Donnerstag,24.Juni 2021
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Goldpreis: Nächste Rally nach der Atempause?

Nach dem deutlichen Kursanstieg im Mai ist der Goldpreis in eine Seitwärtsbewegung übergegangen. Es könnte die Basis für die nächste Aufwärtsbewegung sein.

Goldpreis

Der Goldpreis im US-Futures-Handel notierte am gestrigen Dienstag nach Börsenschluss mit 1.905 US-Dollar pro Feinunze (August-Kontrakt). Das entsprach 1.559 Euro. Nach dem Kursanstieg von mehr als 6 Prozent im Mai ist die Notierung zuletzt in eine Seitwärtsbewegung unterhalb der Schwelle von 1.560 Euro übergegangen.

Denn aus technischer Sicht war die Rally zunächst weitgehend ausgereizt. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Indikator) von 70, einem Absatz zum 200-Tage-Durchschnitt von einem Prozent und einer Distanz zur 50-Tage-Linie von 4,5 Prozent ist das Edelmetall bereits „überkauft“.

Gold, Goldpreis, Chart
Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures am 01.06.2021

Nächste Gold-Rally?

Aber mit einer Fortsetzung der jüngsten Seitwärtsbewegung und einem möglichen Rücksetzer bis zur Unterstützung im Bereich von 1.540 Euro könnte Spielraum für den nächsten Kursanstieg geschaffen werden. Denn auf dieser Höhe verläuft auch die 200-Tage-Linie.

Eine mögliche frühzeitige Wiederaufnahme der Rally dürfte zunächst beim Widerstand von 1.590 Euro enden. An dieser Stelle ereignete sich gleich zu Jahresbeginn ein markantes Zwischenhoch.

Goldpreis-Perspektive

Abgesehen davon befindet sich der Euro-Goldpreis seit Erreichen des Jahrestiefs im März komfortabel im Aufwärtstrend. Denn Anfang Mai hat der Goldchart, ausgehend vom Allzeithoch bei 1.741 Euro, den 9-monatigen Abwärtsmechanismus durchbrochen. Und erst bei Tagesschlusskursen unterhalb von 1.490 Euro wäre eine erneute Trendwende zu befürchten.

Hinweis

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Außerdem beinhalten sie keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Anlageprodukten.

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8 KOMMENTARE

  1. Ob man dem Goldpreis gestattet, weiter anzusteigen, hat noch niemals der kleine Goldmarkt entschieden, sondern die Notenbanken.
    Die tun das natürlich nicht selbst sondern haben Strohmänner.
    Diese sind die Geschäftsbanken, die im geheimen agierende BIZ, die Fonds und ominösen Commercials, um nur einige zu nennen.
    Allen gemeinsam ist jedoch, dass sie auf das Wort der Notenbanken reagieren, wie der Hund vor dem Herrn.
    Tatsache ist, dass all diese Hündchen mittlerweile Gold anhäufen. Möglicherweise gestattet man nun all diesen „Anhäufern“ Gold als Eigenkapital mit ein zu rechnen. Und Eigenkapital brauchen die wahrlich alle in vermehrten Umfange.
    Bietet sich Gold an, da doch sehr billig.
    Hat man genug davon gekauft, darf der Preis steigen und damit, ohne einen Finger zu rühren das Eigenkapital vermehren. Ganz automatisch.
    Praktisch, nicht ?
    So was nennt man auch Preismanipulation, diesmal nach oben.
    Und so werde ich die Seitwärtsbewegung nutzen,
    ein paar Unzerln anonym zu kaufen. So alle 1-2 Tage eines. 5 Stück etwa.

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  3. @maruti… habe gestern 250g gekauft, und der preis ist ob meiner kaufentscheidung erwartungsgemäss nach oben explodiert… ;-)

    • @kafri
      Glückwunsch.
      Ich habe nur 1 Unze gekauft, besser als nichts.
      Na gut, nach oben explodiert ist etwas übertrieben, zumindest auf Eurobasis, aber was man hat, hat man.
      Und weiter geht der run auf Gold.
      Wir nehmen nun das Kartell ins Visier.
      Gute Jagt allen Goldsammlern wünscht
      maruti.

  4. @ kafri
    Mach mir die Freude und schmeiss 125 g wieder in den Markt. Jch kaufe dann bei € 1200 wieder nach.

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    • @Thanatos
      „Mir fehlen Deine Erniedrigungen! Und Deine Beleidigungen!“
      Vielleicht geht es WS gesundheitlich nicht gut. Seit dem einen Jahr Forum habe ich zumindestens nie feststellen können, das er nur eines von beiden tut. Würde ich ihm auch bei Dir nicht anraten; wer wird sich schon mit jemanden messen wollen, im Wissen, keine Chance zu haben.
      In Deinen vielen Stahlgewitterschulungen, von denen Du hier mehrmals schriebst und die Du zum Glück körperlich unversehrt überstanden hast, war vermutlich auch etwas Psychologie dabei.
      Hat man gerade einmal einen persönlichen Angriff von Dir erlebt, fühlt man sich danach
      noch unbedeutender als ohnehin, was hoffentlich micht gerade das WS Problem ist.

      • @Herrmann!!

        Also wirklich! Wenn ich meinen Translator so anspreche, dann war das ein Späßle! Und das braucht er auch, dass kannst Du mir ruhig glauben. Sonst läuft er uns noch völlig aus dem Ruder! [Verflucht noch eins, ich kann einfach nicht damit aufhören!]

        ‚Stahlgewitterschulung‘ gefällt mir, vielleicht hat mich ja auch mal der Blitz getroffen, wer weiß, kann mich irgendwie nicht mehr dran erinnern [Black Out?]. Jedenfalls war nach dem Tinnitus plötzlich der Schwindel da [aber nur manchmal!].

        Schau, nehm’s bitte nicht persönlich, Du hast aus dem ideologischen Nähkästchen geplaudert und ich habe mit Ironie und Sarkasmus reagiert. Wenn Du Dich angegriffen gefühlt hast, entschuldige ich mich dafür. Persönlich bist du mir nämlich durchaus sympathisch.

        Hey, zeig Dich mal nicht so mimosenhaft und setze Dich einfach inhaltlich mit dem auseinander, was ich so zu schreiben beliebte. Vielleicht war es ja auch nur Kokolores.

        Beste Grüße, Dein Tinnitus

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