Der Goldpreis hat sich zuletzt über der Marke von 4.000 US-Dollar erholt. Nun rücken wichtige charttechnische Widerstände in den Fokus.

Goldpreis leicht erholt
Ausgehend vom Rekordhoch Ende Januar befindet sich der Goldpreis weiterhin in einem übergeordneten Abwärtstrend. Allerdings gab es zuletzt deutliche Erholungssignale. Am Mittwochvormittag kostete die Feinunze Gold (CME Spot) 4.118 US-Dollar. Damit verzeichnete das Edelmetall innerhalb einer Woche einen Kursanstieg von 3,7 Prozent.
Der Goldpreis zeigt technische Erholungssignale. Ein Ausbruch über 4.300 US-Dollar könnte die Chance auf einen Trendwechsel deutlich erhöhen.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Trendwechsel-Szenario
Zwar wurde zuletzt das trendbestätigende „Todeskreuz“-Szenario aktiviert, und die 200-Tage-Linie verläuft weiterhin unter der 50-Tage-Linie. Allerdings hat sich im Bereich von 4.000 US-Dollar ein kurzfristiger Doppelboden gebildet. Auf dieser Höhe verläuft zudem die untere Begrenzung eines fallenden, potenziell bullischen Keils.
Mehr dazu: Goldpreis in der Korrektur: Warum die 200-Tage-Linie so wichtig ist
Sollte sich die Erholung beim Goldpreis fortsetzen, steigen die Chancen auf ein kräftiges Comeback. Dafür müsste zunächst die Schwelle von 4.200 US-Dollar überwunden werden. Die obere Begrenzung des sechsmonatigen Abwärtstrends liegt derzeit bei rund 4.300 US-Dollar. Ein Sprung über diese Marke könnte einen Trendwechsel einleiten.
Die Marktstimmung ist mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 43 neutral. Das heißt: Gold ist derzeit weder überverkauft noch überkauft. Damit bleibt kurzfristig Spielraum in beide Richtungen.
Euro-Goldpreis
Der Euro-Goldchart hat sich mit der jüngsten Erholung auf 3.604 Euro bereits stärker der oberen Begrenzung der Keilformation genähert. Damit lautet der kurzfristige Schlüsselwiderstand 3.700 Euro.
Unterstützung gibt es bei den runden Kursschwellen von 3.600 Euro und 3.500 Euro. An letztgenannter Marke hat sich sogar ein deutlicher Boden gebildet. Denn beim Erreichen dieses Kursniveaus drehte der Euro-Goldpreis im Juni dreimal nach oben.

Ausblick
Es gibt deutliche Anzeichen einer technischen Erholung beim Goldpreis. Allerdings ist das „Todeskreuz“-Szenario weiterhin aktiv. Die obere Begrenzung des bullischen Keils dürfte zunächst einen deutlichen Widerstand darstellen.
Aber sollte diese Kante einmal durchbrochen werden, wäre dies ein wichtiges charttechnisches Kaufsignal und womöglich der Auftakt für eine klare Trendwende bei Gold.
Mehr dazu: Gold Charttechnik – Trends, Marken und Analysen
Na also,
wie schon von mir öfters hier geschrieben und dafür von einigen Kritik geerntet ( leider keine konstruktive) oder gar ganz gesperrt, ist die Feuerpause im Iran beendet.
Es wird wieder öffentlich geschossen.
Und prompt reagiert das Kartell und schmeisst vom Balkon, was das Zeug hält.
Und so kann es sein, dass der Goldpreis wieder unter die 4.000 Richtung 3.000 wandert.
Arme Käufer in diesen Zeiten.
Man kann nun sagen, dass Seitwärts alles ist, was sich zwischen 3.500 und 4.500 Dollar bewegt. :)
Und so kann man mit dem Goldpreis Schnäppchen machen, wenn man deutlich unter 4.000 ein-unzt.
Aber nur der, welcher beherzt zugreift.
Ich gehöre leider nicht mehr zu dieser Spezies.
Lang ist es her….man wird auch älter.
@
dafür kaufen die schinesen wie verrückt den billigen °°ramsch°°,
wie beim sommerschlussverkauf
@1150
Das ist gut ge-timed und auch so geplant worden.
Im Zuge der Abkehr vom Dollar ging das US Bankenkartell in die aufgestellte Falle.
Und nun kommt man nicht mehr raus.
Das wird so lange weiter gehen, bis die USA und ihre Banken Verbündeten all ihr Gold geopfert haben um die Leit-Währung zu retten. Doch diese ist unrettbar und an Ende hat man beides verloren, den Dollar und das Gold.
Wir erleben hautnah den Systemwechsel mit.
Die wirtschaftliche Supermacht China setzt auf Gold und wir sollten mitmachen.