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Goldproduktion in den USA um 11 Prozent gesunken

Gold, Förderung, Erz

Gold-Förderung in den USA: Weniger neue Entdeckungen, geringere Erzgehalte, höhere Kosten (Foto: Jeffrey Daly – Fotolia).

US-Minen haben im vergangenen Jahr 211 Tonnen Gold gefördert. Im Vorjahr waren es 26 Tonnen mehr. Auch die Dezember-Ausbeute war erneut rückläufig.

Im vergangenen Jahr haben die Minenbetriebe in den Vereinigten Staaten insgesamt 211 Tonnen Gold gefördert. Dies geht aus dem aktuellen Bericht des U.S. Geological Survey (USGS) hervor. Gegenüber Vorjahr fiel die amerikanische Goldproduktion 11 Prozent niedriger aus. 2017 hatten die Unternehmen noch 237 Tonnen Gold aus der Erde geholt. Für Dezember 2018 werden 19,2 Tonnen Fördermenge gemeldet. Das Ergebnis lag 1 Prozent unter Vormonat und 4 Prozent unter der Ausbeute von Dezember 2018.

Wie in anderen Abbauregionen der Welt, leidet die US-Goldindustrie unter sinkendem Goldgehalt im Erz, wenigen bis keinen Entdeckungen neuer Lagerstätten und steigenden Kosten des Goldabbaus und der Exploration.

Gold, USA, Produktion

Gold-Fördermengen in den USA seit Januar 2017. Quelle: USGS

 

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Eingetragen von am 22. Mrz. 2019. gespeichert unter Gold, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

4 Kommentare für “Goldproduktion in den USA um 11 Prozent gesunken”

  1. Dasselbe Bild zeigt sich bei der Silber-Förderung in den USA:

    die niedrigste Ausbeute in den letzten 70 Jahren…und gegenüber 2017 ein Rückgang von 10%.

    https://srsroccoreport.com/its-official-u-s-silver-production-the-lowest-in-more-than-70-years/

  2. Das sieht mir aber eher nach geplanter Angebotsverknappung aus. Wieso sollten alle Produktionsstätten trotz unterschiedlichster Eröffnung und unterschiedlicher Vorkommen alle innerhalb eines Jahres weniger aus der Erde holen können. Wohl eher wegen kalkulatorischen Gründen und nicht weil alle Gewinnungsstätten gleichzeitig den Höchstförderpunkt erreicht hätten. Oder habe ich einen Denkfehler? Werden unter „Mine Production“ nur weiterverkaufte oder auch zwischengelagerte Mengen erfasst?

    • Mitte 2018 war der Goldpreis am Spot nicht sehr ergiebig, „merkwürdigerweise“ ist die Gesamtförderung da auch eher rückläufig. Der Monat Februar sticht in der Tabelle mit wenig Förderung heraus. Das kann aber fast nicht nur an den 2-3 Tagen weniger zu den anderen Monaten liegen. Auch nicht am Spotpreis. Haben die Mienen in diesen Monat eventuell eine gemeinsame Wartungswoche, wie es z.B. bei den Kohlekraftwerken in Germany im Monat August ist?

    • Hast Du Datenmaterial dazu vorliegen (dass alle Produktionsstätten betroffen sein sollen) ?
      Es geht doch vielmehr um die Summe aller Minen – da kann es durchaus ein paar geben, die ihren Output erhöht haben. Auch mit der Februarförderung passt es schon annähernd.
      Einmal sind es fast 10 Prozent weniger Arbeitstage – zum anderen können durchaus die Abbaubedinungen bei einigen Produzenten im Februar etwas schlechter sein.

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