Der Goldpreis stabilisiert sich nach dem Rücksetzer über 4.500 USD. Gleichzeitig ist die Zahl offener Gold-Futures auf eines der niedrigsten Niveaus seit vielen Jahren gefallen.

Open Interest bricht weiter ein
Die aktuellen CoT-Daten per 26. Mai 2026 zeigen einen weiteren deutlichen Rückgang der Beteiligung am Gold-Terminmarkt. Das Open Interest sank gegenüber der Vorwoche um 6,8 Prozent auf nur noch 353.489 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am Freitag ging die Zahl der offenen Kontrakte sogar auf lediglich 328.612 zurück.
Damit nähert sich der Markt erneut historischen Tiefständen. Zum Vergleich: Das markante Open-Interest-Tief vom Mai 2009 lag bei 341.461 Kontrakten.
Der Goldmarkt wird derzeit also nicht von neuem spekulativem Kapital getragen. Vielmehr werden bestehende Positionen weiter abgebaut.
Goldpreis behauptet wichtige Chartmarke
Dabei entwickelte sich der Goldpreis deutlich stabiler als die Terminmarktdaten vermuten lassen. Der meistgehandelte August-Future gewann innerhalb einer Woche 1,3 Prozent und notierte zuletzt bei 4.569 US-Dollar je Unze.
Besonders bemerkenswert war die Kursentwicklung am Donnerstag. Nach einer mehrwöchigen Korrektur testete Gold die viel beachtete 200-Tage-Linie. Von dort setzte eine deutliche Gegenbewegung ein. Bis zum Wochenende stieg der Kurs wieder über die Marke von 4.500 US-Dollar.
Technisch betrachtet bleibt die 200-Tage-Linie damit vorerst eine wichtige Unterstützung.
Spekulanten und Commercials bauen Positionen ab
Die eigentliche Bewegung fand erneut auf der Positionierungsseite statt.
Die CoT-Daten zeigen folgende Veränderungen:
- Commercials: Netto-Short minus 3,1 Prozent auf 185.766 Kontrakte
- Große Spekulanten: Netto-Long minus 3,5 Prozent auf 154.260 Kontrakte
- Swap Dealer: Netto-Long minus 14,3 Prozent auf 56.814 Kontrakte
Damit reduzierten sowohl die typischen Absicherer als auch die spekulativen Marktteilnehmer ihre Engagements.

Von einem aggressiven Neuaufbau bullischer Positionen kann keine Rede sein. Die Marktteilnehmer reagierten stattdessen auf die vorangegangene Schwächephase mit weiterem Risikoabbau.

Verfallstermin verzerrt den Blick auf die Optionen
Bei den Gold-Optionen ist der starke Rückgang des Open Interest ebenfalls auffällig. Die Zahl der offenen Kontrakte fiel gegenüber der Vorwoche um knapp 29 Prozent auf 568.147.
Allerdings fiel der Berichtszeitraum unmittelbar auf den Verfallstermin der Gold-Futures am Mittwoch. Nach solchen Terminereignissen geht das Open Interest am Optionsmarkt typischerweise deutlich zurück, da auslaufende Positionen geschlossen oder in spätere Laufzeiten gerollt werden.
Die Put/Call-Ratio lag zuletzt bei 0,424. Rechnerisch entfielen damit rund 236 Calls auf 100 Puts. Das Verhältnis spricht weiterhin für einen überwiegend optimistischen Grundton am Optionsmarkt.
COMEX-Bestände weiter rückläufig
Unterdessen setzte sich der Abbau der Goldbestände in den COMEX-Lagern fort.
Die gesamten Vorräte sanken auf 28,28 Millionen Unzen. Das entspricht einem Rückgang von rund 390.000 Unzen gegenüber der Vorwoche. Die zur Auslieferung verfügbaren Registered-Bestände gingen um 150.000 Unzen zurück auf 15,52 Millionen Unzen.
Trotzdem bleibt die rechnerische Deckung mit rund 86 Prozent außergewöhnlich hoch. Das zeigt, dass die Zahl offener Futures-Kontrakte inzwischen deutlich stärker gefallen ist als die verfügbaren Goldbestände.
Fazit: Marktbereinigung läuft weiter
Die aktuellen Terminmarktdaten sprechen weiterhin eher für eine Bereinigung als für den Beginn einer neuen Aufwärtsphase. Das stark gefallene Open Interest signalisiert, dass viele Marktteilnehmer ihre Positionen geschlossen haben.
Positiv zu werten ist allerdings die Reaktion des Goldpreises auf die 200-Tage-Linie. Obwohl das Open Interest weiter einbrach, konnte sich Gold deutlich erholen und die Marke von 4.500 US-Dollar zurückerobern.
Für eine nachhaltige Trendwende wären nun wieder steigende offene Kontrakte und ein deutlicher Neuaufbau spekulativer Long-Positionen erforderlich. Bislang liefert der Terminmarkt dafür jedoch noch keine Hinweise.



Das einzig wichtige in dem Bericht ist das die Comex-Bestände weiter schrumpfen was früher oder später dazu führt das die Finanzgauner die reißleine ziehen müssen was die Edelmetallpreise wieder in die höhe schießen lassen wird . Eines ist ganz sicher die Lage wird sich besonders in dem astronomisch überschuldeten US Pleitestaat und auch Eurozone in den nächsten monaten dramatisch zuspitzen wegen der Verschuldung und der kräftig anziehenden Inflation u.a auch wegen dem irankrieg und das ist und bleibt sehr BULLISH für die Edelmetalle .
So ist es richtig festgestellt.
Man könnte auch sagen, die Welt der Spekulanten und Manipulateure verabschiedet sich vom Gold.
Man überlässt Gold den Bürgerlichen.
Man hatte wohl zu viele Veruste und weitere stehen an zum Abschreiben.
Gut so und bon voyage.
Auf (nimmer) Wiedersehen, Kartell der Banken.
Eure Hinterstuben sind muffig geworden.
Wen interssieren noch COT Daten und Comex Bestände ?
Wohl keinen mehr.
Es ist vorbei. Jetzt folgt ein beispielloses Wirtschaftswunder.