Freitag,17.September 2021
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Günstiges Gold: Diese Länder haben jetzt gekauft

Gold, Goldreserven, Goldbarren (Foto: Goldreporter)
Brasilien hat noch einmal 8,5 Tonnen Gold gekauft. Die Goldreserven Indiens stiegen um 7,5 Tonnen (Foto: Goldreporter).

Es gibt neue Zahlen zu den weltweiten Goldreserven. Brasilien und Indien haben erneut substanzielle Mengen an Gold erworben.

Günstiges Gold?

Der Goldpreis notierte zuletzt gut 12 Prozent unter seinem Allzeithoch. In den vergangenen Monaten haben einige Länder die tieferen Kurse genutzt, um Gold zuzukaufen. Das geht aus der aktualisierten Liste des World Gold Council (WGC) hervor. Enthalten sind die offiziellen nationalen Goldbestände per Juli/Juni 2021. Die Daten basieren auf den jeweiligen Länderangaben beziehungsweise aus dem Datenpool des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Größte Goldkäufer

Demnach hat Brasilien seine Goldkäufe fortgesetzt. Nachdem die Bestände zuletzt um 41,8 Tonnen stiegen, werden nun weitere 8,5 Tonnen Gold als Zugang gemeldet. Somit summiert sich das Inventar auf 129,7 Tonnen. Usbekistan erwarb weitere 8,4 Tonnen. Indien stockte seine Goldreserven um 7,5 Tonnen auf. Und für Russland wird eine Bestandszunahme von 3,1 Tonnen gemeldet.

Türkei

Die türkische Zentralbank (TCMB) verbucht nun insgesamt 411,7 Tonnen Gold. Damit kamen 4,1 Tonnen hinzu. Allerdings enthalten die Bestände auch Gold, dass Geschäftsbanken bei der TCMB hinterlegt haben. Aber es gab auch einige Goldverkäufer. So gab Polen 1,9 Tonnen des Edelmetalls ab. Und Katar verkaufte 2,2 Tonnen.

Weltweite Goldreserven

Die gesamten weltweiten Goldreserven gibt der World Gold Council nun mit 35.527,2 Tonnen an. Dass heißt, es sind 17,1 Tonnen weniger als im Vormonat. Allerdings gilt zu bedenken: Einige Länder machen keine regelmäßigen Angaben zu ihrem Goldbesitz. Dazu gehören unter anderem Iran, Israel und Nordkorea.

Dagegen hat China seit September 2019 keine Anpassung ihrer offiziellen Goldbestände gemeldet. Und Russland gab im März 2020 bekannt, vorerst kein Gold mehr kaufen zu wollen. Der jüngsten Bestandszunahme (+3,1 t) ging in den Vormonaten eine entsprechende Abnahme voraus. Das heißt, das Land hat womöglich kurzfristig Edelmetall getradet oder verliehen.

Goldreporter

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5 KOMMENTARE

  1. „Quo vadis“, Erzeugerpreise in der €URO-Zone?

    „ Erzeugerpreise in Euro-Zone steigen in Rekordtempo „, meint Wiwo.

    https://www.wiwo.de/konjunktur-erzeugerpreise-in-euro-zone-steigen-in-rekordtempo/27573946.html

    Das kann ja – wie das Wetter – heiter werden.

    Habe mich heute im Supermarkt über den Kaffee-Preis gewundert: letzte Woche
    noch 500g 3,29€, heute 6,96€.

    Überlege jetzt, ob ich besser auf Tee umstellen soll, nachdem auch die Krankenkassen für 2022
    ordentlich „zuschlagen“ werden.
    „Teebeutel-Sharing“ mit dem Nachbarn ist nicht so mein Ding… ( ° ͜ʖ͡°).

    • @Klapperschlange

      die 3,29€ waren ein Sonderangebot, palettenweise in den Weg gestellt. Max. Abgabe pro Kunde: 8 Stück.
      Die 6,96€ sind der aktuell reguläre Preis. Auch Toilettenpapier wird wieder tonnenweise aufgestellt. Chili con Carne-Konserven im praktischen Vierergebinde und Grillkohle für die kommende „Saison“ ergänzen die Möglichkeiten.

      Viele wünschen das baldige Ende der Pandemie, manche hoffen darauf, dass Es endlich beginnt. Wie auch immer, für den Umtausch der alten Führerscheine gelten Fristen bis 2032. Die Bunzregierung hat derweil ihre Klimaziele bis 2045 festgezurrt

      https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/klimaschutz-deutsche-klimaschutzpolitik.html

      und die Forward Curve Silberpreis sieht für 2026 einen Unzenpreis 25,40 $ vor. Immerhin, es geht nach oben.

      Das sind sehr vorausschauende Planungen, während wir nicht mal ahnen können, was nächste Woche so gilt.
      3 G, 2 G oder einfach nur ein Geh!

      Schaun mer ma, wie unser Kaiser sagt.

      Zunächst einmal muss nach dem 26. eine neue Koalition gefunden werden, die das Beste für das Land herausholen kann, in dem manche gut und gerne leben. 2017 hat das schon 172 Tage von der Wahl bis zur Vereidigung gedauert, wer weiß, wie lange es diesmal dauern wird. Möglicherweise muss das aktuelle A-Team
      die Geschäfte sogar bis Sommer `22 weiter führen.

      Dann soll die Pandemie aber vorbei sein, so ein Experte:

      https://www.ruhr24.de/service/corona-pandemie-sommer-zahlen-ende-2022-epidemiologe-prognose-klaus-stoehr-fruehjahr-impfen-2g-90948274.html

      „Der Experte spricht vom Ende der Pandemie. Und: Bis es soweit ist, scheint klar, dass Ungeimpfte einer Infektion nicht entkommen.“

      Hui, da müssen wir uns tatsächlich auf 7-Tage-Inzidenzen jenseits der 100.000 im Winter einstellen. Denn aktuell sind nach 1,5 schlimmen Jahren noch keine 4 Mio. Infektionen erreicht worden. Bei 83 Mio. Einwohnern entspricht das einer Quote von knapp 5 %. Fehlen also noch die 95 % hartnäckig Gesundgebliebenen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

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