Indiens Goldimporte sinken im August um 57,75 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig steigen die Silberimporte um 127 Prozent.
Indiens Goldimporte sind im August gegenüber dem Vorjahr um 57,75 Prozent auf 2,3 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Gleichzeitig stiegen die Silberimporte um 127 Prozent auf 1,02 Milliarden US-Dollar. Als Belastungsfaktor gilt der im Mai von 6 auf 15 Prozent erhöhte Importzoll auf Gold und Silber. Hinzu kommen die stark gestiegenen Edelmetallpreise, die insbesondere bei Gold die Kaufkraft privater Haushalte belasten.
Allerdings ergibt sich für Gold im bisherigen Jahresverlauf ein weniger schwaches Bild. Von April bis August lagen die indischen Goldimporte noch 3,38 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Marktbeobachter halten deshalb mehrere Erklärungen für den August-Einbruch für möglich: Käufer könnten Anschaffungen lediglich auf die wichtige Diwali- und Hochzeitssaison verschoben haben.
Zudem besteht die Möglichkeit, dass ein Teil der Nachfrage wegen des höheren Zolls verstärkt über inoffizielle Importkanäle bedient wird. Auffällig bleibt dagegen die Entwicklung bei Silber. Trotz des gleichen Importzolls nahmen die Einfuhren kräftig zu – möglicherweise, weil Silber für viele Haushalte angesichts des hohen Goldpreises die günstigere Edelmetall-Alternative darstellt.
Mehr zur physischen Goldnachfrage: Goldmarkt international



Na dann haben die ja Gück das Silber grad den Bach runter geht, und Gold ebenso.
Balkonwurfstrategie für uns Kleinanleger ?
@Oliver
Der private Goldkonsum spielt beim ausgewiesenen Preis an den Börsen kaum eine Rolle.Dort wird der Preis über Futures gemacht, also Papiergold.
Die Händler vor Ort können sich daran halten, müssen es aber nicht. Und wenn sie es tun, müssen sie wiederum per Papiervertrag beim Grosshändler zu diesem Preis ordern und der wiederum beim Importeur.
Selbst die Scheideanstalt geht so vor, dort wächst ja das Gold auch nicht aus dem Boden.
Zudem ja kein Börsenhändler sich Gold liefern lässt. sondern lediglich Dollars und nicht mal Euro.
So ist das eben bei allen Waren und Gütern.
Alles läuft über die Comex und in Dollars und über solche Verträge.
Selbst der Orangensaft bei Aldi.
Normalerweise sollte ja der Konsument happy sein, wenn es billiger wird Ich habe jedenfalls noch nie einen meckern hören, wenn Kaffee, Brot, Butter, Smartphones und Autos billiger werden und Rabatte angeboten werden vom Listenpreis.
Da haben wir es wieder, Listenpreis, Papierpreis