Der Goldpreis steigt am Donnerstag wieder über 4.400 USD. Silber legt ebenfalls zu. US-Renditen und Ölpreis geben nach, der Dollar und die Markttechnik bleiben im Fokus.
Goldpreis heute
Gold und Silber knüpfen am Donnerstag an die Erholung des Vortages an. Am Morgen steigt der Goldpreis wieder über 4.400 USD (3.800 EUR). Silber nimmt derweil erneut Kurs auf 66 USD (57 EUR). Dagegen kommen Brentöl und US-Renditen leicht zurück.
Marktüberblick um 8:00 Uhr
| Markt | Stand | Veränderung VT |
|---|---|---|
| Goldpreis | 4.429,25 USD3.818,75 EUR | +1,0 %+0,9 % |
| Silberpreis | 65,79 USD56,73 EUR | +0,8 %+0,7 % |
| Brentöl | 95,62 USD | −1,0 % |
| US-Rendite 10J | 4,770 % | −0,010 |
Produktpreise am Morgen
| Anlagemünzen | Ø Verkauf | Ø Ankauf | Aufgeld | Spread | |
|---|---|---|---|---|---|
| Krügerrand Gold 1 oz | 3.986 EUR | 3.695 EUR | 4,4 % | 7,3 % | |
| Maple Leaf Silber 1 oz | 78,23 EUR | 54,15 EUR | 37,9 % | 30,8 % |
US-Präsident Donald Trump erwartet nach den jüngsten Angriffen auf Iran keine lange neue Kampagne. Gleichzeitig verlängert Washington Truppeneinsätze im Nahen Osten teilweise bis 2027. Rund 50.000 US-Soldaten sollen vorerst in der Region bleiben.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Vortag
Am Mittwoch beendete der Goldpreis erstmals nach drei Verlusttagen den Handel wieder mit einem Plus. Der Kurs stieg um 1,4 Prozent auf 4.388 USD (3.786 EUR). Damit erhöhte sich die Chance auf eine kurzfristige technische Erholung.
Gleichzeitig gingen die Zinserwartungen etwas zurück. Laut FedWatch lag die Wahrscheinlichkeit einer US-Zinsanhebung im September zuletzt bei 62 Prozent. Am Vortag waren es noch 67 Prozent.
Goldpreis-Ausblick
Heute stehen mehrere wichtige Konjunkturdaten an. Am Vormittag erscheinen die S&P-Global-Einkaufsmanagerindizes für den Euroraum einschließlich Deutschland. Nachmittags folgen die entsprechenden Daten aus den USA. Außerdem werden dort der ISM Services PMI sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht.
Neben möglichen technischen Impulsen könnte der Goldpreis von einer anhaltenden Dollar-Schwäche profitieren. Laut einem Bloomberg-Bericht sind große Auslandsinvestoren derzeit ungewöhnlich wenig gegen Dollar-Risiken abgesichert. Sollten sie ihre Absicherungen verstärken, könnten umfangreiche Dollar-Verkäufe die Folge sein. Das würde dem Goldpreis zusätzlichen Rückenwind geben.
Mehr zur aktuellen technischen Lage: Goldpreis-Charttechnik



Heute wurden 4.500 überschritten.
Eine derartige Volatiät muss Milliarden verschlingen.
Es ist kein Umfeld für seriöse Goldanlage, es ist ein Umfeld für Zocker. Erst wenn sich diese gegenseitig vernichtet haben, sind wieder wir dran.