Menu
Goldpreisentwicklung: Der Juli ist kein Trendwende-Monat
1. Juli 2010 Gold

Im vergangenen Monat konnte der Goldpreis erneut um 3,02 Prozent zulegen. Wie geht es im Juli mit dem Kursverlauf weiter? Goldreporter wirft einen Blick auf die 38-jährige Goldpreis-Statistik.

Der Juli war in den vergangenen 38 Jahren für Gold ein Monat mit teilweise herben Verlusten, aber auch mit deutlichen Gewinnen. Obwohl der Goldpreis seit 1972 durchschnittlich mit einem Plus von 0,48 Prozent endete, sieht die Juli-Bilanz bei genauem Hinsehen nicht besonders gut aus.

20 von 38 mal schloss der Goldpreis im Juli niedriger als am letzten Handelstag im vorangegangenen Juni. Vor allem die letzten 16 Jahre geben kein gutes Bild ab. In diesem Zeitraum sprang im Juli nur viermal ein Gewinn heraus.

Einmal markierte der Juli das Jahrestief (1999), zweimal ein Jahreshoch (1973 und 1992). Der Juli ist somit kein klassischer Trendwendemonat. Aber an seinem Ende gibt es in der Regel eine klare Entscheidung in die eine oder andere Richtung. Denn mehr oder weniger unverändert (<> 0,5%) schloss der Goldpreis in den letzten 38 Jahren nur fünfmal.

Die beste Juli-Performance seit 1972 (Top-5)
1982: +9,08
1978: +8,57%
1972: +7,49%
1979: +6,84%
1993: +6,52%

Die schlechteste Juli-Performance seit 1972 (Top-5)
1976: -9,21%
1984: -8,97%
1973: -6,72%
1980: -6,72%
2002: -4,25%

Eine komplette Übersicht über die Goldpreisentwicklung im Juni seit 1972 erhalten Sie in der folgenden Grafik.

Zur Erinnerung: Für den Juni wies die Statistik ein durchschnittliches Plus von 0,08 Prozent aus. Der aktuelle Juni endete mit einem Plus von 3,02 Prozent.

Hinweis: Alle Daten in US-Dollar auf Basis des Londoner A.M.-Preis-Fixings


Unser Standardwerk für Goldanleger: Altersvorsorge mit Gold

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Kommentare deaktivert
Anzeige
*