Beim größten Gold-ETF endet die Serie steigender Bestände. In einer Woche flossen 849 Millionen USD ab, während sich der Goldpreis über 4.350 USD stabilisiert.

GLD meldet Bestandsrückgang
Der SPDR Gold Shares (GLD) meldet per 9. September ein Inventar von 1.050,63 Tonnen Gold. Gegenüber der Vorwoche sanken die Goldbestände um 5,99 Tonnen beziehungsweise 0,57 Prozent. Gleichzeitig zogen Anleger netto 849,37 Millionen US-Dollar ab.
Eine Woche zuvor hatte der GLD noch 1.056,62 Tonnen Gold gehalten. Damit endet vorerst eine Serie von sieben Wochen mit steigenden Beständen. Seit dem Zwischentief Mitte Juli bei 1.001,88 Tonnen ist die Lagermenge immer um 48,75 Tonnen gestiegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Die GLD-Bestände sinken erstmals seit sieben Wochen – um 5,99 Tonnen auf 1.050,63 Tonnen.
- Aus dem größten Gold-ETF flossen innerhalb einer Woche netto 849 Millionen US-Dollar ab.
- Der größte Silber-ETF (SLV) verzeichnet gegenüber der Vorwoche Mittel- und Bestandszuflüsse.
849 Millionen Dollar fließen ab
Mit dem jüngsten Bestandsrückgang ging ein kräftiger Kapitalabzug einher. Nach unserer Berechnung zogen Investoren innerhalb einer Woche netto 849,37 Millionen US-Dollar aus dem GLD ab. In der Vorwoche waren dem Fonds noch 169,03 Millionen US-Dollar zugeflossen.
Hintergrund: Der ETF-Mechanismus im Detail – Wie der Handel mit SPDR Gold Shares funktioniert
Silber-ETF mit leichtem Plus
Beim iShares Silver Trust (SLV) entwickelte sich das Inventar in die andere Richtung. Die Bestände stiegen innerhalb einer Woche um 19,67 Tonnen beziehungsweise 0,13 Prozent auf 15.339,36 Tonnen.
Gleichzeitig flossen dem weltweit größten Silberfonds netto 41,52 Millionen US-Dollar zu. Seit Jahresbeginn liegen die SLV-Bestände dennoch 1.104,78 Tonnen beziehungsweise 6,72 Prozent unter dem Stand vom 31. Dezember 2025. Der kumulierte Kapitalabfluss beträgt 2,76 Milliarden US-Dollar.

Goldpreis verteidigt 4.350 USD
Am Goldmarkt läuft unterdessen der nächste Stabilisierungsversuch. Nach der kräftigen August-Rally und der anschließenden Korrektur hat der Goldpreis im Bereich von 4.350 US-Dollar wieder nach oben gedreht. Diese Unterstützung hielt zuletzt mehrfach. Am Donnerstag notierte Gold wieder über 4.400 US-Dollar.
Damit fällt der jüngste GLD-Abfluss in eine Phase, in der der Goldpreis selbst noch nach einer tragfähigen Basis für den nächsten größeren Kursimpuls sucht.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Das so „seltene“ Silber wird gerade mal wieder verprügelt. Über die Gründe kann man nur spekulieren. Vermutlich gibt es gar keinen?
an stillhalter. das ist der geund warum ich nicht in silber investiere. zu viel angst davor. ich bin letzten monat durch zufall zu 50 unzen maples und kangaroos gekommen, für knapp 30 euro das stück sagte ich natürlich nicht nein. hätte ich due mir regulär gakauft würde ich mich heute zu tode ärgern! für dieses metall braucht mal wohl nerven aus stahl… und unmengen unzen bzw. kilo von dem zeug’s
auf Goldseiten Schreiben sie heute das die Anleger bei Edelmetallen euphorisch sind und das es runtergehen wird. seht ihr das auch so?
@Frage
Seit nunmehr 50 Jahren, solange sammle ich das Gold ein, schreiben sie ( Medien) , dass Gold runter geht und als Anlage nichts taugt.
Das war auch so, als ich noch Kilobarren zu 5.000 bzw 6.000 Euro einsackte ( von DM umgerechnet).
Davor, 1970 etwa zu 2.500 Euro das Kilo, das Unzerl zu 75 Euro wurden immer zu 100 Stück von mir gekauft. Danach ging es gleich auf 70 oder 68 Euro runter. Alles DM -Euro umrechnung natürlich.
Sie sehen also, es ging immer runter. Und heute sitze ich auf gesamt 103.6 Kg Gold, sozusagen wertloses Altmetall, was immer runter geht, weil die Medien das so schreiben.Und kann nun trockene Kekse mümeln, während die Anleger von Dividenden Papieren jährlich 3 Südseereisen machen und in stolzen Villen residieren und nicht mehr arbeiten müssen.
Wenn Sie nicht mein Schicksaal teilen wollen, lassen Sie die Finger von Gold und verkaufen es noch heute Nachmittag.
will die USA jetzt eigentlich dass der Yen steigt oder fällt. blicke da nicht mehr durch
Peter Parker:
Gerät der Yen unter Druck, müsste die Bank of Japan u.U. US-Anleihen aus ihren Beständen veräußern. Sie könnten mit den erhaltenen Geldern dann Yen kaufen, um die eigene Währung zu stützen. Die US-Anleihen würden auf diese Weise (noch weiter) unter Druck geraten. Wenn die Amis sich um einen stabilen Yen sorgen, geschieht dies also aus Eigennutz.
Starker Yen wäre aber schlecht für den Carry Trade oder?
@Gerry
JA, steigende Zinsen in Japan und steigender Yen-Kurs sind negativ.
Ganz einfacher Trick: billig Kredit aufnehmen, teurer investieren.
Dürfte für Normalos aber eher egal sein.
Die Papiere werden also wieder verkauft, nachdem man sie teuer gekauft hat. Stop loss nennt sich das oder Verluste minimieren.
Die Grossbanken unterstützen das Ganze noch mit Balkonabwürfen grosser Mengen von physischem Gold, denn, ohne physische Verkäufe würde das alles nicht funktionieren. ( Walter Eichelburg).
Und so bin ich gespannt, ob man es morgen, Freitag, endlich schafft, den Preis unter 4.300 zu drücken um dann den Weg für 4.000 als Boden frei zu machen.
Das würde allerdings ein perfektes W im Chart ergeben und damit den Ausbruch über 6.000 vorbereiten. Noch in diesem Jahr. Das Risiko gehen die Banken wohl ein.
aber maruti…. vor 2 tagen sagtest du genau das gegenteil!! der boden würde nicht unter 4200 fallen können, da die bänkster das perfekte „W“ niemal zulassen würden!! was nun?? einfach wieder unbedingt mal was posten wollen oder wie sollen wir das verstehen? gruß
@Newcomer
Sie verstehen das nicht so ganz richtig.
Ich meinte, dass das Fallen suf 4.000 ein Charttechnisch perfektes W ausbildet und dass danach, so man der Charttechnik glaubt, ein explodiver Anstieg bevorsteht.
Ich meinte aber auch, dass die Bullionbanken das alles nicht so gerne sehen und etwa nur eine Seitwärts Bewegung um die 4.300 zulassen möchten.Jedenfalls nicht unter 4.200.
Ob das nun so ider anders ist, das ich reine Spekulation, wie slle Analysen auf diesem Sektor und das wissen auch Sie ganz genau.
Also nochmals: Für uns wäre ein nochmaliger Rückgang auf 4.000 ideal, für die Banken keineswegs, aber alles nur auf dem Chart.
Letztlich, den ketzten Absatz hätten Sie sich sparen können, wenn Sie sachdienlich sein wollten.
Haben Sie mich jemals mit einem derartigen Schlagen unter die persönliche Gürtel Linie erlebt ? Die ganze Zeit ?
Und wovon lebt denn ein Forum, wenn nicht vom Posten und auch nicht das nur alle halben Jahre und auch noch unter verschiedenen Pseudonymen ein und derselben Person, wie es leider auch hier vorkommt.
Ich jedenfalls danke allen anderen, Big Driver, Blackwood, Racew, Stilhalter, u.a. welche noch regelmässig schreiben.Und niemals unter die Gürtellinie schlagen, bei keinem der Teilnehmer.
Seit Sommer letzten Jahres lese ich mit. Oft habe ich über die witzigen Kommentare von Ihnen, lieber Maruti, und auch den anderen regelmäßigen Schreibern, schallend gelacht.
Inzwischen ist mir zwar das Lachen zeitweise vergangen. Aber nicht ! aufgrund ihrer Kommentare, sondern weil ich erst allmählich den Ernst der Lage begriff.
Jemand schrieb an anderer Stelle, für seine Kaufentscheidung ist man vollumfänglich selbst verantwortlich!
Ich zB beobachte den Grammpreis der Comex. Heute 120, auf dem Höhepunkt 150. Juli/August 112. Einfache Zahlen incl. Wechselkurs! Klar plus Händleraufschlag und je nach Münzen- und Barrenart.
Allen besonderen und inhaltlich wertvollen Schreibern sei Dank. Sie ermutigen.
PS: Walküre im weiteren Sinne. Ich kämpfe für mich und meine Familie.
@Maruti
Danke auch an Sie für die wertvolle Kommentare!
Ich denke mir Newcomer hat es nicht so negativ gemeint,
Sie Maruti teilen öfter aus mit eine Portion Sarkasmus.
Anders kann man diese verrückte Welt nicht ertragen.
Zu Ihrem Kommentar bezüglich Gold oder Dividenden aus Aktien. Jeder kann es sich ganz einfach ausrechnen wie viel investiertes Kapital es braucht um sagen wir zb von 3 – 4% Dividenden (-Netto!) ein einigermaßen normales Leben sich zu gönnen ohne zu arbeiten.
Oder wer es nicht besser unterbewertete Qualitäts Unternehmen dh. deren Aktien zu kaufen, Gewinne zu realisieren und so das eigene Kapital erhöhen.
Das gleiche könnte man auch beim Gold machen!
Jetzt habe ich wohl bei Ihnen einen Wunden Punkt getroffen, da Sie auf keinen Fall Gold verkaufen.
Ich eigentlich auch nicht, aber ab einem gewissen fortgeschritten alter könnte man sich das überlegen.
Man kommt ohne Gold auf der Welt und man geht auch ohne.