Der Goldpreis steigt am Dienstag um 1,6 Prozent auf 4.072 USD. Käufer verteidigen die wichtige Marke von 4.000 USD, während Silber kräftig zulegt.
Goldpreis heute
Trotz der verschärften Lage im Iran-Konflikt legt der Goldpreis am Dienstag deutlich zu. Denn auf dem aktuellen Kursniveau fanden sich zuletzt wieder verstärkt Käufer. Um 8:30 Uhr kostete die Feinunze Gold 4.072 USD pro Unze bzw. 3.566 EUR. Damit ergab sich ein Anstieg um 1,6 Prozent gegenüber Vortag. Silber verteuerte sich um fast 4 Prozent.
Unterstützung hält, Käufer treiben den Goldpreis deutlich über die Marke von 4.000 US-Dollar.
Vortag
Zum Wochenauftakt war die Marke von 4.000 USD erneut hart umkämpft. Der Goldpreis schloss jedoch knapp darüber. Am Ende stand ein Minus von 0,2 Prozent auf 4.007 USD beziehungsweise 3.511 EUR. Dagegen legte der Silberpreis um 1 Prozent auf 56,41 USD beziehungsweise 49,43 EUR zu.
Die anhaltenden Spannungen im Iran-Konflikt hielten die Märkte in Atem. Der Brent-Ölpreis stieg zeitweise auf knapp 89 USD je Barrel. Gleichzeitig zogen am Montagnachmittag die Anleiherenditen wieder an.
Zusätzliche Unsicherheit löste die Ankündigung der jemenitischen Huthi-Rebellen aus, eine sofortige Seeblockade gegen Saudi-Arabien zu verhängen. Saudi-arabische Schiffe sollen demnach das Rote Meer nicht mehr ungehindert passieren können. Zudem verschärfte sich die Kriegsrhetorik auf beiden Seiten.
Ausblick
Heute wird in Deutschland der ZEW-Index veröffentlicht. Aus den USA kommen die wöchentlichen ADP-Arbeitsmarktdaten.
Darüber hinaus richtet sich die Aufmerksamkeit weiterhin auf die Entwicklung der Ölpreise und der Anleiherenditen. Aus charttechnischer Sicht bleibt die Marke von 4.000 USD entscheidend. Der deutliche Anstieg am Dienstag zeigt, dass auf diesem Kursniveau weiterhin ein erhöhtes Kaufinteresse besteht.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Die grösste der Fragen ist, sind nun diese 4.000 der Boden und wann geht es wieder rauf.
Kann man nun relativ risikoarm wieder Gold kaufen, ohne massive Verluste zu erleiden ?
Ich denke, unsereins, wir unbedeutende Goldanleger, könnten mit 200 Euro pro Unze Verlust leben, aber mehr bitte nicht.
Was im Umkehrschluss heisst, die hohe Volatilität samt den drastischen Balkonabwürfen müssten verschwinden.
Zum Trost, bisher haben Gold und Silber ihre einmal erreichten ATH noch immer überboten.
Heute spricht keiner mehr über das ATH 2012 bei Gold von 1850 Dollar und keiner mehr über das ATH von knapp 800 Dollar 1980.
Und in 10 Jahren wird so mancher sagen, hätte ich bei 5.600 Dollar bloss gekauft. Da war es noch billig.
Was natürlich heute gesehen ein Wahnsinn war,
Genauso, wie jener, der zu 800 oder 1800 Dollar gekauft hat. Aber auch 600 oder 1200 Dollar waren schon verrückt.
Ich war so verrückt zu diesen Preisen zu kaufen.
Asche auf mein Haupt.
Bis es 2000€ pro unze nicht erreicht spielt es sich so hin und her wenn es mal 2000€ ist dann wird es so wie die sagen seitwärts steigen und genau so lange brauchen wieder hoch zu kommen.
die Weltpolitik ist so lautet nach Vereinbarung .
Wir sind mitten in einen Weltkrieg ist euch das nicht klar? !
@Dren
Also, wenn es unbedingt Weltkrieg sein muss, dann ist mir diese Form doch bedeutend lieber als eine andere, mit Bomben, Raketen und Panzern.
@Dren
Natürlich ist uns das klar.
Da die großen Jungs aber alle genug Atomwaffen haben, um sich gegenseitig 80-fach (mindestens) umzubringen, aber natürlich selbst nicht sterben wollen, sehen wir seit 50 Jahren so hübsche Sachen wie Vietnam über Afghanistan bis zu heute Ukraine und Iran.
Stellvertreterkriege mit Millionen Toten.
Aber „glücklicherweise“ immer am Rand unserer Welt.
Ohne die Erfindung von Herrn Oppenheimer hätten wir schon längst den offenen Dritten Weltkrieg gehabt.
Dann gäb es uns in Mitteleuropa längst nicht mehr.
Derweil bekriegen sich die großen Jungs direkt mit einem hübschen Wirtschafts- und Finanzkrieg.
Man liefert keine existenziell relevanten Rohstoffe mehr, ruiniert die Wirtschaft des Gegners und insbesondere seiner Lakaien über irre Energiepreise, wirft die Dollars aus den Devisenreserven und kauft bergeweise Gold……
Heute gelesen, daß es neu ein super KI-Modell aus China geben soll.
Ist das so gut wie propagiert, ist die US-KI-Blase ein PLOPPPPP.
Aber auch da müssen wir Europäer uns keine Sorgen machen: aus diesem nächsten großen Technologiezyklus sind wir sowieso komplett raus und wirtschaftlich erledigt.
Heute wurde wieder ein milliardenschwerer KI-Rechenzentrumsplan in Dummland abgesagt.
Tja, wenn es nur bei Sonnenschein von 11 bis 15 Uhr genug Strom für die Rechenzentren gibt und der 6 x so teuer wie woanders ist….
Wir müssen uns um viele Dinge Sorgen machen, nur um eine Sache nicht: die Wertentwicklung von Edelmetall.
Ich halte es (wie schon öfter gesagt) für Blödsinn, das in Papierschnipsel zu bewerten.
Diamanten bewertet man ja auch nicht in Kuhfladen.
@dren. Als Germoney waren wir seit WK I im Krieg.Offiziell. Eigentlich schon seit dem Dreißigjährigem.
Das hat Gold aber nicht wirklich gejuckt.
Es entscheiden nur die Knöpfe…