Samstag,08.Mai 2021
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Goldreserven im August: Russland und Kasachstan legen nach

Gold: Universelles Tauschmittel auch auf Zentralbankebene
Gold: Universelles Tauschmittel auch auf Zentralbankebene (Foto: Rikdegraaf – Fotolia.com)

Neben Russland stockte auch Kasachstan im August erneut seine Goldreserven auf. Aktuelle Bloomberg-Zahlen weichen aber von der offiziellen Meldung ab.

Laut einem aktuellen Bloomberg-Bericht hat Russland im vergangenen August 29,5 Tonnen Gold zu seinen Reserven hinzugefügt. Der Nachrichtendienst beruft sich auf Daten auf der Internetseite des Internationalen Währungsfonds. Die russischen Gesamtbestände sollen nun 1.317,7 Tonnen betragen.

Die Bestandsveränderung war bereits in der vergangenen Woche von der russischen Zentralbank selbst gemeldet worden (Goldreporter berichtete). Allerdings waren hier 1 Million Unzen (31,1 Tonnen) genannt worden. Die Zentralbank Russlands kauft seit Jahren systematisch Gold aus der landeseigenen Minenproduktion auf.

Laut dem Bloomberg-Bericht stiegen auch die Goldreserven Kasachstans im August um 2,1 Tonnen auf nunmehr 210,2 Tonnen.  Anders als Bloomberg meldet („Anstieg“), blieben die Goldreserven Weißrusslands unverändert bei 47,1 Tonnen. Diese Menge war schon zuvor in der Liste des World Gold Council verzeichnet. Mexiko soll dagegen erneut Gold verkauft haben. Zahlen werden nicht genannt.

Goldreporter

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9 KOMMENTARE

    • @ralf
      „…wie die meisten ihrer Kollegen geht sie von einer Zinserhöhung noch in 2015 aus…“
      Komischerweise haben sich ihre 10 Fed-Kollegen beim letzten Meeting mit 9:1 gegen eine Zinserhöhung ausgesprochen.
      „Die Fed hat fertig…“

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  2. Auch China „legt ordentlich nach“: Goldimporte auf 3-Monatshoch.
    http://www.goldseiten.de/artikel/259939–Chinas-Goldimporte-ueber-Hongkong-auf-3-Monats-Hoch.html

    Dann muß das Gold, das in Rußland, Kasachstan, China, Indien, oder @Force majeure… landet, ja an anderer Stelle fehlen, oder?

    Die aktuellen Gold-Spotpreise sind teurer, als die Goldpreise am Future-Markt für Dezember.
    Das nennt der Fachmann nicht „Contango“ (Normalzustand: Händler rechnen mit höheren Preisen in vorausliegenden Liefermonaten), sondern „Backwardation“, also einen klassischen Lieferengpaß.
    Dieses Phänomen kann man aktuell bei vielen EM-Händlern sehen, wenn bestimmte Münzen „nicht verfügbar sind“ (z.B. Maple Leaf, Wiener. Philharmoniker, American Eagle, alles 1 Unze) bzw. lange Lieferzeiten angezeigt werden.

    Jetzt: Bild Dir Deine Meinung!

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