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Goldpreis steigt nach US-Arbeitsmarktbericht

US-Dollar, Goldpreis (Foto: Goldreporter)

Der US-Dollar gerät unter Druck, der Goldpreis zieht an (Foto: Goldreporter)

Ein schwaches Jobwachstum in den USA, ein sinkender US-Dollar und steigende Erwartungen einer US-Leitzinssenkung verleihen dem Goldpreis weiteren Auftrieb.

Der Goldpreis hat am Freitagnachmittag noch einmal zugelegt, nachdem die neuen offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht wurden. Das Jobwachstum im Mai verfehlte die Analysten Erwartungen deutlich. Es wurden nur 75.000 Stellen außer der Landwirtschaft geschaffen („Non-farm Payrolls“) und auch die Vormonatszahlen wurden nach unten revidiert (vgl. US-Arbeitsmarkt: Neubeschäftigung im Mai eingebrochen).

Die Feinunze Gold kostete um 15:15 Uhr 1.342 US-Dollar. Das entsprach 1.185 Euro. Der Silberkurs kletterte um 0,6 Prozent auf 14,99 US-Dollar (13,25 Euro). Der Goldpreis steuert nun erneut auf den bedeutenden Widerstandsbereich ab 1.350 US-Dollar zu. Silber steht knapp vor der Schwelle von 15 US-Dollar. Insbesondere bei Gold sehen wir hinsichtlich der Marktstimmung kurzfristig bereits eine überkaufte Situation. Die aktuellen Lage beim Goldpreis haben wir Anfang der Woche skizziert: Warum der Goldpreis weiter steigt!

Goldpreis, US-Dollar

Goldpreis in US-Dollar, 07.06.19, Intraday (Quelle: GodmodeTrader)

 

Fundamental spricht dagegen immer mehr für die Edelmetalle. Es zeichnet sich zunehmend eine Abschwächung der Weltkonjunktur ab. Die Bundesbank hat heute ihre Wachstumsprognose für Deutschland stark herabgesetzt auf nur noch 0,6 Prozent für 2019. Die Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zinssenkung in den USA steigt. Das setzte zuletzt auch den US-Dollar unter Druck, was dem Goldpreis wiederum Auftrieb verleiht.

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Eingetragen von am 7. Jun. 2019. gespeichert unter Gold, Goldpreis, News, US-Dollar. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

4 Kommentare für “Goldpreis steigt nach US-Arbeitsmarktbericht”

  1. Die können die Zinsen nicht mehr senken. Dann ist der Ofen aus und der Rest von Glaubwürdigkeit dahin. Jede Notenbank lebt aber von der Glaubwürdigkeit.
    Zwar werden sie davon faseln und hiffen, dass das ein Dummer abnimmt, aber geschehen wird das nicht.
    Was soll sich eine Zinssenkung bringen, wenn man nichts zu verkaufen und noch weniger zu produzieren hat ?
    Dollar abwerten bis unters Minimum ?
    Dann büchst Gold und Bitcoin aus und die Chinesen ziehen nach. Draghi notgedrungen auch.
    Und hoffen, dass weitere Deppen Aktien kaufen, von Firmen, welche jetzt schon pleite sind. Die gleichen Deppen, welche noch HRE oder griechische Bonds kauften

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  3. Ein weiterer Angriff auf die 1.350,- Euro. Ich vermute eher das China versucht mehr vom Goldkuchen zu bekommen und den Goldkauf beschleunigt um Amerika (FED) von dieser Seite unter Druck zu setzen aufgrund der Auseinandersetzungen. Auch die sinkenden Zinsen in den USA tun ihr übriges und das Q I 4 und dann das Q I 5 werden wohl kommen, und dann vielleicht noch das Helicopter Geld von Bernanke. Wie sagt Martin Amstrong, das Steuerhunting wirkt extrem deflationär, die Leute müssen noch mehr sparen für die Zukunft und soviel Geld kann die Zentralbank gar nicht drucken wie auf der anderen Seite verloren geht.

  4. Fitch hat die [\] auf BBB abgestuft. Die nächste Abstufung bedeuted Ramsch Niveau.

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