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Immobilien: Deutsche nehmen immer höhere Kreditsummen auf

Der Immobilienmarkt boomt. Die Häuserpreise steigen und steigen. Überall wird gebaut. Die niedrigen Zinsen fördern die Kaufbereitschaft. Laut der Studie des Lübecker Finanzierungsvermittlers Dr. Klein sind aber auch die Kreditsummen gestiegen, die Immobilienkäufer bei der Erstfinanzierung aufnehmen. Allein seit 2017 hat der durchschnittliche Betrag demnach um 5,7 Prozent auf 272.478 Euro zugenommen. Am höchsten ist die Kreditaufnahme in Hamburg. Hier leihen sich Immobilienkäufer im Schnitt angeblich mehr als 353.000 Euro (mehr). Nicht unerhebliche Erkenntnis: Große Teile des deutschen Wirtschaftsbooms sind in hohem Maße kreditfinanziert. Und daran ist die Europäische Zentralbank mit ihrer Nullzinspolitik sicherlich nicht unschuldig. Der Anteil der Bauwirtschaft am deutschen Bruttoinlandsprodukt betrug 2016 knapp 10 Prozent. Tendenz: steigend! Mehr

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Eingetragen von am 30. Aug. 2018. gespeichert unter Deutschland, Hot-Links, Konjunktur. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “Immobilien: Deutsche nehmen immer höhere Kreditsummen auf”

  1. Als unsere Kinder klein waren und das Essen serviert wurde, haben wir immer gesagt, wenn es noch zu heiß war: „WARTEN“. Das gilt heute auch für den Immobilienerwerb.
    Sollten die Zinsen einmal steigen und nicht mehr unten gehalten werden können, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass einige Hypothekenverträge unter Wasser geraten. Das wird die Immo-Preise nach unten treiben und wie eine Spirale wirken.
    Mir ist zu Ohren gekommen, dass es Hausfinanzierungsverträge geben soll, die sinngemäss folgenden Paragraphen beinhalten: „Unter besonderen Umständen (nicht genau deffiniert) ist es der Bank erlaubt, auch innerhalb der Zinsbindungsfrist die Zinsen anzupassen.“ Hat da Jemand dazu eine Meinung oder kann darüber berichten?

    • Das ist mit Sicherheit so!

    • @goldesel
      Das steht sicher drinnen und nicht nur das.
      Bei wirtschaftlichen Besonderheiten ist die Bank auch berechtigt, den Vertrag einseitig zu kündigen oder Nachschuss zu verlangen.
      Heisst fällt der Hauspreis um 50.000 darf die Bank diese 50.000 als zusätzliche Sicherheit verlangen.Schafft der Häuslebauer das nicht, stellt die Bank den Kredit sofort fällig, was in den meisten Fällen Zwangsversteigerung heisst.
      So gesehen ist der vermeintliche Hausbesitzer letztlich nur der Mieter einer der Bank gehörenden Immobilie mit ein oaar Freiheiten ( Gartengestaltung, Hundehaltung etc.)
      Ganz gefährlich sind die zu 100% fremdfinanzierten Immobilien.
      Da gehört Ihnen ausser Schulden nichts.
      Finger weg von solchen Modellen.
      Die Restschuld sollte jederzeit mindestens 20% geringer sein als der derzeitige erzielbare Hauspreis.
      Heisst im Umkehrschluss: tilgen, tilgen was das Zeug hergibt.

    • @Goldesel

      Wenn der abgeschlossene Vertrag diese Klausel beinhaltet und dieser Vertrag von Kreditnehmer und Kreditgeber unterschrieben wurde, geht so etwas natürlich. Es gilt der Grundsatz der Vertragsfreiheit. Eine Freiheit die im Gesetz allerdings Ihre Grenzen findet. z.B. kann ein sogenanntes sittenwidriges Rechtsgeschäft ( § 138 BGB ) gekündigt werden. Sittenwidrig ist wenn ein Vetragspartner übers Ohr gehauen wurde. Wenn z.B. einer 96jährigen Oma eine Lebensversicherung oder eine Rentenversicherung aufgenötigt wurde oder eine Schrottimmobilie zu mehr als 100% über den Marktpreis verscherbelt wurde, könnte dies sittenwidrig sein. Dies entscheiden dann die Gerichte.

      Ansonsten können sowohl Kreditnehmer als auch Kreditgeber den Kreditvertrag unter Umständen an die wirtschaftlichen Gegebenheiten anpassen. Der Kreditnehmer kann z.B. den Kredit von einer anderen Bank ablösen lassen ( Umschuldung ) , wenn diese andere Bank Ihm bessere Konditionen als die bisherige Bank bietet und so etwas geschieht auch am laufenden Band. Natürlich geht dies auch umgekehrt in die andere Richtung. Allerdings kann man dies alles auch vertraglich ausschließen.

  2. @taipan

    Würden Sie wirklich Ihr hart Erspartes in völlig absurd- überteuerten Immobilien „versenken lassen“? Dann lieber zu 100 % fremdfinanziert und jeden Abend vor dem Bettgehen beten…

    • @schachspielet
      Naja, wenn Sie Ihr hart Erspartes gut verstecken können, können Sie es riskieren. Nur wie lange reicht so ein Erspartes, wenn Sie die Bank bis auf die Unterhosen auszieht.
      5 Jahre dauert das Insolvenzverfahren, wenn Sie Glück haben, können Sie bei Null anfangen.
      Ich würde die Hütte mieten.Tilgen geht ohnehin nicht, ins Grab mitnehmen geht auch nicht.

      • Wer bekommt einen 100% Immo-Kredit? Bitte Butter bei die Fische. Banken haben gelernt. Die gewinnen immer, weil sie NIE einen Kredit geben der höher ist als der wahre (Versteigerungs)-Wert. Es sei denn, man ist Schwerverbrecher, da bekommt man 100% Kredit. Sind wir aber alle nicht.

        Die hohen Immobilienpreise sind für all die eine Falle, die später bei steigenden Zinsen oder persönlichen Zahlungsschwierigkeiten riesige Verluste machen werden. So funktioniert Kapitalismus: Umverteilung von den Dummen weg.

        Es gibt auch die andere Gruppe, die nämlich das Geld haben, trotzdem finanzieren, weil es ja kostenlos ist. Bei denen besteht kein Risiko, falls sie ihr Kapital nicht verspekulieren. Evtl., wie schon zur Inflation beschrieben, die Restschuld in Gold zahlen.
        Ich würde bei der unklaren rechtlich politischen Lage überhaupt keine Immobilie in D. kaufen.

  3. Brüssels Politiker drehen durch
    Auch Fingerabdrücke von Kindern sollen in EU-Ausweise
    https://www.golem.de/news/eu-ratsspitze-auch-fingerabdruecke-von-kindern-sollen-in-ausweise-1808-136214.html

    Die österreichische Ratspräsidentschaft will es den EU-Mitgliedstaaten erlauben, sogar die digitalen Fingerabdrücke von Kindern unter zwölf Jahren in Personalausweise einzubauen.
    Würde mich nicht wundern, wenn später alles mit Fingeabdrücken udn Augenscans überall alles nachverfolgt und überwacht wird.
    https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/zukunft-des-zahlens-augenscan-und-fingerabdruck-fuers-bezahlen/13421552-3.html

    In Zukunft wird mit Augenscans und Fingerabdrücken bezahlt, weil die Globalisten und Kulurzerstörer wie Soros jeden überall tracken und erfassen wollen. Bewegungsprofile von allen EU Bürgern sollen ja auch nach dem Willen von Geheimdienste erstellt werden.

    • @kenyon
      Ich sags ja immer, alle chipem, gleich bei der Geburt und mit dem DNA Code, Fingerprints und Biometrischen Daten. Sowas würde 250 Euro kosten und die jungen Eltern zahlen das doch gerne, wenn noch die Blutgruppe drauf ist.
      Eben nur das Beste fürs Baby, Oma beteiligt sich doch auch.

  4. @Kenyon Zum Ausgleich dafür ist man doch in Deutschland aber beim Grenzüertritt verdienter,vollbärtiger IS-Kämpfer ohne oder wahlweise mit gefälschten Papieren wirklich sehr kulant.Ein dreifach Hoch auf diese unsere Polügiker.

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