Der Goldpreis steigt am Donnerstag um rund 1 Prozent. Nach der Fed-Zinserhöhung geben US-Renditen und Ölpreis leicht nach.
Goldpreis heute
Nach dem Fed-Zinsentscheid am Vorabend startet der Goldpreis mit einem Plus von rund einem Prozent in den neuen Handelstag. Auch Silber legt zu. Dagegen kommen Ölpreis und US-Renditen gegenüber Vortag leicht zurück.
Marktüberblick um 8:10 Uhr
| Markt | Stand | Veränd. VT | Monat | 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Goldpreis | 4.308,49 USD3.757,07 EUR | +1,1 %+1,0 % | −3,0 %−1,7 % | −0,2 %+2,3 % |
| Silberpreis | 63,79 USD55,62 EUR | +1,4 %+1,3 % | −4,1 %−2,9 % | −10,5 %−8,4 % |
| Brentöl | 105,26 USD | −0,9 % | +16,3 % | +73,0 % |
| US-Rendite 10J | 5,000 % | −0,020 | +24 BP | +83 BP |
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.930 EUR | 3.639 EUR | 4,6 % | 7,4 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 76,77 EUR | 53,06 EUR | 38,0 % | 30,9 % |
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Währenddessen hofft man in Washington auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs. Laut US-Präsident Trump will der Iran ein Abkommen. Allerdings weiteten sich die Kämpfe im Jemen aus: Saudi-Arabien bombardiert Houthi-Stellungen, während die vom Iran unterstützte Miliz Drohnen und Raketen gegen Ziele in Saudi-Arabien einsetzt. Angriffe auf die Ost-West-Ölpipeline erhöhen die Risiken für die Energieversorgung
Vortag
Der Goldpreis kam unmittelbar nach Bekanntgabe der Fed-Entscheidung unter Druck. Der US-Leitzins wurde wie erwartet um 25 Basispunkte angehoben. Wie schon bei seinem Auftritt in Jackson Hole wiederholte Fed-Präsident Kevin Warsh während der anschließenden Pressekonferenz seinen Hauptfokus: Preistabilität.
Dabei geht es vor allem darum, Zweitrundeneffekte bei der Inflation zu verhindern – also ein Übergreifen des Energiepreisschocks auf weitere Preise und Löhne. Entsprechend wird in diesem Jahr mindestens eine weitere Zinsanhebung erwartet. Dabei haben Beobachter auch schon den Oktober als möglichen Termin im Blick.
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Passend dazu fielen die Importpreise im August höher aus als erwartet. Außerdem zeigten sich die US-Einzelhandelsdaten stärker als prognostiziert.
Der Goldpreis schloss am Mittwoch 0,7 Prozent schwächer bei 2.363 USD. Durch die Dollar-Aufwertung blieb der Euro-Goldpreis praktisch unverändert bei 3.719 EUR.
Goldpreis-Ausblick
An den Märkten gilt es nun, die jüngsten geldpolitischen Impulse zu verarbeiten. Aus den USA kommen Zahlen vom Immobilienmarkt, die wöchentlichen Jobdaten sowie der Philly-Fed-Index.
Der Goldpreis steht womöglich vor einer kurzfristigen Richtungsentscheidung. Sollten 4.200 USD unterschritten werden, könnte sich das Chartbild erneut deutlich eintrüben. Richtugn Norden gilt es, die Schwelle von 4.350 USD zu überwinden.
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