Der Goldpreis hat sich nach dem jüngsten Kursrutsch deutlich erholt. Nun verdichten sich die Hinweise auf eine wichtige Richtungsentscheidung.

Goldpreis auf Erholungskurs
Der Goldpreis hat sich nach dem starken Rückgang zu Monatsbeginn spürbar erholt. Am Mittwochvormittag kostete die Feinunze Gold zur sofortigen Lieferung (CME Spot) 4.323 US-Dollar. Innerhalb von fünf Handelstagen legte der Kurs damit um 3,7 Prozent zu.
Der Goldpreis hat sich deutlich erholt. Für eine nachhaltige Trendwende muss nun die 200-Tage-Linie überwunden werden.
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Damit notierte Gold wieder auf dem Niveau zum Jahresstart. Was hat sich aus charttechnischer Sicht verändert?
200-Tage-Linie jetzt Widerstand
Mit dem jüngsten Rebound nähert sich der Goldpreis von unten der 200-Tage-Linie. Sie verläuft aktuell bei 4.437 US-Dollar. Damit liegt sie in einem Bereich, in dem auch die obere Kante des seit sechs Monaten laufenden Abwärtstrends verläuft.
Weitere kurzfristige Widerstände liegen bei 4.380 und 4.400 US-Dollar.
Der Abstand zwischen 50- und 200-Tage-Linie beträgt noch knapp drei Prozent. Ein Zusammentreffen beider Durchschnittslinien wäre ein weiteres wichtiges Signal. Darauf könnte ein stärkerer Richtungsimpuls folgen.
Mehr dazu: Goldpreis in der Korrektur: Warum die 200-Tage-Linie so wichtig ist
Auf der Unterseite bieten die Marken von 4.300, 4.200 und 4.070 US-Dollar Unterstützung. Letztere Marke entspricht dem Juni-Tief.
Auch die Marktstimmung hat sich verändert. Die stark überverkaufte Lage der Vorwoche ist einer neutraleren Situation gewichen. Der RSI-Wert liegt aktuell bei 43.
Euro-Goldpreis dreht bei 3.500 Euro
Beim Euro-Goldpreis setzte die Erholung nach dem Test der Marke von 3.500 Euro ein. Danach stieg der Kurs um 5,5 Prozent auf 3.725 Euro je Unze.
Hier richtet sich der Blick nun auf die Schwelle von 3.800 Euro. Dort treffen gleich mehrere Widerstände zusammen: die 200-Tage-Linie, das März-Tief und der fallende Mehrmonatstrend.
Die nächsten Unterstützungen liegen bei 3.700, 3.600 und 3.500 Euro.

Ausblick: Noch kein Trendwechsel
Trotz der jüngsten Erholung bleibt der Goldpreis in einem seit sechs Monaten laufenden Abwärtstrend. In beiden Charts zeigt sich aber ein ausgeprägter fallender (bullischer) Keil. Wird diese Formation nach oben verlassen, könnte daraus neue Aufwärtsdynamik entstehen.
Dafür muss der Goldpreis jedoch zunächst den Bereich der 200-Tage-Linie überwinden. Diese Zone könnte sich als hartnäckiger Widerstand erweisen.
der warsh wird eine Wirtschaftskrise auslösen. unfassbar wie Gold auf den reagiert.
@Peter Parker
Wir befinden ins bei Gold ind Silber im Bereich Herbst letzten Jahres.
Das bedeutet, der komplette Zuwachs danach wurde neutralisiert. Ein „Nicht Goldkäufer“ ab Herbst letzten Jahres hat nichts verloren von seinem Bargeld . Er bekommt immer noch die gleiche Menge an Gold.
Vor solchem Szenario wurde seit mehr als einem Jahr immer wieder gewarnt. Ein Goldpreis / Siberpreis Crash
kommt. Nur der genaue Zeitpunkt konnte nicht angegeben werden oder war falsch. Aber die Warnung war richtig.
Auch den Abgang einer Lawine kann zeitlich genau keiner voraussagen und auch nicht einen Vulkanausbruch oder ein Erdbeben.
Was tun ?
Den Sommer beobachten und eventuell im August kaufen. Da gibts meist gute Rabatte beim Schluss Abverkauf. Meist, jedenfalls und ich warte ab.
Tatsache aber ist, dass so ein Ereignis wie eine FED Sitzung oder Trump Twitter genutzt werden kann.
Da haut man gerne das Zeugs vom Balkon.
Wir liegen immer noch auf Jahressicht um die 20% im Plus.
Mal so eben 150 Dollar oder 70 Tonnen vom Balkon runter.
Damit ist Gold wieder im Bärenmarkt und es steppt der Bär. War doch gut, nicht zu kaufen.
Nun kann einer warten und gucken, wie weit es noch runter geht, nach dem Blutbad heute Nachmittag.
Auch Silber schön runter, wie es sollte.
Abwarten und dann billig einsammeln, diese Devise bleibt.
Das meiste Gold von den 70 Tonnen aber wird nach China gehen, denn dort vor Ort wäre es viel teurer zu kaufen.