Goldpreis fällt unter 4.600 USD. Wichtige Unterstützungen, Widerstände und die 200-Tage-Linie rücken in den Fokus – technische Analyse im Überblick.

Goldpreis fällt unter 4.600 Dollar
Der Goldpreis verliert weiter an Boden. Neue Impulse fehlen – stattdessen geben aktuell die technischen Marken den Takt vor. Dabei ist die Notierung nun unter die Schwelle von 4.600 US-Dollar gerutscht.
Am Dienstag lag der CME-Spotpreis bei 4.567 US-Dollar je Unze. Damit summiert sich das Wochenminus auf knapp 4 Prozent. Gleichzeitig markiert der Kurs ein Vier-Wochen-Tief – und nähert sich wichtigen Unterstützungen.
Der Bruch der 4.600er-Marke verschiebt den Fokus beim Goldpreis langsam auf die 200-Tage-Linie.
200-Tage-Linie rückt näher
Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt aktuell noch rund 7,6 Prozent. In Korrekturphasen dient dieser Bereich häufig als Zielzone – und als möglicher Wendepunkt.
Zuvor liegen Unterstützungen bei etwa 4.500 US-Dollar. Entscheidender bleibt jedoch die Zone um 4.360 US-Dollar. Dort hatte der Markt im März ein Mehrmonatstief ausgebildet.
Auf der Oberseite haben sich kurzfristige Hürden bei 4.640 und 4.700 US-Dollar etabliert. In diesem Bereich verläuft auch die fallende Trendlinie der vergangenen Wochen.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten
Stimmung kippt – Rebound wird wahrscheinlicher
Die Marktstimmung hat sich deutlich verschlechtert. Der Relative-Stärke-Index liegt bei 38 und nähert sich damit dem überverkauften Bereich.
Das erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine technische Gegenbewegung – zumindest kurzfristig.
Euro-Goldpreis bricht aus der Range
Auch in Euro zeigt sich das gleiche Bild. Nach längerer Seitwärtsphase ist der Kurs nach unten ausgebrochen.
Zuletzt kostete die Unze 3.904 Euro – ein Goldpreis-Rückgang um 3,5 Prozent innerhalb einer Woche. Damit rücken die Unterstützungen bei 3.850 Euro und insbesondere bei 3.800 Euro in den Fokus. Dort lag Ende März das Ausgangsniveau der letzten Erholung.
Der RSI notiert bei 37 und signalisiert ebenfalls ein angespanntes, bereits überdehntes Marktumfeld.
Widerstände verlaufen nun bei 3.915, 3.950 und 4.030 Euro.

Ausblick: Gegenbewegung möglich, Trend bleibt intakt
Die Voraussetzungen für eine technische Erholung sind gegeben. Entscheidend bleibt jedoch, ob der Goldpreis zuvor weiter Richtung 200-Tage-Linie läuft.
Noch handelt es sich um eine Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends. Erst ein späteres Unterschreiten zentraler Durchschnittslinien würde das Bild nachhaltig eintrüben.



Ich bin durchaus darauf vorbereitet, noch mal die 2300 oder sogar intraday die 2.000 Euromarke zu sehen.
2013 waren es 48% vom ATH damals.
Heute würden das etwa 2.300 Euro sein, mit denen wir rechnen sollten.
Vor etwa 8 Monaten schrieb @ukunda:
„Bei 3.500 kann man mit einem Rückgang rechnen, der sich gewaschen hat“
Nun, er kam 1000 Euro später, aber gewaschen hat er sich schon jetzt und das Ende ist nich offen.
Trotz aller Übertreibungen haben viele geraten, Gold und Silberkäufe auszusetzen und trotz Inflations Gelabere Cash zu halten und das Pulver trocken.
Ich fürchte, die hatten leider recht.
Sehr viele, welche darauf pfiffen, haben jetzt schon bei Silber und Gold ganz ordentliche ( Buch) Verluste zu verkraften.
Denn letztlich kommt es darauf an, wieviel Unzen man gesammelt hat und es hätten mehr Unzen sein können.
@Maruti
Ja und Nein! Sie schreiben ja selbst, Gold dient als Absicherung und nicht als Investment. Ob wir 2300,00€ bei der Goldunze sehen wage ich zu bezweifeln, nicht bei den ganzen Salat sowohl Global wie auch USA.
Es ist immer besser Edelmetalle so günstig wie möglich zu kaufen, aber wenn ich schon einige Artikel lese oder youtube Videos nach dem Motto verkauft eurer Gold, es wird ein Goldcrash geben und so weiter und sofort.
Genau das gleiche kann man seit einiger Zeit auf der Börse beobachten, AI frisst SaaS Technologie Konzerne, Pustekuchen! Die Menschen glauben alles, die kaufen und verkaufen hauptsächlich aus Gier und Angst.
Ob nun die Zahlen eine andere Sprache sprechen, dh. die Unternehmen weiterhin positiv wachsen und AI in ihre Geschäfts Prozesse integrieren, spielt wohl keine Rolle!
Es hat mir wirklich leid getan nicht mehr in Alphabet investiert zu haben, 150,00$ pro Aktie und teilweise verkauft bei 300,00$. Ich könnte mich selber auf die schnauze hauen, obwohl ich wusste das Alphabet wieder steigen wird.
Sei es drum es gibt genug andere Alternativen aus dem SaaS & Tech Bereich!