Der Goldpreis stabilisiert sich über 4.000 USD. Ein Ausbruch über 4.200 USD könnte das Ende der sechsmonatigen Korrektur einleiten.

Goldpreis bleibt unter Druck
Die charttechnische Lage beim Goldpreis hat sich in den vergangenen beiden Tagen deutlich aufgehellt. Im Zentrum der Beobachtung steht nun der bullische Keil, nachdem sich die Schwelle von 4.000 USD als belastbarer Support erwiesen hat. Ein zeitnaher Ausbruch über das Niveau von 4.200 USD kann dieses Trendwendeszenario aktivieren.
Ein Sprung über 4.200 USD kann bei Gold nach der 6-monatigen Korrektur die Trendwende einleiten.
Am Mittwochvormittag notierte der Goldpreis (CME Spot) in unserer Chartanalyse bei 4.114 USD pro Unze. Damit stieg die Notierung innerhalb einer Woche um 2 Prozent.
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Stimmung aufgehellt
Dabei hat sich der Abstand zur 50-Tage-Linie auf 4 Prozent verringert. Die 200-Tage-Linie ist noch knapp 9 Prozent vom aktuellen Kursniveau entfernt. Mit einem RSI-Wert von 48 (Relative-Stärke-Index) befindet sich das Sentiment im neutralen Bereich. Das heißt, Gold ist aus 14-Tage-Sicht weder überkauft noch überverkauft.
Trendwechsel möglich
Sollte der Goldpreis kurzfristig die Hürde von 4.200 USD nehmen und damit den Ausbruch aus dem 6-monatigen Abwärtstrend einleiten, dann kann die Kursdynamik im weiteren Verlauf deutlich zunehmen. Die nächsten Widerstände liegen dann bei rund 4.275 USD (50-Tage-Schnitt), 4.325 USD und 4.400 USD.
Auf der Unterseite bleiben die Schwelle von 4.000 USD und leicht darunter bei 3.900 USD die entscheidenden Begrenzungen.
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Euro-Goldpreis
Im Euro-Goldchart ist das Trendwendesignal bereits sichtbar. Denn mit einem Kurs von 3.608 EUR pro Unze berührte der Chart am Mittwoch die Kante des 6-monatigen Abwärtstrends. Die Aktivierung des bullischen Keils rückt nun weitere kurzfristige Widerstände in den Fokus. Diese liegen zunächst in den Bereichen von 3.670 EUR und 3.700 EUR. Bei einem Sprung über die Schwelle von 3.800 EUR wäre dann die 200-Tage-Linie erreicht. Die Korrektur könnte damit endgültig zum Abschluss kommen.
Im Euro-Goldchart haben sich 3.500 EUR als belastbare Unterstützung erwiesen. Der Ausbruch aus dem bullischen Keil wird zum realistischen Szenario.

Ausblick
Jetzt kann sich das Blatt auf dem Goldmarkt wenden. Der Ausbruch aus dem bullischen Keil stellt den Schlüssel für das Ende der Goldpreis-Korrektur dar. Er kann das Fortsetzungsmuster für den übergeordneten Aufwärtstrend liefern. Die Bodenbildung bei 4.000 USD bzw. 3.500 EUR bildet die entscheidende Basis für dieses Trendwendeszenario.