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Heftige Turbulenzen beim Goldpreis!

Die Goldpreis-Entwicklung am heutigen Freitag war von erheblichen Kursschwankungen geprägt. Auf schwere Einbrüche folgten wiederholt Gegenbewegungen. Mit dem Coronavirus steht auch den Währungshütern ein gefährlicher Gegner gegenüber.

Gold, Goldpreis, Fed (Foto: Goldreporter)

Gold unter Druck, aber irgendwie auch „behauptet“: Die US-Notenbank versuchte in dieser Woche die Aktienmärkte zu stabilisieren. Die Zinssenkung verfehlte ihre Wirkung, auf weiter Effekte ihrer Interventionspolitik darf man gespannt sein (Foto: Goldreporter)

Coronavirus dominiert

Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten sind im Zuge des weltweit grassierenden Coronavirus weiter groß. Und die staatlichen und halbstaatlichen Dienste im Hintergrund bemühen sich redlich, die Marktstimmung zu verbessern. Der offensichtlichste Versuch war die starke und überraschende Leitzinssenkung durch die US-Notenbank am vergangenen Dienstag. Subtiler sind die Ereignisse, die auch dem Goldpreis am Freitagnachmittag eine objektiv unerklärliche Dynamik verliehen.

Goldpreis schwankt heftig

Nach der Bekanntgabe der US-Arbeitsmarktzahlen für Februar begann für den Goldpreis eine wilde Fahrt. Im frühen Handel lag die Goldunze am Spotmarkt im Plus, nach der Dateneingabe ging es nach unten, kurz danach zog der Goldpreis kräftig nach oben, um dann nach 16 Uhr wie ein Stein in die Tiefe zu fallen. Kursverlust innerhalb von 30 Minuten: rund 40 US-Dollar. Um 16:30 Uhr erreichte Gold ein vorläufiges Tagestief bei 1.644 US-Dollar pro Unze. Zu diesem Zeitpunkt entsprach dies 1.458 Euro. Die Intraday-Schwankung betrug immerhin 2,6 Prozent. Der Silberpreis schwankte kräftig mit.

Kampf um Marktstimmung

Dass die US-Arbeitsmarktdaten deutlich besser ausgefallen waren als erwartet, hatte die US-Aktienmärkte zunächst gar nicht beeindruckt. Genauso wenig wie die jüngste US-Zinssenkung. Das dürfte sowohl US-Regierung als auch Vertreter der US-Notenbank schwer enttäuscht haben. Zum Glück gibt es das Plunge Protection Team (Offizielle Bezeichnung: President’s Working Group on Financial Markets). Das „PPT“ besteht aus den wichtigsten Vertretern aus dem US-Finanzministerium, der US-Börsenaufsicht und dem Fed-Präsidenten. Sie dürfen per Gesetz in die Märkte eingreifen, wenn sie die Marktstabilität gefährdet sehen. Auch das alternative US-Nachrichtenportal Zerohedge mutmaßt, dass dieses Gremium am Freitagnachmittag aktiv wurde.

Gold, Goldpreis, Euro, Chart

Goldpreis in USD und Goldpreis in Euro (FOREX) am 6. März 2020 um 17:30 Uhr: Ein wilder Ritt mit „unnatürlichen“ Kursbewegungen (Quelle: GodmodeTrader).

Lenkungsmaßnahmen scheitern

Auffällig ist: Die Entwicklungen rund um das Coronavirus dominieren derzeit das Marktgeschehen. Dass sich die Krise nun auch in den USA zuspitzt, verschärft die Lage. Die US-Börsen geben nun einmal den Takt an. Und die üblichen Lenkungsmaßnahmen der Währungshüter scheinen in dieser Krise nur schwer zu greifen. Der gedrückte Goldpreis kämpfte sich zuletzt immer wieder hartnäckig nach oben, auch wenn die Tageshöchstkurse am Freitagnachmittag nicht wieder erreicht wurden. Doch die Aktienkurse wollten einfach nicht aus dem Keller heraus. Um 17:45 Uhr zeigte sich folgende Bild (Veränderung jeweils gegenüber Vortag):

  • DAX: 11.535 Punkte (-3,4 %)
  • Dow Jones: 25.587 Punkte (-2,09 %)
  • S&P 500: 2.944 Punkte (-2,7 %)
  • Goldpreis: 1.664 US-Dollar (-0,48 %)
  • Goldpreis in Euro: € 1.470 (-1,06 %)
  • Silberpreis: 17,13 US-Dollar (-1,65 %)
  • Silberpreis in Euro: € 15,15 (-2,2 %)
  • Euro-US-Dollar:  $ 1,1314 (+0,69 %)

Und folgendes stellen wir fest: Gold ist in dieser Krise weiter stark gefragt. Es kann sein, dass „Papiergold“ von institutionellen Investoren verkauft wird, um dringend benötigte Liquidität zu generieren. Das jüngste Auf und Ab zeigt aber, dass sich immer noch eine Menge Käufer auf dem Goldmarkt befinden.

Goldreporter

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Eingetragen von am 6. Mrz. 2020. gespeichert unter Fed, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

25 Kommentare für “Heftige Turbulenzen beim Goldpreis!”

  1. Es gibt in diesen unseren Zeiten, nicht den geringsten rationalen Grund, sich von Gold zu trennen. Die Zahlen vom US Arbeitsmarkt die ohnehin völlig unglaubwürdig sind, als Argument sich von der letzten Sicherheit in immer unsicherer werdenden Zeiten zu trennen, da lachen ja die Hühner.

    Genauso lächerlich die medial gehypte Corona Gefahr, die lediglich dazu benutzt wird, den längst überfälligen Zerfall aller substanzlosen Werte ( Aktien, Anleihen, Termin-Obligationen usw. ) zu legitimieren.

    Habe heute, wie jeden Freitag meine Wochenendkäufe getätigt. Von irgendwelchen Knappheiten habe ich nichts feststellen können.

    Hmmh zugegeben das Regal in dem das Toilettenpapier lagert, war heute nicht ganz so voll wie sonst. Ein Frühindikator, Immerhin.

    Die nächste Schreckensnachricht mag noch nicht sichtbar sein, steht jedoch bereits in den Startlöchern. Was den Goldpreois wieder nach oben treiben dürfte.

    • Ja, sehe ich genauso.
      Sinkende Zinsen lösen eher Käufe in Gold aus und keine Verkäufe.
      Der staatliche Eingriff zur Senkung des Goldpreises hat meines Erachtens nur den einzigen Zweck zu verhindern, dass die Aktienbörse vollends abrauscht.
      Das zieht alles mit sich. Die sogenannte „Alles-Blase“ entlädt sich und wir haben Zustände wie in den Zwanziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts.
      Das will man verhindern, da der Gradmesser einer Währung immer Gold ist.
      Wenn Gold nicht steigt, ist alles ok !
      Ich sage nur: Lasst euch nicht täuschen.

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  3. Klapperschlange

    Wie Reuters berichtet, kassiert die Fed alle $-Baumwoll-Fetzen aus dem asiatischen Raum und nimmt sie im „PPT-Papiergold-Palettenraum“ in Quarantäne.

    https://www.reuters.com/article/us-health-coronavirus-fed-dollars/fed-quarantines-us-dollars-repatriated-from-asia-on-coronavirus-caution-idUSKBN20T1YT

    Es hat sich wohl herumgesprochen, daß Gold & Silber immun gegen diese Kronen-Viecher sind.


    Nach Berichten, dass Peking schmutziges Bargeld „unter Quarantäne gestellt“ habe, warnte die WHO am Montag, dass das Virus auf Banknoten überleben und Covid-19 möglicherweise in Gemeinden und auf der ganzen Welt verbreiten könnte. Um das Risiko einer Geldinfektion zu verringern, empfahl die WHO Bürgern in Ländern, die mit Ausbrüchen zu kämpfen hatten, wenn möglich, digitale Zahlungen zu bevorzugen, berichtete der Daily Telegraph. [„Forcierte Abschaffung des Bargeldes“; Anm. der Red.]

    Dass die WHO die Öffentlichkeit auffordert, auf Bargeld zu verzichten, ist keine Überraschung: Untersuchungen haben ergeben, dass Coronaviren 9 Tage lang auf Oberflächen überleben.

    Während der Erklärung verwies ein WHO-Sprecher auf eine Studie der Bank of England, in der behauptet wurde, Banknoten könnten „Bakterien oder Viren übertragen“, und forderte die Menschen auf, sich die Hände zu waschen. Andere Studien haben gezeigt, dass 90% der 1-US-Dollar-Scheine Bakterien enthielten, und eine Schweizer Studie ergab, dass Viren tagelang auf den Gesichtern von Schweizer Franken überlebt hatten.“

  4. Der Eingriff des Plunge Protection Team, wird sich wiederholen in immer kürzeren Abständen. Jeder Krug geht zum Brunnen bis er bricht.

  5. Sollte das PPT nicht eine blosse Verschwörungstheorie sein ?
    Jetzt plötzlich nicht mehr ?
    Wie kommts ?

    • Klapperschlange

      @renegade

      Die Finger-Abdrücke des PPT waren dummerweise vom Zeitablauf zu offensichtlich, weil die plötzlichen Verkäufe von Gold und Silber EINE Minute vor Bekanntgabe der Arbeitsmarktzahlen erfolgte – ein böser Schnitzer bzw. nervöser PPT-Finger.

      https://www.silverdoctors.com/gold/gold-news/gold-silver-awdsfasdf-jobs-report/

      • @klapperschlange
        Was anderes als Papiergeld drucken und mit diesem Gedruckten wieder Papier kaufen ( Aktien, Bonds) kann eine Notenbank auch nicht.
        Doch jetzt sind diese am Ende.Niemand glaubt mehr an „what ever it takes“ und andere Luftnummern.
        Es ist vorbei, was vor mindestens 10 Jahren hätte schon vorbei sein müssen.
        Das System stirbt.

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          Die Hoffnung stirbt immer zuletzt. Guckst Du.
          https://www.youtube.com/watch?v=iPNYG3RAnZ4
          Das Koller-Lied

          Es steht ein Bankier am Hochhausrand, hat Verrat geübt am Vaterland.
          In dunkler Nacht allein und fern, es leuchtet ihm kein Dax, kein Stern.
          Still die Druckerpresse schweigt, eine Träne ihm ins Auge steigt.
          Und er fühlt, wie’s im Herzen frißt und nagt,
          Wenn das Geld verjubelt ist, und er klagt, und er fragt:

          Hast du, Christine, vergessen auch mich?
          Es sehnt doch mein Herz nach Boni sich.
          Du hast so viel Helikopter bei dir, schick‘ doch einen davon auch zu mir.
          Du hast so viel Helikopter bei dir, schick‘ doch einen davon auch zu mir.

    • @Toto

      Da haben sie etwas falsch verstanden. Dass es zu manipulierenden Eingriffen in das Marktgeschehen kam und kommt, hat nie Jemand bezweifelt. Bezweifelt wird allerdings nach wie vor, dass ohne diese Manipultationen die alternativlose Marktwirtschaft ganz wunderbar mit Wohlstand für Alle funktionieren könne.. Der jämmerliche Gipfel solcher Theorien besteht dann in der Unterstellung, hier wären LINKE Globalisten am Werk.

      Es ist genau umgekehrt, kein Baum wächst ewig, infolgedessen das kapitalistische Wachstumsmodell immer wieder und immer wieder an seine Grenzen stößt. Die Manipulateure agierren nicht, Sie re-agieren. Sie sind bei dem Versuch zu retten was doch nicht zu retten ist, zu kontrollieren was sich nicht kontrollieren lässt, selbst Getriebene.

      Oder um es mit Marx zu sagen; Sie wissen es nicht, aber Sie tun es.

      • Wolfgang Schneider

        @Krösus
        https://www.eike-klima-energie.eu/2020/03/07/endlich-wird-deutschlands-industrielle-mobil-zukunftstechnik-wissenschaftlich-praezise-erforscht/
        Dein letzter Satz (KM-Zitat) trifft es. Aber wo siehst Du denn hier noch einen MARKT? Wo ist denn hier noch eine Marktwirtschaft zu erkennen? So viel Dirigismus und Befehlston – besser hätte Gerhard Müller es auch nicht gekonnt. Zur Erinnerung für die Nicht-Ossis: Der war Politbüro-Mitglied, Honeckers liebster Jagd-Kumpel in Wandlitz und für das Organisieren der Wirtschaft der DDR zuständig. Er war wenigstens gelernter Eisenbahner, was ein anständiger Beruf ist. Diese Grünen heutzutage haben Gender, Politologie, Soziologie, Feministik und Kinderficken studiert und befehlen der Wirtschaft, wo es lang geht. Von den Konzern-Herren wagt es keiner, gegen den Schwachsinn aufzubegehren; sie haben kein Rückgrat in der Hose, das Maul aufzumachen. Die stehen vor Greta, Luisa und der Neophysikerin stramm wie einst die Kombinats-Direktoren bei uns vor Gerhard Müller. Wo bitte ist hier noch ein Markt?

        • @Translator

          Zu meinem heftigen Leidwesen verwechselst Du immer noch Koch und Kellner. Die Akteure der herrschenden Gesellschaftsformation sind tatsächlich nur noch Getriebene der Geschehnisse. Quasi „ökonomische Charaktermasken“ (Marx), die den mannigfaltigen Krisen immer nur tölpelhaft hinterherstolpern. Und zu retten versuchen, wo es nichts mehr zu retten gibt.

          Es gibt aber ganz seltene Ausnahmen! Wenn ich schon mal einen Beitrag der Partei für marktradikale Esoterik (PME) poste, dann nur, weil deren Kölner Ableger wirklich ganz weit vorne ist! Ich fürchte nur, dass die den autochthonen Humor der Kölner Stadtbevölkerung nicht so ganz verinnerlicht haben und somit eigentlich ohne Chancen beim Wahlvolk sind. Leider!

          https://philosophia-perennis.com/2020/03/04/koeln-bei-gedenkveranstaltung-die-nationalhymne-der-ddr-gespielt/

        • @Translator

          Deine Illusion besteht darin, zwischen Markt und Staat eine Trennung vollziehen zu können. Wer Markt sagt muss zwingend auch Staat sagen, dies ist mitnichten nur meine Meinung sondern historsich und empirisch nachweisbar. Es ist kein Zufall, dass mit der Durchsetzung der Marktwirtschaft, ( ab ca dem 16Jh. ) sich auch der bürgerliche Nationalstaat etablierte. Der Staat ist und war nie etwas anderes als die exikutive Gewalt der jeweils herrschenden Kaste.

          Die sogenannte freie Wirtschaft die Du in Bedrängis siehts wird weltweit und freilich auch in Europa und Deutschland mit Milliarden und aber Milliarden subventiert. bezahlt wird das Ganze von Jenen, die der steigenden Abgabenlast und dem fallenden Lebensstadard nicht entfliehen können.

          Der Metoo und Gender-Wahnwitz den Du zumindest in seinen brachialen Ausformungen zu Recht kritisierst, dient lediglich dazu von den genannten Realitäten abzulenken. Die sogenannten MeToo und Gleihcberechtigung-Feminismus ist dann auch nur für privilegierte und wohlhabende Bürgerchtstöchter von Interesse. Die Putzfrau die denen Ihren Dreck wegräumen muss, der geht die gesamte Debatte am Gesäß vorbei, weil die nämlich völlig andere d.h. existentielle Sorgen hat.

          Zur historisch bedingten Konstitutionierung des bürgerlichen Staates, hier ein Essay, aus dem Du ne Menge lernen kannst. Wobei ich davon ausgehe, dass Du wirklich etwas wissen willst. Lies Dir das bitte durch, dann wirst Du nicht alle, aber ne Menge Deiner Fragen beantwortet finden.

          https://www.exit-online.org/textanz1.php?tabelle=schwerpunkte&index=0&posnr=14&backtext1=text1.php

        • Wolfgang Schneider

          @Thanatos und @Krösus
          Danke euch beiden. Meine Erkältung ist schlimmer geworden, der Kopf ist wie Mus, ich kann nicht mal das Haus verlassen. Salbei-Bonbons alle. Vorhin die letzte Büchse Hühnersuppe vertilgt. Kann zur Zeit nichts Anspruchsvolles lesen. Eine Bronchitis hat mich voll im Griff, ich huste mir die Eingeweide aus der Lunge. Hab noch eine Aspirin-Tablette, einen Liter Holundersaft und eine Knolle Knoblauch. Mi und Do wieder Dolmetschen im Gericht angesagt. Der lange Ausflug nach Berlin gestern tat mir überhaupt nicht gut. Konnte kein anderer übernehmen. In Berlin ist jeder zweite, so mein Eindruck, verrotzt und verpestet wie ich. Katze Tina leistet moralischen Beistand. Ihr Futter langt noch 4-5 Tage, auch die Milch. Und das ist alles was zählt.

          • @Translator

            Ich wünsche Dir gute Besserung, vielleicht gönnst Du Dir heute abend noch nen steifen Grog. Ich empfehle Dir hier einmal meine ganz persönliche Spezialmedizin. Absolut heißen möglichst hoch konzentrierten Houlndertee und darin einen kräftigen Schuss Melissengeist. Letzterer macht müde, entspannt und hilft beim Einschlafen. Schlaf ist die so ziemlich beste Medizin bei solchen Erkrankungen.

            In diesem Sinne gute Besserung wünscht

            Krösus

            • Wolfgang Schneider

              @Krösus
              Danke Dir. Mieze Tina ist ausgeschlafen, sitzt auf dem Schoß und schnurrt. Das Leben ist schön, der Tag ist gerettet.
              https://www.manager-magazin.de/digitales/it/geldanlage-wie-investiere-ich-richtig-podcast-a-1305115.html
              Auch deswegen hier. Zitat: „Der Coronavirus schüttelt die Börse, und Immobilien und Gold sind begehrte, teure Geldanlagen, die nicht für jeden in Frage kommen. Was also tun, wenn etwas Geld übrig ist und für die Zukunft sinnvoll gespart werden soll?“
              Ja. Im Keller Vorräte in Form von Hunderten Rollen Klopapier – die führende Rolle der Partei – und Dutzenden Flaschen Glühwein, Wein und Whisky. Muß wohl eine heute abend dran glauben.
              Hatte gestern einen Dolmetsch-Einsatz in einem Berliner Klinikum. Eine jüdische Frau aus der Ukraine im Rahmen einer medizinischen Begutachtung zwecks möglicher Invaliden-Verrentung, bei der Ärzte hier offenbar Mist gebaut hatten. Die wußte vor Schmerz weder ein noch aus, konnte sich kaum beherrschen. Ich ging über mein Limit hinaus – was soll man auch anderes machen – hat mir aber nicht gut getan. Tot umfallen kann ich hinterher zu Hause. Als echter Preuße und gewesener NVA-Soldat. „Tu deine Pflicht, dann lacht dein Gesicht, dann fürchtest du Tod und Teufel nicht,“ soll der Philosoph Fichte gesagt haben. „Verurteile keinen Mann, ehe du nicht 10 Meilen in seinen Stiefeln gelaufen bist,“ so heißt es bei den Amis. Hanna hieß sie, nur 4 Jahre jünger als ich. Am Ende hatte sie einen Narren an mir gefressen. Passiert mir bei Juden öfter – die fragen mich stets, ob ich ein „Landesman“ bin. Und wann ich übergesiedelt sei nach Deutschland. (Verdanke ich doch mein umgangssprachliches Russisch meiner biestigen Ex.) „Danke für den Blick in andere Augen,“ so heißt es bei Tabaluga. Jetzt ist die Katze eingeschlafen.

            • Wolfgang Schneider

              Lieber GR,
              bitte übermitteln Sie mir doch mal die Liste der giftigen Wörter, bei denen der Filter zuschlägt, auf daß ich sie in Zukunft vermeide.

              • @ WS
                Wenn alle Hausmittelchen nicht mehr helfen dann greife ich zu Ratiogrippal mit Pseudoephedrin.
                Gibt es Rezeptfrei zu kaufen !
                Gute Besserung ! MfG

            • Sebastian der Erste

              @Krösus ,ein Giftmischer bist Du auch? Ich trockne jedes Jahr Holunderblüten ,ziehe dann mit Korn und Spitzwegerich/Pfefferminze einen Schaps hoch und habe immer genug Tee davon. Das ist ne Kampfmaschine gegen jede Erkältung! @Wolfgang,kann ich nur empfehlen,Hühnersuppe ist okay,hilft aber nur durch die „Verzinkung“ der Hühner, Knall Dir ne Rinderbrühe mit Eigelb rein!

          • Hallo Wolfgang, deinen Kommentar lese ich nur sehr ungern und wünsche dir ein gute Besserung. Hoffentlich ist es wirklich nur eine Bronchites, denn die ist schon schlimm genug. An einer Bronchitis habe ich drei Woche vor Weihnachten rumlaboriert und als Konsequenz meine angebrochenen Vorräte an ACC und Aspirin großzügig aufgeforstet.

            Kein Nachbar bereit dir das Nötigste zu besorgen? Wir sollten uns dringend über Vorsorge unterhalten.

            Versprich mir deine Termine abzusagen!

            • Wolfgang Schneider

              Grad eben einen Nasenkuß von der Mieze bekommen. Den ersten seit einem Jahr. Könnte an dem neuen Futter liegen. Nun schläft sie wieder.

  6. Ruppinho 1954

    Vielen Dank für die vielen Infos hier im Forum.
    Auch Danke für das zivilisierte Miteinander hier.
    Ich schau jetzt täglich rein.
    Kann man viel lernen , klasse.

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