliche Inflation statt.
    Diesmal nicht für den Bürger, sondern für die Grossbanken, dem Kartell.

  6. Wolfgang Schneider

    https://qpress.de/2020/11/14/homophis-steuergeiler-gott-der-heimarbeit/
    Wozu Großbanken nicht alles gut sind, man mag es kaum glauben.
    Wäre bei Wladimir Putin bestimmt verboten, das Ganze.
    Außer man stellt in Heimarbeit steuerfreien Wodka her.
    „Wodka Derivat“ z.B. Damit würde ich Banker abfüllen.

  7. Wolfgang Schneider

    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20201114328395901-22-milliarden-euro-corona-hilfen-geplant/
    „Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? Wer hat so viel Pinkepinke, wer hat so viel Geld?“ Müßte von Tony Marshall sein. (Und die Grünen meinen, es langt nicht.)

  8. DOW auf Rekordhoch. Aktien Boom.
    Die Wirtschaftskrise treibt die Aktien auf Rekordhoch.
    Schlechte Zeiten für Gold und Silber.
    Der nächste Kurssturz um 100 Dollar könnte bevorstehen.
    Was passiert bei 1750 Dollar ?
    Eine Talfahrt, welche 2013 verblassen lassen könnte.

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