Indiens Goldimporte legten im Juli nur noch leicht zu. Die deutliche Erhöhung der Einfuhrzölle bremst den Edelmetallhandel.
Indiens Goldimporte haben im Juli deutlich an Dynamik verloren. Nach Angaben des indischen Handelsministeriums stieg der Wert der Goldeinfuhren gegenüber dem Vorjahr nur noch um 4,8 Prozent auf 4,16 Milliarden US-Dollar. Dabei hatte das Plus im April noch knapp 82 Prozent betragen, im Mai 34 Prozent und im Juni 7 Prozent.
Zur Orientierung: Bei einem durchschnittlichen Goldpreis im Juli von 4.066 USD pro Unze entsprach der Importwert von 4,16 Milliarden USD rund 32 Tonnen Feingold.
Als wesentlicher Belastungsfaktor gilt laut Medienberichten die kräftige Anhebung der Importzölle auf Edelmetalle. Denn die indische Regierung erhöhte den Satz mit Wirkung zum 13. Mai 2026 von 6 Prozent auf 15 Prozent. Noch deutlicher fiel die Reaktion bei Silber aus: Die Silberimporte brachen im Juli um 66 Prozent auf 172 Millionen US-Dollar ein.
Währenddessen summierten sich die indischen Goldimporte im Zeitraum von April bis Juli summierten auf 15,17 Milliarden US-Dollar, entsprechend einem Goldäquivalent von rund 107 Tonnen – 32 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wichtigster Lieferant war die Schweiz mit einem Anteil von rund 40 Prozent, gefolgt von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Südafrika.
Mehr dazu: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse



Die Leute müssen sich eben erst an die hohen Goldpreise gewöhnen. Keine Frage, dass das geschehen wird.
Im übrigen spielt die private Goldnachfrage keine Rolle bei der Preisentwicklung. Nicht mal bei den indischen Hausfrauen.
Nach wie vor ist Gold ein politisches Metall und untersteht den Regierungen und deren Notenbanken.
Dort und nur dort spielt die Musik.
Und genau darauf gilt es zu achten.
@ Maruti
Die private weltweite Goldnachfrage spielt m.E. sehr wohl eine wesentliche Rolle in der Preisgestaltung.
Alleine die Deutschen halten 9.000 Tonnen, die Inder zwischen 25.000 und 35.000 Tonnen Gold. Tendenz steigend.
Würden diese Nachfragen zurückgehen kōnnten die Zentralbankkäufe das wohl kaum ausgleichen.
Apropos: Sollte auch mal wieder nachkaufen, schon seit zwei Jahren nichts mehr getätigt.
Wenn das in China auch kommt sind wir in relativ schnell unter 3000.
Im Endeffekt ist der Goldpreis extrem abhängig von der Politik weniger Länder. Nicht gut.
Da fällt mir nur eins ein..
Ich habe dir versprochen
ich habe mich versprochen
Das gleiche Wort aber ohne Versprechen xD
Es wäre an der Zeit für eine Edelwährung.
Warum sollte China die Leute hindern Gold zu kaufen, es muss doch im Lande bleiben!
Erst mal der Logik folgen und dann inne Buxe schietten.
Indien hat es auch gemacht.
Auch die Chinesen haben wenig Interesse an mündigen finanziell freien Bürgern
@Frugal, ihre Meinung, kann ihnen aber sagen das dies in China(aus Eigeninteresse) völlig anders ist! Die Chinersen können ihr Gold nämlich nicht im Ausland verkaufen,sicher wird dies auch bald genauso in der EU sein, alles von Chinesen gegaufte Gold ist in China! Und diese Masse an Menschen muss manbetäuben mit Wohlstand. In Germoney mit Klima und Menschenrechte! Bleiben sie besser frugal und in ETFs!
@Tresor Die Inder müssen ihre Menschenmassen offbar nicht mit Wohlstand betäuben.
Wenn’s in China so toll ist, planst du schon die Auswanderung?
Die Inder störtem sich an den USD Abflüssen in Gold und wollten das verhindern.
Die brauchten USD für das zu dem Zeitpunkt bei 200 das Fass kostende Rohöl.
Die Iraner würden aber mit Freude ihr Öl an Goldlocke vorbei in Rupien verkaufen und dafür in ind. Technologie tauschen.
Und wieder ein Sargnagel für den USD.
Will sagen, ich vermute, die Zölle werden nur kurzfristig sein.
Der Modi hat sicherlich mit Freuden seine Kolonialisten kaputt gehen sehen, der freut sich bereits auf die Nächsten.
@Frugal,
wie war das 1933?
Bürger sollten für 20,67 Dollar ihr Gold abgeben und mit einem Goldverbot um dann ein paar Monate später den Goldpreis auf 35 Dollar zu setzen.
ich sag’s Mal so die Wahrscheinlichkeit dass Gold auf 10.000 steigt ist fifty fifty. entweder es steigt auf 10.000 oder eben nicht. :-)
@fritzthecat
Ja, leider. Ich auch, Mittlerweile seit fast 3 Jahren.
Es ist rein psychologischer Natur.
Ich habe zuletzt 10 Krügerrand Anfang 2024 gekauft. Das Stück zu 1895 Euro. Heute kostet der fast 3.900 Euro. Ich habe aber noch weit niedrigere Preise im Kopf.
Zudem kommt noch, dass ich mehr als genug Gold habe und ich mich natürlich frage, wozu noch mehr.
Wegen der Inflation ? Ehrlich, die ist mir momentan egal.
Trotzden denke ich, dass die Preise beim Gold nicht vom Markt der Kleinanleger gemacht werden, sondern woanders. Und übrigens, das ist nicht nur meine alleinige Meinung. Auch andere sind dieser Ansicht.
Sollte der Krügerrand sich nachhaltig erst nal bei 4.000 Euro einpendeln, werde ich wohl ein paar kaufen. Geplant waren 40 Stück. Doch jetzt reicht es wohl nurmehr für für die Hälfte.
Wahrscheinlich langfristig gesehen auch egalü
@AUF PROFDRDR DER MATHEMATIK
Si tacuisses, philosophus mansisses.
@Maruti. Aber ich bitte Sie!
@Tresorfritze
Und so schreibt heute Bullionstar auf den Golseiten zum Abschluss des Artikels;
„Besitzen Sie das Metall und lassen Sie die Zeit – nicht die Schlagzeilen – die Arbeit erledigen.“
Wie wahr.
Mal was anderes:
Nachdem die Medien die Situation um Hormuz komplett ausklammern ( Offenbar hat man ein Berichtverbot)
tue ich es nun an deren Stelle.
Die Situation heute, 16. August 2026:
„Die Schiffspassage durch die Straße von Hormus ist nach wie vor stark eingeschränkt, hochriskant und weit von der Normalität entfernt. Anstatt der früher üblichen 100 bis 150 Schiffe und Tanker täglich passieren die Meerenge meist nur noch wenige einzeln fahrende Frachter.“
Dazu kommen Blockaden durch Havarien und Ölteppichen,
welche die Küsten verschmutzen.
Reeder weltweit meiden diese Meerenge, Versicherungen lehnen die Deckung komplett ab und die eenigen Schiffe fahren auf eigenes Risiko. Dem Risiko des Totalverlustes.
Da können die Börsen endlich aufatmen und die Aktionäre blauäugig beherzt zugreifen
Wohl bekomms.