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Goldpreis: So tief kann es gehen!

Gold, Goldpreis (Foto: Goldreporter)

Gold ist unter Druck. Derzeit fehlen sowohl fundamental als auch charttechnisch die Impulse (Foto: Goldreporter)

Gold beschreitet erneut eine stärkere Konsolidierung. Nachdem die fundamentalen Impulse ausgeblieben sind, unterliegt der Goldpreis nun vor allem charttechnischen Einflüssen – und hier gibt es weiter Spielraum nach unten.

Der Goldpreis hat zuletzt wieder stärker nachgegeben. Am heutigen Dienstag um 17 Uhr kostete die Feinunze Gold 1.276 US-Dollar. Das entsprach 1.130 Euro. Seit Erreichen des Jahreshochs bei 1.347 US-Dollar am 20. Februar ist der Goldkurs um 5,5 Prozent abgerutscht. Der jüngste Rücksetzer erfolgte, nachdem der Goldchart zuletzt erneut die Marke von $ 1.300 nach unten passierte.

Aus fundamentaler Sicht ergaben sich für die Edelmetalle keine weiteren Impulse, die Gold und Silber hätten beflügeln können. Das andauernde Brexit-Schauspiel geht in die Verlängerung, ein ungeregelter EU-Austritt Großbritanniens ist allerdings vom Tisch. Die Konjunkturdaten weltweit sind zwar nach wie vor nicht berauschend, eine noch deutlichere Verlangsamung der wirtschaftlichen Aktivität zeichnete sich bislang aber nicht ab. Im Herbst 2018 und auch noch Anfang dieses Jahres hatte der Goldpreis von den zunehmend schwächeren Konjunkturprognosen und den schwächeren Börsen profitiert. Der deutsche Leitindex DAX hat nun oberhalb von 12.000 Punkten ein neues Jahreshoch erreicht.

Wie weit kann es für Gold jetzt kurzfristig noch nach unten gehen? Aus charttechnischer Sicht wurde zuletzt bei $ 1.280 eine bedeutende Unterstützung unterlaufen. Nun besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass der Goldkurs bis zur unteren Kante des 6-monatigen Aufwärtstrend rutscht und dabei auch die 200-Tage-Linie tangiert. Wir sprechen von Kursen um $ 1.265.

Gold, Goldchart

Gol in US-Dollar, 1 Jahr (Quelle: Guidants)

 

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 35 ist die Lage noch nicht überverkauft. Deswegen wäre auch ein Rücksetzer bis auf $ 1.242 kurzfristig keine Überraschung. Hier ereignete sich im Dezember 2017 ein prägnantes Zwischentief. In Euro gerechnet befinden sich beim Goldpreis auf der Höhe von € 1.125 und € 1.118 die nächsten bedeutenden Unterstützungsniveaus.

Goldreporter

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Eingetragen von am 16. Apr. 2019. gespeichert unter Charttechnik, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “Goldpreis: So tief kann es gehen!”

  1. Sie haben es wieder gemacht! Gold 1280,00.

  2. Das Forum kennt das ukunda Tief. 622,86 Dollar.
    Soweit gehts runter. Hält das nicht, sehen wir die 440,28 Dollar.
    Dann entscheidet es sich ob es weiter bis 80,77 Dollar geht.
    Sogar ein Negativpreis ist möglich.
    Deshalb schnell entsorgen, bevor es zu teuer wird, das Zeug loszuwerden.
    Denn, Gold ist bald billiger als Dreck, so sagen die Analysten.

  3. jipiii es geht los! hau wech das Zeug! verkauft euer Gold und geht in BTC! denn der Selloff kommt auch hier bald noch!

  4. Bin seit über 40 Jahren im Bankgeschäft. Bei diesen Preisen empfehle ich jedem Kunden ein Teil seines Vermögens abzusichern.
    Die sogenannte Hochfinanz wird irgendwann den Stecker ziehen wenn ihnen danach ist bzw. sie ihr Geld abgesichert haben

    • Nur einen Teil? Was macht man mit dem Rest?
      Je länger ich mich mit unserem Finanzsystem beschäftige, desto weniger Alternativen fallen mir ein.

  5. Trading und Charttechniken sind Kaffeesatzleserei und von daher D`ummfug.
    Gold ist ein strategisches Investment, kein spekulatives.

    Wer mit Spekulation reich werden will, soll später nicht ins Taschentuch weinen, wenn die Sache schief geht.

    Bei strategishen Investments spielen Charttechniken eine untergordnete Rolle, maßgeblich sind die fundamentalen Daten und die sind nach wie vor verheerend.

    Gold kann nur verstehen, wer sich mit Wirtschaftsgeschichte beschäftigt hat.
    Am Fallen und Steigen des Goldpreises lässt sich die Wirtschaftsgeschichte seit 1945 des den globalen Kapitalismus nach wie vor beherrschenden Westens, wie ein Barometer ablesen.

    Weder der Aufstieg des Goldpreises seit ca 2001, noch der große Absturz 2012/13, noch die deutschliche Erholung von 2014 bis heute, sind Ergebnisse von Charttechniken, sondern Ergebnis von fundamentalen wirtschaftlichen Entwicklungen, sowie der Politik der Notenbanken.

    Dies konnte man vor allem in den letzten 7 bis 8 Monaten ganz deutlich erkennen.

    Ein Rückblick, Die FED hatte im vorigen Jahr mehrfach – zwar moderat aber dennoch – den Leitzins angehoben. Die logische Folge war ein deutlicher Rückgang der Aktienindizies und ein deutlicher Anstieg des Goldpreises.
    Es gibt hier im übrigen deutliche Parallelen zum schwarzen Freitag von 1929

    Wie auch immer das Trumpeltier das angestellt hat, es ist Ihm gelungen die FED zum Einstellen der Zinserhöhungen zu bewegen. Die logische Folge, die Aktien steigen wieder, Gold geht zurück. Mir gefällt das zar auch nicht, ist mir aber eigentlich Wurscht.

    Die gesamte Politik der westlichen Notenbanken ist nur auf ein einziges Ziel gerichtet, den BIG-Bang der kommen wird so sicher wie im Osten die Sonne aufgeht, möglichst weit in die Zukunft zu verschieben. aber wie das so ist mit Problemen die lassen sicht nicht aussitzen, ganz im Gegenteil die werden je länger man die vor sich hinschiebt, immer größer.

    Der CARSH kommt, verlasst euch drauch. wohl dem der Gold hat. Ukundas Version – die ich für blankes Wunschdenken halte -von einem Goldpreis von 700 US Dollar lässt seit über 10 Jahren auf sich warten, warum wohl ?

    Meine Prognose, das Gold unter 1100 US Dollar fällt, halte ich für extem unwahrscheinlich, es spricht einfach absolut nichts dafür, aber alles dagegen. Spätestens nach der nächsten Schreckensnachricht – und die wir nicht lange auf sich warten lassen – dreht der Goldpreis wieder nach oben, Wetten dass ???

  6. @Hugo

    Da EM strategische Investment sind, die weniger der Vermögensvermehrung, sondern eher der Absicherung des Vermögens dienen, darf man sich vom kurzfristigen Steigen und Fallen des Preises nicht irretieren lassen, denn Totalverlust ist ausgeschlossen. Bin seit 2003 in Gold involviert und habe selbst den großen Einbruch 2012/13 wenn auch miit Schmerzen, so doch gut verkraftet. Gold hat sich zwischenzeitlich deutlich erholt. Die Weltwirtschaft ist dermaßen überschuldet, dass eine Entwertung des Werts unvermeidlich ist. Entweder fallen die Geldwerte ( Inflation ) oder es fallen die Sachwerte ( Deflation ) oder es gibt eine Währungsreform, oder massive Steuer und Abgabenerhöhungen bei gleichzeitigem Zusammenstreichen von Ansprüchen der Bürger an den Staat ( Renten ) . Ein weiteres Plus, Gold ist anonym, während Papiergeldanlegen oder auch Immobilieneigentum für Jeden sichtbar sind.

    Langfristig ist Gold zumindest in Krisenzeiten unschlagbar, dies lehrt die Geschichte. Insofern bin ich sicher, dass Du den Kauf der 10 Taler nicht bereuen wirst.

  7. Von Charts halte ich bei einem manipuliertem Produkt nicht sonderlich viel. Bei 1.200 US Dollar die Feinunze liegt für mich eine starke Unterstützung und bei knapp 1.100 Euro die Unze, wobei es auch nochmals auf 1060 Euro die Feinunze gehen kann. Die Art der Preisdrückung (Geschwindigkeit, Stärke, Dauer, durchschnittliche Erholung) der Zentralbanken zeigt eher keine nennenswerten tieferen Preise als die genannten an.

  8. @Krösus
    Ich möchte hier ein paar Zeilen von Dir wiederholen da sie so perfekt geschrieben sind:
    Die gesamte Politik der westlichen Notenbanken ist nur auf ein einziges Ziel gerichtet, den BIG-Bang der kommen wird so sicher wie im Osten die Sonne aufgeht, möglichst weit in die Zukunft zu verschieben. aber wie das so ist mit Problemen die lassen sicht nicht aussitzen, ganz im Gegenteil die werden je länger man die vor sich hinschiebt, immer größer.
    Ich möchte noch anmerken, dass durch dieses starke hinauszögern der unvermeidbare Crash schlagartig und stark kommen kann.

    • Wolfgang Schneider

      @rolandb
      https://www.youtube.com/watch?v=PL_oIWmVgDI
      Es gibt keine Katzen in Amerika. Hätten sie nicht diesen festen Glauben wie eine Monstranz vor sich hergetragen, wäre Feivels Mäusefamilie nie ausgewandert. Der Glaube an den Endsieg des FIAT-Systems ist für viele zu einer Religion geworden, und Ketzer gehören auf den Scheiterhaufen.
      Es GIBT Katzen in Amerika.

      • @ws
        Habe mir 6 weitere verschiedene Reben, einen Zwergkirschbaum, einen Zwergmaulbeerbaum, einen Säulenapfel und einen Aprikosenbaum gekauft.

    • @Rolandb

      Vielen, vielen Dank für Deine anerkennenden Worte, ich habe mich sehr darüber gefreut.

      Zur Sache. Man weiß freilich nicht wann der Crash kommt und was Ihn konkret auslöst. Eine schleichende Verarmung breiter Bevölkerungsmehrheit, bei gleichzeitig explodierenden Reichtum für einige Wenige haben wir ja bereits seit vielen Jahren zu verzeichnen. Dabei geht es uns hier im eigentlich reichen Westen noch ziemlich gut, wenn man sich die Katastrophen in der sogenannten dritten Welt vor Augen führt, beginnt man zu erahnen, was uns oder unseren Kindern in Zukunft noch bevor steht.

      Die Hinhaltepolitik der Amtierenden beweist lediglich, dass sie nicht mehr weiter wissen. Egal ob Sie die Zinsen nun senken oder erhöhen, was auch immer Sie tun, es wird das Falsche sein.

      Beste Grüße, wohin auch immer

      K.

      • @ Krösus
        Es kann sein, dass es momentan keine Lösung für das Problem gibt, welche demokratisch durchsetzbar wäre.
        Die Zeit muss es richten. Und wenn ein Crash kommt, so wird insbesondere wenn es ein gravierender ist danach eine bessere Zeit kommen.
        Ich denke ferner dass die junge Generation spürt aber nicht bewust weiß, dass was im Busch ist. Fast alles was Du sehen kanst und menschengemacht ist, ist nur durch Erdöl möglich geworden. Wenn man sich die vielen Menschen auf der Erde vergegenwärtigt, ist es mathematisch auf die lange Sicht ein weiter so nicht möglich. Ich wünsche Dir und allen anderen eine schöne Osterzeit.

        • Wolfgang Schneider

          @rolandb
          Daß danach eine bessere Zeit kommt, kann man uns allen nur wünschen. Im Westen sind die Staaten arm (überschuldet), während bei weiten Teilen der Bevölkerung noch Ersparnisse und Rücklagen vorhanden sind. Was vielen hier nicht klar ist, ist die Situation in Rußland und China. Dort sind weite Teile der Bevölkerung arm, in China sind viele Unternehmen überschuldet, aber der Staat ist reich. So hat die Zentralbank in Moskau bis unter die Decke Devisen und Gold gestapelt, und man kann nur hoffen und beten, daß es unsere Obrigkeiten in ihrer Arroganz und Wirklichkeits-Verweigerung nicht auf einen offenen Konflikt mit ihnen ankommen lassen, denn sonst erwartet die Bevölkerungen im Westen ein Schicksal wie die Deutschen nach den beiden Weltkriegen. Dann ist Schluß mit Halligalli und wieviel Guthaben ich noch auf der Prepaidkarte habe – dann ist blanker Überlebens-Kampf angesagt, und viele hier sind auf sowas nicht eingestellt, die Russen haben das eher drauf. Die Spaß-Generation bei uns nicht. So, Nörgel-Translator geht jetzt seine Zwiebeln und Obstbäume gießen und die Katzen füttern. Und streicheln. Euch allen noch schöne Ostern!

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